Schneller oder nicht schneller?

Eckart Müller

Moderator
Teammitglied
Das ist hier die Frage: -KLICK-

Eigentlich schwer vorstellbar.

Aber war es nicht auch mal eine unumtsößliche Wahrheit, dass die Erde eine Scheibe im Zentrum des Universums ist?

Allein die Tatsache, dass wir weniger als ein fünftel der uns umgebenden Materie wahrnehmen können, sollte nachdenklich stimmen...zumindest insofern, dass wir selbst unsere als absolut gesichert erscheinenden Erkenntnisse nicht gelegentlich auch immer wieder kritisch unter die Lupe nehmen sollten.

Mal ein Vergleich (ja, ich weiß: Vergleiche hinken, immer! Dennoch...): Jemand hat ein Buch mit 100 eng bedruckten Seiten. Er hat nun für uns eine Inhaltsangabe verfasst. Anschließend vertraut er uns an, dass er in Wirklichkeit nur 17 von den 100 Seiten gelesen hat. Für wie zutreffend können wir jetzt noch die Inhaltsangabe halten? :D

Das ist so in etwa die Situation, in der sich unsere Wissenschaften befinden, wenn sie uns etwas über die uns umgebende Materie erzählen. :eek:


Eckart
 

udogigahertz

User gesperrt
Das ist hier die Frage: -KLICK-

Eigentlich schwer vorstellbar.

Eckart
Nicht nur das, sondern unmöglich! Denn, sollten diese Messungen stimmen, könnte man die ganze bisherige auf Albert Einsteins Formeln zurückgehende Physik in die Mülltonne treten, dann kann es auch Zeitreisen, "Scotty, beam me up" und "Warp-Antriebe" geben .......... da wir bisher jedoch weder von Außerirdischen besucht wurden, noch von Besuchern aus der Zukunft, kann man getrost davon ausgehen, dass diese Sensationsmeldungen das sind, was sie sind: Unbestätigte, vorläufige Ergebnisse von einigen wenigen Versuchen. (Wie will man überhaupt messen, wenn etwas die Lichtgeschwindigkeit überschritten haben sollte? Mit überlichtschnellen Messapparaturen? Dazu bräuchte man doch Messwerkzeuge bzw. Einrichtungen, die dafür geeignet sind? Meiner Meinung nach haben wir auf Erden solche Apparaturen nicht.)

Allein die Tatsache, dass wir weniger als ein fünftel der uns umgebenden Materie wahrnehmen können, sollte nachdenklich stimmen...zumindest insofern, dass wir selbst unsere als absolut gesichert erscheinenden Erkenntnisse nicht gelegentlich auch immer wieder kritisch unter die Lupe nehmen sollten.
Woher hast Du diese Erkenntnis? Bzw. was meinst Du damit, dass wir nur ein Fünftel der uns umgebenden Materie wahrnehmen könnten?


Grüße
Udo
 
Ich halte mich an die "Gesetze" von Arthur C. Clarke:





1.Wenn ein angesehener, aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich Unrecht.





2.Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.



3.Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.

In diesem Sinne hoffe ich, dass die Messungen stimmen.
Ist doch viel spannender:)


Grüße
Andi
 

documa

User
Wenn die Forscher die bei einer relativistischen Geschwindigkeit eintretende
Längenkontraktion der Meßstrecke und die Zeitdilatation einbezogen haben
bleibt eigentlich nur ein Meßfehler. Über die Ruhemasse der Neutrinos findet
man unterschiedliche Angaben, es gibt ja ein paar Varianten der „Dinger“.
Wenn Ruhemasse >0 wird’s schwierig mit der Relativitätstheorie..
Aber jetzt weiß ich, warum meine Modelle einfach nicht schneller wollen,
es ist sicher der relativistische Massenzuwachs.. :D:D:D

Gruss Utz
 
Es wird sich zeigen,ob die Teilchen wirklich schneller waren.

