Slingshot V5 Causemann

Hallo zusammen,

kenne mich im DLG Bereich nicht so aus und wollte das Thema jetzt gerne mal angehen.

Habe jetzt viel gelesen und mir so einiges angeguckt und muss sagen mir gleich nen teuren DLG zu kaufen und nicht zu wissen obs mir den erhofften Spass bringt, das is nix.

Jetzt gibts beim Causemann den Slingshot für 99,00, ja da muss man noch ein bissl basteln, aber so von aussen macht das Konzept nen guten Eindruck.

Was sagt Ihr? Für den Fall dass ich da Spaß dran habe....ist der dann zu gebrauchen oder ehern ein Modell mit dem man ein bisschen probieren kann und kleine Wurfhöhen anstrebt?

Wiegesagt...hab nicht viel Ahnung von der Materie....komme eher aus dem F5B....das steigen die Modelle aber ohne Kraftanwendung mit 70m/s;-)
 

Peer

User
Moin Matze,

wenn Du aus dem F5B-Sektor kommst, weisst Du ja auch,
dass Gutes seinen Preis hat.....und da würde man auch
keinem empfehlen, mit einer Robbe Calibra anzufangen

Ich rate Dir also, zum Anfang einen gebrauchten Flieger,
für in der Regel schmales Geld erhältlich, zu erwerben.

Das ist der kürzeste Weg um zu testen, ob Dir das ganze
Spass bringt - und ebenso schnell ist das Gerät wieder
verkauft, wenn es nicht so sein sollte.

Peer
 
Jo so isses....im F5B heisst billig in der Regel zweimal kaufen und kehrblech für die Schnipsel mitnehmen;-)(gilt aber nicht für alles.....)

Ok....dann werd ich mal suchen. Möchte halt nix x-mal repariertes. gut und gebraucht halt. falls wer was hat gerne melden.
 

pro021

User
Das Problem ist....

Das Problem ist....

Jo so isses....im F5B heisst billig in der Regel zweimal kaufen und kehrblech für die Schnipsel mitnehmen;-)(gilt aber nicht für alles.....)

Ok....dann werd ich mal suchen. Möchte halt nix x-mal repariertes. gut und gebraucht halt. falls wer was hat gerne melden.
...wenn du einen Flieger von einem Anfänger kaufst der noch nie damit geflogen ist, wirst du wahrscheinlich auch keine Freude damit haben. Wenn du einen geflickten HLG von einem "Profi" kaufst ist das meist nicht so schlimm. Der weiß wie man den Flieger zusammenbaut und wie man ihn auch ordentlich flickt sodaß er hält und noch immer top fliegt.
Ich habe Spitzen-HLG's, ums ganze Geld, gesehen. Von Anfängern zusammengebaut die hatten glatt 100 Gramm mehr als mein, ansonsten, identes Modell, das Leitwerk war schief und verkehrtrum eingebaut und auch verkehrtrum, also falsch, angelenkt. Es hat ihnen keiner gezeigt wie's sein soll. Die haben auch keine Freude an dem Ding und werden bald wieder abspringen. Ich muss gestehen, dass ich da lieber einen zusammengeflickten von einem Wettbewerbspiloten kaufen würde. Anfänger neigen dazu viel mit Harz zu arbeiten, ungeeignete Servos verwenden, ungeeignete Akkus, ungeeignete und schlechte Klebestellen einbauen usw. und das geht teilweise recht arg ins Gewicht und hält dann nicht und riecht nach Arbeit ohne Freude. Ist wie ein einmal verplantes Haus....wenn du da anfängst wirst nicht fertig. Ich geb dir den guten Rat schau dir den Film "geschenkt ist noch zu teuer" an.;)

Wenn du noch keinen HLG hattest solltest du dir mal eine Liste der HLG's zusammenstellen die dir gefallen und dann kannst du ja sieben und evtl. hier im Forum um Hilfe bei der Kaufentscheidung suchen. Ist zwar auch nicht 100pro, aber immerhin gibt es hier schon sehr viele Kollegen die dir einen Rat geben könnten.

Solls ein Neuer sein, kann ich dir den Notos empfehlen. Der ist für den fortgeschrittenen Einsteiger ideal. Der Flieger sieht extrem gut aus, ist sehr schön verarbeitet, hat Platz im Rumpf, im Flügel und fliegt recht gut. Preis um die 2xx Euronen. Der kann fürs kleine Geld gebaut werden und macht sicher lange Freude.

