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SG 38 im Massstab 1:2

Hans Jacobs

Hans Jacobs

Hallo Rolf,


auch mein "Lehrmeister" Manfred hat dieses Buch vom Hans Jacobs, und er nennt es das "heilige Buch der Fliegerei". Es war schon bei vielen Projekten hilfreich, so z. B., beim Bau des "Doppelraab" vom Konstrukteur Fritz Raab, ebenfalls im Massstab 1:2. Das Modell hat eine Spannweite von 6 m und fliegt nun schon "ohne Holm- und Rippenbruch" die 6-ste Saison. Wenn unser bester Schlepppilot Roland diesen mit seinem Spacewalker ( ebenfalls 1:2 - ausgestattet mit einem 3W 212 ccm, 4 Zylinder Boxermotor, 4m Spannweite) im F-Schlepp gegen den Horizont zieht, ists immer wieder ein Erlebins, dass man eine Gänsehaut kriegt.


Grüße, Klaus
 
Gewicht des SG

Gewicht des SG

Hallo Walter,


betreffend des Gewichts kann man derzeit nichts genaues sagen, aber das Gewicht einer Fläche incl. Querruder liegt ohne Bespannung derzeit bei etwa 2 kg. Also ich denke, es müstte sich so ca. bei 20 - 25 kg einpendeln.


Grüße, Klaus
 
Verkleben der Rippen, ohne mit der Schablone zu verkleben

Verkleben der Rippen, ohne mit der Schablone zu verkleben

Hallo Fliegerassel,


da gibts ein hilfreiches Mittel, nämlich "Trennwachs". Entweder in flüssiger oder fester, - pastenartiger - Form - im guten Modellbaufachhandel erhätlich. Die nicht zu verbindenden Holzteile, in diesem Fall die Schablone, werden damit imprägniert - mit Hilfe einer normalen Küchenrolle dünn aufgetragen - und du kannst leimen was das Zeug hält. Die Rippen lassen sich mit ein bisschen Nachhilfe eines Stemmeisens oder eines dünnen Schraubenziehers leicht aus der Form wieder lösen.
Hoffe, dir weitergeholfen zu haben,


Grüße, Klaus.
 
Serienfertigung

Serienfertigung

Hi Mirko,

eine Serienfertigung ist nicht drin, aber man bekommt mit der Zeit Übung beim Einpassen der einzelnen Stege. Die Leisten haben die Abmessungen von 5x3mm und lassen sich bequem mittels eines Seitenschneiders oder eines Stanleymessers ablängen. Ein bisserl mit dem Schleifklotz putzen, auf der Flächenoberseite sind die senkrechten Stege ja etwas schräg angeschliffen, danach ein Pünktchen Weissleim drauf und rein in die Schablone damit.

Wir haben mal nachgezählt - Eine gesamte Fläche besteht, wenn man die einzelnen Stege und die auch notwendigen Knotenpunkte aus 0,4 mm Sperrholz berücksichtigt aus 3250 Einzelteilen.

Auf diesem Wege möchte ich mich herzlich bei unserem zweitältesten aktiven Vereinsmitglied, dem Alfred HAIDEN, für seine tatkräftige Unterstützung und immer wieder tolle Ratschläge und Bautipps bedanken, er wurde im Vorjahr bei bester Gesundheit 80 Jahre alt.
Aber einem "alten Fuchs" der den SG 38 in der manntragenden Version auch selbst pilotierte, kann man nicht so schnell etwas vormachen.

Grüße, Klaus:)
 
"Schleppkuh"

"Schleppkuh"

Nachdem solche Seglerprojekte natürlich auch geeignete Schleppmaschinen benötigen, möchte ich hier kurz unseren "Dauerschlepper", den Roland MAYER, vorstellen.

Seinen Spacewalker hat er vor 3 Jahren in derselben Art und Weise - Fachwerkbau - gebaut.

Zur Veranschaulichung darf ich vielleicht ein paar Fotos anfügen, ich hoffe, mir wird es nicht übel genommen, dass eine Motormaschine im Seglerforum veröffentlicht wird, aber ich denke, dass die Themen sind doch untrennbar miteinander verbunden sind.

Anmerkung am Rande:

Wenn beim Spacewalker mal der Motor aus irgendeinem Grund ausfällt, (der Tankinhalt wurde dann und wann schon mal unterschätzt) segelt der so gutmütig wie ein Airfish.

