Störungen beim Umstellung auf Futaba 2.4Ghz

opet

User
Hallo
Ich habe heute meinen Vortex Elektrosegler von Futaba PCM auf Futaba 2.4Ghz umstellen wollen. Höhen und Seitenruder funktionieren einwandfrei. Sobald ich die Fläche ansteckte flatterten alle Flächenservos. Die gleiche Verkabelung funktionierte bisher einwandfrei.

Stromversorgung: Power Box Sensor 2x 2S Lipo.
Die 10 Flächenservos (digital Hitec 5125) sind direkt an der Power Box angeschlossen. Nur die Impulskabel gehen auf den Empfänger. Höhe und Seite (Hitec digital) beziehen den Strom vom Empfänger.
Doppelstromversorung vom Power Box auf den Empfänger.
Empfänger Futaba 6014FS neu Version Impulsspannung angehoben.

Wer hat mir einen Rat was ich ändern muss
Gruss
Peter
 
Wahrscheinlich ist die angehobene Impulsspannung mit 3V immer noch zu niedrig. Durch die langen Kabel und die Steckverbinder in der Fläche kann sich ein Spannungsabfall ergeben. Für die Vermutung spricht, daß die Probleme auf Höhe und Seite nicht auftreten. Der PCM Empfänger hatte wahrscheinlich einen 5V Signalpegel, so daß ein leichter Abfall sich nicht bemerkbar gemacht hat. Die 3V der Empfänger mit angehobenem Signalpegel bieten praktisch keine Reserve.

Ich würde bei einem Mix mit Servos von Drittanbietern und Fasst immer zu einem Signalverstärker raten oder alle Servos durch welche von Futaba ersetzen.
 
Hallo

sycorax schrieb:
Der PCM Empfänger hatte wahrscheinlich einen 5V Signalpegel, so daß ein leichter Abfall sich nicht bemerkbar gemacht hat. Die 3V der Empfänger mit angehobenem Signalpegel bieten praktisch keine Reserve

das bei 10 Servos gleichzeitig bei elektrisch intakter Verkabelung die Signalspannung unter die Schaltschwelle rutscht, kann ich mir nicht recht vorstellen. Zumal auch mit üblichen Übergangs und Kabelwiderständen der Spannungsabfall auf den Signalleitungen deutlich unter denen der Stromversorgung liegt.

Das 1,2,3 Servos gestört sind OK, aber 10 auf einmal. Aber wie schon Toyota warb ... "nichts ist unmöglich".

Was passiert wenn Du die Flächenservos am FASST Empfänger einzeln in Betrieb nimmst? Störungen ab dem ersten?

Auch würde ich die Verkabelung nochmal anhand des PCM Empfängers gegenchecken. Nicht das sich in die gemeinsame Servo-Versorgung bei den Arbeiten an der Verkabelung ein Kabelbruch eingeschlichen hat.

Gruß
Werner
 
Wenn ich zb. die Wölbklappenservos auf Kanal 1 oder 2 lege dann funktionieren sie einwandfrei.
Sobald ich sie auf einen höheren Kanal lege fangen die Ruder an zu zappeln.

Gruss
Peter
 
Ich habe mich bei meinem Händler erkundigt bervor ich den Empfänger gekauft habe. Er habe nur noch modifizierte am Lager.
Der Empfänger hat einen Silbernen Punkt zwischen den Antennen.

Gruss
Peter
 
@Werner
Ein Kabelbruch an allen Flächenservos von einmal Stecker umstöpseln ist äußerst unwahrscheinlich, es betrifft ja nicht nur ein Servo sondern viele.

Noch eine Frage:
Wie ist die Stromversorgung von der PowerBox zum Empfänger realisiert und wie lang ist die ? Welchen Kabelquerschnitt hast Du eingesetzt ?

Ich denke, zum überprüfen müssen die Servos elektrisch erstmal "näher" an den Empfänger ran. Sind die Servos an die Verlängerungen gesteckt oder hast Du die Stecker von den Servos getrennt und die Verlängerung angelötet ? Könntest Du mal ein betroffenes Servo aus der Fläche ausbauen und mit kurzem Orginal-Kabel direkt am Empfänger sowohl an seinem Kanal wie auch 1 oder 2 testen ?