Laut den Forschern wird es durch andere Institute überprüft werden.
Wenn ich es richtig verstanden habe,glauben die selbst an einen Messfehler.

Bisher dreht es sich offenbar um einen Wert von 0,025 Promille.

Man ist gespannt
 
Hallo Udo,

Ich habe Verwandte die wohnen ca. 500 km entfernt
Nach deiner ersten Theorie haben die ein so langsames Auto dass sie es im Leben nicht schaffen zu mir zu kommen, da sie noch nie da waren.:D
Nach deiner zweiten Theorie kann es sie gar nicht geben, weil ich sie noch nie gesehen habe.:D
Und zuletzt, die Neutrinos haben keinen Tacho eingebaut.
Die 2.4mSek. die so ein Teilchen braucht, kann ich mit meinem alten HAMEG Oszi zur Not auch noch messen.:D
 

Chris.

User
Mal interessant ist wie man überhaupt messen will ob ein Teilchen schneller als Lichtgeschwindigkeit ist/gewesen ist.Denn um etwas zu messen muss man immer eine Art "Maßstab" vorlegen der mindestens genauso schnell ist.Da das Licht ja die absolut schnellste Information ist die Übertragen wird kann man sich schließlich nur auf theoretische Berechnungen stützen. (meinen Berechnungen als Hobby-Physiker führen zu diesem Ergebnis :))

Joke-Modus an { ich überlasse die Beschleuning der Teilchen doch lieber meinem Bäcker :cool: } Joke -modus aus



Gruß Chris
 

Hans Schelshorn

Moderator
Teammitglied
...
Die 2.4mSek. die so ein Teilchen braucht, kann ich mit meinem alten HAMEG Oszi zur Not auch noch messen.:D
Hallo Hartl,

soweit ich den Artikel in der SZ zu diesem Thema verstanden habe, ist nicht die Messung der Zeit das Problem, sondern die genaue Bestimmung der Entfernung. Da geht's um Millimeter, und dafür dürfte GPS nicht ganz reichen.

Servus
Hans
 

udogigahertz

User gesperrt
Da geht's um Millimeter, und dafür dürfte GPS nicht ganz reichen.
0,025 Promille auf die Messstrecke übertragen sind ca. 18000 mm, die die Neutrinos vor gleichzeitig gestarteten (hypothetischen) Photonen ankommen ;) - das ist etwa 1/10 des Effekts von EPO bei Radrennfahrern.

Mein Tipp #1: Vielleicht waren die Neutrinos gedopt? Persönlich nehme ich aber an, dass sich ganz Italien angesichts der Berlusconi-Affäre mit Bauchschmerzen zusammengezogen hat. Jedenfalls wird sich die Messtrecke - unbewegt wie sie ist, naja fast - nicht relativistisch in der Länge kontrahiert haben (wie schon vorgeschlagen wurde).

Mein Tipp #2: die Forscher haben die Corioliskraft vergessen. Ich habe mal überschlagmässig geschätzt, das könnte den Messfehler erklären (ca. +/- 17%).

Mein Tipp #3: die Neutrinos fliegen ja "gerade" - was auch immer das sein mag. Nach allgemeiner Übereinkunft dürfte das in etwa den Potentialen gleicher Gravitation entsprechen (Photonen stürzen ja auch in schwarze Löcher). Eine unbekannte Schwerkraftanomalie könnte - ha! auf diesen Kunstgriff bin ich besonders stolz, allerdings können ihn wohl nur echte Segelflieger nachvollziehen - die Neutrinos gemäss McCready (!) erst beschleunigen und später vor dem Ziel wieder abbremsen, was einen Netto-Vorsprung gegenüber einem geradeaus segelnden Neutrino bewirken würde. Wohlgemerkt: ich meine nicht, dass die Neutrinos gravitativ beschleunigt werden, sondern dass sie ganz einfach verbogenen Isodingsda (Linien gleicher Gravitation) folgten. Irgendwo zwischen Genf und dem Gran Sasso ruht entweder der nie gefundene Goldschatz der Nazis/Inkas/Tempelritter (gewünschtes ankreuzen) oder ein grösseres Uranvorkommen.
Interessant wäre natürlich die Flugzeit eines parallel fliegenden Photons, aber dieser Versuch ist naturgegeben leider nicht möglich.

