Sicherheit bei E-Combat Modellen

Hallo,
beim letzten Combat Wettbewerb in Lahr ist mir leider etwas wichtiges aufgefallen.
Durch Ausschalten eines Senders (der wegen Frequenzdoppelbelegungen abgegeben werden sollte) ist beim dazugehörigen Modell der Motor angelaufen. Der Pilot hatte das Modell unter dem Arm und bekam zum Glück "nur" einen fetten blauen Fleck.
Das war eine gefährliche Situation, die mir so bis jetzt unbekannt war.

Um so etwas nie wieder zu erleben, möchte ich die Spezialisten um folgende Lösungen bitten:
1. Wie kann man das Anlaufen des E-motors nach Unterbrechung der Sendeleistung (aus welchem Grund auch immer) verhindern?
Wenn ein Motor in der Luft läuft, der Empfänger bekommt kein Signal, kann er von mir aus weiterlaufen, aber nicht unkontrolliert wieder anlaufen. Das Problem kann ja auch auftreten, wenn das Modell bei einer Außenlandung kein ausreichendes Signal mehr bekommt.

2. Wenn das Modell geborgen wird, muß es ohne Werkzeug direkt "entschärft" werden können.
Also von jedem anderen Teilnehmer, der es gerade machen könnte.

3. Genau so ist es mir schon oft aufgefallen, das in den letzten Sekunden erst die Modelle endmontiert werden.
Das hielt zeitweise den ganzen Betrieb auf. Die Piloten hatten unnötigen Zeitdruck und machten auch schon mal Fehler.

Punkt 1 können mir die Spezies wohl beantworten.
Punkt 2+3 kann man mit einem externen Steckverbinder, der den Akku vom Regler trennt, erledigen.

Bitte denkt euch eine funktionierende, einfache und preiswerte Lösung aus.
In vielen Wettbewerbsklassen ist so ein Not-Ein/Aus Schalter schon vorgeschrieben.
Spätestens zur DM Ende September möchte ich alle E-Modelle mit diesen Sicherheitsfeatures ausgerüstet haben.

Rainer
 
Moin Rainer,

Punkt 1 wird bei 2,4 Ghz Anlagen automatisch gemacht, bei 35Mhz aber immer gefährlich bei Störung oder gerade bei Doppelbelegung. Dann steuert nämlich der andere weiter.:eek:

Eigentlich gibt es bei E-Antrieb nur die Lösung: Akku kurz vor dem Start dran und nach dem Landen sofort wieder ab. Nicht mit dem "scharfen" Modell rumlaufen.

Das bedeutet entweder Akkudeckel im Modell oder Kabel außen zusammenstecken.

Grüße
Enrico
 
Hallo Rainer,

zu 1. Hier hilft die Programmierung von Failsafe für den Gaskanal (Gas = 0). Die 2,4GHz-Systeme können das wohl alle, PCM-Systeme sicher auch. Für mein Fasst-System kann ich auch sagen, dass es einwandfrei funktioniert: Anlage aus und schon geht das Gas nach einer kurzen Verzögerung auf 0.

zu 2. und 3. Mein Favorit für stabile Holzrümpfe wäre ein MPX-Stecker mit Einbaurahmen an der Außenwand, der z. B. das Pluskabel zum Regler trennt. Überbrückt wird diese Trennung dann durch Aufstecken des Gegenparts, bei dem alle Pole miteinander verbunden werden.

lg
HaJue
 
ein einfacher kurzschussstecker der ausen am rumpf befestigt ist und eine leitung des akkus mit der des reglers kurzschließt bzw. brückt wenn das gegenstück des stecker aufgesteckt wird...

dachte das hätte jeder so...

wenn ich gelandet bin zieh ich als erstes den stecker, dann is alles stromlos und sicher..

gruß
 
rchajue schrieb:
Habe ich nicht oder noch nicht. Allerdings lege ich bisher schon den Gasknüppel am Sender über einen Schalter lahm.

lg
HaJue
Was bei Kanaldoppelbelegung aber auch nichts nutzt....

