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Sig Acromaster

Wilf

User
Die Beiden Leinen haben den gleichen Luftwiderstand. Durchgebogen sind sie immer.
Im Prinzip ja und ja.
So schreiben es die Gurus und wenigstens für den Horizontalflug stimmt es auch: Die Aufteilung der Leinenspannung erfolgt am Steuerdreieck im Fesselflugmodell. Weil beide Hebel gleich lang sind, wird die in die Steuerseile eingeleitete Fliehkraft 1:1 aufgeteilt.

Das ändert sich ganz schnell, wenn die zur Auslenkung des Höhenruders benötigte Kraft als zusätzliches Drehmoment auf das Steuerdreieck einwirkt: Dann trifft die obige Behauptung nicht mehr zu. Die Betätigungsleine bekommt mehr Zug und die Leerleine wird um denselben Betrag entlastet.
Bei hohem Ruderdruck und niedriger Fliehkraft kann das sogar so weit gehen, dass das Ruderblatt nicht mehr ausgeschlagen werden kann und das Modell auf Steuerbefehle nicht mehr reagiert. So fliegt der Akromaster z.B. im Zenit ziemlich autonom, da brauche ich nicht groß was herumzusteuern.

Auf Grund dieser Beobachtung vermute ich, dass die Leinendurchbiegung ein gutes Maß für die Steuerbarkeit ist und frage, ob es da signifikante Unterschiede gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor zig Jahren hatte F2B Claus Maikis bereits darauf hingewiesen (Forum/Fachpresse)
dass kleine Modelle mit geringer Masse und geringen Leinenzug sich NICHT für Anfänger eignen.
O-Ton - ein .35er Modell sollte es schon sein.
Der Bauaufwand zw. 90cm und 125cm Flächenspannweite ist gleich.
Beim Brettrumpf o. Kastenrumpf ist das ebenso .

Vorteile eines größeren Anfängermodells :
mehr Masse , mehr Leinenzug, präziseres Steuern , more feeeeling +
mehr Sicherheit beim steuern.

Wer gerne "spreiselt" kann dafür auch "en mas" geschnittene mit Papier o. Folie bespannte Styroporflächen verwenden.

Aber wie immer und auch hier,
viele Wege führen nach Rom,
manche sind holprig und manche sind glatt.

Gruß
Peter
 
Nachtrag :

@Wilfried
durch den Motorzug nach außen
verdreht sich die Rumpflängsachse um die Hochachse nach außen.
Deswegen eilt deine Innenfläche ,optisch gesehen, nach vorne.
Die Rumpfnase folgt nicht mehr der Kreisbahn , sondern steht leicht Quer.

Slipping glaube ich nennt mann das bei den GROßEN .
Die Kiste beim Landeanflug QUER anstellen.

F2B Modelle die ich kenne ,fliegen mit 0 Grad Motoraußenzug.
Brauchen Sie auch Nicht, ihre Masse ist für line tension enough.

Gruß
Peter
 
@Wilf
Deine Leinen bilden mit dem Griff und dem Segment einen geschlossenen Ring, da ist die Kraft überall gleich.
Dein Modell kommt einfach ein paar Millimeter auf dich zu, wenn in der einen Leine die Kraft schneller Steigt als sich das Segment mitdrehen kann. Das natürlich nur so lange, wie der Leinenzug größer als die benötigte Stellkraft ist.
Wenn die Kraft nicht ausreicht muss man die eben erhöhen - am besten mit mehr Motoraußenzug oder Leadout nach hinten positionieren (Was beim Akromaster aber nicht geht).
@ Peter
Ich bin nicht der Meinung, dass ein großes Modell immer besser ist.
Es ist schon mehr aufwand eine 1,3m Fläche gerade zu bauen als eine 90cm Fläche. Die ganze Hardware wird auch teurer. Die Großen Modelle sind viel schneller unfliegbar kaputt als die Kleinen. Da scheint sich der Claus auch selbst etwas zu widersprechen, sonst hätter wohl nicht den Koala gezeichnet.
Für mich ist das eher die Entscheidung, will ich Kunstflug machen oder was anderes. Wenn dir Kunstflug gefällt und grundlegende Dinge wie Rückenflug, Innen- und Außenlooping, Wingover und Achten gehen, dann kann man ein großes Modell bauen.
Wenn dir Kunstflug nicht gefällt bau lieber was schnelles oder einen Combat, wenn die Figuren nicht gehen, flieg lieber erstmal kleine Modelle weiter, das kann man mit denen lernen. Die Untergrenze ist schon bei 2,5ccm, Darunter wirds zu klein.
 

