Segelflugmodell für Einsteiger

Servus zusammen,
wie schon an anderer Stelle geschrieben: Ich bin Wiedereinsteiger, bin aber früher auch nur Anfängerflieger, wie den MPX Easystar oder Minimag geflogen. Mit solchen Teilen will ich nächstes Jahr auch wieder starten.
Zusätzlich würde ich aber nächstes Jahr gerne mal reinen Segelflug (mit RC-Steuerung) ausprobieren wollen. Ich sehe bei uns öfters mal eine Gruppe von Leuten, die ihre F3K ?? Segler in die Luft werfen. Das würde ich auch gerne mal versuchen. Ich habe keinen brauchbaren Hang zur Verfügung, nur Flachland. Welche Segelflugmodelle wären denn für so einen Einstieg geeignet, wenn man keine Wettkampfambitionen hat, dafür aber 2 linke Hände (heißt, ich bin nicht der begnadete Bastler)?
Danke und Gruß
 

Dix

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Moin,

dann ist die beste Möglichkeit, dass Du genau diese Leute ansprichst! Vielleicht hat ja einer ein nicht-perfektes "Alt"-Modell abzugeben...
So kommst Du an einen sicherlich guten und günstigen Flieger.
Und Du lernst es in der Gruppe am schnellsten.
 

Papa14

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(heißt, ich bin nicht der begnadete Bastler)?
F3K ist eine sehr ambitionierte Klasse, die Piloten sind üblicherweise sehr sportlich (der Drehwurf ist fast als atletisch zu bezeichnen), handwerklich gut aufgestellt (der Einbau der Empfangsanlage hat etwas von Uhrmacherhandwerk an sich) und meistens auch in finanzieller Hinsicht schmerzbefreit. Ein guter F3K Segler kostet 700€ ohne Innereien - und davon brauchst du das ganz feine und nicht ganz billige Zeug. Die Dinger sind fragil und müssen trotzdem mit einem ordentlichen Rumms gestartet werden. Ein blöder Fehler und du donnerst 1000€ in den Acker.

Als (Wieder-) Einsteiger empfiehlt sich da eher ein GFK Segler mit E-Antrieb, der kostet auch nicht viel mehr - oder wesentlich weniger am Gebrauchtmarkt. Der Vorteil ist der - die vielen kleinen Schrammen und Knicke und Brüche fallen weg, es gibt keine Folie zum Nachbügeln und wenn man mal ans Küchenkastl donnert ... dann hat der Kasten ein Cut, nicht der Flieger.
 
Servus,

Wieviel möchtest du ausgeben? Soll der Segler in Richtung Scale gehen? Welche Spannweite? Was ist bereits an Zubehör (Akku, etc) vorhanden?
Schleudersegler (ich weis jetzt gerade nicht was F3k genau ist) gibt es auch kleine und nicht so teure.

LG
Raphael
 
F3K ist eine sehr ambitionierte Klasse...
Ja, habe ich auch in den letzten Tagen gelernt. Ich kannte mich bisher mit den Klassen nicht aus. Ich glaube, was mir vorschwebt, geht eher in Richtung RES. Ich habe keine sportlichen Ambitionen und bin jetzt auch nicht der geschickteste.

Mir schwebt ein Segler vor (haha), eher langsam, geeignet zum Thermik schnüffeln, Wurfstart oder Start mit dem Gummiseil. Spannweite max. 2 m. Sollte mit dem Fahrrad oder im Kleinwagen einfach tranportiert werden können. Holzmodelle finde ich zwar schön aber für das Gefrickel mit den Holzrippchen und das Beziehen mit Bügelfolie habe ich wenig Talent. Außerdem fehlt mir der Platz, um solche Arbeiten in Ruhe durchführen zu können. Also ein hoher Vorfertigungsgrad wär schön.
Ich habe nur Sender und Empfänger. Der Akku vom Easystar wird wohl nicht passen :) Ich wollt so ca. 200 EUR investieren.
Gruß
 

Papa14

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Mir schwebt ein Segler vor (haha), eher langsam, geeignet zum Thermik schnüffeln, Wurfstart oder Start mit dem Gummiseil. Spannweite max. 2 m. Sollte mit dem Fahrrad oder im Kleinwagen einfach tranportiert werden können.
RES

Holzmodelle finde ich zwar schön aber für das Gefrickel mit den Holzrippchen und das Beziehen mit Bügelfolie habe ich wenig Talent.
Kein RES

Außerdem fehlt mir der Platz, um solche Arbeiten in Ruhe durchführen zu können.
Ich hab einen Eßtisch 70x100 mit Baubrett drauf, der wird jeden Abend abgeräumt. In Holz reicht das für einen RES, in GFK für 4,5m. Wo ist dein Problem?