Ich hatte bisher Empfänger (35MHz) welche bei keinem Signal auch nicht wild zucken (somit kein Anlaufen den Motors), aber einen Stecker oder Schalter habe ich bisher nicht im Modell!

Wäre es ne Möglichkeit, in Ermangelung kleiner hochstromfester Schalter, einen Schalter wie bei den Verbrennern zu verbauen? Dann halt nicht zwischen Akku und Regler, sondern zwischen Regler und Empfänger.
Kein Strom auf dem Empfänger -> kein Signal
kein Signal auf dem Regler -> kein anlaufen?
 
hmm ich sehe das Problem nicht so ganz. Da gab es bei meinen viel zu wenigen Combats auch schon Verbrenner und Gnümpfe, wo sich der Motor nicht mehr abstellen ließ und die liefen dann, bis der Tank leer war.

zu 1: siehe oben. Ist der Flieger erst mal gelandet, ist das eh kein Problem mehr, denn wenn die Luftschraube nicht frei drehen kann, schafft ein brushless Regler es nicht, die durchzudrehen, da ist keine große Kraft dahinter, die Reglerstartsequenz schlägt fehl. Manche haben eine Schutzschaltung und schalten ganz ab ab, andere werden vielleicht abbrennen.
Wenn technische Lösung an dieser Stelle, dann bitte auch eine bei Empfangsausfall automatisch unterbrechende Benzinleitung für Verbrenner

2. von mir aus können wir alle ein Akkukabel aus dem Rumpf führen, welches mittels Stecker trennbar ist

3. Die wenigen mah, die verlorengehen, wenn man den Flieger und Sender 5 min eingeschaltet liegen läßt sind echt der Rede nicht wert, ich schalte sofort ein und warte/langweile mich dann, bis die Verbrenner fertig geschüttelt haben :D

Generell finde ich einen Vorfall in 5? E-Jahren etwas wenig, um gleich einen Hype draus zu machen und erst recht in einer "Sportart" die durch abstürzende Modellflieger doch recht risikobehaftet ist
Außerdem sterben die 35 mhz z.Zt relativ schnell aus.
 
1.
Durch Ausschalten eines Senders (der wegen Frequenzdoppelbelegungen abgegeben werden sollte) ist beim dazugehörigen Modell der Motor angelaufen.
In jeder Bedienungsanleitung steht: Erst Sender EIN - DANN Empfänger ---- Erst Empfänger AUS, DANN Sender!

2.
In vielen Wettbewerbsklassen ist so ein Not-Ein/Aus Schalter schon vorgeschrieben.
Na, "schon" ist aber 1. langsam und 2. schon FASST wieder überholt...
Das ist nur bei Nicht-Digitalen-Systemen erforderlich, wie bei diesen antiken 35/40MHz Funken :D

3. ein vernünftiger Brushlesssteller, der kein Signal bekommt, schaltet den Motor entweder gar nicht ein oder ab (siehe HaJue).
Das machen heut so gut wie alle Steller so.

Die Lösung von HaJue ist für 2.4 absolut sinnvoll und angemessen und das ohne Aufwand, weil eigentlich schon eingebaut.
Das verhindert nämlich den Motoranlauf bei versehentlichem Gasknüppelbetätigen! Mit Störungen haben wir bei 2.4 nix zu tun.
Ein Steckkontakt von aussen, der einen 2. solchen Vorfall ausschliessen soll ist hier ziemlich sinnfrei.

Ich sehe das Problem auch nicht wirklich.
Ich kann mit meinem Sender bei niemandem den Motor starten und umgekehrt auch nicht.

Wenn technische Lösung an dieser Stelle, dann bitte auch eine bei Empfangsausfall automatisch unterbrechende Benzinleitung für Verbrenner
Dann auch dafür !!!!