Wenn das Servo mit kurzem Anschluß wieder nicht korrekt arbeitet hast Du ein Empfänger-Problem. Das könnte ein Defekt sein (mal mit einem anderen Empfänger probieren), oder es passt der Signalpegel oder die Ansteuerfrequenz des Empfängers nicht zu den Servos.
Den Pegel bekommst Du mit dem Signalverstärker noch angepasst, wenn's an der Frequenz liegt, kannst Du nur noch die Servos tauschen.
Das alle Flächenservos einen Defekt haben, ist unwahrscheinlich - am PCM Empfänger haben sie ja offenbar noch funtkioniert.

Der Empfänger hat einen Silbernen Punkt zwischen den Antennen.
Spricht leider auch dagegen, daß es ein modifizierter Empfänger ist. Soweit bekannt, haben die modifizierten einen goldenen Punkt - wobei es aber umgekehrt keine Garantie gibt, daß jeder Empfänger mit goldenem Punkt modifiziert ist.
 
Laß mich raten, die Flächenservos sind auch Hitec, oder?

Ich habe mich damals ausgesprochen intensiv mit Herr Deutsch (Powerbox) über die Impuls Spannungs Problematik des Empfängers ausgetauscht. Die Erkenntnisse sind alle in den Thread eingeflossen.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=89626&page=6

Ich gebe mal die hier relevanten Inhalte wider.
Hitec sind sehr impulsspannungsensitive Servos, sie fangen wie alle anderen an zu zittern, sobald sie zu geringe Impulsspannung bekommen, nur eben bei etwas höheren Impulsspannungen. Sie brauchen eben etwas mehr. Bei langen Kabeln ist der Abfall der Impulsspannung sehr hoch. Das hat selbst bei den alten PCM Futaba Empfängern, die im Vergleich zu anderen auch eine etwas geringere Impulsspannung hatten, oft gereicht, Hitec Servos zum leichten zittern zu bringen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Das Signal muss verstärkt werden. Entweder durch eine Powerbox oder durch Signalverstärker. Ich habe seinerzeit meinen Empfänger durchgemessen, die höheren Kanäle hatten geringere Impulsspannungen. Alternativ kannst Du natürlich auch 10 Futaba Servos kaufen :D

Also, es ist genau so, wie sycorax schon sagte.

Nachtrag: Sorry es sind definitiv Hitec Servos in den Flächen, wer lesen kann.....
 
Störung fasst hitec 5125

Störung fasst hitec 5125

Ich habe servos 5125 digital mit 6014 (alte Version) bis zu einer Akkuspannung von 2,6 V getestet, erst darunter kam es zum Ausfall!

Der Fehler dürfte nicht in den Servos selbst begründet liegen. Vielleicht haben sie Überspannung?
 
ääähm........ da wird hier schon wieder so viel gemutmaßt. Mir stellt sich simpel mal folgende Frage:

Stromversorgung: Power Box Sensor 2x 2S Lipo.
Die 10 Flächenservos (digital Hitec 5125) sind direkt an der Power Box angeschlossen. Nur die Impulskabel gehen auf den Empfänger. Höhe und Seite (Hitec digital) beziehen den Strom vom Empfänger.
Doppelstromversorung vom Power Box auf den Empfänger.

Die Powerbox Sensor ist diese:
pb_sensor.jpg

Wie funktioniert es, die Servo Stromversorgung an die PB direkt anzuschliessen und nur die Impulsleitung an den Empfänger? Könnte es sein das die PB Sensor für deinen Anwendungsfall nicht einfach total ungeeignet ist?
 
Hallo,
opet schrieb:
Ich habe mich bei meinem Händler erkundigt bervor ich den Empfänger gekauft habe. Er habe nur noch modifizierte am Lager.
Der Empfänger hat einen Silbernen Punkt zwischen den Antennen.
Gruss
Peter

bei silbernem Punkt ist es sicher ein R6014 Empfänger mit 2,7V auf den Kanälen 3-14. lediglich 6014 Empfänger mit goldenem Punkt haben normalerweise 3V Impulsspannung.

einfach nachmessen mit Oszi oder Untest.

