Speedfire 2

Hi, Petr bietet KST und Hyperion an, ich habe mich für KST entschieden.

Benutzt hier jemand für seine Speedfire einen Castle Phoenix Edge Lite Regler? Ich will meinen optimal einstellen und weiß grad nicht, ob ich Fxed Endpoints oder Automatic nehmen soll.

Gruß, Holger
 

E-Seb

User
Sehr ansprechendes Design :) Welche Servos verbaut Petr eigentlich aktuell? Ich fliege meine Speedfire noch mit den 2014 verbauten Hitecs, bin gar nicht mehr im Bilde, was nun aktuell ist...

Gruß
Holger
Standart ist noch KST X08, aber bei meiner BF2 konnte ich mir schon die neueren HS08 für die Querruder aussuchen.
 
Danke für das Update :)

Generell sollte der Gasweg immer fix eingelernt werden (egal bei welchem Regler). Bei den F5B-typischen Belastungen kann eine versehentlich anliegende Teillast schnell fatale Folgen haben...
 

Walther Bednarz

Moderator
Teammitglied
In meinen beiden Speedfire habe ich au KST X08 verbaut. Aber wenn ich nochmal einen bestellen würde, dann mit HS08. Die HS08 sind einfach einen neue Servogeneration mit höherer Stellgenauigkeit, mehr Kraft und besserer Auflösung.
 
Generell sollte der Gasweg immer fix eingelernt werden (egal bei welchem Regler). Bei den F5B-typischen Belastungen kann eine versehentlich anliegende Teillast schnell fatale Folgen haben...
Sonst verwende ic (fast) ausschließlich Sunrise und YGE Regler und bei denen wird der Gasweg ja klassisch programmiert. Knüppel nach oben, einschalten, piep, Knüppel nach unten, piep, fertig.

Beim Castle soll Min und Max über den Servoweg vom Gaskanal eingestellt werden. Ich habe HOTT und habe das gestern gemacht und mich gewundert, dass die Quittungstöne schon bei plus und minus 55% kamen. In allen Tutorials ist das immer in der Nähe von 100%, das hat mich verwirrt.

Zeigt der Castel an, wenn er voll durchschaltet? Bei YGE geht dann die LED aus.

Gruß, Holger
 
Ich habe mehrere Castle- Regler in Kombination mit HOTT auf ähnliche Werte, bzw. zwischen ca. 50 und 70% eingestellt. Sicherheitshalber dann den Servoweg im Sender etwas höher, bzw. niedriger einstellen, damit voll durch- bzw. ausgeschaltet wird.

Gruß, Dirk
 
Danke Dirk, dann mache ich das auch so: Lineare Gasgerade -100 bis +100, Servoweg Gas +/- 30%, Gasknüppel hoch, Servo Monitor zeigt +30, Lipo anstecken, Servo Weg + hochdrehen bis es piept, dann noch 5% Zugabe, Knüppel runter, Servo Weg - runter bis zum Qukttmgston, dann noch -5% Zugabe, Lipo abklemmen fertig. So habe ich's verstanden.

Und, erkennt man am Regler, ob er durchschaltet?

Gruß, Holger
 
Ich habe den Regler jetzt auf Fixed Endpoints gesetzt, bei der MZ-18 ist das inkl. 5% Sicherheitszugabe -60% und +75%. Warum das so asymmetrisch ist? Keine Ahnung. Aber ich habe den vollen Gasweg, bei Knüppel ganz oben geht die Rote LED auf Dauer-AN.

Das Lesen der Anleitung erleichtert vieles: Solid RED LED = Full Throttle
Die YELLOW LED ist Dauer-AN, ich habe das Logging abgeschaltet, Solit YELLOW LED bedeutet zwar Log Full, aber vielleicht ist das seine Art "Log Disabled" anzuzeigen.

So, alle Klarheiten beseitigt, jetzt kann ich den Motor und Regler mal einbauen.

Gruß, Holger
 

sgies

User
Beim Probelauf vielleicht mal nen "leeren" 3s Akku anklemmen wenn Du die Laufrichtung testen willst.
Weil 10s (bspw.) ohne Prop ist nicht gut für den Motor wie ich mal gehört hab.
 
Genau so hab ich's gemacht, 3S mit 3,7V/Zelle ;) Seit ich mal am Anfang meiner Hotliner "Karriere" eine Peggy 2800 an 5S ohne Prop hab bis VOllgas drehen lassen, hab ich das gelernt ;) Damals Lessons learned: Alle Einstellungen mit 3S.
 
Ich werde einen GR-16 mit 2 Antennen einbauen, wie führe ich die wo am geschicktesten aus dem Rumpf? Antennenknickschutz habe ich (noch) nicht da, geht's auch gut ohne? Hab gar nicht so richtig doll Lust Löcher in den schönen neuen Rumpf zu bohren.