CU Eddy
 
Sinn oder nicht

Sinn oder nicht

Hallo zusammen,
überlegt euch was. Nicht meckern, oder sofort sagen, das es sinnfrei ist.
In Ahlen werde ich es testen.
Ich will es aus Sicherheitsgründen.
Und als Allermindeste eine Möglichkeit ohne Demontage eines Deckels oder Flügel den Motor zu entschärfen.
Wenn ein Verbrennermodell nach der Landung eingesammelt wird, da läuft kein Motor mehr an.
Diese Sicherheit ist mir bei den E-Motoren nicht gegeben.

Ein simpler Stecker, der auch von einem Fremden als solcher erkannt wird, ist mir am liebsten.

Ihr habt ja noch einige Monate Zeit mir zu erklären was Sinn macht. :D

Theo
 
Hi Theo,
Nicht meckern, oder sofort sagen, das es sinnfrei ist.
Doch! Ich habe auch schon gesagt, WO und WAS Sinn macht und nicht "gemeckert". :mad:
Muss man aber auch lesen wollen!
Argumente als "Meckerei" hinstellen?? Imho nicht wirklich toll!
Auf die bisherigen Vorschläge bist Du noch nicht eingegangen!

Du leitest hier von einer simplen Fehlbedienung ein Sicherheitsproblem ab.
KANN man machen....

Wer garantiert Dir die fehlerfreie Bedienung eines zusätzlichen "Sicherheitsschalters"?
Genauso, wie derjenige vergessen hat, das Modell ZUERST auszuschalten, kann vergessen werden,
den Sicherheitsschalter/-stecker zu betätigen.
Am Ende brauchen wir noch eine Sicherheitsschaltung für den Sicherheitsschalter :D :rolleyes: (rotes Rundumlicht?)

Jedes zusätzliche Equipment ist eine zusätzliche Fehlerquelle!

Bei normalen Landungen samelt jeder sein Modell selber ein.
Liegts im Acker, läuft eh nix mehr.

Die Lösung von HaJue ist logisch, sinnvoll und vorhanden. Bei 2.4GHz!

Diese Sicherheit ist mir bei den E-Motoren nicht gegeben.
Sehr konsequent pauschalisiert!
Das von Dir beschriebene "Sicherheitsproblem" gibt es definitiv nur bei Fehlbedienung oder Störung bei Analog-Fernsteuerungen!
Für 2.4GHz ist Deine Aussage schlichtweg unzutreffend.

Richtig wäre:
Diese Sicherheit ist bei 35/40MHz Analog-Funksystemen nicht gegeben.

Aber wer es nicht glauben mag....

CU Eddy
 
obwohl ich mit 2G4 fliege hab ich den "kurzschlussstecker" montiert...man kann auch bei 2G4 nicht sicher sein, eine störung muss ja nicht unbedingt von einer funkstörung ausgehen...
 
Absolute Sicherheit gibt es nicht (auch, wenn Zensurulla und SSchäuble sich die wünschen)....

Man kann seine Flieger auch mit einem Sicherheitsschalter ausrüsten:
http://shop.rc-electronic.com/e-ven...nId=&a=article&ProdNr=A72000&t=11&c=764&p=764
Nachteil:
Sowas ist teuer UND es kann leider auch kein anderer Bedienen, wenn er den Flieger einsammeln sollte, weil dazu braucht er den Stecker!

Alternative:
Kontaktbrücke, welche gesteckt sein muss, damit der Flieger scharf ist.
Vorteil:
günstig
Nachteil:
Mehr Gewicht, weil mehr Kabel und 4 Stecker mehr im Flieger.
Mehr Stecker -> mehr Fehlerquellen

Generell ist mir noch nie ein Motor losgegangen, der nicht losgehen sollte. Auch sollte man als Modellflieger wissen, dass man ei Modell, welches man einsammelt nicht umbedingt an der Luftschraube durch die Gegend trägt (Vorsicht, Übertreibung!!!!) ;)

Wenn wir über die Sicherheit der E-Flieger diskutieren wollen, dann will ich mich hier aber auch HaJue und Eddy anschliessen und die Sicherheit der Verbrenner auch diskutiert wissen.
 