Gruß
Thommy
 
*seufz* Langsam sollte es auch bei den kommerziellen angekommen sein ( wenn hier schon der Link steht ), daß ein goldener Punkt keine Garantie für 3V Signalimpulse ist.
Wie YoMan schon schrieb: Platinenbezeichnung überprüfen.

Die PowerBox Sensor dürfte für die Anwendung kaum passen:
- "bis zu" 5A sind für 10 Digitalservos viel zu wenig. Ich messe z.B. bei 5 Digitalservos ohne nennenswerte Last schon ca. 3A - 4A Dauerstrom. Unter Last bis 11A Spitzen. 10 Digitalservos unter Last bringen schnell auch mal 20A ( und mehr ) zusammen.
- Die Versorgungskabel der PowerBox Sensor sind für die Ströme zu dünn. Bei dem Querschnitt ist unter Last schon in der Versorgungsspannung ein Spannungsabfall von locker 0,2V bis 0,3V , eher sogar noch mehr, zu erwarten.

Die Orbit-Lösung ( siehe Link oben ) arbeitet anders herum. Sie versorgt die Servos direkt aus den Akkus und senkt nur für den Empfänger und den Signalverstärker die Spannung auf 5V ab. Dadurch erhalten die Servos den notwendigen Strom ohne begrenzende Elektronik. Die MPX Stecker und die Hochstromverteilung stellen sicher, daß der Strom auch beim Servo ankommt.
Das ist deutlich effizienter ( und auch billiger als das Update für den Empfänger auf die 3V Version ) als Servos und Empfänger gemeinsam hinter die Spannungsregelung zu hängen.

Die Hitec's sind bis 6V angegeben, also müsste es eigentlich mit dem Signalverstärker und 2 Packs 2x A123 Zellen als Empfängerstromversorgung gehen - eventuell noch jeweils eine Diode in Reihe schalten um die Spannung auf 5,9V abzusenken. Wenn die Diode eingesetzt wird, beim Laden drauf achten das die nicht im Weg ist.

Die Servos bekommen dann 6,6V (bzw. 5,9V mit Dioden) .. der Empfänger 5V .. und die 2,7V Signale werden auf 5V angehoben. Gleichzeitig hängt jedes Servo an der Hochstromschiene die über zwei MPX Stecker und gut dimensionierte Silikonkabeln versorgt wird. Besser ( und preiswerter ) wird's kaum gehen.

Eigentlich ein Trauerspiel, daß es die großen Hersteller auch nach 30 Jahren Modellbau und Einführung neuer Technologien nicht schaffen, ausreichend dimensionierte Empfänger zu bauen und da immer noch auf Fremdprodukte angewiesen sind. Ich würde auch keine 10 Futaba Servos direkt am Empfänger anschliessen.
 
Hallo,
rdeutsch schrieb:
Hallo Peter

Gemäss Robbe sollen die verschiedenen Punktefarben nichts über den technischen Zustand des Empfängers aussagen. Guckst du hier...

Gruss Robert

auch das hatten wir schon, in dem Robbeforum steht sinngemäß, dass man von einem R608 gold nicht auf die Eigenschaften eines R 6xxy Gold schließen kann.

Ein von Robbe ausgelieferter R6014 silber oder weiß hat auf den Kanälen 3-14 2,7V Impulsspannung.

Ebenso haben von Robbe ausgelieferte R6014 mit goldenem Punkt eben 3V Impulsspannung. Diese Info habe ich aus zuverlässiger Quelle direkt von Robbe. Und das unabhängig davon was irgendwo im Internet geschrieben steht oder was irgendwelche von anderen Firmen gesponserten Piloten glauben interpretieren zu müßen.

Leider hat mir diese Woche ein Kunde, der auch hier im Forum unterwegs ist, erzählt, dass er von einem lieben Händlerkollegen einen R6014 Gold mit 2,7V Impulspsannung geliefert bekommen hat. Der Kunde hat dies auf dem Oszi überprüft. Wie es dazu kam, bleibt natürlich offen.

Ich für meinen Teil kann das bei den von mir vertriebenen Empfängern ausschließen, aber wer auf Nummer sicher gehen will, kontrolliert lieber die Platine.

Ich selbst fliege in all meinen Modellen die alten Versionen ohne jegliche Probleme.