Schönen Sonntag, Holger
 

sgies

User
Hinter der Flächenauflage ist der Rumpf aus Glas. Da liegen bei mir Empfängerakku, logger, Magnetschalter, Empfänger und eben auch die Antennen.
 
"Richtigen" Antennenknickschutz brauchst du nicht. Du kannst einfach einen dünnen Stohhalm/hohles Wattestäbchen, etc. nehmen um die Antennen zu führen. Ich habe einfach einen in Verlängerung des Empfängers nach hinten weg, den zweiten abgewinkelt dazu. Röhrchen kann man im Bedarfsfall mit dem Fön erwärmen und in die gewünschte Form bringen. Dann mit Tesa an den Empfänger kleben, Antennen rein und die gesamt Einheit wie von sgies beschrieben in den Glas-Teil des Rumpfes. Funktioniert prima :)
 
Hallo, ich wünsche einen schönen Sonntag. Wenn ich es richtig verstehe, haben sgies und Holger die Antennen im Rumpf belassen? Das ist die letzte Entscheidung, die noch ansteht, dann wäre meine SF2 fertig.

Ich bin immer noch sehr begeistert von der Qualität des Fliegers und ich hoffe es dauert nicht mehr lange bis zum Maiden. Einen Jungfernflug, bzw. die erste Landung auf gefrorener Wiese möchte ich doch nicht wagen.

Die Elektronik ist verbaut, und sie ist ausgewogen. Ich bin erstaunt, wieviel da vorne noch unter den Regler passt, das Unilog und der Strom-Shunt. Ich werde mich dann mal an die Programmierung machen, ich werde für den Anfang die drei von Petr vorgeschlagenen Settings für Normal, Thermik und Landung (Butterfly) nehmen, alles per Schalter, damit ich mich auf's Fliegen und Landen konzentrieren kann. Später werde ich dann noch je eine 2. empfohlene Thermik und Butterfly Stellung programmieren.

Es wird spannend. Gruß, Holger
 

sgies

User
Bilder siehe unten...

Der "Dummy" aus Empfängerakku, Empfänger, Logger, Magnetschalter (Pico) und einem "Ausleger" auf dem die Antennen in 90° stehen sieht man hier. Als das passte und auch der Empfangstest gur war (verringerte Sendeleistung und nach 100m Distanz; Flieger wird von einem Helfer dabei gedreht) hab ichs nochmal ordentlicher gemacht und fliege damit.
Das eine Bild zeigt ein Blick in den Rumpf nach hinten. Da kann man sogar mal mit einer starken Taschenlampe von außen Leuchten und man sieht auf der anderen Seite des Rumpfes ganz gut wo alle sitzt.

Bei den üblichen Höhen bei F5B steigern hatte ich keine Warnungen vom Telemetrierückkanal (der ja weniger Leistung als der Sender hat).
 

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Hallo, ich wünsche einen schönen Sonntag. Wenn ich es richtig verstehe, haben sgies und Holger die Antennen im Rumpf belassen? Das ist die letzte Entscheidung, die noch ansteht, dann wäre meine SF2 fertig.

Ich bin immer noch sehr begeistert von der Qualität des Fliegers und ich hoffe es dauert nicht mehr lange bis zum Maiden. Einen Jungfernflug, bzw. die erste Landung auf gefrorener Wiese möchte ich doch nicht wagen.

Die Elektronik ist verbaut, und sie ist ausgewogen. Ich bin erstaunt, wieviel da vorne noch unter den Regler passt, das Unilog und der Strom-Shunt. Ich werde mich dann mal an die Programmierung machen, ich werde für den Anfang die drei von Petr vorgeschlagenen Settings für Normal, Thermik und Landung (Butterfly) nehmen, alles per Schalter, damit ich mich auf's Fliegen und Landen konzentrieren kann. Später werde ich dann noch je eine 2. empfohlene Thermik und Butterfly Stellung programmieren.

Es wird spannend. Gruß, Holger

Vollkommen korrekt. bei ordentlicher Verlegung können die Antennen komplett drin bleiben :)

Die von Petr vorgeschlagenen Ruderwege passen für den Anfang sehr gut. Umschaltung der Flugphasen über Schalter und am besten eine kleine Verzögerung programmieren, damit die Ruder beim Flugphasenwechsel nicht schlagartig laufen. Ich habe noch Wölbklappenmitnahme und Snapflap dazu.

Butterfly gehört für meinen persönlichen Geschmack auf den Knüppel. Ich will das fein dosieren können. Mit fixen Schalterpositionen komme ich da überhaupt nicht klar...
 

Flyrian

User
Ich habe die Antennen nach aussen geführt, um besser eine rechtwinklige Ausrichtung erreichen zu können.