Also ein hoher Vorfertigungsgrad wär schön.
Problem #1: Faul?

Ich wollt so ca. 200 EUR investieren.
Problem #2: Geizig?

Transport mit den Rad, kein Platz, kein Geld, kein Talent, .... vielleicht doch nicht das richtige Hobby?
 

madmao

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Zuletzt bearbeitet:

mcxer

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Moin, (Namenloser )

Mein Tipp, nimm wieder was in der Art Easystar - die Dinger fliegen, ob mit oder ohne Dellen.

Zu F3k kann man auch ganz einfache und günstige Modelle anschaffen um das mal grundsätzlich zu probieren.
Zum Spaß haben taugen die auch !
Gebraucht kann man im eigenen Preisrahmen auch immer was finden, da muss es auch kein 700,- Euro Teil sein !
Mein erster war ein kleiner 2-Achs Hobbyking F3K, etwas über 100,- Euro - zum üben und reinschnuppern völlig OK.
Mein erster "richtiger F3k" ein gebrauchter 1,5 Meter Blaster, der beim einfliegen schon oben geblieben ist :) :)
Den Blaster habe ich um 200,- Euro gekauft - es geht also ! Geniales Teil !
mfg
Roland
 
Also ein hoher Vorfertigungsgrad wär schön.
Ich habe nur Sender und Empfänger. Der Akku vom Easystar wird wohl nicht passen :) Ich wollt so ca. 200 EUR investieren.
Dann würde ich was in Richtung Easyglider vorschlagen. Den (oder auch vergleichbare Schaumwaffeln) gibts meist fix fertig gebaut, Du brauchst also nur Empfänger und Akku. Diese Dinger fliegen ganz passabel, auch in der Thermik.

Welchen Sender hast Du?

Alternativ wäre dann eben noch wie bereits erwähnt etwas Gebrauchtes.

LG
Raphael
 
Dann würde ich was in Richtung Easyglider vorschlagen. Den (oder auch vergleichbare Schaumwaffeln) gibts meist fix fertig gebaut, Du brauchst also nur Empfänger und Akku. Diese Dinger fliegen ganz passabel, auch in der Thermik.
Danke!
Ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt:
Ich habe noch meinen getunten uralt Minimag. Der hängt hier vor mir verstaubt an der Wand
(hier in einem 12 Jahre alten Video in Aktion zu sehen)
Ausserdem besitze ich seit ein paar Tagen zusätzlich wieder einen Eeasystar. Den werde ich diese Tage aufbauen. Ich weiss, dass der auch ganz passabel segeln kann und bei Thermik auch ohne Motor oben bleibt.

Ich wollte jetzt einach nur zusätzlich einen einfachen unmotorisierten Segler, den ich in den Kofferaum legen oder auf dem Fahrrad mitnehmen kann, und wenn ich mal ne Pause mache, in die Luft werfen kann.
Ich werde mich tatsächlich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Das Angebot ist ja üppig.
Welchen Sender hast Du?
Seit letzter Woche eine gebraucht DX6i

Danke und Gruß Hugo
 

Papa14

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madmao

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Genau, darum die Gebrauchten. Sowas wie den Fips da für 25 Euro. Da braucht man nicht frickeln und bügeln, auch beim Joy nicht. Und ich traue Hugo durchaus zu, sich das dort auszusuchen, was ihm passt, und die Bausätze zu ignorieren.

Grüsse Florian
 
Wenn es Fahrradtauglich sein soll kann man mit den Arthobby Modellen nichts falsch machen. Geteilte Flächen und den Rumpf in einen Rucksack rein, und los gehts.

Ich habe selbst (noch) keinen, der Vorfertigungsgrad ist ok und gebracht sind hier oder bei EBAY + Kleinanzeigen öfters welche drin. In dem Link ist die Seglerauswahl von 1,70m bis 2m. Einen "F3K", den Momentum und Bobolink, haben sie auch der aber bei weitem nicht für Wettbewerbe ist, sondern eher zu schnuppern.
ART HOBBY - Designer and Producer of Gliders and Electro Gliders RC

