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Siemens Schuckert D.III

axgi

User
Moin zusammen

Ich habe nach Zeiten des Schaumes da mal wieder was vorbereitet.

Irgendwie kam ich bei Bau der Pfalz damals auf die Idee, eine Siemens D.III zu bauen.

Xv65010.jpg

Als dann mal so vor mich hin zeichnete, kam das heraus:

sswd3-2--a.jpg

Der Grundgedanke war, einen Holzrumpf in Schalenbauweis zu bauen und im Heckbereich alles wegzulassen, was mit der Schale nichts zu tun hat. Also ohne Spanten,Stringer, etc. Dazu möchte ich mit möglichst wenig und gleichen Teilen auskommen.

Momentan habe ich für den Rumpf 4 Spanten, 2 Längsspanten (heißt das so?) und 18 gleichgeformte Balsastreifen. Ein Akkubrett kommt noch dazu.
Um das ganze in Form zu bringen, habe ich ein einfaches Positivmodell gebaut, beplankt und den Kern entfernt.

SDC11897h.jpgSDC11889g.jpg

Die Hülle ist noch oval da sie feucht ist. Nach dem Trocknen auf dem Kern ist sie so rund wie sie sein soll. Sie wiegt derzeit 38g!
Aus den obigen Einzelteilen wird ein gerüst gebaut, welches die Aufnahmen für Baldachin, Motor, die Flächensteckung und das Fahrwerk hat. Dieses Gerüst wird dann in die Hülle gschoben und verklebt.

SDC11905i.jpg

Mal schauen, was noch kommt.

Grüsse

Axel
 

axgi

User
Moin

Das ist irgendwie auch meine Befürchtung. So ganz durchgeplant ist das Ganze nicht, was die Details angeht.

Gewebe wollte ich eigendlich nicht drauf machen. Eventuell hilft es, 2-3 Spanten aus Depron mit PU im Heck zu verkleben. Diese könnten die Beplankung von innen halten, besonders wenn das HLW noch dazu kommt, und wären schön leicht. Und bei dem Durchmesser komme ich innen gut dran.

Ich werde mich überraschen lassen.

Axel
 

Krauti

User
Wie wär's mit 1-2 Lagen Glas 49er oder sowas mit Harz auf nem Modelierballon aufgebracht, in den Rumpf gesteckt und aufgeblasen? Nach 24h würde man sehen, ob's hält.;) Muss ja nur Streifenweise da rein.

Wilhelm
 
Hallo Axel,
Respekt! Ich hatte mal eine aus kpl. Depron für den Combat, die war aber zu weich in den Rudern und wollte nie lange gerade fliegen.
Gruß Daniel
 

axgi

User
Tach

@ Krauti: Ich habe ja das Positivmodell. Da kann ich die Holzkeule jederzeit wieder aufstecken, solange sie nicht verklebt ist.

Möglicherweise sollte ich das Ganz nochmals überdenken und evtl. aussen ein Lage aufziehen.
Wie schwer ist soetwas dann? 25g/m² oder 49g/m²plus gleiches Gewicht an Harz ? Die Rumpfoberfläche (CAD sei Dank) hat etwa 0,12m².

Geschätzt habe ich die Keule mit 70g bei 40g pro 2mm-Brettchen. Da ich blöderweise superleichtes Balsa genommen habe, macht es die Sache nicht unbedingt stabiler. Hätte damit aber noch Luft in der Gewichtsbilanz.
ssw.JPG

Mit der Bitte um Ergebnisse

Axel
 
Bepannung

Bepannung

Hallo Axel,
beim ersten mal würde ich innen nichts machen, eventuell hinter dem Cockpit und vor dem HLW je einen Ring aus Gewebe oder Koverall mittels dem Urmodell einpressen.
Das sollte bei dem kurzem Rumpf reichen.
Ist er dann noch zu weich:
1 Lage Japanpapier 25g mit Spannlack. Das dickere Japanpapier ist zu steif bei Rundungen.
oder
1 Lage Koverall (40g qm) mit Spannlack (40g qm) das ist auch durchsichtig. Kannst auch sofort für den Braunton einfärben.

Koverall lässt sich besser aufziehen als die 25-49 g Glasgewebe, denn die sind als Leinengewebe schlecht bei Rundungen.
Falten kann man wegbügeln oder wegföhnen.