schau mal, da flieg ich einen 90cm EYAS mit 2,5ccm BWF und 8x3 Prop an 18m Leine. Der Flug war mittelmäßig, mit etwas mehr Übung lag ich Punktemäßig gleich auf mit Piloten mit größeren Modellen. Die 8x3 gibts bei Flight depot. Die lange leine ist nötig, da der BWF den Prop auf ca 18000 am Boden dreht. Der FP ist sicher etwas langsamer. Durch den hohen D und geringen Pitch hast du aber untenraus schön schub.
Von APC gibt es sogar eine 9x3, die war mir Persönlich aber zu langsam, könnte aber besser zum FP Passen, da der sein Leistungsmaximum schon bei 17000 hat.
VG,
Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:

Wilf

User
Akromaster, das ideale Anfängermodell?
Vor zig Jahren hatte F2B Claus Maikis bereits darauf hingewiesen (Forum/Fachpresse)
dass kleine Modelle mit geringer Masse und geringen Leinenzug sich NICHT für Anfänger eignen.
O-Ton - ein .35er Modell sollte es schon sein. ...
@ Peter
Ich bin nicht der Meinung, dass ein großes Modell immer besser ist.
Es ist schon mehr aufwand eine 1,3m Fläche gerade zu bauen als eine 90cm Fläche. Die ganze Hardware wird auch teurer. Die Großen Modelle sind viel schneller unfliegbar kaputt als die Kleinen. Da scheint sich der Claus auch selbst etwas zu widersprechen, sonst hätter wohl nicht den Koala gezeichnet.
Für mich ist das eher die Entscheidung, will ich Kunstflug machen oder was anderes. Wenn dir Kunstflug gefällt und grundlegende Dinge wie Rückenflug, Innen- und Außenlooping, Wingover und Achten gehen, dann kann man ein großes Modell bauen.
Eine durchaus interessante Frage, vor der jeder Fesselfluganfänger erst einmal steht.

Die vorherrschende Meinung war mir von Anfang an so ungefähr bekannt: Zu klein soll es jedenfalls nicht sein. Aber irgendwie wollte ich das nicht wahrhaben, habe ich aus meiner Kinderzeit doch den Roby als Standard und einen Zweieinhalber als gewaltig Ding in Erinnerung.
Auch die geringe Bandbreite bei der Motorenauswahl für ein bestimmtes Fesselflugmodell habe ich falsch eingeschätzt: Wir haben die Wega noch mit Sechseinhalber durch die Gegend gescheucht, heutzutage werden schon Zehner oder gar Fünfzehner eingebaut. Bei einem Fesselflugzeug sind die Grenzen der Motorisierung scheinbar wesentlich enger gesetzt.

Axel Jungherz empfiehlt für Anfänger z.B. das Fesselflugmodell "Floh" von Wolfgang Grohmann, ein Modell mit immerhin 916 mm Spannweite und ausgelegt für 2,5 bis 3,5 cm³. Der Akromaster mit seiner Spannweite von 863 mm ist da schon eine Nummer kleiner.

Wie Sebastian sagt, kommt es wohl auf die Zieldefinition für ein Anfängermodell an: Wenn die Robustheit im Vordergrund steht, dann darf so ein Flieger schön klein und leicht sein. Wenn die Steuerbarkeit im Vordergrund steht, dann ist da schon eine gewisse Größe, verbunden mit dem dazugehörigen Gewicht gefragt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rudi T

Vereinsmitglied
Servus Sebastian!

Absolut toll dein Video, sieht man doch, dass sogar ein verhältnismäßg "kleiner" Flieger mit "langen" Leinen und geschätzten 6 !!!!! Sekunden Umlaufzeit immer noch gut steuerbar ist. Die Erkenntnis aus diesem Video könnte/sollte dazu anregen um einzusehen, daß man vielleicht "Grundsätzliches" nicht permanent in Frage stellt (ignoriert) sondern wenigstens gelegentlich gut gemeinte Ratschläge akzeptiert......und wenn's im Grunde nur dazu dient, einmal "eine Hand voll Flüge" ohne Schaden mit schönen Starts und Landungen für sich selbst reklamieren zu können, hat's seine Schuldigkeit getan...😎

Super - das Video - spricht Bände!!!!