Gruß Heinz
 
Hast schon recht....ein guter Flieger und schlecht gebaut, keine gute Kombination.;-)

Hab mir den Notos mal angeschaut, finde ich ein tolles Model! Nach den guten Berichten hier, wohl dann meine erste Wahl. Habe Ypsi mal angeschrieben, wie lange die Lieferzeit ist....mal gucken was die sagen. Ansonsten halt nen Longshot 3, den hat der ED Modellbau vorrätig.

Wenn sich in der Zwischenzeit was gebrauchtes auftut....dann bin ich nicht abgeneigt.
 
Fliege den Slingshot V5 mit großem Spaß, preislich gibt es ja nur den Großen Löffler als Alternative und die 1m-Klasse von Decker und Thiele. Positiv finde ich am Slingshot:
- Rumpf ist keine Holzkonstruktion
- gewickeltes (!) Rumpfrohr
- gute und günstige Ersatzteilversorgung von Causemann
Man muss halt ein wenig Erfahrung und Geduld mitbringen (in der Bauanleitung fehlen viele Tipps und Hinweise), bekommt dann aber für wenig Geld einen ausgewachsenen, empfindlichen 1,5m DLG. : )
 

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hmue84

User
Hallo Matze,

ich habe gleich mit dem Blaster 2 angefangen und mich nicht erst mit KIS und Slingshot aufgehalten. Wenn man schon richtige Flieger gewohnt ist, sollte das kein Problem sein. Preislich bleibt er noch im Rahmen. Der Blaster gefällt mir sehr gut, allerdings sollte nicht zuviel Wind sein. Die neueren Modelle haben die Möglichkeit, zu ballastieren.

http://www.fvk.de/Blaster 2.html

Gruß
Heiko
 
Aloha,
ich hatte mal ne Slingshot Fläche (weiß nicht ob das V5 war) in der Hand. Die Torsionssteife war eine katastrophe!! Das Teil konnte nicht mal richtig geschleudert werden und hat sich im Flug sehr seltsam verhalten. Vermutlich weil sich die Fläche im Flug stark verdreht hat.

Als billigen Einstiegs DLG empfehl ich dir den Arthobby Hybrid. Kannst keine Wettbewerbe damit gewinnen, aber is sehr robust das Teil.
 
Slingshot ist sehr empfindlich

Slingshot ist sehr empfindlich

Hallo,

ich habe auch den Slingshot und kann dir nur abraten wenn du nicht sicher bist immer in der Hand zu landen. Der Rumpf und die Haube sind mega empfindlich und die Leitwerke auch.
Bin eigentlich kein einziges mal mit dem Slingshot nach Hause gegangen ohne ihn danach reparieren zu müssen.

Jetzt hab ich einen Notos. Der ist genial.
Fliegt wesentlich besser (auch bei Wind, das mag der Slingshot gar nicht).

Ich hatte beim Notos ein defektes Servo auf Höhe, dadurch ist er mir aus 10 Metern unangespitzt in die zum Glück weiche Wiese. Was soll ich sagen, nix kaputt. Den Slingshot hätte ich danach wegschmeißen können.

Mach aber bitte nicht den Fehler und kaufe billige Servos um zu sparen. Das bringt nix.

Viele Grüße

Christian
 
Danke, dass sich da alle nochmal engagieren!

Aber das ist schon laaaaange gegessen. Hab nen turbo daheim liegen, der nur noch darauf wartet endlich mal finalisiert zu werden. Wenns dann funkt ich richtig bock drauf bekomme, dann werd ich mich eher nach Yasal, Chili und Konsorten umsehen.
 
Ach, der Slingshot bleibt als Einsteiger-DLG schon interessant, allerdings NICHT als Alternative zu Notos, Blaster, Steigeisen und Co, sondern zur Holz-1m-Klasse a la Birdy, Falke und so weiter. Für dasselbe Geld bekommt man halt 1,5 statt einem einzigen Meter (auch da liegt der ELF natürlich vorn, ist allerdings auch wieder leicht teurer). In der Hand landen sollte man natürlich schon können, sonst machts keinen Spaß!

