Spielregeln bei der 2,4 Ghz-Antennenausrichtung

sf26a

User
Hallo,

hatte vor kurzem selbst ein Erlebnis mit nicht eingehaltener Spielregeln beim 2,4 GHZ Empfänger-Antennen-Einbau und habe diese Thema an unserem Modellflughang schon mehrmals erlebt ! (versehentliche Ursache bei mir: Metallteile in der Nähe der Antenne, und falsche Einstellung des Failsafe -Einstellung , war nicht die Grundeinstellung, sondern von einem anderen Modell, was dadurch einen kurzen Sturzflug zur Folge hatte !)

Deshalb hier die vom Hersteller Graupner für die z.b. MX12-Fernsteuerung (Auszug aus der Betriebsanleitung, hier in RC-Network oder Bei Graupner aktuell downloadbar) und alternativ, damit es nicht einseitig wird, von der Fa. ACT. gegebenen Empfehlungen für guten Empfang an einer 2,4 Ghz-Fernsteuerungen (Internetadresse zum Nachlesen über google suche: acteurope + was_ist_wichtig_bei_2_4ghz )


Grundsätzlich ist durchaus darüber hinaus zu empfehlen, den Reichweiten-Test des Senders nicht mit dem am Boden liegenden Modell zu machen, da es so scheint, dass dadurch die geforderte Mindestentfernung von bei Graupner angegebenen 50m nicht immer erreicht wird ! Das Modell sollte etwas erhöht liegen oder von einem Modellfliegerkollegen in die Hand genommern werden (Natürlich mit direkter Sichtverbindung zum Modell) ist durchaus Sinnvoll, insbesondere an einem krummen Modellflughang.

Sicherlich muss man bei manchen Modellen das neue Modell-Setup bzgl. des Empfangs vorher und mit der Reichweitenwarnung auch mal im Flug ausprobieren, wobei die 5 m Mindestabstand zu anderen 2,4 Ghz-Sendern mit beachtet werden sollte, da sonst ggf. der Rückkanal gestört sein kann (Herstellerinfo und auch praktisch ab und zu so festgestellt bei recht kleinem Abstand von 1-2 m )!

Graupner-Auszug aus der Betriebsanleitung für die MX12-Fernsteuerung: (Die Betriebsanleitungen für Hott-komponentern und Fernsteuerungen sind hier auf RC-Network oder bei Graupner Downloadbar !)

Einbau der Empfangsanlage

Der Empfänger wird stoßgesichert im Flugmodell hinter einem kräftigen Spant bzw. im Auto- oder Schiffsmodell
gegen Staub und Spritzwasser geschützt untergebracht.
Verpacken Sie Ihren Empfänger aber nicht zu luftdicht, damit er sich im Betrieb nicht zu sehr erwärmt.
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar am Rumpf oder Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen
oder Landestöße direkt auf ihn übertragen werden. Beim Einbau der Empfangsanlage in
ein Modell mit Verbrennungsmotor alle Teile immer geschützt einbauen, damit keine Abgase oder Ölreste
eindringen können. Dies gilt vor allem für den meist in der Außenhaut des Modells eingebauten EIN-/AUSSchalter.
Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel zu den Servos und zum Stromversorgungsteil locker
liegen und die Empfangsantenne mindestens 5 cm von allen großen Metallteilen oder Verdrahtungen, die nicht
direkt aus dem Empfänger kommen, entfernt ist. Das umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos,
Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von Kabeln usw.

