Sichtbarkeit von vorne

Hallo Segelflieger,

Ich hätte da mal eine Frage zu einem CFK-Segelflugmodell.
Wenn es von weiter Ferne direkt auf mich zufliegt, passiert es manchmal, dass ich es nur noch als dünnen Strich sehen kann. Wenn ich dann nicht aufpasse ...

Wenn es mal nicht anders geht, ziehe ich ganz leicht am Höhenruder. So wird die Silhouette dann besser sichtbar.

Ich würde mich echt über Tipps freuen, wie ich die Sichtbarkeit auf der Nasenleiste mit Farbe verbessern kann. Falls das nicht hilft, muss ich wohl oder übel mit vollster Konzentration fliegen.

Vielen Dank, Patrick!
 
Man könnte Hologramm-Klebeband zum Sichern der Flächen nutzen. Das reflektiert in der Sonne. An der Nasenleiste hab ich's auch schon gesehen. Es kommt natürlich auch auf die Wetterbedingungen an;)
 
Das kommt etwas auf den Platz an, wenn man z.b. im Endanflug Wald als Hintergrund hat ist es anders als Himmel.
Meist gehen Streifen mit Neonfarbe oder Leds, z.b. Positionslichter einbauen.

Viele Grüße
Johannes
 
Hallo Patrick,
ich würde dir reflektierendes Klebeband mit 3D Effekt. empfehlen.
So wie das hier z.B. : Klick (Link zu Amazon)

Bei Schalenflügeln verhinderte sie auch ein aufplatzen der Nasenleiste. ;)
 
Hallo Leute,

vielen Dank für die interessanten Vorschläge.
Ich bin der Meinung, dass die Idee mit der LED sehr gut geeignet wäre. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie man die LED beispielsweise ins Seitenruder einbauen könnte.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Holographie-Bänder tatsächlich den gewünschten Effekt erzielen. Ich werde es einfach mal auszuprobieren, denn die Kosten sind gering und der Aufwand, das Band aufzukleben, ist überschaubar, zumindest beim Mittelstück.
Die Ohren könnten aufgrund ihres komplexeren Umrisses eine gewisse Herausforderung darstellen. Speziell wenn ich darüber nachdenke wie ich das Band faltenfrei aufbringe.

Danke
Patrick
 
Den Vorschlag von Hannes, die schwierigen Flugsituationen zu meiden, versuche ich auch möglichst oft umzusetzen, aber manchmal muss man auf dem effizientesten Weg irgendwohin.

Bei Modellen mit schmaler Silhouette ist die verminderte Sichtbarkeit aber schon eine Herausforderung. Hell blitzende LEDs würden da als aktive Elemente schon für mehr Sichtbarkeit sorgen, aber da teile ich die Bedenken von Patrick bezüglich des Einbaus.
Die Holographie-Bänder haben wir zu unserer F3K-Zeit auch ausprobiert. Die Sichtbarkeit der Modelle, wenn sie direkt auf einen zufliegen, wird dadurch nicht schlechter. Wenn die Sonne dann „von vorne“ auf das Modell scheint hatten wir immer mal ein kurzes Aufblitzen. Aber ohne helfende Sonnenstrahlen nutzen diese passiven Hilfsmittel nicht viel.
Das Aufkleben ging relativ gut, die Holographie-Bänder sind sehr dünn und lassen sich recht gut verkleben.

@patrick42 Bei den F3K-Modellen hab ich dann immer die Nase leuchtend-rot gemacht. Vielleicht geht so etwas bei deinem Modell ja auch?
 
Nicht nur die Silhouette, sondern auch das Fehlen jeglicher sichtbarer Bewegung ist ein Problem beim auf-sich-zu-fliegens.
Es gibt dann keine Geschwindigkeitsinformation mehr. (Telemetrie mal außer Acht gelassen).

(Hat mich mein allererstes Flugmodell gekostet:
Langer Endanflug genau auf mich zu. Plötzlich hatte ich die volle Draufsicht und der Flieger verschwand hinter der Kuppe. Strömungsabriss....)
 