Grüße Klaus.:cool:
 

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Moin Klaus,

danke für die Infos. Das mit dem Trennwachs dachte ich mir schon, wollte es nur mal richtig wissen. Es würde mich ja schon reizen, mal ein Oldtimermodell mit dieser Methode zu bauen, wenn auch nicht in dieser Größe. Wenn ich aber die Anzahl der Einzelteile lese, dann hebe ich mir diese Idee wohl eher für mein Rentnerdasein in 30 Jahren auf...
Werden die Holme im Querschnitt rechteckig aufgebaut oder oben dem Profilverlauf angepasst?
Bekommt man die Rippen und auch Holme mit diesen Methoden so maßhaltig gebaut, dass alles ordentlich zusammenpasst. Oder muss noch viel nachgearbeitet werden?

Wenn ich hier so viel frage, dann nur, weil ich gern mit Holz arbeite und von euch dazulernen möchte. Ich hoffe, das nervt nicht zu dolle...

Gruß Mirko
 
Holmbau

Holmbau

Hi Mirko,

die Holme wurden rechteckig gebaut, an der Flächenunterseite liegen sie sowieso satt auf den Rippen und auf der gewölbten oberen Seite kann man den Spalt der sich zwangsläufig ergibt entweder frei lassen, die senkrechten Rippenteile haben an den Holmen genügend Auflagefläche zum Leimen, oder man kann diesen Zwischenraum mit Balsaholz ausfüllen - ich habe sie so gebaut, der Manfred meint, dass es überflüssig wäre. Aber so hat jeder seine eigenen Vorstellungen.

Es war lediglich notwenig die Holme mittels Schleifklotz im Bereich der Knotenpunkte zu überarbeiten, dann rutschten die Rippen ganz einfach drüber. Die Schablone war sehr passgenau.

Grüße, Klaus
 
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Hallo Klaus,
wie macht Ihr das mit der Festlegung der Querschnitte/Holzdicke?
Also bei den Leisten (Kiefer?) für die Rippen, wonach dimensioniert ihr den Holm, wie dick ist die Beplankung usw.?
Für diesen Maßstab gibt es ja kaum Erfahrungswerte/Beispiele als Modell in dieser Holzbauweise.
 
Dimensionierung der Leisten/Querschnitte

Dimensionierung der Leisten/Querschnitte

Hallo Rolf,

Nach längerem Suchen sind wir auf einen Originalplan gestoßen, den die Fa. KIRCHERT in Wien 14., Linzerstraße, im Archiv gelagert hatte. Dieser Plan beinhaltet Angaben im Massstab 1:2,5 bzw. 1:1. Der wurde dann von uns adaptiert und so sind wir auf die schlussendlich verwendeten Abmessungen gestoßen und konnten die richtigen Querschnitte ermitteln.

Grüße Klaus,


www.kirchert.com
 
Hallo Klaus!
Großen Respekt auch von mir, das ist wirklich Fleißarbeit! Bilder wie aus meiner Lehrzeit, einfach toll!

Auf jeden Fall weiter berichten!

Gruß,
Christian
 
SG38

SG38

Hallo Kollegen,
Respekt für Eure Projekte. Ich selbst hatte vor zwei Jahren angefangen, inspiriert von Marcus Frey, den SG38 in 1:2,5 wie auch Markus Frey zu bauen. Dazu hatte ich von ihm ca. 80 Blätter A4 Kopien von Orginalfotokopien bekommen. Rippen in der Nagelschablone wurden schon zur Hälfte fertig gebaut. Ich hatte dann mir einen Rippenkasten gebaut, wo man 6 Rippen einlagen kann, Küchenfolie dazwischen und oben gepresst. Das hat auch Hans Jacobs beschrieben in der Anleitung zum "Hols der Teufel". Ich hatte dann das Projekt SG38 aufgegeben und habe mit einem befreundeten Kollegen insgesamt drei "Hols der Teufel" in 1:3 gebaut. Das hatte die Ursache darin, dass der Flieger eine weit frühere Entwicklung hatte und die Abstrebung erschien uns stabiler. Auch hier wurden die Rippen im Kasten gebaut, Leisten 3x5mm hatte ich unkompliziert zu einem guten Preis aus Tschechien bezogen. Leider konnten die Rippen vom SG38 nicht übernommen werden - zumal aus meiner Sicht der Rippenbau die Geduld herausfordert.
Nachdem ein Modell vom "Hols der Teufel" nun in Ungarn fliegt, ein anderes Modell dann doch erheblich zu Schaden kam und das letzte Modell bei uns im Flugpatzmuseum an der Decke hängt, kommt man angesichts Eurer Bilder wieder ins Überlegen für eine Neuauflage des Projektes.
Baut mal schön weiter, ich schaue weiter zu um die Idee reifen zu lassen zumal ich vor fast 50 Jahren auf einem SG38 meine ersten "ausgedehnten Flüge" als blutiger Neuling gemacht habe.
Beste Grüße und toi,toi,toi
Jürgen
 
Querruder Schränkung

Querruder Schränkung

Hi Modellbaufreunde,

nachdem es gar nicht so einfach aber doch vorteilhaft ist, wenn die Schränkung der Querruder beidseitig gleich gelingt haben wir die Flächen gegengleich positioniert und das fertige 1. Querruder diente quasi als Vorlage für das 2., noch zu bauende. Somit sollte es vielleicht ein bisschen leichter gelingen, da man ja das "Muster" direkt vor Augen hat.

