Stabantenne für Yeti Rex5 Empfänger

Tom

User
Hallo,

brauche mal Hilfe. Gestern war mein erster Flugtag nach der Winterpause! War super aber habe die Antenne an meinem Yeti Rex5 Empfänger mit der Luftschraube meiner Arado gekappt. Außerdem habe ich mit Störungen zu kämpfen. Auch mit anderen Empfängern (z.B. den Schulze). Liegt also nicht am Yeti, sondern an den Motorkabeln, die direkt daneben verlegt sind (geht wirklich nicht anders).

Also meine Idee, statt eine neue Antennenlitze anzulöten (ist auch erstaunlich teuer), möchte ich es mit einer Stabantenne versuchen. Wie macht man das:
- Verbindung Restlitze zur Stabantenne sollte steckbar sein, welcher Stecker?
- Wie lang Stabantenne, wie lang Anfangslitze? Original Antenne war ca. 50 cm.
- Wie Befestigung der Stabantenne am Rumpf?, sollte natürlich auch schraubbar sein.
- Woraus mache ich die Antenne, 0.8mm Federstahl?
- Lohnt das Selbermachen, oder gibt es das alles fix und fertig günstig zu kaufen?

Danke und Gruß, Tom

[ 18. März 2003, 08:50: Beitrag editiert von: Tom ]
 
Hallo!

Ich halte sehr viel von Stabantennen und habe anlässlich meiner beiden letzten Projekte über diesen Fragen gebrütet, das Forum und die Empfängerfibel von ACT gelesen und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Grundsätzlich muss die Länge des Gesamtsystems (Antennenstab + verbleibender Rest der Empängerantennenlitze) so lange sein, wie die ursprüngliche Länge Empfängerlitze.

Ich halte Stahldrähte mit einem Durchmesser von 1,2 oder 1,5 mm für geignet.

Projekt 1, kleiner Funflyer:

Stahldraht 1,2mm, Antennenfuß aus MS-Rohr mit einer Länge von ca. 50mm, Innendurchmesser 1,5mm. Ich habe den Antennenstab am Fußende wellig gebogen, sodass er stramm im MS-Rohr steckt. Zusätzlich habe ich den Stab dort, wo er aus dem MS-Rohr austritt, Z-förmig gebogen. In der sich aus dieser Biegung ergebenden Sicke sichere ich den Stab mit einem Gummiring gegen das Herausrutschen aus dem MS-Rohr. Das MS Rohr ist in den Rumpf eingeklebt und mit der E-Litze verlötet.

Projekt 2, grosses F3A-Modell:
Stabdurchmesser 1,5mm, Antennenfuß von Multiplex (Spannzangenprinzip), geeignet für die Aufnahme von 1,5 mm-Drähten beliebiger Länge. Verbindung zwischen Antennenfuß und Empfänger mit 2mm Goldsteckern von der Elektroflugfraktion.

Ich habe mir auch fertige Stabantennen angesehen, aber da hat mir die Schraubbefestigung und die vorgegebene Antennenlänge nicht zugesagt. Ich habe auch überlegt, einen Kohlestab als Antenne einzusetzen, davon hat mir aber ACT mit Hinweis auf den zusätzlichen Widerstand von ca. 6 Ohm dringend abgeraten. Aber vom Biegeverhalten wäre Kohle besser als Stahl.

LG, Wolfgang
 

Tom

User
Hallo,
danke!!
Habe auch mal gehört, das der Empfänger auf den Widerstand der Antenne abgestimmt ist. Dann müsste man ja nicht nur die Länge der Antenne, sondern auch den Durchmesser beibehalten. Die normale Antennelitze hat <0.4 mm Durchmesser!???
Tom
 
Hallo!

Der Widerstand der verwendeten Metalle (Kupfer, Messing, Stahl) liegt in einem Bereich, bei dem es für diesen Zweck unbedeutend ist, welcher Querschnitt zum Einsatz kommt. Es geht immer nur um ein paar Hundertstel Ohm. Zum Vergleich: der Kohlestab hätte 8 Ohm, das ist eine andere Größenordnung.

LG, Wolfgang
 
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