Gruß Thomas
 
Also mich hat man vor einem Jahr wieder mit einem guten Erbstück angefixed (nach Modellbau in der Jugend und 20 Jahre Segelflug). Ein Bolek 400 (stand drauf, Bj. 1997). Die Kombination hat sich als sehr passend erwiesen. Zweiachssegler, Doppel-V form, schlankes Profil, transparent bespannte Rippenfläche, durch die die Abendsonne sehr schön scheint, 160cm Spannweite, teilbare Flächen (passt wirklich in jedes vollgepackte Auto bzw. Rucksack), 28er Brushless mit Klappluftschraube (übermotorisiert, aber dazu gibt es Gashebel), 1800er Lipo, (gut für 5min oder 10x auf 150m) GFK Rumpf (hält ein klein wenig was aus und ist sehr leicht).
So ähnliche Flieger finden sich immer wieder für 50-120 EUR auf ebay-kleinanzeigen oder bei ebay. Fernsteuerung dazu ist sicher auch ab 50-100 EUR zu bekommen (z.B. Flysky FS-6).
Das Fliegerchen schnapp ich mir immer gerne zum Pausenfliegen quasi ab Terrasse. Sehr gutmütig aber erstaunlich vielseitig von langsam bis schnell und auch gut in der Thermik. In der Luft nahezu unkaputtbar. Und sehr wendig, wenn es sein muss. Landet auf dem Teller mit ein bisschen Übung. Inzwischen lerne ich damit Kids und die dazugehörigen Väter aus der Nachbarschaft an.
Man sieht es dem Rumpf inzwischen an. Aber das ist behebbar.
Die einfachsten Dinge machen erstaunlich viel Spass.
 
Also ich kann Arthobby Modelle auch wärmstens empfehlen. Deren Bauweise ist ein guter Kompromiss zwischen kostengünstig und guten Flugleistungen. Einfach zu reparieren sind sie auch. Bei der riesen Auswahl ist für jeden Geschmack was dabei, und viele Modelle kann man auch in verschiedenen Ausführungen bauen, z.B. einfache V-Form vs Doppelknick.
Apropos bauen: Die Modelle sind vom Anspruch her so im unteren Mittelbereich, wenn man nicht zwei komplett linke Hände hat bekommt man das hin. Und man unterstützt noch einen Hersteller.
Aber es gibt auch immer mal wieder ein paar gute Gebrauchte. Ich würde nur schauen, dass Du Dich nicht ausschließlich aufs Thermikschleichen ohne Querruder beschränkst, das wird irgendwann langweilig (meine Meinung). Mit einem Arthobby Modell so um die 2m, am besten mit 4 Klappenflügel hast Du ein viel breites Spektrum, kannst verwölben für Thermik oder Speed, da lohnen auch mal 80,- mehr auf lange Sicht.
Gruß
Patrick
 

zven

User
Ich hänge mich mal frech an den Thread, da ich in einer ähnlichen Situation bin.

Ich habe kein Auto, aber in Spazierreichweite eine sehr schöne, ruhige Hügellandschaft (Winzerer Höhen, Regensburg).
Bin dann noch auf das Thema Hang- bzw. Thermiksegeln ohne Motor gestoßen und naja... das möchte ich jetzt!
Leider empfinde ich es als sehr schwierig, passende Modelle zu finden, die Rucksacktauglich sind (Packmaß unter 1m würde ich sagen).

Gefallen würden mir zum Wiedereinstieg die Lilienthal 40, bzw. der LT 200 von Aeronaut (auf Basteln kann ich allerdings auch gerne verzichten) oder auch diverse Arthobby Modelle, die hier schon empfohlen wurden.
Haben die Arthobby denn wirklich teilbare Tragflächen? Konnte dazu bisher nichts finden.

Ein wenig Flugerfahrung habe ich vor ein paar Jahren schon gesammelt (Hype Fox Elektrosegler).

Kurz gesagt, ich möchte gemütlich zur Entspannung in den Feierabend segeln und Thermik suchen, bzw. die am Hang ausnutzen. Gerne später auch etwas Telemetrie einbauen und mich an der Natur und den Daten erfreuen ;).

Könnt ihr mir passende Modelle empfehlen?
 
Alula Trek. Rucksack, Schleudern, alles gut :)

Gruß
Stephan
 

swoop

User
Ab 1,7m Spannweite haben die Arthobby Modelle eine 3 teilige Fläche. Das Mittelteil kommt bei meinem 2m Sky auf 900mm.
Habe einen ART1200 verbaut mit einer 11x8 Latte und 1300mAh Akku. Bei toter Luft ist da 5min Motorlaufzeit und ca. 1h Flugzeit drinnen. Zellenspannung habe ich dann 3,7 Volt.
 

zven

User
So, was soll ich sagen... Trotz meiner Voreingenommenheit ist es jetzt tatsächlich der Alula Trek geworden. Bin schon gespannt!
 
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