Sender A-Band Empfänger B-Band geht das

Hallo, ich habe einen DS 24FM35S in Ebay ersteigert, bei der Lieferung stelle ich fest das es sich um einen B-Band Empfänger handelt. Ich habe aber eine A-Band MC24, zum Test habe ich dann einen Quarz von meinem A-Band DS19 eingesetzt und siehe da, es funktioniert, zumindest in der Werkstatt.
Vereinskollegen sagen mir den B-Empfänger kann ich problemlos mit einem A-Band Sender betreiben. Was sagt Ihr dazu?

Gruß Heinrich
 
Sender A-Band Empfänger B-Band geht das

Hallo Heinrich,

wenn du es genau wissen willst, rufst du Graupner an und lässt dich mit der Werkstatt verbinden. Die sagen dir sofort, ob das geht.

Soviel ich weiß, braucht man zur Nutzung eines B-Band-Empfängers auch ein B-Band-HF-Modul im Sender. Wozu würde es diese sonst geben?

Ich habe zu meiner MC24 drei HF-Module - A, B und nun auch das Synthiziser-Modul im Sender, das A und B kann und super funktioniert.
 
Heinrich,

tu dir und deiner Umgebung den Gefallen und lass den Empfänger bei Graupner auf dein Band abstimmen.

Ich habe das mit einem DS24 auch schon gemacht. Ist nicht teuer und dient der Sicherheit aller.

Oder kaufe dir ein anderes HF-Modul oder das Synthie-Modul für die MC-24, dann kannst du damit A- und B-Band bedienen.
 
Hallo Heinrich,
ich habe unter 20€ fürs umstimmen bezahlt - das lohnt sich unbedingt.

Gruß, Thomas
 
Hallo Heinrich,
wenn du mit dem A-Band-Sender den B-Band-Empfänger betreibst funktioniert das nur im Nahbereich, eine vernünftige Reichweite hast du nicht, vor allem nicht wenn du noch diametral weit entfernte Kanäle nimmst (z.B. 61 gegen 190). Mach doch mal einen Reichweitentest. Antenne aufschrauben und weglaufen, mindestens 50 m solltest du erreichen ohne dass was zuckt oder stehenbleibt (kommt darauf an ob PCM oder PPM)...und das wird dir mit der o.g. Konstellation nicht gelingen. Schließe mich dem Rat meines Vorredners an, schick den E. zu Graupner und lasse in umstimmen, wenn du ganz tolle Reichweiten brauchst, (Adlerauge lässt grüßen) den Sender und E. sogar auf deinen Kanal. Nur zum Vergleich: Ich fliege mit fest abgestimmter Frequenz auf dem B-Band und habe eine Bodenreichweite mit aufgeschraubter Antenne (bei laufender Turbine) von über 200 m.
Gruß Otto
 
Hallo, erst mal besten Dank für eure Tips. Ich habe mich bei Graupner erkundigt, man sagte mir das gleiche, keine Reichweite. Der Verkäufer tauscht mir den Empfänger um, somit hat sich die Sache erledigt. Aber es war schon interessant zu hören wie die Meinungen sind. Dabei ist mir aufgefallen das nicht wenige Hersteller bei ihren Empfängern die Benutzung im A- oder B-Band freistellen. Was passiert den dann?

Gruß Heinrich
 
Hi Heinrich,

die "anderen Hersteller" stimmen ihre Empfänger so ab, dass sie auf beiden Bändern eine vernünftige Reichweite haben. Der Frequenzabstand beträgt ja nur 0,8 MHz, also ist ein Kompromiss möglich. Das funktioniert natürlich nur, wenn die HF-Teile dieser Empfänger entsprechend ausgelegt sind.

Wenn Graupner und Futaba A- und B-Band sende- und empfangstechnisch wie zwei völlig unterschiedliche Frequenzbereiche handhaben, dann hat das vor allem verkaufspolitische Gründe. Zwei verkaufte Empfänger bringen halt mehr Geld als einer. Und der Service für's Umstimmen erst...

Gruß, Bernd.
 
@ fatman161

"....vor allem verkaufspolitische Gründe."

so würde ich das nicht unterschreiben!
Doppelte Lagerhaltung etc., Änderung von Bestellnummern, Verpackungen, Preislisten, ..... - Wenn deren System A- und B-Band einwandfrei könnte, würden die großen Hersteller bestimmt als erstes auf nur einen 35 MHZ Allround-Empfänger setzen.

Wenn ich überlege, wieiviele Empfängertypen alleine Graupner hat und dann einige davon in A- und B-Band - nein, die würden dies bestimmt nicht aus verkaufspolitischen Gründen machen!
 
dass sie auf beiden Bändern eine vernünftige Reichweite haben
Reichweite ist kein Problem.
Aber wenn im Eingang ein Scheunentor ist das alles reinlässt muss man sich nicht wundern wenn "Empfangsprobleme" auftreten. Trotz "Reichweite".
Schönrechnen am Ausgang oder PCM nützen da auch nichts.
"Failsafe bis in den Boden" habe ich schon mehr als einmal miterleben und einmal selbst erleben müssen.
Gruss Jürgen
 
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