Als Anfängermodell bestens bewährt hat sich übrigens das "Brettchen" aus dem "Werkbuch für Jungen". Betrieben mit einem 0,8 ccm COX war es unverwüstlich und hat - wenn man es einmal "richtig können hat", die Basis für größeres und eigene Gedanken gelegt....Bambi, Racu, Ultra Stunter, Eigenkonstruktion die erste, zweite usw........mei, war das schön...

Leinenlänge, Leinendicke, Motoreinstellung usw - es gab nix mehr, was wir nicht "perfekt im Griff" hatten......damals....und ALLES flog...😅
 
Auch wenn das hier etwas vom Thema Akromaster weg führt:

... ich höre "Brettchen"...
Das E_Brett.jpg

Da habe ich auch was mitzubieten: Das "E-Brett", elektrisch betriebenes Fesselflugmodell, das neben der Leinensteuerung für den Flug auch eine Funkfernsteuerung für den E-Antrieb besitzt. Ein Gerät aus Brettern, Brettern, Brettern... Schnell zu bauen und auch sehr schnell zu reparieren:
Fabrice und das E-Brett.jpgUnser Fabrice und alle anderen der AG haben im letzten Jahr damit begonnen, ihre ersten Erfahrungen zu sammeln. Ziel war nur: Gefühl für das Steuern eines Fesselflugmodells zu bekommen. Also mehrere Runden auf dem Schulsportplatz Rollen und dann ein paar Runden fliegen. Von den 7 hat so keiner einen Bruch verursacht.
Fabrice flog danach auch ohne größere Probleme mit unserer KUKI-Trainerstaffel. Passt auch an die Leine vom E-Brett...
Jetzt hat er SEINEN KUKI fertig und wird ihn demnächst fliegen. Für mich das passende Folgemodell...

Ich glaube auch, DAS EINSTEIGERMODELL gibt es nicht. Es gibt viele Faktoren, die das bestimmen: Angefangen von der Platzgröße, Antriebstechnik/-möglichkeiten, zu betreibender Aufwand, finanzieller Background usw. Die Größe ist, denke ich nicht, entscheidend - aber größere Modelle, etwas stärkere Antriebe und längere Leinen schaffen etwas mehr Ruhe...
Eine wesentliche Komponente ist aber auch: Ob Fesselfliegerkollegen in der Nähe sind. Hilfe hilft Fehler zu vermeiden...

Wie gesagt, das E-Brett könnte man auch aus anderem Holz als aus Balsa bauen - entsprechende Antriebskomponenten rein und ab geht es...
Wenn es knallt, ist schnell zu reparieren...

Na ja, meine Erfahrungen sprechen jedenfalls dafür. Und andere haben bestimmt, wie man lesen kann, auch andere Erfahrungen gemacht. Logisch.

Vielleicht kann man das Thema im "EINSTIEG" weiterführen odet einen neuen Tread aufmachen, welche Erfahrungen wer wann wo gemacht hat...

Viele Grüße!
Rainer
 
Zuletzt bearbeitet:

Wilf

User
Fahrwerk Akromaster

Letzthin hatte ich Gelegenheit, den Akromaster wieder einmal auf mittelhohem ( ca. 10 cm) Gras zu fliegen. Das hat sich schön ergeben, weil mein Mentor eh' für Weikersdorf üben wollte und einen Starthelfer brauchte.

Solange der Akromaster in der Luft war, ist alles pipifein gelaufen und der FP15 hat geschnurrt und gezogen, dass es eine Freude war. Ein wenig problematischer waren erwartungsgemäß die Landungen: Selbst wenn man den Akromaster sanft wie ein Blatt Papier aufsetzt, endet das im hohen Gras mit einem Überschlag. Nicht, dass der Überschlag an sich ein Problem wäre, das auszuhalten ist der Rumpf ja gebaut.
Die Papierbestannung der Fläche wird von den harten Grasstoppeln aber ziemlich gelöchert. Mit den ersten Löchern in der Bespannung bin ich weiter geflogen. Nach dem Ausfall eines ganzen Bestannungsfelds war aber Reparaturpause angesagt.