Rainer
 
Hallo Axel,
Koverall kannst von außen sauber zugeschnitten auf den Rumpf aufbringen und mit Hilfe eines Pritt-Stiftes an den Rändern sauber fixieren. Wenn mal was schief geht, kannst es einfach abziehen und wieder neu positionieren dann mit einem Föhn die Falten beseitigen und danach mit Spannlack sauber lackieren. Der Spannlack durchdringt den Prittstift, bring also nicht zu viel Spannung auf das Koverall. Eventuelle unsaubere Kanten oder entstandene Blasen kann man sauber bügeln. Den Rumpf kannst auch vorher schon dunkler beizen, es wird durch das Koverall nur etwas heller und milchiger, die Holzstruktur bleibt aber noch erkennbar. Depronspanten solltest aber dennoch einbringen.

Zu deiner Frage mit dem GFK- Laminat, Gewebegewicht heißt fertiges Laminatgewicht mit Harz.
Gruß Daniel
 

axgi

User
Nabend zusammen

Ich habe mich entschieden, hinten 2 Depron Spanten einzubringen. Einen auf Höhe des HLW und einen davor:
Ist ein bischen viel PU, wiegt aber kaum etwas.
SDC11911.JPG
Wenn es noch immer nicht vertrauenserweckend ist, kommt Koverall aussen herum, wie von Rainer und Daniel vorgeschlagen. Kann ich aber später machen.

Vorher habe ich noch das Gerüst eingepasst. Das Gerüst ist nur probehalber zusammengesteckt.
SDC11907.JPG

Da kommen jetzt die Bohrungen für die Flächenaufnahme, das Fahrwerk und den Baldachin hinein. Dann kann ich es einkleben.

Axel
 

axgi

User
Hallo

Ich habe mir heute überlegt, wie ich die Steckung mache.

Im Vorfeld hatte ich mich festgelegt, die Holme der unteren Fläche (als 5mm Kohlerohr ausgeführt) in den Rumpf zu stecken.
Da zu nehme ein passendes Alurohr und kein Messing, oben und unten mit Holz gestützt, um den Solbruchstelle am Übergang in den Rumpf etwas zu entschärfen. Im Bild sind nur die Probeteile mal zusammen gesteckt.
Bild0175.jpg
Die Rohre werden bündig zu den Spanten abgeschnitten, damit ich den ganzen Kram in die Hülle bekomme.

Den Rumpf kann ich erst komplett machen, wenn die Holzlieferung angekommen ist.

Bis dann

Axel
 

Krauti

User
Ist es nicht einfacher die untere Fläche eben nicht gesteckt zu machen?
Sehe da ein bisschen die Gefahr, dass bei einem Rad, das die Doppeldecker gerne mal schlagen, der Holm bricht oder aus dem Flügel ausreißt, je nachdem, was da stabiler sein wird. Beides Mal ist der Flügel Schrott und kann nicht einfach repariert werden. M3 Kunstoffschrauben wären da schneller und günstiger zu reparieren.

Bei den 80cm oder was die Fläche hat, würde ich eher ne einteilige Fläche bauen.

Gruß,
Wilhelm
 

axgi

User
Moin

Du hast im Grunde Recht.
Ich möchte nur vermeiden, die Rumpfkeule und die Längsspanten unten aufzutrennen. Ich dachte, wenn Rainer die Dinger zusammenklebt, kann man sie auch steckbar machen.
Dazu wollte ich nur die Röhrchen ausrichten und einkleben und die Rumpfhülle darüber schieben.

Wohlmöglich ist es aber die bessere Variante, die Fläche einteilig zu machen. Jedoch finde ich es irgendwie unpraktisch, einen Teil des Rumpfes unter der Fläche mitzunehmen. Das würde jedoch die Schwachstelle der Steckung beheben.

Mal sehen, werde darüber mal nachdenken.

Grüsse

Axel
 

Krauti

User
Das Problem, dass ich sehe ist, dass die CFK Rohre weniger aushalten, als man glaubt und dann aber schön splitternd abbrechen und so nicht wirklich reparabel sind. Ein Austauschen würde aber voraussetzen, dass der ganze Flügel zerlegt wird, was wirklich keinen unerheblichen Aufwand bedeuten würde.