Mein Tipp #4: da CERN-Ergebnisse schon öfter rätselhaft falsch waren und es lange gedauert hat, bis sie die ca. 28-tägigen Schwankungen auf den Mond zurückführen konnten (kein Witz übrigens), nehme ich an, dass sie Referenzmessungen für die Distanzbestimmungen unglücklicherweise bei luna im Süden (Mondhöchststand) durchgeführt wurden, wohingegen die Neutrinoflüge bei Mondaufgang stattfanden.

Wenn ich mit einem meiner Tipps Recht haben sollte, gebt Ihr mir ein Bier aus... :rolleyes: Jetzt aber huschhusch an den Basteltisch zurück, der Cirrus 75 wartet...

Bertram
 
Wie ist das mit der Erdrotation? Wird die einberechnet? :D

Ich würd ja mit meinem Rad genauso schnell fahren, aber das brennt immer so am Hintern wenn man dann nen Randstein rauf oder runter fährt.


Ich glaube, dass es durchaus möglich ist, dass Einstein auch nicht alles wusste...

Gruß
Korbi
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
Mein Tipp #3: die Neutrinos fliegen ja "gerade" - was auch immer das sein mag. Nach allgemeiner Übereinkunft dürfte das in etwa den Potentialen gleicher Gravitation entsprechen (Photonen stürzen ja auch in schwarze Löcher). Eine unbekannte Schwerkraftanomalie könnte - ha! auf diesen Kunstgriff bin ich besonders stolz, allerdings können ihn wohl nur echte Segelflieger nachvollziehen
........
hat das damit was zu tun ? :D

Gruß
Andreas
 

Chris.

User
Ich leg lieber ein wenig Nougat nach um nicht einer Mazipanisierung zu verfallen.
Das ist sehr bedenklich im Vollmilch-Sektor der Haselnuss-ebene.




Gruß Chris ;)
 

Ost

User
. da wir bisher jedoch weder von Außerirdischen besucht wurden, noch von Besuchern aus der Zukunft,

(Wie will man überhaupt messen, wenn etwas die Lichtgeschwindigkeit überschritten haben sollte? Mit überlichtschnellen Messapparaturen? Dazu bräuchte man doch Messwerkzeuge bzw. Einrichtungen, die dafür geeignet sind? Meiner Meinung nach haben wir auf Erden solche Apparaturen nicht.)


Grüße
Udo
Falsch, Udo,

natürlich wurden wir besucht, erinnerst Du dich an den Kreationistenthread?;)

Und natürlich können wir messen wenn etwas schneller sein sollte als Licht.
Dazu brauchts 2 Atomuhren und etwas Strecke.
Du hast da einen Knick in den Windungen:D

Warum- in aller Herrgotts Namen- soll man nicht etwas messen können daß schneller ist als 300000km/sec?

Oliver
 

udogigahertz

User gesperrt
Warum- in aller Herrgotts Namen- soll man nicht etwas messen können daß schneller ist als 300000km/sec?

Oliver
"Messen" wird man das nicht direkt können, höchstens indirekt berechnen. Um Geschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit direkt messen zu können, bräuchte man eine Apparatur, die mit Werten jenseits der Lichtgeschwindigkeit umgehen kann ....... was sollte das sein? In diesem Universum wirst Du sowas nicht finden können.


Grüße
Udo
 

Chris.

User
Genau,das ist so als würde man etwas sehen dass noch gar nicht geschehen ist.Hatte es ja schon geschrieben.
Ein bisschen so wie der Cowboy der schneller schießt als sein Schatten.
Etwas primitv ausgedrückt aber gut zur Veranschaulichung.


Gruß Chris
 
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