Also... dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben:rolleyes:

Modell einschalten, muß ja nun mal jeder, aber nicht jeder macht das über einen Schalter, sondern wie Theo schon sagte, wird da machmal recht lange am Modell rumgefummelt und es kommt sehr oft zu Verzöhgerungen um die 10 Minuten weil da was nicht zusammen gehen will.... was ja sonst immer tadelos zu Hause gefunzt hat, da sollte sich der jenige echt mal Gedanken machen wier man das vermeiden kann. Ich gehöre leider machmal auch zu den Fummlern und werde meine Modelle in Zukunft mit einem extra Stecker ausrüsten.Wird dann einfach ein MPX-Stecker in die Zugangsleitung des Reglers eingeschleift, der dann einen Pol trennt oder verbindet. Die Buchse kommt dann in die Bordwand, gibt da ja so nette Einbauhülsen für, der Stecker dazu wird hinten kurz geschlossen und bekommt aus 5 Min.-Epoxi oder Heißleim ein Griffstück angeformt, in Tagesleuchtfarbe lackiert soll es wohl dem paddeligsten Helfer auffallen wo man ziehen soll. Damit er nicht ferlustig geht wird der Stecker angebunden, der Luftwiederstand so eines 5cm Faden soll wohl keinen in Speedbedrängnis bringen.

Einschalten eines Modelles wegen Doppelbelegung läßt sich nicht vermeiden, da kann man so viel programmieren wie man will, gehen zwei kompartible Systeme in Betrieb gibt es immer ein Problem. Ist ein Failsafe programmierbar sollte es auch gemacht werden, einige Kollegen gehen da leider sehr sorglos mit um und lassen es aus Faulheit, da kann es dann passieren das ein Modell mit dem letzten erhaltenen Befehl weiter fliegt,was dann auch Vollgas bedeuten kann, das muß und darf nicht sein !

Verlust des Modell's mit Außenlandung
Moderne Empfänger, auch im PPM Bereich schalten sich Impulsfrei wenn sie kein klares Signal bekommen, nur diese "billig" Empfänger aus der Vergangenheit, wie z.B. der Micro 6 von ACT machen sowas nicht, da die nicht nach dem Doppelsignalsystem arbeiten. Ist also mal wieder ein Frage des Geldes wenn man noch alte Empfänger im Betrieb hat. Probleme gibt es aber nur bei Bergungsproblemen, sprich das Ding ist unaufindbar weg und die nächst Gruppe will starten und da hat auch jemand den Kanal. Hat der Regler keine saubere Überstromabschaltung, was die wenigsten unserer E-Modelle haben ist mit erheblichem Schaden am Antriebstrang zu rechnen, sollte sich der Strang nicht schon durch den Aufschlag getrennt haben ( was wohl zu 90% der Fall ist:cry: ). Ortungspiepser könnten hier und da mal helfen, meist aber nicht, also das schnelle finden des Modelles.

Sicherheit hin oder her, so ein Nottrennstecker sollte von jedem noch zu finanzieren sein und würde auch das Starten erheblich vereinfachen und wird von mir eingebaut. Ein einheitliches System würde es für alle netten Modellsucher einfacher und sicherer machen, denn so nette gut meinende Kollegen die einfach mal einen an der Startstelle eingeschalteten Herren losen Sender ausschalten gibt es immer wieder und selbst die besten Regler und Sendesysteme können mal Fehler haben und einen Antrieb anlaufen lassen. Auch wenn wir nur mit 200 bis 400 Watt Antrieben fliegen, die Dinger haben Messer scharfe Kanten die im Blockadefall mit bis zu 2000Watt und mehr versuchen zu drehen und Drehmomente entwickeln können für die ein Finger kein Hindernis darstellt.