Bei der Backfire 2 war generell weniger Platz, da die Servos im mittleren Teil des Rumpfs platziert sind.
Hier musste ich einen älteren Empfänger nehmen und habe alle Antennen ebenfalls innerhalb des Rumpfs verlegt.

Ich finde ich es sehr innovativ, einen Teil des Modells so zu gestalten, dass die Antennen nicht nach aussen geführt werden müssen.
Daran könnten sich auch andere Hersteller orientieren.

Laut Spektrum müssen die Antennen 6 inch vom Karbon weg sein. Das kommt mir etwas viel vor.
 

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Danke! Das Bild von sgies gefällt mir gut, ich werde auch so eine "Baueinheit" aus Empfänger und Antennenhalterung aus Kunststoff oder GFK machen, die dann eingeschoben und mit doppelseitigem Klebeband fixiert wird. Dann kann ich sicher sein, dass durchs Reinschieben nix verrutscht und alles so angeordnet ist, wie's soll. Den Empfänger Lipo möchte ich auswechselbar machen und mit Klettband oder Dual Lock befestigen.
 

ingov

User
Noch ne Speedfire.

Moin moin. Bisher habe ich hier interessiert mitgelesen, was dazu geführt hat, dass ich mir auch eine SF2 bei Petr bestellt habe. Erst mal vielen Dank an Petr, dass er sich die Zeit für mich genommen hat und mir, einem eher Unerfahrenen was F5B angeht, geholfen hat.
Jetzt muss ich nur noch Geduld habe und warten, bis das gute Stück bei mir ankommt.

Zwei Fragen habe ich trotzdem.
Die erste dreht sich um den Antrieb. Ja ich weiß, es ist schon viel geschrieben worden, aber ich bitte euch trotzdem um eure Meinung/Anregung.
Die SF wird mein erster Hotliner und ich habe mich nicht zuletzt durch das RCN dazu entschieden, ein wertiges Modell zu kaufen und beim Antrieb am Anfang eher etwas schwächer anzufangen. Ein Freund hat mir einen massiv reparierten Hawk zur Verfügung gestellt, mit dem ich „üben“ kann. Da sind ca. 800 Watt verbaut (Dymond xxx 60A Regler 10x6). Mehr werden wir diesem Modell auch nicht mehr zumuten, aber ich kann mal das generelle Handling und schnelle landen üben.

Jetzt habe ich schon einmal mit Herrn Reisenauer telefoniert, um mir eine Empfehlung zu holen. Das war sehr informativ, aber auch zu viel Info in zu kurzer Zeit. 🤯
Meine Gedanken sind, einen Peggy Pepper (ich glkaube HK-2524 5:1 4plus-Inject/T 2800KV) einzubauen und dann mit 4s zu starten, um danach auf 5s zu gehen.
Ich habe bei der SF die leichte verstärkte Version gewählt, so dass ich mit der leichten Peggy einen recht potenten Antrieb zu haben.
Was meint Ihr? Ja, das ist lange nicht das Ende des Modells, aber mit einem 6-8kW Antrieb will ich glaub ich nicht anfangen (ja, mit 3 s ist der dann wahrscheinlich auch nicht mehr so krass).
Punkt zwei ist der Preis. Die Peggy ist relativ erschwinglich und auch der Regler muß nicht gleich 200+Euro kosten. Argumente ala „du hast so viel Geld für das Flugzeug gezahlt, dann kannst du auch… lasse ich nicht gelten 🙂“.
SLS X-CUBE 2200mAh 4S1P 14,8V 40C/80C und Heizkoffer sind vorhanden und die würde ich gerne zum starten nutzen.
Was meint ihr zu der AntriebsIdee?

Die zweite Frage dreht sich um die Programmierung der Fernsteuerung.
Ich habe eine MZ24 PRO und bereits gelernt, dass das Programmieren einer Rampe nicht mal so eben geht. Ich habe mir nach der Anleitung (https://www.rc-network.de/threads/graupner-mz-24-für-f5b.579693/#post-6282754), die ich übrigens sehr hilfreich finde und Danke an dieser Stelle sage, einmal alles programmiert.
Dazu noch ein paar Flugphasen, so, dass ich in der Start und Landephase mit dem Motorschalter nur 30-50%(variabel) zuschalten kann. In allen anderen Phasen geht der (testweise Servo) schnell auf 30-50% und dann in der eingestellten Zeit (0.8s) auf 100%.
Kann man das so lassen?
Leider hat meine MZ keinen zwei Wege Schalter nicht rastend, aber ich benötigen einen zwei Wege Schalter. Jetzt ist noch das Problem, dass man den Schalter auf Gas stehen lassen kann und so sicher den Motor/Regler killt, wenn man nicht darauf achtet, wieder aus zu schalten.

Hat jemand Erfahrung mit einer MZ Funke von Graupner? Wie löst ihr das Problem?
 
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