Am besten wird der Empfänger abseits aller anderen Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Modell angebracht.
Unter keinen Umständen dürfen Servokabel um die Antenne gewickelt oder dicht daran vorbei verlegt
werden!
Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in der näheren Umgebung der Antenne im Fluge nicht bewegen können!
Verlegen der Empfangsantenne
Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit weg von Antrieben aller Art angebracht werden. Bei
Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenenden auf jeden Fall auf einer Länge von mindestens 35 mm aus dem
Rumpf heraus geführt werden. Ggf. sind die ca. 145 mm langen Standardantennen der HoTT-Empfänger gegen
längere Exemplare auszutauschen.
Die Ausrichtung der Antenne(n) ist unkritisch. Vorteilhaft ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage der
Empfängerantenne(n) im Modell. Bei Diversity-Antennen (zwei Antennen) sollte das aktive Ende der zweiten
Antenne im 90 °-Winkel zum Ende der ersten Antenne ausgerichtet werden sowie der räumliche Abstand zwischen
den Enden idealerweise größer als 125 mm sein.


Ausrichtung Senderantenne
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach
falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu
beeinflussen.
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollen die Piloten in einer losen Gruppe beieinander stehen.
Abseits stehende Piloten gefährden sowohl die eigenen als auch die Modelle der anderen.
Wenn 2 oder mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinander stehen kann dies
allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge haben und infolgedessen deutlich zu früh eine Reichweitewarnung
auslösen. Vergrößern Sie den Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt

Fail Safe

Die systembedingte höhere Betriebssicherheit des HoTT-Systems gegenüber der klassischen PPM-Technologie
ergibt sich daraus, dass der im HoTT-Empfänger eingebaute Mikroprozessor nicht nur ausschließlich
die Signale „seines“ Senders verarbeitet sondern auch„unsauber“ empfangene Steuersignale noch aufbereiten
kann. Erst wenn diese, z. B. durch Fremdstörungen, zu sehr verfälscht oder gar verstümmelt wurden, ersetzt
jener – abhängig von den nachfolgend beschriebenen Einstellungen – die gestörten Signale ggf. automatisch
durch im Empfänger zwischengespeicherte Steuersignale.
Dadurch werden z. B. auch kurzzeitige Störungen, wie Feldstärkelöcher o. ä. ausgeblendet, welche sonst
zu den bekannten „Wacklern“ führen würden. In diesem Fall leuchtet die rote LED am Empfänger.
Solange Sie im aktuell aktiven Modellspeicher nochkeine Fail-Safe-Programmierung vorgenommen haben,
erscheint beim Einschalten des Senders in der Basisanzeige für einige Sekunden eine Warnanzeige:

Fliegergruß

Klaus
 
Ausrichtung Senderantenne
In geradliniger Verlängerung der Senderantenne bildet sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist demnach
falsch, mit der Antenne des Senders auf das Modell zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu
beeinflussen.

Wenn 2 oder mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem näher als 5 m beieinander stehen kann dies
allerdings ein Übersteuern des Rückkanals zur Folge haben und infolgedessen deutlich zu früh eine Reichweitewarnung
auslösen. Vergrößern Sie den Abstand, bis die Reichweitewarnung wieder verstummt

Fliegergruß

Klaus



1. Deshalb die Antenne am Gelenk "abknicken" und quer zum Modell ausrichten. So sieht man´s ja auch bei den meisten anderen Piloten am Hang.

2. Scheint speziell beim HOTT ein Problem zu sein. Ich kann eigentlich nie neben einem anderem Piloten stehen und
während des Fliegens ein Schwätzchen halten, da dann immer der nervige Warnton kommt :(
HOTT fliegen macht einsam.....

P.S. dabei ist es egal ob der Kollege neben einem WEA oder HOTT oder sonst was fliegt.
Oder merkt Ihr da einen Unterschied??
 
Von den Störungen der 2.4Ghz-Anlagen untereinander hab ich bis jetzt noch nichts bemerkt, wir stehen oder sitzen beim Hangfliegen oft direkt nebeneinander. Wobei zu sagen ist, dass es sich um Multiplex bzw. Futaba-Sender handelt, Graupner war keiner dabei.
 