Solche Einwände, das man wegen einem Vorfall in 5 Jahren alles nicht in Frage stellt, lasse ich nicht gelten, bisher ist zum Glück nichts gravierendes passiert, darauf sollten wir uns aber nicht berufen, denn passiert wirklich mal was, kann von jetzt auf gleich unsere Wettkampfart verboten werden und schon jetzt brauchen wir für jeden Wettkampf eine Sonderaufstiegserlaubnis. Ausrichter eines Wettkampfes die das nicht machen spielen russisch Rolette mit ihrer Zukunft! Denn sie haften dann persöhnlich! Möglichkeiten die der Sicherheit unseres Sportes dienen, sollten immer nach Möglichkeit voll ausgeschöpft werden, vor allem wenn es um Cent Beträge oder nur etwas Gehirnschmalz geht.
Gruß Daniel
 
Hallo,
Punkt 2 u. 3 :290263
290264
290265
Kostet und wiegt so gut wie nichts,
funktioniert ohne Bedienungsanleitung;) .
Lötet man noch ein Bypasskabel an den Akku,
braucht man den Flieger nicht mehr zu demontieren :
Plastikschraube im Gras, fummeliges Querruderkabel ...
kennt Ihr sicher alle.
Punkt 1 :
gegen grobe Fahrlässigkeit gibt es keine " Versicherung ",
auch nicht gegen Gedankenlosigkeit.
(In den letzten 3 Jahren hatten wir 2 Kollegen, die den
Vergaser von vorne einstellen wollten:cry: )
Gruß Martin
 

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Äh... der aktuelle Anlaß zu dieser Sicherheitsdiskusion betrifft nur uns E-Flieger, warum soll da über Verbrenner diskutiert werden, sind die Dinger unten, steht der Motor zu 99,9999 Prozent und laufen sie bei uns am Boden ist der Pilot selbst am dran herum hantieren, oder halt sein Starthelfer. Keiner läßt sein Modell länger als nötig am Boden wild rotieren! Das man im Flug, falls vorhanden ein Failsafe programmiert sollte selbstverständlich sein, es geht hier nicht um eine Diskusion Verbrenner gegen E-Flieger. Von den E-Fliegern geht im Moment ein viel größeres Risko aus als von den V-Fliegern, denn einemVerbrenner sehe ich sofort an, ob von ihm am Boden ein Risiko ausgeht oder nicht, bei einem E-Modell kann auch der Motor scharf sein ohne das man es sieht oder hört. Also mal nicht so an Punkt 1 aufhängen , da ging es Rainer nur um die Möglichkeit, das ist ausreichend dargestellt worden und zur Zeit von der Technik her bei beiden Antriebsarten genau so sicher oder unsicher, es geht jetzt noch um Punkt 2 und 3 und oh Graus und wie Schlimm wir bekommen etwas mehr Bauaufwand und ein paar Gramm mehr ins Modell, wo ist euer Problem, ich bin gerne Gesund und ich liebe sauber und zühgig ablaufende Wettbewerbe, ihr nicht?
Gruß Daniel
 
Stecker

Stecker

Hallo Daniel,
danke für die klaren Worte.
Da brauche ich nix mehr hinzufügen.
Ein Steckersystem wie bei Martin finde ich sehr gut.
Bilder s.o.
Simpel + kostengünstig
auch für Laien verständlich.

So ein Hi-Tech Teil, wie Uwe es verlinkt hat, ist nett aber unnötig.

Lötet euch sowas.
Bei Bedarf kann ich die grünen Mult plexstecker/Buchsen auch in größeren Stückzahlen besorgen.


Theo
 
Hallo !

War zwar noch bei keinem Combat aber die lösung mit der außen steckbaren Sicherheitsbrücke halte ich für sehr sinvoll.
da:

1.
Jemand der eher verbrenner fliegt nicht so viel ahnung von E- Motorentechnik hat und es ein relativ selbsterklärendes system ist mit dem sich der flieger wirklich stillegen lässt.