Hallo Zusammen

Bis vor 1- 2 Jahren bin ich ohne jegliche Hilfsmittel ausgekommen. Man wird nicht Jünger und die Lichter werden schlechter.
An einem Segler habe ich von Unilight Blitzer / 3S auf dem Rumpfrücken und an den WK Schächten angebracht. Bis etwa 400m bei schlechter Sicht geht das alles noch einigermaßen, wenn man in etwa auf gleicher Höhe oder 2 - 300m von sich entfernt am Hang fliegt. Über sich selbst in etwa der selben Entfernung geht das auch noch. Bei grellem Sonnenlicht in weiter Entfernung sehr Grenzwertig.
Sonst nutze ich keinerlei Hilfsmittel.
Das fehlen der Silhouette beim Thermik Kurbeln ist bei allen wohl das selbe Problem. Da heißt es nicht in Panik auszubrechen und den Punkt weiter zu Fixieren.
Je nach Bewölkung wird es am strahlen blauen Himmel in großer Höhe auch problematisch.
Kleinere Modelle fliege ich dann einfach nicht soo weit weg. Auch bei meinem Großen Seglern mache ich es so. Bei schlechter Sicht immer die Entfernung im Auge behalten.
Gute Kontrastfarben an der Unterseite oder auch an den Flügelenden helfen oft auch.
Einen Blitzer an der Seitenleitwerksflosse habe ich bisher noch nicht in Verwendung. Sollte aber auch kein Problem sein diesen wie eine TEK - Düse einzubauen.
Ein Kollege der Optikermeister ist, hat mir vor etwa 5 -6 Jahren eine Polarisierende Sonnenbrille mit nicht zu stark abgedunkelten Gläsern empfohlen. Seitdem hat sich die Sichtbarkeit der Segler auch etwas verbessert.
 
Die Holographie-Bänder haben wir zu unserer F3K-Zeit auch ausprobiert. Die Sichtbarkeit der Modelle, wenn sie direkt auf einen zufliegen, wird dadurch nicht schlechter. Wenn die Sonne dann „von vorne“ auf das Modell scheint hatten wir immer mal ein kurzes Aufblitzen. Aber ohne helfende Sonnenstrahlen nutzen diese passiven Hilfsmittel nicht viel.
Das kann ich vollinhaltlich bestätigen.

Ich würde mich echt über Tipps freuen, wie ich die Sichtbarkeit auf der Nasenleiste mit Farbe verbessern kann.
Obwohl ich selber kein Freund von Signalfarben bin, würde ich an deiner Stelle diese Variante in Erwägung ziehen.

Das klassische ASW Design mit roter Rumpfnase hat auch unglaubliche Vorteile. Wenn man sich ein paar Videos anschaut, dann kann man schnell erkennen, um wieviel besser da ein Modell erkennbar ist.

Ein weiterer Aspekt ist das Wetter, hohe Luftfeuchtigkeit führt gerade im direkten Anflug dazu, dass das Modell "plötzlich verschwindet". Die von @Nobby_segelflieger erwähnte Polbrille sollte da auch eine Verbesserung schaffen, ich überlege auch schon, eine (optische) Sonnenbrille anzuschaffen. Ich habe nämlich auch schon (selbst-) beobachtet, dass mir das Aufblitzen von Sonnenreflexionen in den Augen weh tut.

Ansonst hilft nur eines - nicht alt werden. ;)
 
Gott sei Dank war ich noch nie in der Lage, weit weg von mir zu fliegen. Ich fliege immer in Kreisen von ca. 300m um mich herum. Allerdings hatte ich auch da schon den Fall, daß ich nicht mehr wußte, ob das Modell nun auf mich zu oder von mir weg flog. (Nein, das ist kein verspäteter Aprilscherz.)
Ansonst hilft nur eines - nicht alt werden.
Äähh - wie geht das bitte? Hast du da einen Geheimtipp?

Früher hatte ich den Spruch: Ich fliege deshalb 6m-Kisten, weil ich nicht mehr so gut sehe.
Heute heißt der Spruch: Ich fliege deshalb Segler um die 3m, weil ich nicht mehr so gut sehe.
Oder auch: Wer baut fliegt nicht und macht daher auch keinen Bruch.