1. Deshalb die Antenne am Gelenk "abknicken" und quer zum Modell ausrichten. So sieht man´s ja auch bei den meisten anderen Piloten am Hang.
2. Scheint speziell beim HOTT ein Problem zu sein. Ich kann eigentlich nie neben einem anderem Piloten stehen und
während des Fliegens ein Schwätzchen halten, da dann immer der nervige Warnton kommt :(
HOTT fliegen macht einsam.....

Nur zur Info, das ist die Rückkanalwarnung und keine Störung der Übertragung zum Modell!
 
Moin,

also wenn ich mit meinen Kollegen fliegen gehe, merken wir nichts davon das sich die Sender untereinander stören. Drei fliegen HoTT, zwei Multiplex, einer Hitec, einer Jeti und einer Spektrum. Wir stehen eigentlich immer sehr dicht zusammen und bisher hat keiner Probleme gehabt. :confused:


Gruss
Aleks
 
HOTT Problem?

HOTT Problem?

2. Scheint speziell beim HOTT ein Problem zu sein. Ich kann eigentlich nie neben einem anderem Piloten stehen und
während des Fliegens ein Schwätzchen halten, da dann immer der nervige Warnton kommt

Was sagen andere HOTT Piloten zu dieser Feststellung? Ich kann's nicht glauben. Bin aber auch (noch) nicht davon betroffen.
Würde aber meine zukünftige Entscheidung betreffs HOTT beeinflussen.
Für mich wäre das ein No-Go.
Gruss Jürgen
 
wer keine Telemetrie hat dem kann auch keine gestört werden, da sind den Yeti und Hottpiloten die Futabapiloten klar im Vorteil :D:D

@ Jürgen
die geschilderten Störungen betreffen den Rückkanal der wesentlich schwächer als der Sendekanal ist und um so mehr 2,4 geflogen wird, kann das schon vorkommen, aber dann auch bei allen die mit Telemetrie fliegen. denn wer keine Rückmeldung bekommt hat auch keine Störung :D:D
 
Sorry Jürgen
Telemetrie läuft über den Rückkanal, das heist der Empfänger sendet ein Signal zurück zum Sender ( wie bei den Varios zu den Funken) dieses Signal ist allerdings wesentlich schwächer als das Sendesignal zum steuern der Modelle und kann dadurch auch leicht gestört werden wenn mehrere Sender dicht beieinander sind.
Dabei denken einige das die Anlage keine Reichweite hat und Störungen des Modells vorliegen.
da aber bisher Hauptsächlich Yeti und Hott Piloten mit Telemetrie fliegen können auch nur dort die Warntöne kommen
 
Was sagen andere HOTT Piloten zu dieser Feststellung? Ich kann's nicht glauben. Bin aber auch (noch) nicht davon betroffen.
Würde aber meine zukünftige Entscheidung betreffs HOTT beeinflussen.
Für mich wäre das ein No-Go.
Gruss Jürgen

Ich fliege HOTT und habe diese Erscheinung noch nie gehabt, weder am Hang noch auf dem Platz in der Ebene.
Bei Yeti, welches ich vorher hatte hatte ich schon mal Rückkanalwarnungen, aber nicht dramatisch.

Gruß
 
Hallo

Einbau der Empfangsanlage

ist ja schön und nett was da steht und auch richtig , nur sollte
man sich dann bei graupner auch selber daran halten
Bei den Hottmodellen mit eingebauten Empfänger ( Ready for Hott ) tut man es jedenfalls nicht.
Bei Multicoptern zb ist es so gut wie garnicht möglich die Antenne / n so zu verlegen
Aber Störungen habe ich bisher keine gehabt

Gruß Friedhelm
 
da aber bisher Hauptsächlich Yeti und Hott Piloten mit Telemetrie fliegen können auch nur dort die Warntöne kommen

Das ist m.E. eine nicht zutreffende Annahme und Verallgemeinerung , insbesondere, wenn man die Verbreitung der Fernsteuerungstechnik verschiedener Hersteller auf diesem Planeten betrachtet.