Zur Veranschaulichung ein paar Fotos,


Grüße, Klaus
 

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Initiatoren der Oldtimerprojekte

Initiatoren der Oldtimerprojekte

Auf diesem Weg möchte ich unsere Initiatoren solcher Projekte auch einmal vorstellen und mich bedanken, dass sie ihre Erfahrung und ihr Wissen an andere immer wieder bereitwilligst weitergeben.
Die Fotos entstanden anlässlich des 80-sten Geburtstags unseres Alfred HAIDEN (rechts im Bild).
Mit dabei war natürlich sein bester Freund und Luftfahrtpionier Otto BAYER.

Die hübsche junge Dame hat zwar mit der Fliegerei nichts am Hut, aber ihr wurde durch "unsere Oldboys" doch eine gewisse Beachtung geschenkt.;)

Grüße, Klaus
 

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Hallo Christian,


wir werden uns natürlich bemühen weiter zu berichten, wie die Baufortschritte halt vorangehen.


Grüße, Klaus.
 
Rumpfbau

Rumpfbau

Hallo,


Manfred und ich haben uns entschlossen, das Rumpfboot, so wie Hans Jacobs es in seinem Buch beschreibt, herzustellen. Somit wurde eine geeignete Presse zum Laminieren der 3 mm Kiefernleisten gebaut, die zwangsläufig die Form vorgibt.
Fotos davon im Anhang.

Hans, der schon etwas weiter, er arbeitet einfach schneller als wir, im Baufortschritt ist, dachte sich, er baut das Rumpfboot anders und verwendetete die "Schraubzwingenmethode". Die gehobelten 3 mm Leisten wurden auf dem Plan aufgelegt und unter gleichzeitiger Einpassung der stehenden Leisten wurde das Boot auf diese Art und Weise hergestellt.
Auch das Gittergerüst hat er schon fast soweit, dass der vordere und hintere Rumpfteil zusammengebaut werden können. Somit ergibt sich eine Gesamtlänge des Rumpfs von ca. 3.100mm, ....ganz schön groß, wie man den Fotos entnehmen kann.

Grüße, Klaus.
 

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Kleiner Rückschlag

Kleiner Rückschlag

Hallo Modellbaufreunde,

Hans hat einen ganz treuen "Werkstattkumpel", nämlich den 5 - jährigen Boxerrüden "Odin". Der dachte wohl, dass sein "Herrl" ein Querruder nicht richtig gebaut hat und machte ihn auf seine Art darauf aufmerksam. Das Ergebnis siehe den angehängten Fotos.

Aber "Odin" hatte recht, das Querruder war falsch gebaut, es war eine 90 Grad zum Holm stehende Rippe zuviel und Hans war nicht böse, dass ihm sein Hund wieder ein bisschen Mehrarbeit verschafft hatte.

Grüße, Klaus
 

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Hallo Klaus,

das war dann wohl genau das QR, welches die ganze schöne Arbeit zum Absturz gebracht hätte :D :D :D

Sicherlich schade, aber ich hoffe das Tier durfte überleben :cool:

Die Sache mit der Presse für das Rumpfboot sieht wirklich schick aus, mein Kompliment.

cu
Markus
 
Hallo,

tolle Arbeit.....!

SG-38 mit "Rennverkleidung"........:D

SG-38.jpg


SG-38_01.jpg

Foto: (c) by Jochen Ewald "Cassius"/Archiv H.-J.FISCHER

Gruß
Hans-Jürgen
 
Hallo Markus,

Keine Sorge, der Hund hat alles schadlos überstanden, ;)
er darf in der Werkstatt bleiben.
Danke fürs Kompliment bzgl. der Pressvorrichtung.


Grüße, Klaus.
 
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SG 38 mit Rennverkleidung

SG 38 mit Rennverkleidung

Hallo Hans Jürgen,


danke für die schönen Fotos, der SG im "Formel 1 Look" sieht auch sehr interessant aus.

Grüße, Klaus.
 
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