Was mich gestört hat, dass das Fahrwerk des Akromaster, anders als beim Fliegen auf Hartpiste, regelmäßig verbogen und vor jedem (Hand-)Start erneut zurecht zu biegen war. Irgend was stabileres wäre da schon fein. Da sinniert man über was Selbstgebogenes oder über Fahrwerksbeine aus GFK nach.

Wieder zu Hause habe ich ein Originalfahrwerk nachgemessen und gewogen: Der amerikanische Piano-Wire hat 2,3 mm Durchmesser, biegt sich wie Blumendraht und wiegt schlanke 10,5 Gramm. Ein Ersatz durch einen 3 mm Draht würde das Gewicht fast verdoppeln. Letztendlich dürfte das butterweiche Originalfahrwerk eine ziemlich geniale Lösung sein: Leichter kann man ein Fahrwerk nicht bauen. Wenn der Akromaster nicht gestorben ist, werde ich also weiter gerade biegen und biegen und biegen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir verwenden bei unseren "Indy Racern" 2,5mm Federstahldraht.
Nachzulesen in der Rat-Race Enzyklopädie.
Da muss nach der Landung wie du sie beschreibts NICHTS nachgebogen werden.
Sicher ist der US SIG piano-wire eine schienesiesche Weicheisendraht Kopie.
Zum Altmetall damit.
Falls Lindi ausscheidet , in der Bucht werden 1m lange Federstahl Drahtstäbe feilgeboten.
Vorsicht : Konni verkauft z.B. Eisendraht mit der Bezeichnung Federstahldraht.
Ein 3mm Federstahldraht Fahrwerk für den "Akromaster" wäre definitiv ein "Overkill".
Stoppelackerwiese und Papierbespannung ist keine gute Kombo.
Der Acromaster könnte sonst bald wie ein gerupftes Huhn aussehen.

Gruß
vom Nichtnachbieger
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Wilfried !
Ja, so mittelhohes wildes Gras kann echt nerven -
da reisst es bei manchen Modellen schon mal das Komplette Fahrwerk oder eine Flächenbefestigung raus.
Wenn es nicht anders geht ist ein trick, dass Modell nicht klassisch zu landen, sondern bewußt eine Stecklandung zu fliegen, also aushungern und die letzten 30-50 cm höhe mittels strömungsabriß zurückzulegen. Dadurch, dass das Modell dann eher senkrecht als waagerecht einfährt ist die Belastung insgesamt kleiner.
Ansonsten noch größere Räder. Aber 60mm Pneus sehen bei einem Akromaster echt komisch aus 🤪
VG,
Sebastian
 

Wilf

User
Vom Lindinger ist ein 2,5er Stahldraht gekauft. Zufällig ergibt sich gerade eine günstige Gelegenheit zum Fahrwerkstausch.

... Wenn es nicht anders geht ist ein trick, dass Modell nicht klassisch zu landen, sondern bewußt eine Stecklandung zu fliegen, also aushungern und die letzten 30-50 cm höhe mittels strömungsabriß zurückzulegen. Dadurch, dass das Modell dann eher senkrecht als waagerecht einfährt ist die Belastung insgesamt kleiner.
Stecklandung gelungen, auch wenn die Eindringtiefe auf meinem "privaten" Schotterflugplatz höchstens 0,5 cm war.
Habe ich da was falsch verstanden? 🤪



Der Stecklandeplatz mit ein paar Bröseln vom Spinner, Propellerblätter unauffindbar:

 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Verwechslung ?,
eine Punktlandung war wohl gemeint wie z.B.
im Landeanflug befindlich , fast ausgehungert,
die Überziehtröte im Cockpit trötet,
mit dem Heckrad/sporn zuerst soooft aufsetzen,
danach komplett Gas raus.
Wie die Fesselflug Carrier Flugkapitäne das so ma tun ,
um auf den Punkt/Seil zu kommen.
Im Video Forum hat es Beispiele dazu.

Ist die OS FP .15 Kurbelwelle noch gerade ?????.
Hast du deinen Holzkohle Grill noch außen stehen ?.

Zur Fotodialiese:
Klar zu sehen , wieviel Kraft der OS FP erzeugt,
der Acrodesaster ist förmlich beim Aufschlag explodiert.

Schaaaade das ist,
Herr Jesu ...ist.
Das "Wort zum Montag Abend" sprach:
der geschockte "Shoestring".

