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Scirocco (robbe - 4 m - GfK-Elektrosegler): Erfahrungen?

Relaxr

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Wenn man mit dem Auto transportiert und damit nah an den Startpunkt rankommt, schlage ich die Flügelteile auch gerne einfach nur in einer alten weichen Decke ein, so dass alle Teile geschützt sind. Der Rumpf liegt einfach so mit dabei. Ich lasse die HLWs möglichst immer montiert.
 

gerwi

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so, langsam werde ich fertig. Die WK-Anlenkung war etwas aufwendiger, ebenso das SR, da ich mich nicht mit Ausschlägen unter 30mm zufrieden geben wollte. Man sieht auf den Bildern, worauf es ankommt - das obere Ende muss man genauso "ausschleifen", wie den Bereich am Ruderhorn unten und die Dichtlippe musste ich um ca. 2-3 mm kürzen (Puck-Sägeblatt). Meine Servos steuern die Gestänge HR/SR übrigens 2 mal von der rechten Seite an...so blockiert und kreuzt nichts, alles leichtgängig.

Ein Problem habe ich aber bei einer Außenfläche beim Einkleben der QR-Anlenkung entdeckt: hier war die untere Haut auf insgesamt ca. 30 cm an mehreren Stellen nicht mit den hinteren Abschluss am QR verklebt. Mit einem Schraubenzieher konnte man die Teile anheben. Ich habe das alles mit angedickten Uhu plus versorgt.
So etwas sollte nicht sein, denn, wenn so etwas auch an unzugänglichen Stellen so ausgeführt ist, sind Abstürze ev. bei stärkerer Belastung eine mögl. Folge (sh. Vorfälle weiter oben...). Warum ich darauf hinweise: Wenn Ihr das schöne Modell ebenfalls baut oder fliegt->seht Euch das mal an! Ich werde deshalb das Modell nicht anders bewerten und bleibe auch dabei, damit nicht rumzuheizen. Selbstverständlich habe ich alle Teile beim Auspacken mal grob auf Festigkeit geprüft...alles soweit OK, vor allem kein "Knacken" oder Nachgeben der zusammengesteckten Fläche. Hätte ich den "abgelösten" Bereich gleich gesehen hätte ich das Modell wohl auch nicht zurückgeschickt. Ich fliege lange genug, um zu behaupten, dass es keine Hersteller gibt, bei denen kleine aber auch strukturelle Mängel zu 100% ausgeschlossen sind. Gerade bei FT-Modellen bleibt uns die innere Verarbeitung meist bis zu einem Bruch verborgen (im Gegensatz zu selbst erstellten Bausatzmodellen). Dass viele von uns Vorlieben für bestimmte Hersteller oder nur deren Qualitäten vertrauen, steht dazu m.E. nicht im Widerspruch. Interessant, aber nicht die Praxis, wären Testberichte, die bis zum "Bruch" gehen - zum Nutzen von Testberichten wurde aber hier schon öfter diskutiert.

VG Gerwald
 

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gerwi

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Nochmals einiges zur Fertigstellung meines SC.:

  1. Bilder zum WK-Einbau – max. Ausschläge bei mir: o: 14mm, u: 26mm
  2. Verbindung RU.-FL.: 8-pol. MPX (4*Signal und 4*+ und – , jeweils 2 für eine Fl. zusammengefasst). „Wanne“ ist ein U-Teil (am Rumpf oben mit Tesa befestigt/reversibel)…damit sich nichts verhakt.
  3. Verbinder Außenflügel: da habe ich festgestellt, dass die Hülsen in den Flächen ca. 1-1,5cm länger sind als die Verbinder. Folge bei mir: je nachdem, wie/wo sie auf Anschlag eingeschoben wurden, ergab sich tw. bis 1mm „Profilversatz“ im Nasenbereich. Weder schön, noch gut für die Neutrallage. Ich habe die V. dann „verlängert“ und sie werden „zugeordnet“ eingeschoben (Man könnte sie auch einseitig einkleben…wollte ich nicht). Jetzt passt alles (übrigens scheint der Test in der Flugmodell/rix auch auf das Thema gestoßen zu sein, wenn man das Bild von den beiden Verbindern betrachtet, die einseitig „merkwürdige Fortsätze“ haben. Und bei mir hatten die Außenflächen „Spiel“. Da ich so was gar nicht mag, habe ich die Verbinder gezielt etwas aufgefüttert (Tesa bzw, eine dünne Schicht Uhu plus/abgeschliffen). Jetzt wackelt hier nichts mehr. Übrigens trägt m.E. ein „guter“ Anschluss auch dazu bei, dass der Verbindungs-Tesa nicht ev. „gestresst“ wird…sh. die Berichte/Vermutungen zu Abstürzen weiter oben.
  4. Frage - Deckel für die QR (?): diese habe ich versucht, mit POR zu befestigen (bei den WK kein Problem!). Sie sind am nächsten Tag wieder teilweise abgehoben. Folge einer Verspannung, da die Deckel für eine ebene Fläche vorgesehen sind, die Flächen aber hier eine Wölbung aufweisen! Hattet Ihr das Problem auch, wie gelöst? Oben oder unten in der Mitte einschneiden…?

Das sind alles keine „kriegsentscheidenden“ Dinge…mir sind sie trotzdem wichtig. Wer will, kann darüber beim Bau ja mal grübeln.

VG Gerwald
 

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gerwi

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so, heute war der Erstflug (nachdem ich schon vor 1 Wo. wollte...aber der Regler nicht. Jetzt ist er ersetzt). Fliegt wirklich sehr gut, gleich 40 min am Stück in der Luft, schnell oder langsam...egal, Start/Landung/schnelle Rollen, unkompliziert, zum Butterfly brauche ich noch etwas mehr Tiefenruder. Startstrom lt. unisens 80 A (5s/5000, 16*10, 4250er-500KV), danach ca. 50 A im (ca. 50-60 Grad-) Steigflug (m.E. gut motorisiert!).

Ein Hinweis noch - Thema Ruderspiel bei den Flächenservos (Euere Berichte weiter oben): mir ist beim Programmieren aufgefallen, dass ich immer wieder Abweichungen bis ca. 2 mm habe. daraufhin habe ich mir die gesamte Anlenkung genau angesehen. Fazit, eindeutig: Spiel zw. Hebel und Abtrieb am Servo (ev. Hebel erwischt, die nicht ganz maßhaltig waren??). Da ich fliegen wollte habe ich folgendes gemacht: ich habe ganz kleine tesa-Kreuze ausgeschnitten, die auf die Ritzel aufgelegt und dann den Hebel aufgedrückt bzw. festgeschraubt. Da meine Servos keinerlei Getriebespiel haben (auch nicht die Ruderhörner und Gestänge) liefen die Ruder nun absolut präzise. Dass es an den Hebeln liegt, habe ich schnell gemerkt...sobald sich die Befestigungsschraube der Servohebel durch Ausschläge etwas gelöst hatte, war das Spiel wieder da.
Wer als Toleranzen bei QR/WK feststellt->einfach mal prüfen, woran es genau liegt! Für eine ev. Abhilfe gibt es sicher auch viele andere Lösungen.

VG Gerwald
 
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