Schulze Alpha, Problem mit BEC

Yeti

User
Tach zusammen!

Ich wollte kürzlich einen Schulze-Empfänger alpha 440 in meine Windstar (Segelyacht) einbauen. Die Empfängerstromversorgung erfolgt über einen 6-Zellen Akku über das BEC der Segelwinde (Graupner Regatta). Bislang tat ein uralter Graupner-Empfänger in dieser Konfiguration seinen Dienst.

Nach dem Einschalten der Segelwinde nur ein kurzes Zucken und dann Ruhe. Mit separatem Empfängerakku funktioniert der Empfänger, über das BEC der Winde nicht.

Meine Micro Magic (das ist auch ein Segelboot ;) ) macht gerade eine Abmagerungskur und sollte zwei LiPo-Zellen als Empfängerakku bekommen (Gewichtsersparnis gegenüber den 800er Twicells satte 20g! :D ). Ein Spannungsregler stellt dem Empfänger verdaubare 5V zur Verfügung. Auch hier: kurzes Zucken beim Einschalten und danach wieder Ruhe. Mit dem alten Empfängerakku geht es wieder.

Hat jemand eine Erklärung, warum die Schulzes mit dem BEC-Saft der Winde oder dem Spannungsregler nicht zufrieden sind oder kann mir Tipps geben, wie ich dem Problem auf den Grund gehen kann?

Gruß Yeti
 

Eckehard

User
Hi,

Das ist ja ein komisches Verhalten....

Zur Beruhigung: meine 435 und 835 er funktionieren mit BEC (vom HackerRegler) wunderbar.

Miss doch mal parallel zum SegelwindenEmpfängerKabel die Spannung beim Anstecken des Winden Accus.

Wird der Empfänger mit 5 V , polrichtigt!! versorgt?

Eckehard
 

Yeti

User
Hallo Eckehard!

Der alte Graupner-Empfänger funktioniert ja über das BEC der Winde. Der Schulze 840 funktioniert auch am BEC eines Flugreglers. Der alte Empfänger funktioniert übrigens auch mit dem neuen LiPo-Pack mit Spannungsregler.

Da ich am Schulze-Empfänger in der Micro Magic den Akku nicht direkt anstecke (Akkustecker würde hier auch verkehrt herum draufpassen), sondern an ein kurzes Verlängerungskabel, das besser zugänglich ist und aufgrund der Kreuzproben mit unterschiedlichen Kombinationen BEC/Akku/Empfänger, halte ich eine Verpolung für ausgeschlossen (außerdem war das das Erste, was ich überprüft habe ;) )

Gruß Yeti
 

Eckehard

User
Hallo,

Christian, Du schreibst in Rätzeln, oder ich versteh es nicht...

Du willst Doch mit BEC arbeiten. Ein Accu wird also an die Winde/den Regler angeschlossen, welche/r wiederum über das Empfänger Kabel den Empfänger versorgt. Nun schreibst Du aber:
Da ich am Schulze-Empfänger in der Micro Magic den Akku nicht direkt anstecke (Akkustecker würde hier auch verkehrt herum draufpassen), sondern an ein kurzes Verlängerungskabel,
??was denn nun??

Was bedeutet der Satz:
...und aufgrund der Kreuzproben mit unterschiedlichen Kombinationen BEC/Akku/Empfänger, ...
außerdem war das das Erste, was ich überprüft habe
Toi toi toi, Glück gehabt!

Aber es ist schon komisch, hast Du mal die Spannung gemessen? Vielleicht ist die Verkabelung marode (entschuldige diesen Ausdruck) und der alte Empfänger istr nicht so sensibel...

Eckehard
 

Yeti

User
Original erstellt von Eckehard:
Christian, Du schreibst in Rätzeln, oder ich versteh es nicht...
Hallo nochmal!

Ich versuche, aufzuklären ;) In der Windstar (1m-Klasse) ist die Segelwinde mit BEC eingebaut und bislang der alte Graupner-Empfänger (Ich glaube, ein C8, müsste ich nachschauen). Das funktioniert! Die Winde holt sich den Saft dabei direkt aus den 6 NC-Zellen und versorgt das Ruderservo und den Empfänger über das eingebaute BEC mit 5V.

Ersetze ich den Graupner-Empfänger durch den Schulze, funktioniert es nicht.

In der Micro-Magic arbeitet zur Zeit ein Schulze alpha 440. Es ist keine Winde eingebaut, sondern die Segelverstellung erfolgt über ein Servo. Alles wird zur Zeit durch 4 Zellen Twicell (800 mAh) gespeist.

Ersetze ich die Twicells durch das LiPo-Pack mit Spannungsregler, verharrt der Schulze-Empfänger in Duldungsstarre.

Schließe ich das LiPo-Pack mit Spannungsregler an den Graupner-Empfänger an (ohne das BEC der Segelwinde), funktioniert es auch.

Die Ausgangsspannung an der Segelwinde und an meinem Spannungsregler habe ich gemessen: 5V Allerdings habe ich die Spannung noch nicht unter Last gemessen, dafür bräuchte ich noch ein Kabel, wo ich die Spannung abgreifen könnte.