Wo gehobelt wird ,fallen auch meist Spreißel.
Mit einem alten (ausgelutschten) F2D Combat Flügel wär bei 5cm Grashalmhöhe
"NIX bassiert".

Gruß und R.I.P.
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:
Vom Lindinger ist ein 2,5er Stahldraht gekauft .
Zitatende.

Wenn ich mich nicht irre unterscheidet man zwischen Stahl und Federstahl.
Mein Konni Filialen Testverfahren:
Mit der li. Hand Draht ca. 20cm vor Drahtende festhalten und mit dem rechten Zeigerfinger
das Drahtende von 12 nach 14 Uhr biegen.
Wenn der Draht NICHT in die 12 Uhr Position zurückspringt sondern hinter 12 Uhr Pos. stoppt,
ist es kein Federstahl.
Federstahl springt immer in die Ausgangsposition zurück .
PKW Federn aus Stahl sind untauglich , Federstahl sollte es schon sein.

Gruß
Peter
 
Hallo Wilfried

Zum Einschlagfoto.
Nach entfernen des Gerölls durch den Propeller sieht man erst wie Steinhart der Boden ist.
Fliegst du in einem Stillgelegten Steinbruch ?.
Zweifler hätten Bedenken dass bedingt durch den Prop Air-Stream der OS FP .15 feinsten aufgewirbelten
Geröll/Kiesstaub inhalieren könnte ,was fatal wäre und den mech. Verschleiß beschleunigen würde.
Welche Farbe hat dein verbranntes Öl ?.
Prop und Spinner üben beim Absturz eine Hebelkraft "X" gen Kurbelwelle aus.
Aus "SICHERHEITSGRÜDEN" empfehle Ich per Meßuhr den Rundlauf der OS FP .15 Kurbelw. zu überprüfen.

Mein Beileid
Gruß
Peter
 
Möönsch Wilf,

das ist aber schade! Wie hast Du das denn geschafft?
Ich dachte, das mache nur ich so?!

Aber das Gute ist ja: die Bausaison naht.
Womöglich hast Du schon Dein nächstes Projekt im Auge...?

Viele Grüße - Albrecht
 
Hallo Wilfried !
So war das aber nicht gemeint ... :eek:
Schade, der war wirklich niedich...
Der Rumpf hats jedenfalls überstanden. Ich staune, dass die Fläche so heftig kaputt ist. Ich hatte meine Akro ja auch in so ziemlich jedem erdenklichen Winkel in Asphalt geflogen - die alte FEZ-Piste und der Platz, den wir danach hatten war ja auch Hart.
Da gabs höchstens mal ein abgeknicktes Vorderes Rumpfende und abgerissene Leitwerke- hatte den weitestgehend Orginal gebaut. Ich vermute fast, der Kies bremst zwar etwas, hindert das Modell aber auch am seitlich wegprallen, deshalb geht die Energie dann durchs ganze Modell.
Bei meinem habe ich die Nasenleiste und die Holme geschäftet dadurch ist de Naht nicht mehr so ganz in der am höchsten belasteten Stelle. Die Klebenaht auf der Mitte der Nasenleiste wird durch einen stabilen Rumpf ja regelrecht aufgekeilt. Ich denke, die hat auch als erstes aufgegebem, dann hatte der rest keinen Rahmen mehr zum abstützen.
Das gibt aber die Möglichkeit zur Modifikation - schau dir mal den plan an : https://outerzone.co.uk/plan_details.asp?ID=9288
Solche Flächen fliegen sehr gut - Damit hättet du noch einen etwas dickeres Profil und stumpferen Nasenradius an der Fläche, bei vernünftiger Holzwahl wird der so auch nicht schwerer. Einfach die Dimensionen anpassen und holzdicken beibehalten.
VG,
Sebastian

P.S: Oder den FP in den neuen, und dann mal schauen.. Dann irgendwann aus zweien noch mal einen machen oder was anderes..
 