In diesem Sinne schönen Tag noch

Gruß
Thommy
 
Die PowerBox Sensor dürfte für die Anwendung kaum passen:
- "bis zu" 5A sind für 10 Digitalservos viel zu wenig. Ich messe z.B. bei 5 Digitalservos ohne nennenswerte Last schon ca. 3A - 4A Dauerstrom. Unter Last bis 11A Spitzen. 10 Digitalservos unter Last bringen schnell auch mal 20A ( und mehr ) zusammen.
- Die Versorgungskabel der PowerBox Sensor sind für die Ströme zu dünn. Bei dem Querschnitt ist unter Last schon in der Versorgungsspannung ein Spannungsabfall von locker 0,2V bis 0,3V , eher sogar noch mehr, zu erwarten.

Das ist genau mein Denkfall. Ich hab im Eurosport nur 4 Digi Hitecs an einem DPSI BIC und kenne davon recht genau die Max und Average Werte. Zumal schreibt Powerbox direkt in der Doku 3-5 Ampere, abhängig von Kühlung und Eingangsspannung.... Das Ding würde ich bei 12 Digitalservos keinesfalls einsetzen. Tippe daher auf Stromversorgungsprobleme. Ungeachtet der Lösung welche da noch existieren muss da die Servos nicht am Empfänger angeschlossen sind, also muss ja eine eigene Art Bus Versorgung existieren.
 
Hallo,

Ich denke auch das du zum einen die alte version von dem Empfänger im einsatz hast. Und zum anderen sind dein Servo Leitungen einfach sehr lang! Daher machen auch die 5125 Probleme, die Normalerweise nicht zu den Servos gehören die Spinnen am alten 6014FS. Was ich aus erfahrung Bestätigen kann. ich hab ein gutes Duzend da von im Einsatz an Fasst Empängern. ;)

Bau, wie bereits von Ralf vorgeschlagen, den Orbit PowerJack ein und gut ist. Ich bin auch gerade da bei meine F-18 von der Schweren Emcotes DPSI auf den PowerJack umzurüsten. Das ganze an 2s Fepo und gut ist... weniger gewicht und angepaste Hardware die auch zusammen Funktioniert. Dann kannst dir auch die PowerBox Sensoren Schenken... ach ja, die 5125 sind recht genügsam was die Strom Aufnahme angeht. Das ist gar nicht so viel mehr als bei der Analogen ausführung!

Gruß
 
@ sycorax ,

>Eigentlich ein Trauerspiel, daß es die großen Hersteller auch nach 30 Jahren Modellbau und Einführung neuer Technologien nicht schaffen, ausreichend dimensionierte Empfänger zu bauen und da immer noch auf Fremdprodukte angewiesen sind. Ich würde auch keine 10 Futaba Servos direkt am Empfänger anschliessen. - - -

Gebe dir Recht ! Hat mich schon früher "sehr gewundert und geärgert" - - -

Dennoch gibt es auch dieses positive feature bei ACT !
> auch bei den neuen S3D - 10K Empfängern direkte 15A Stromversorgungsanschluss !
Es gibt also (Große) Hersteller , die das verstanden haben .

MfG Arepie
 
Hallo

@sycorax
@Thomas Erhardt

Wenn die bisherhige Stromversorgung soo unterdimensioniert ist, hätte der gute OPET mit seiner Vortex längst einschlagen müssen. Tatsache ist jedoch das er bisher ohne Probleme seine Vortex mit dem PCM Empfänger durch die Lüfte steuerte.

Ich vermute mal eher das es sich hier um ein nicht endendes Trauerspiel des R6014 FASST Empfänger handelt. Sorry, aber bei einem ein 14 K Empfänger in dieser Preisklasse darf man einfach mehr erwarten.

Gruss
Smaug
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher Sicher :D

Denkt aber jetzt mal den Empfänger weg, und bleibt mal bei den Fakten

12 Digi Servos
- eventuell noch weitere Verbraucher
Powerbox Sensor ????

-> Ich würds so nicht verbauen, passt nicht zusammen..... Die Powerbox Sensor ist da doch total überfordert, ich wette der Hersteller würde da ebenfalls von abraten.

OT: Ich hab selber Erfahrungen gemacht mit 6014 + Hitec Digis, aber die gehören hier nicht her weil ich glaub dadurch wird das Thema noch mehr offtopic....
 
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