Speedy-BL spinnt ?

Hallo,
ich hab ein Problem mit meinem SBL.
Ich betreibe ihn an 14 Zellen mit einem
LRK 345/25/12W 14Pol mit APC14x10.
Besonders beim schnellen Gasgeben läuft er kurz an und schaltet dann wieder ab.
Danach macht er die selben Töne wie nach Anstecken des Akkus und braucht dann wieder min-Gas um scharf zu stellen.
Das selbe macht er aber auch teilweise beim langsamen Hochregeln irgendwo zwischen 1/4 und Vollgas.
Zu Hause läuft er meistens aber aufm Platz dann nicht mehr.
Mit dem selben Motor nur mit 16 Windungen hatte ich das Problem auch schon, aber nur beim schnellen Anlaufen.
Hab alle Timings(vor Allem 22,5 und 30 Grad) mit und ohne akt. Freilauf probiert.
An der Strombegrenzung liegt es nicht, die hört man und sie löst keinen Reset aus.
Was löst beim SBL überhaupt einen Reset aus?
Am Motor kann es auch nicht liegen, denn der läuft mit Hacker Master 48-3P Opto ohne Probleme.
Ich bin am Ende mit meinem Latein. Habt Ihr noch ne Idee???
 

Luke

User
Hallo

Hatte ein ähnliches Problem mit dem Speedstar.
Wenn zu lange Kabel vom Akku zum Steller verwendet werden, reicht der Kondensator nicht mehr aus, um die Spannungspitzen zu glätten. Ich hatte damals zu lange Kabel dran, und zusätzlich auch noch nicht inline gelötete Akkus. Also entweder, wenn möglich die Kabel kürzen oder einen LOW-ESR (zBs. Rubycon ZL) Kondesator zu dem anderen parallel anlöten.
Gruß
Luke
 
Hallo Luke,
danke für den Tip.
Habs gleich mal ausprobiert und direkt an der Endstufe 470uF angelötet.
Ich kann jetzt kein Abschalten mehr provozieren.
Eigentlich logisch, aber auf die einfachsten Sachen kommt man manchmal nicht.
Besten Dank nochmal.

Gruß
René
 

Rolf.H

User
Hallo Rene,
zu dieser Sache möchte ich noch folgendes
hinzufügen.
Ist Dein Regler ein erster vom Typ "Speedy-BL"
oder schon die Version SBL-Classic2!
6 Regler vom Classic2 habe ich erstellt, und
das Problem trat ab 12 Zellen immer wieder auf.
Egal ob lange oder kurze Leitungen. Unter
12 Zellen war alles ok.
Jo schlug mir vor, ich solle einen axialen
Elko 22yF/63V nemhmen und ihn mit der Minusseite
am Shont anlöten, mit der Plusseite an den
Drains von F1/F2/F3 (Akku-Plus) anlöten.
Seitdem war auch bei 16 Zellen alles ok.
Im Jahr 2003 hat Jo das Layout geändert und
seitdem war der Elko überflüssig.
Versehentlich hatte ich einmal einen Elko
mit 35Volt eingelötet, und da gab es nach einer
Laufzeit einen Knall, d.h. der Elko hatte
sich in Stücke zerissen. Es hing nur noch der Becher dran. Also Vorsicht mit 35V Elko´s!
Lieber kleiner und höhere Spannung.
Viele Grüße
Rolf
 
Hallo Rolf,
ich habe einen SBL-Classic2.
Den Kondensator habe ich zwischen den Sourses von F4/F5/F6(direkt an Source von F6) und den Drains von F1/F2/F3 auf der gegenüberliegenden Platinenseite. Er liegt jetzt parallel neben der Platine.
Der Shunt ist keiner mehr, sondern durchgehende verstärkte Leiterbahn.
Der Kondensator ist ein 50V-Typ und ich hatte gerade keinen kleineren.
Sieht jetzt extrem unförmig aus, aber im Flieger sieht das ja keiner. ;)
Gruß
René
 
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