2. Sich Progammierungen , senderschalter etc. auch nur sehr schlecht standardisieren und damit schnell überprüfen lassen, ausserdem muss man dann jedem Helfer bei jedem modell extra erklären wie was funktioniert.

3. jede elektrisch betriebene Maschine einen NOT-Aus hat.

4. Wenn man nur noch 2.4 GHZ fliegen lässt hast du nur noch ein drittel der Teilnehmer , da sich die meisten nicht extra einen neuen sender kaufen möchten/können, ausserdem ist das problem damit wie schon gesagt nicht wirklich aus der welt.

also mir wär es am liebsten:
zum Modell, stecker ziehen und WISSEN das alles aus ist, Modell bergen.

wie schon gesagt, will mir ja nicht fremde köpfe zerbrechen, aber ich meine das da wirklich noch Potenzial in sachen sicherheit existiert.

Übrigens ist die Ausschaltbarkeit bei Verbrennungsmotoren schon in den Regeln enthalten, welcher genaue Punkt müsste ich mal seperat nachchecken.

viele grüsse, Sebastian

P.S.: kannst ja mal einen finger in eine blattspitze eines 85 W slow flyers halten, blutet auch schon ganz gut , auaua... :cry:
 
Auch ich kann Daniel nur für seine klaren Worte danken, daß er als 40MHz-Pilot da was im Sinne der
Sicherheit ändert.

Allerdings hatten hier 5 Leutz klare Worte: 4 neutral oder dagegen, 2 dafür. Alles begründet und argumentiert.
Dankes- und beachtenswert sind aber offensichtlich nur Worte, die mit der Forderung konform gehen.
Alles andere als "meckern" abzutun, ist imo polemisch.

@ Peter
Nicht die Meinung, sondern die neuere Technik hat sich im Sinne der Sicherheit verbessert!
Bei 2.4 hat man mindestens 2 vollautomatische Abschaltungen, die den Motor auf "0" setzen.
Zusätzlich die Schalter-Mix-Lösung.
Bevor da was schiefgeht, ist ein V-Modell mit schadhaftem RX/Servo oÄ schon mit Vollgas genau in die Piloten eingeschlagen.

Und ob die in Punkt 3.2 der Regeln geforderte Abschaltung von ALLEN V-Piloten realisiert ist?? Hmmm.....

Nicht nur ich habe (2mal) versucht, das zu differenzieren und zu vermeiden, daß einfach alles über einen Kamm geschoren
wird. Ich hab ja Recht, kann ich auch behalten, gell?!
Ich zolle Anderen wenigstens den Respekt, deren Beiträge vollständig zu lesen und zu versuchen, das zu verstehen
und zu diskutieren. Scheint aber recht einseitig zu sein....

Deswegen halte ich jetzt meinen Schnabel :p

CU Eddy


;-) So ist es bestimmt besser >>
147.gif
 
Ich werde das mit dem Sicherheitsstecker auch umsetzen. Es bringt mir letztlich sogar eine Vereinfachung: Besonders bei Modellen, wo der Flügel zur Akkumontage abgenommen werden muss, kann ich den Akkueinbau dann schon lange vor Beginn des Fights (schon vor der Anreise) im Modell unterbringen und bin in Sekunden startbereit.
Meinen Sicherheitsschalter am Sender brauche ich dann nur für die Zeit vor dem Start, wenn der Antrieb scharf ist. Den stelle ich dann auch erst auf Go, wenn Helfer und Modell bereit sind und ich meinen Sender umgehängt habe. Das Problem bei solchen Schaltern ist, dass man sie auch mal versehentlich umlegen kann und manche Regler mit dem aufgemischten Signal nicht klar kommen. Die harte Trennung des Antriebsstranges per Stecker ist da schon besser.

lg
HaJue der sich auch schon mal mit wenig Leistung fies in die Finger geschnibbelt hat :cry:
un datt es jetz keine Kneefall ;)
 
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