Servo Drehrichtung umkehren

Hallo,

ich würde gerne die Drehrichtung an einem Dymond 250 BX Servo umdrehen. Dazu habe ich schon einige Beiträge gelesen in denen Beschrieben wird wie das gehen soll.
Und zwar Kabel am Motor tauschen und die zwei äußeren Kabel am Poti drehen.
Wenn ich aber die zwei äußeren drehe lege ich ja Minus auf Signal und umgekehrt. :confused:
Vielleicht kann mir das nochmals jemand erklären,
dazu habe ich ein Foto, dann gibts keine Mißverständnisse.

Guckst du hier :


Danke für die Tipps
 

Gerald Lehr

Moderator
Teammitglied
Also meines Wissens wird braun und rot vertauscht und am Motor schwarz und rot.

Bitte um Verbesserung sollte dies nicht stimmen.

OK ich wurder gerade verbessert - am Motor und am Poti tauschen sonst nirgends.

[ 29. Februar 2004, 22:47: Beitrag editiert von: glehr ]
 

Volker Cseke

Moderator
Teammitglied
Hallo ???

Auf dem Bild ist der Motor und die Servoelektronik zu sehen. Am Motor sind die Anschlüße zu tauschen. Das Poti ist hinter der Servoelektronik versteckt. Leider habe ich ein 250 BX gerade nicht greifbar. Die Kabel an der Servoelektronik solltest du nicht angreifen, vor allem nicht das Verbindungskabel zum Empfänger verdrehen. Das Servo bitte sehr vorsichtig weiter zerlegen und sich die Lage der einzelnen Zahnräder aufzeichnen oder gut merken. Irgendwo, wahrscheinlich unter dem Ruderhebel sitzt das Poti. Von dort gehen 3 Kabel zur Elektronik. Am Poti die beiden äußeren Adern tauschen. Dann das Servo wieder montieren.

Viele Grüße

Volker
 
Danke für die schnellen Antworten.
Aber ich habe keine Kabel am Poti,
der ist fest auf der Rückseite der
Servoelektronik angelötet.

 
UPS,
typischer Satz mit X, am Poti Kabel drehen wär damit nix.
Ich fürchte wenn unsere Elektroniker nicht noch eine gute Idee haben, wird das bei dem Servo nichts werden. Dann hilft nur noch eine Umpolelektronik.

Gruß
Eberhard
 

Volker Cseke

Moderator
Teammitglied
Hallo,

das wird nix, bei dem Typ Poti sind die Anschlüße so knapp und asymetrisch und zusätzlich halten die Beinchen auch noch das Poti in Position. Selbst wenn man es einwandfrei raus bekommt und die beiden Beinchen mit kurzen Lackdrahtbrücken verlegt, so fehlt am Ende die mechanische Stabilität. Und auf der Platine ändern halte ich Angesichts des Risikos eines Platinenverlustes doch nicht für ratsam.

Aber mal ein anderer Gedanke, warum drehst du nicht im Sender?

Viele Grüße

Volker
 
Hi Folks!


Aber mal ein anderer Gedanke, warum drehst du nicht im Sender?
Weil er wahrscheinlich ein V-Kabel hat - das alte Problem halt. Anyway ...

Ehrlich gesagt halte ich von der Löterei am Servo nicht so viel. Es gibt für ein paar EUR die von Eberhard erwähnte Elektronik, z.B. in V-Kabel Form oder als Magic-Box von Graupner. Man leistet sich Modelle die 500, 800, 1000 oder mehr EUR kosten, dann lötet man wegen 30 oder 40 EUR an einem Servo rum und riskiert Modellausfall.

Ok, kann jetzt einer sagen, solche Probleme tauchen üblicherweise an Störklappen oder WK oder so auf was macht'S da ? Aber schon mal im Landeanflug, vielleicht am Hang mit dem Wind hangauf mit einem 4m Segler ein paar Meter über dem Boden nur eine Störklappe ausgefahren ? Eben.

Just my 5 cents

Grüße Helmut
 
Hi..

@Helmut: die Frage ist, was ist wirklich ausfallgefährdeter? Ein FACHGERECHT umgepoltes Servo, d.h. die Arbeiten hat jemand gemacht, der weiss wie man mit Lötkolben etc. umgeht, oder ein unverändertes Servo mit zusätzlicher Elektronik und zusätzlichen Steckverbindungen.
Die Frage muss wohl jeder für sich beantworten.
Ein "Gelegenheitslöter" sollte die Finger davon lassen.

Bei o.g. Servo wirds RICHTIG schwierig.

mfg
andi

[ 01. März 2004, 09:54: Beitrag editiert von: FlugFisch ]
 
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Beide sind mit Servorichtungs-Umkehr und fliegen im Modell mit. Beschreibung mit allen Details findest Du auch allda.

Gruß,
Bernd.
 
Original erstellt von fatman161:
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Gruß,
Bernd.
Wo wir gerade bei Servo-Ekeltronik sind: Gibt's eigentlich auch irgendwo einen einstellbaren Servowegbegrenzer, der sich vor ein Servo schalten lässt?

Modellskippernde Grüsse,
Tom
 
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