Meine Idee: In die Flächen auch Alurohr oder umwickeltes CFK-Rohr und als Steckung ein 3-4mm Alustab. Der verbiegt sich bei Überlastung und hält sonst allem Stand. Ist auch schnell getauscht oder gerade gebogen.

Wilhelm
 
Hallo Axel,
Alurohr hat einen Nachteil, es weitet sich ganz schnell und dann schlackern deine Aufnahmen. Dünnwandrohr aus CFK taugt auch nicht, bricht irre schnell und splittert, bzw. spleist längs auf. Aus Erfahrung kann ich dir sagen das CFK-Rohr erst ab 5mm im WW1 Aircombat taugt, 4er bricht viel zu schnell und 6er ist schon zu stabiel. Unsere Nieuport hatte meist schon ab dem 3. Flug eine Stahlstab-Schiene intus. Von daher bin ich bei der Fokker dann zu einem stabielen Vierkant aus Holz gekommen. Bei der Fokker habe ich unter dem Rumpf verschraubt, das dürfte bei dir etwas schwierig werden, somit bliebe eine Verschraubung im Flügel....mit 3mm Kunststoffschrauben. Du hast ja ein unten flaches Profil gewählt, somit würde ich vorschlagen das du unten eine 2mm Flugzeugsperrholzplatte über ein Rippenfeld mit Verbindung zu deinen beiden Holmen einläßt. Einschub im Flügel als nach oben offenes U, mit eventuell etwas Spiel nach Vorn und Hinten.
Gruß Daniel
 

axgi

User
Moin zusammen,

ich habe mich entschieden, das ich mein Konzept weiter verfolgen werde.

Dazu habe ich meine Version wie auf dem Bild mal aufgebaut. Dabei habe ich alles sauber verklebt und die Lücken zwischen Holz und Rohr ausgegossen.

Gaplant ist, dass das Holz die Kräfte aufnimmt und das Alurohr nur zur besseren Führung beim Stecken dient. Des Weiteren ist mir in dieser Hinsicht das weiche Alu ganz recht, da mit Messing die Kerbwirkung zu groß wäre, so meine Vermutung. Die Kraft geht dabei auf das Holz und den Kleber. Ich hoffe, das weiß die Kraft auch:D.

Ich bin rech zuversichtlich, das der Aufbau stabil genug ist, nachdem ich den Holm gesteckt und ordentlich daran herumgebogen habe.
Falls das Ganze ausleiert, muß ich mir halt was anderes überlegen, einen Versuch ist es mir aber wert.

Sollte die Holme brechen (2 mal 5mm Kohlerohr) werde ich die untere Fläche ändern und den Holm von der Steckung trennen.

Eure Ideen haben alle etwas, bedeuten leider aber, das die Konstruktion geändert werden muß (ACAD 3D ist als Autodidakt nicht wirklich lustig) und unter Umständen mehr benötigte Einzelteile.

Bei der Pfalz D.III habe ich im Rumpf Messingrohr und in der Fläche auch zwei Rohrholme, die an der Wurzel umwickelt sind. Beide werde mittels im Holm sitzenden Stahldraht verbunden. Geht gut, kostet aber Gewicht. Und das möchte ich sparen.

Ihr habt mich ja gewarnt.

Bis dann

Axel
 

axgi

User
Hallo zusammen

Ich habe endlich die Rohre für die Steckung ausgerichtet,verklebt und den Rumpf komplettiert.
Die Fahrwerksaufnahme und die Aufnahme für den Baldachin ist bereits am eingeschobenen Gerüst vorhanden. Damit wiegt er 150g.

Als letztes sind die unteren Sperrholzrippen ausgeschnitten. Damit kann ich bis zum WE die unteren Flächen fertig machen.

Bild0181b.jpg
Bild0185c.jpg
Bild0194a.jpg
Bild0189d.jpg



Grüsse

Axel
 

axgi

User
Moin

Gelasert, das wäre klasse:D.

Nee, ich säge ja mit einer Dekupiersäge.
Ich mir nur zwei Musterrippen gemacht und, damit ich die Kopien besser schleifen kann ohne die Muster anzugreifen, den Rand der Muster mit Graphit von einem Bleistift bekritzelt.


Axel
 
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