Zum Thema : Es soll auch in Deutschland noch Leute geben, die können Bedienungsanleitungen lesen und verstehen....:D

Reinhard
 
weiß nicht was daran nicht zutreffend ist, Warnsignale von Rückkanalstörungen können nur Systeme abgeben die einen Rückkanal haben und das auch von allen Empfängern unterstützen, Jetiempfänger z.B. senden immer die Empfängerspannung und der Sender oder die Box wertet das Signal aus und misst die Stärke, sollte es ausfallen bekomme ich einen Warnton, ähnlich funktioniert das bei Graupner, bei MPX sind nicht alle Empfänger Telemetriefähig aber vom Grundprinzip arbeitet es auch ähnlich.
Wenn du noch andere Systeme kennst kannst du sie gern aufführen ;)
 
Was sagen andere HOTT Piloten zu dieser Feststellung? Ich kann's nicht glauben. Bin aber auch (noch) nicht davon betroffen.
Würde aber meine zukünftige Entscheidung betreffs HOTT beeinflussen.
Für mich wäre das ein No-Go.
Gruss Jürgen

Jürgen nicht das da ein falscher Eindruck entsteht.
Wie bereits von alfatreiber und Küstenschreck korrekt beschrieben, betrifft dieser Warnton nur den Rückkanal
und somit die Telemetrie. Ich fliege fast ausschließlich mit dem HOTT Vario und Ohrhörer.

Stehe ich sehr nah an einem anderen Piloten, dann bügelt sein "Hinkanal" meinen Rückkanal unter.

Dann meckert mein Sender, da mein Rückkanal nicht mehr korrekt ankommt und ein Warnton pfeift auf dem Ohrhörer.
Die Kontrolle des Modells bleibt jedoch voll erhalten!! Nur nervt halt der Warnton und ich muss halt
ein, zwei Schritte auf die Seite machen. Dann hört der Warnton auch wieder auf.

Wie Küstenschreck denke ich auch, dass das ein prinzipielles Problem von Anlagen mit Telemetrie ist.
Also müßte das Problem eigentlich auch markenunabhängig auftreten.

Gruß robi
 
sehe ich auch so, damit haben alle zu kämpfen und es wird niemand "Perfekt" hinkriegen, um diese "Störungen" zu vermeiden müßte die Telemetrie auf eine andere Frequenz gelegt werden
 
Na da bin ich froh dass ich wohl ein perfektes System habe, wo dies nicht vorkam bis jetzt obwohl wir des Öfteren mit genügend Leuten am Hang stehen!

Im übrigen sind aussagen wie, der rückkanal hat weniger Leistung auch Blödsinn....sehr wohl senden einige Systeme mit der gleichen Leistung wie der sender....eher der Abstand zwischen Sender und Empfänger sind variabel.
 
Downlinkwarnung

Downlinkwarnung

Gibts auch bei z.B. wstech im MPX Sender - dort kommt auch eine Warnung wenn der Downlink gestört wird.

Das ist nichts tragisches, und wenn, dann geht man eben ein Stück beiseite.
Und wenn einige sagen das es eben ein Problem von Telemetriesystemen ist, dann ok - hmmm... .
Mann kann es ja ausschalten, aber wer Telemetrie nutzt wird sie weiter nutzen.
Die es technisch nicht können müssen halt auf die Warnungen "warten".

Interessant wäre ob die T18MZ da auch warnt, aber die ist ja nicht grad verbreitet ;-) .
T18MZ und nen Jiveregler mit JLog kann übrigens Spannung UND Stromtelemetrie, sollte
da jemand Nutzen draus ziehen können ( Stromsensoren gibts für Futaba sonst wohl noch nicht ).


Gruß Bernd ( nutzt Telemetrie und schämt sich dafür nicht )
 
Hallo

Interessant wäre ob die T18MZ da auch warnt, aber die ist ja nicht grad verbreitet ;-) .

Jo tut Sie

Gruß Friedhelm
 
Ansicht hell / dunkel umschalten
Oben Unten