Knut ;)
 
Hallo Patrick!
Das gleiche Problem haben wir mit unseren Speedmodellen, nur das wir mit 600 km/h direkt auf uns zufliegen und da sollte man die Sicht nicht verlieren ;-)!
Gelöst haben wir das mit LEDs-Strips von Unilight! Diese bauen wir direkt in die Tragfläche und auch das Leitwerk ein und die geben uns optimale Sichtbarkeit von vorne im Speedflug, aber auch beim Landeanflug!
Ich baue mir kein Modell mehr ohne diese LEDs!
Kann bei Bedarf gerne mal Bilder schicken!

Viele Grüße,
Marcus
 
Für mich ist das auch immer wieder schwierig. Neulich erst habe ich meinen HGL leider durch die Sonne geflogen danach 30min auf dem Feld gesucht wo er runtergekommen ist (ist ganz manierlich ohne mein Zutun gelandet 😥). Und ja, gern auch wenn man kreist und plötzlich das Hirn aussetzt und die Form (den schwarzen Strich in dem flirrenden Blau) falsch interpretiert. Mir helfen tatsächlich obere/untere Fläche andere Farben, oben möglichst Weiss, unten möglichst signalfarben.
Hat jemand mit einem asymmetrischen Blitzer z.b. am ende einer Fläche erfolg?

Edit: Marcus hat in der Zwischenzeit gepostet, muss ich mir mal anschauen. Sind das diese: https://www.unilight.at/shop/fineli...-rolle-1138#attribute_values=156,119,165,359?
 
Ich habe es mit Neon Farbener Ora Stick Folie, die Sichtbarkeit von vorne verbessert.

Die Folie bringt man mit Spüliwasser auf die Tragfläche und das Wasser wird mit einem Rakel abgewischt und
das ganze läßt man trocknen. Sollte einem das nicht mehr gefallen kann man die Folie vorsichtig erwärmen
und wieder abziehen.

Jeder so wie er Mag.

Gruß

DonM
 
Hallo Patrick!
Das gleiche Problem haben wir mit unseren Speedmodellen, nur das wir mit 600 km/h direkt auf uns zufliegen und da sollte man die Sicht nicht verlieren ;-)!
Gelöst haben wir das mit LEDs-Strips von Unilight! Diese bauen wir direkt in die Tragfläche und auch das Leitwerk ein und die geben uns optimale Sichtbarkeit von vorne im Speedflug, aber auch beim Landeanflug!
Ich baue mir kein Modell mehr ohne diese LEDs!
Kann bei Bedarf gerne mal Bilder schicken!

Viele Grüße,
Marcus
Das mit den LED-Strips in der Tragfläche geht aber nur, wenn der Hersteller das macht. Meine CFK-Tragflächen waren zum Glück ja schon fertig.

Aber wenn ich mal ein Modell mit Rippenflächen baue ist das bestimmt ne coole Methode um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Wenn man die LEDs zwischen die Rippenflächen macht "leuchtet" dann vielleicht sogar die ganze Tragfläche.
 
Ich habe es mit Neon Farbener Ora Stick Folie, die Sichtbarkeit von vorne verbessert.

Die Folie bringt man mit Spüliwasser auf die Tragfläche und das Wasser wird mit einem Rakel abgewischt und
das ganze läßt man trocknen. Sollte einem das nicht mehr gefallen kann man die Folie vorsichtig erwärmen
und wieder abziehen.

Jeder so wie er Mag.

Gruß

DonM
Das mit der OraStickFolie ist ja was identisch zu dem Klebeband von Amazon. Die Idee mit dem Spüliwasser ist toll, dass werde ich so übernehmen.
Vielleicht bestelle ich mir bei der nächsten Sendung aus dem Modellflieger-Himmel ja auch dass hier mit: https://www.hoelleinshop.com/Zubeho...llein&SessionId=&a=article&ProdNr=O26-031-006
 
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