Der Alpha 840 hat auch schonmal am BEC eines Flugreglers funktioniert. Am BEC der Segelwinde funktioniert er aber nicht :(

Gruß Yeti
 

Eckehard

User
Hi,

oki, nun ist es klarer....Danke

Aber weitere Ideen habe ich erstmal nicht...

Miss mal die Spannung unter last. U.U. sind die EingangsBlockKapazitäten der Empfänger unterschiedlich, und

-das BEC der Winde
-dein Spannungsregler BEC

liefern keine sauberen 5V, was aber eher unwahrscheinlich ist. Probieren kannst Du ja mal einen Elko 100müF/6V direkt an plus/minus Eingang des Empfängers...

Puhhh....schon komisch...vielleicht wollen die Empfänger auch lieber fliegen als im eisigen Wasse rumschippern....könnte ich verstehen ;)

Eckehard
 
Ein Schulze Alpha Problem ist das ganze sicher nicht. Wenn der Empfänger mit einem separaten Akku funktioniert, ist offensichtlich das BEC defekt.

:) Jürgen
 

Steffen

User
Hi,

sehe ich genauso, nur was ist das Problem? Denn es sind ja zwei verschiedene BECs; eine aus der Regatta und eine selbstgebaute aus einem 7805.

Also was zum Teufel zickt da?

Ciao, Steffen
 

Eckehard

User
Moin,

und eine selbstgebaute aus einem 7805.
Nur der Vollständigkeithalber (was für ein Wort..) wegen...

Habt Ihr die üblichen Beschaltungen mit Kondensatoren gemacht, oder besteht die BEC wirklich nur aus dem einen Bauteil 7805?
Also Kondensatoren müssen da schon drann. Aber so wie ich Dich (Steffen) kenne, hast Du das eh schon gemacht.... ;)

Eckehard

[ 02. Februar 2005, 10:22: Beitrag editiert von: Eckehard ]
 

Steffen

User
Hi Ecki,

nur der Kondensator hinter dem 7805 (Tantal 100 nF).
Den Eingangsseitigen nicht, weil ich davon ausgehe, dass ein Akku als 'short distance to power supply filter' durchgeht.

Aber ich nehm das Zeug vielleicht mal an's Scope.

Ciao, Steffen
 

Eckehard

User
Hi....

Tantal, hm, das ist aber ein ELKO....dann finde ich 100nF aber viel zu wenig....

Vorschlag:

je 100nF FOLIEN Kondensator zwischen Eingang/Ausgang und Masse. Zusätzlich 100müF/6V TANTAL Elko von Augang an Masse. Bedenke, immerhin ist es ja ein "Regler"....

Eckehard
 

Yeti

User
Ich verfolge die Ratschläge mit Interesse, muss aber zugeben, dass ich in Sachen Elektronik auf mindestens einem Auge blöd bin ;)

Ich wollte mit meiner Fragestellung auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich das Problem bei dem Schulze-Empfänger sehe, sondern eher auf Seiten der BEC vermute. Ich werde nochmal den Empfänger an einer zweiten Segelwinde testen (die aber zur Zeit schon in irgendeinem Karton verpackt ist, da ich gerade beim Umzug bin). Vielleicht ist das BEC der zur Zeit eingebauten Winde tatsächlich nicht OK.

Dazu werden wir (Steffen :rolleyes: ) mal der Ausgangsspannung des Reglers auf den Zahn fühlen und es mal mit anderen Kondensatoren versuchen. Danke schonmal für alle bisherigen Tipps.

Gruß Yeti
 

Eckehard

User
Hi,

Auch ich möchte ausdrücklich feststellen, daß ich derzeit davon ausgehe, daß das Problem in der Qualität der Spannungsversorgung zu such ist. Es ist also IMHO keine Empfänger problem, sondern eher im Umfeld des BEC bzw des BEC selbst zu suchen.

dass ich in Sachen Elektronik auf mindestens einem Auge blöd bin
Na, das lass dann mal den Steffen machen....
:D

Eckehard
 
Original erstellt von Steffen:
Hi,

sehe ich genauso, nur was ist das Problem? Denn es sind ja zwei verschiedene BECs; eine aus der Regatta und eine selbstgebaute aus einem 7805.

Also was zum Teufel zickt da?

Ciao, Steffen
Hallo Steffen,

ein 7805 ist nicht für 6 Zellen oder 2 LiPos geeignet, weil die Dropspannung über dem internen Längsttransistor zu groß ist.
Der von National Semiconductor oder auch von Motorola angegebene Eingangsspannungsbereich geht von 7,5 bis 35V.

Gruß,

Ulf

[ 07. Februar 2005, 00:28: Beitrag editiert von: Ulf Herder ]
 

Steffen

User
Hi Ulf,

Oha, wieder mal die Spezifikation nicht gelesen. Ich hate 6 Volt im Kopf.
Mea Culpa...

Obwohl interessant war, dass ich am Scope eine Schwingung von 0,1 Volt um 5 rum hatte und meine Schulzes liefen.
Kann natürlich nach Tageslaune und Temperatur anders sein.

Dann gehe ich nochmal an Yetis BEC mit dem Scope ran.

Ich berichte bei Zeiten...

Ciao, Steffen
 
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