…beim Luftsportclub "Die Ueckerfalken" e. V. Pasewalk am 25.07.2026
von Kristina Moldtmann.
von Kristina Moldtmann.
Wir waren zu Gast beim Sommerfest des Luftsportclubs „Die Ueckerfalken“ e. V. Pasewalk. Traditionell findet dort am letzten Juliwochenende der Flugtag beziehungsweise das Sommerfest statt.
Viele Piloten aus Vereinen in Mecklenburg-Vorpommern, zum Beispiel vom MFC Recknitztal e. V., vom Modellsportclub Anklam e. V. und vom MFV „Rügen“ e. V., machten sich auf den Weg, um das diesjährige Sommerfest mitzugestalten. Einige Piloten reisten bereits einige Tage vorher mit ihren Wohnmobilen oder Zelten an und stimmten sich fliegerisch darauf ein. Obwohl das Wetter in dieser Woche sehr zu wünschen übrig ließ, nutzten sie jeden geeigneten Moment, um ihre Modelle zu fliegen und letzte Einstellungen vorzunehmen. Modellflug ist ein Freiluftsport, bei dem auch bei Wind und Wetter geflogen wird.
Am Samstag spielte das Wetter jedoch mit: Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 26 °C wehte der Wind mäßig mit 4 bis 5 m/s. Ab 10:00 Uhr kamen die ersten Gäste, und einige Modelle waren bereits am Himmel zu sehen. Den Gästen bot sich eine große Vielfalt an Modellen und Flugvorführungen.
In diesem Modell steckt viel Liebe zum Detail.
Juri, das jüngste Mitglied des Pasewalker Vereins, führte seinen EasyStar II vor und ließ sich auch vom Wind nicht aus der Ruhe bringen. Bei einem späteren Flug zeigte er den Gästen gemeinsam mit Burghard, der einen DI400 Glider flog, eine kleine Flugshow. Auf dem Modellfluggelände standen zwei Piloten, zwischen denen zwar 60 Jahre Altersunterschied lagen, die jedoch dieselbe Leidenschaft teilten. Die Zuschauer waren begeistert und applaudierten den beiden.
Da der Wind nicht genau in Start- und Landerichtung wehte, waren Starts und Landungen für manchen Piloten eine Herausforderung. Die Jetpiloten warteten deshalb geduldig auf ihren Einsatz.
Um das leibliche Wohl kümmerten sich die Frauen des Vereins mit viel Engagement. Es gab Würstchen, Erbsensuppe, selbst gebackenen Kuchen und gut gekühlte Getränke. Das Angebot wurde von allen Gästen sehr gut angenommen.
Für die jungen Zuschauer gab es einen besonderen Programmpunkt. Ein mit Bonbons beladenes Modellflugzeug stand auf der Startbahn bereit. Als besonderes Ereignis war im Vorfeld angekündigt worden, dass um eins der Bonbons ein Zettel gewickelt sei. Auf den Finder dieses Bonbons wartete ein tolles Geschenk: Ein Modellflugzeug einschließlich Fernsteuerung und Zubehör. Das Modell war von einem Piloten gespendet worden. Nachdem sich die Kinder am Zaun eingefunden hatten, hob der Bonbonträger ab. So laut sie konnten, riefen alle nach Bonbons und Süßigkeiten. Kurz darauf öffnete sich der Schacht im Modell, und die Bonbons „regneten“ zu Boden. Alle liefen zielstrebig zu den abgeworfenen Süßigkeiten. Stolz kam ein Junge mit seinem Bonbon und dem Zettel zum Vereinsvorsitzenden Jörg Hübner und nahm sein Geschenk in Empfang. Wie sich herausstellte, wohnt er nicht weit vom Modellfluggelände entfernt und möchte sein neues Modell demnächst im Lehrer-Schüler-Modus fliegen. Damit scheint der Nachwuchs gesichert.
Anschließend konnten wieder alle Piloten fliegen und ihr Können den Gästen präsentieren.
Dabei wurde viel gefachsimpelt.
Jörg führte zum Beispiel seinen Puma II vor, ein Retromodell aus den 1980er-Jahren. Das Modell ist voll kunstflugtauglich; Rollen, Loopings und weitere Figuren waren daher kein Problem. Angetrieben wird es von einem Verbrennungsmotor mit 6,5 cm³ Hubraum.
Zu sehen waren außerdem einige weitere Retromodelle, die mit 15 cm³-Verbrennungsmotoren ausgerüstet waren.
Am Himmel ging es jedoch nicht nur gemütlich zu, denn auch Speedmodelle waren am Start. Dieses Mal trat ich mit meinem selbst gebauten Speedmodell, dem 1-Prozenter, an. Das Holzmodell ist mit CfK-Gewebe verstärkt. Angetrieben wird es von einem HK4525-Elektromotor in Verbindung mit einem YGE-Regler 160 und einem 10s-LiPo-Akkupack. In Ballenstedt erreichte ich damit bereits stolze 359 km/h.
Thomas flog seinen Kobuz 3.0, einen reinrassigen Kunstflugsegler mit hervorragenden Thermikeigenschaften.
Dank der eingebauten Beleuchtung von Unilight ist der Kobuz auch in großen Höhen sehr gut zu erkennen.
Bis 16:00 Uhr fand der offizielle Flugbetrieb statt. Alle Beteiligten hatten Spaß und genossen den Tag bei schönstem Sommerwetter.
Anschließend bedankte sich der Gastgeber bei allen mitwirkenden Piloten und lud sie zu einem gemütlichen Grillabend ein.
Ein großes Dankeschön gilt Jörg Hübner, dem Vereinsvorsitzenden des Luftsportclubs „Die Ueckerfalken“ e. V. Pasewalk, sowie allen fleißigen Helfern im Hintergrund, die zu diesem gelungenen Sommerfest beigetragen haben. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder.
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