Schade finde ich, dass die Bastelanleitung sich über viele wichtige Dinge ausschweigt:
- Rumpf vorne mit einem kleinen Ring aus dem Rumpfrohr sichern, in den die vier KF-Stäbe geschoben werden (Heißkleber)
- Kabinenhaube vor dem Ausschneiden (Nagelschere) auf dem Tisch mit einem fixierten Marker durch Drehen der rohen Hälfen anzeichnen, die Schnittlinie ist sonst nicht gut erkennbar
- Haube nur mit Tesa verkleben und über/unter der Fläche soweit möglich abschneiden aus Gewichtsgründen (sehr schwer, das Teil)
- QR-Servokabel reichen zur Durchführung in den Rumpf, keine Verlängerung nötig
- Halterung für Flächenstift vorn aus kleiner Balsa-Auflage basteln, um die (und den Rumpf - aufliegenden Stift) Zwirn gewickelt wird, mit Seku tränken, fertig
- Wurfstift aus beiliegendem Kohlestück sägen (5 cm), Rest der Kohle wird in Fläche versenkt als Führung für die Nylongschreiben (2 x 0.8 cm)
- Wurfstift nach der Montagemit entsprechenden Stücken Schrumpfschlauch einschrumpfen für mehr Griffigkeit beim Wurf
- Patch aus dünnem Glasgewebe oben und unten um den Stift herum aufbringen, dabei über die Flächenaußenkante nach unten führen, vorsichtig mit wenig Epoxy bestreichen, reicht bei mir aus für sehr harte Würfe
- Ohren mit ein wenig Glasgewebe verstärken
- Flächen insgesamt nochmal vorsichtig dünner abschleifen, Hinterkante max 1 mm, je dünner, desto besser
- LW so dünn wie möglich schleifen, um mit wenig Ballast auszukommen (Ersatz LW + Kabinenhaube gleich mit ordern)
- Bei den Ruderhörnern hinten die Löcher nach hinten aufknipsen, damit die Fäden bei Bedarf ausgehängt werden können
- 1 Feder nur aus 0,3 mm Stahldraht in U-Form reicht sehr gut, 25 mm Innenstück, 1 cm Endstücke, um 90 Grad verdreht eingebaut ergibt ausreichende Federkraft bei minimalem Gewicht, Stahldaht nahe Ruderhorn einpieken!
- Eher wenig Epoxy beim Bau der Flächenauflage verwenden
- Anlenkung Ruder hinten aus dem Rumpfrohr führen, Ruder ist bündig mit Rohrende, Rohrende muss dazu aber 45 Grad abgeschrägt werden für ausreichendes Spiel nach beiden Seiten, dann kann das Ruderhorn hier "verschwinden"
- Statt Bohrer einfach mit spitzem Messer ins Rumpfrohr bohren für die Anlenkung HLW
- Die empfohlenen Servos von Causemann reichen aus, wers edler mag nimmt 4x D47

Man kann durch den Leitbau der LW 270 bis 280 g Abfluggewicht mit einem 500 1S Lipo erreichen - das ist doch nicht schlecht für das Geld. Klar, die Wurfhöhe ist wohl durch die eher weichen Flächen etc eher begrenzt, aber 40m sollten mit Übung schon machbar sein. : )








Bau-Fotos auf Wunsch bei mir. ; )
 
Und noch ein Tipp: Die EWD des Slingshots muss man unbedingt genau erfliegen und korrekt einstellen! Mein Flieger war nach Einstellen einer wesentlich geringeren EWD (Tragfläche hinten 3-4 mm unterlegen) kaum wiederzuerkennen und bremste sich beim Start und im Gleitflug nicht mehr selbst aus. : )

Bevor man den SLS in die Tonne tritt: Erstmal prüfen, ob die EWD leistungsmäßig optimal eingestellt ist.
 
Hallo,

in einem schwachen Moment habe ich mir einen Slingshot V5 gekauft (bevor ich die Berichte gelesen habe :-) )
Kann man aus dem Bausatz mit einigen Modifikationen/Verstärkungen einen DLG aufbauen, mit dem man Spass haben kann?

Ich dachte an folgenden Aufbau:
Alle 4 Servos nach vorne in den Rumpf, um den Schwerpunkt mit Lipos erreichen zu können.
Höhenleitwerk und Seitenleitwerk mit einem dünnen leichten Kohleroving an der Vorderkante verstärken.
Die Tragfläche mit CFK Rovings verstärken, aber wie? Rovings als X oder Längsseite?
Da die Tragflächen nachträglich bespannt werden, könnte man kreisrunde Aussparungen machen, um Gewicht zu sparen, wenn nötig?
Die Anlenkung für Höhen- und Seitenruder wollte ich mal mit der Schnur und dieser Feder in U-Form testen.

Vielen Dank und viele Grüsse
Steve
 

meeks

User
Gibt’s den noch?

Gibt’s den noch?

Moin.
SH V5 war meine dritte DLG und damit kann Mann durchaus Spaß haben. Beim Bau hatte ich Probleme mit der Rumpfboot, es hat auch nicht allzu lang gehalten. Irgendwann beim Landung ist es endgültig kaputtgegangen und seit dann wartet das ich den motivation bekomme einen Rumpf zu bauen.

Fläche braucht mmn kein Verstärkungen, ist ja voll-balsa, den Krieges du nicht so schnell kaputt.

>m
 
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