Wilf

User
Spornlandung

... Wenn es nicht anders geht ist ein trick, dass Modell nicht klassisch zu landen, sondern bewußt eine Stecklandung zu fliegen, also aushungern und die letzten 30-50 cm höhe mittels strömungsabriß zurückzulegen. ...
Eine Verwechslung ?,
eine Punktlandung war wohl gemeint wie z.B. im Landeanflug befindlich , fast ausgehungert, die Überziehtröte im Cockpit trötet, mit dem Heckrad/sporn zuerst soooft aufsetzen, danach komplett Gas raus. ...
Grüß Euch, Sebastian und Peter,
ich glaub' ich hab' schon verstanden. Die Spornlandung ist in der manntragenden Fliegerei ein gängiges Verfahren zum Landen auf eigentlich unlandbarem Untergrund. Mit dem Akromaster schwierig zu auszuführen, aber nicht unmöglich.

Weil der Akromaster im Gleitflug sehr schnell an Geschwindigkeit verliert, muss man den richtigen Zeitpunkt zum Durchsacken sehr genau treffen.
 

Wilf

User
Bruchlandung

Wie schafft man den totalen Crash?
Ich bin einige Runden im Rückenflug auf Augenhöhe geflogen. Hat sogar ziemlich gepasst, wie ich meinte. Mir gerade innerlich auf die Schulter klopfend, wollte ich den Rückenflug ganz elegant mit einem Wechselhalbkreis ausleiten und habe voll gezogen ... Keine so gute Idee, wie Ihr wisst.

Schaden? Begrenzt, würde ich sagen.



Am Motor hat es nicht einmal die Düsennadel verbogen, da hat der Spinner genug Energie aufgezehrt. Auch die Kurbelwelle ist noch gerade.
Den Tank hat es gegen den Motor geknallt. Der ist eingedellt und hat bei der Dichtheitsprüfung ein Leck gezeigt. Eigentlich wollte ich ihn schon vorher austauschen, weil der Motor gegen Ende der Tankfüllung immer wieder Luft gezogen hat.
Der Rumpf hat nicht einmal eine Schramme abbekommen. Das Konzept, die Nase durch dünneres Sperrholz zu schwächen und das Heck durch Kiefernleisten zu verstärken, hat sich scheinbar bewährt. Auch die Kanzelhaube (geklebt mit Uhu hart) sieht nicht schlechter aus als sie vorher war. Auch das Seitenruderblatt ist noch dran. Das hatte sich in der Erstausführung schnell verabschiedet. Beim seinerzeitigen Rumpfneubau sind ein paar Rovingstränge dazu gekommen.
Die Tragfläche, sie stammt noch vom Ur- Akromaster, gibt es nicht mehr. Um einem Flächenneubau und um einen Austausch der Höhenruderblätter komme ich nicht herum. Dabei kann ich das alte Steuergestänge weiter verwenden.
Und ja, das Fahrwerk hat es wieder einmal verbogen. In Anbetracht der Umstände habe ich Verständnis dafür.


Wenn ich mich ran halte und beim Akromaster #2 die Tragflächen bespanne, ist er morgen abend startklar. Er bekommt wieder einen Spinner, ich brauche das!
Eigentlich sollte ich als Vorbereitung auf zukünftige Steuerfehler jetzt die Flächen vom Akromaster #1 neu bauen. Aber da liegt mir ein anderes Projekt momentan mehr am Herzen, der Flächenneubau kommt schon noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:
..... wollte ich den Rückenflug ganz elegant mit einem Wechselhalbkreis ausleiten und habe voll gezogen.
Zitatende.

Merksatz für angehende Acro Piloten:
Fliegst du auf dem Rücken , musst du drücken.
Wenn du ziehst ,geht´s schief.

Du "Hans Glück" im Unglück,
Suuuper ist,
dass die OS FP Kurbelwelle den Bohrversuch in Granitstein unbeschadet überstanden hat.
Dies spricht für die Super OS Qualität, eine schienah Bambus KW wäre bestimmt gebrochen oder verbogen.
Sichtlich hat der gelbe Spritzguss Plastikspinner doch einige "Einschlagskraft" absorbiert.
Ein Motorguru würde sagen:
Er killt nicht nur Leistung, er kann auch welche absorbieren.
Der jetzt montierte OS Aluspinner kann das nicht.
Hat eventuell der Kurbelwellenzapfen , bedingt durch das Axialspiel der Welle,
an der Gehäusedeckel Innenseite einen "Aufschlagsabdruck" hinterlassen ?.
Für einen Anfänger ist eine soofte Wiese immer von Vorteil.
Hast du einen Golfplatz in der Nähe ?.

Gruß
Peter
 
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