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Starfighter forever - eine neue F-104 entsteht

Fläche ist angefangen. Erstmal Nasen- und Ruderleisten. Geht schnell, weil der Flügel echt handlich ist. Gefällt mir gut :D

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Als Nächstes ist dann die Steckung dran. 16'er Strongalrohr ist vielleicht etwas überdimensioniert, wird aber genommen, weil schon vorhanden. 12'er oder 14'er täte es sicher auch.
Anschliessend wird die Oberseite beplankt. Dabei überlege ich, gleich die Ruder als Elastic Flap anzuschlagen.
Frage: was empfehlt Ihr als Scharnier? Abreissgewebe oder Kevlarband? Habe noch nie Elasticflaps gemacht und hier im Forum halten sich die Befürworter und Gegner beider Materialien die Waage.

Dann Tiptanks anbringen, Servos rein und Unterseite beplanken.
Klingt nicht nach viel, wird aber sicher die nächsten 2 Wochen in Anspruch nehmen.

LG
Michael
 

flymaik

User
bis jetzt hatte ich immer Abreisgewebe, oder einfach nur Gewebe untergelegt.
Heut würd ich eher Kevlar nehmen.
 
Abreisgewebe

Abreisgewebe

Hi Michael,

ich hatte es bei dem Staffi auch das erste mal mit Elastic Flaps probiert. Ist ja alles gut gegangen, bis ein Flügel mir noch vor dem Maiden vom Beinchen gerutscht ist und das ruder einfacht abgeschert hat. Danach habe ich dann das Aramid 80gr Doppel gelegte Gewebe entfernt und durch Abreisgewebe ersetzt. Dann wieder geritzt und fertig. Ich würde immer wieder Abreisgewebe nehmen.

BG
Heiko

P.s. wie viel Gramm muss ich nachher schauen. Hatte das genommen was da war.
 
Und hier wieder die Fortschrittsmeldung:

Die Steckungsrohre sind in den Flächen drin,
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Servobrettchen gemacht. Ich werde hier dünne Flächenservos verwenden. Die sind mit 5 bzw. 7 kg/cm völlig ausreichend. Die Ruder sind ja nicht groß.
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Beplankungen sind mit Porenfüller grundiert, damit sie nicht soviel Harz aufnehmen.
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Am Wochenende schaffe ich hoffentlich die Beplankung der Oberseite inkl. Elastic Flaps.
Fortsetzung folgt...
 
...ausserdem trocknen im Keller gerade noch meine Versuchsmuster für die Elastic Flaps. Eins mit Kevlar, eins mit Abreissgewebe. Nach Euren Rückmeldungen scheinen sich beide nicht viel zu schenken - also hab ich mir einfach mal Muster gebastelt und entscheide mich dann ;)

LG Michael
 
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wieviel Kram in so kleine Flächen eingebaut werden muss. Steckung, Servos, Lager für Tiptankbefestigung...

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Die Tiptanks werden vorne und hinten mit einem Holzdübel gehalten und dazwischen mit einer M6 Kunststoffschraube befestigt. Daher die drei Holzstückchen aussen.
Dann gibt das (hoffentlich) nach, wenn ich mal irgendwo hängenbleibe...

Das mit den Elastic-Flaps hat prima geklappt. Ich habe mich übrigens für Abreissgewebe entschieden, da mir mein Muster mit dem Aramid zu schwergängig war.
Morgen abend werde ich wohl die Unterseite "zumachen".

LG und allen, die auf der JetPower sind, viel Spaß. Ich hoffe auf viele Bilder
Michael
 
Hochzeit kann man das noch nicht nennen - vielleicht "Verlobung".
Die Flächen sind soweit fertig beplankt und das Gebilde sieht langsam wie eine F-104 aus.

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Vielleicht schaffe ich morgen noch provisorisch die rumpfseitige Flächenaufnahme. Das ist ja nur "ein Brettchen mit einem Loch". Problem: es muss genau an die richtige Stelle :D
Aber Heiko hat mir ja netterweise eine 3D-gedruckte Montagehilfe mitgegeben, mit der ich die neg. V-Form sauber einstellen kann.
Danach ist dann ist erstmal urlaubsbedingt Baupause und hier gehts in zweieinhalb Wochen wieder weiter.

Erste Gewichtsprognosen sehen garnicht schlecht aus:

Rumpf inkl HR Spant und -aufnahme: 1710g
Flächen: 252 / 257g + 111g Servos = 620g
HLW : 93 + 87g = 180g
Tiptanks: 2x 100g = 200g
Deckel, Einläufe etc. : 290g

Summe für den Rohbau: 3000g

Akkus 1400g, Impeller 750g, Fahrwerk 750g - dann bin ich bei rund 6kg mit den "großen Brocken". D.h. meine angepeilten rund 7 - 8 Kilo könnten hinhauen :)

LG
Michael
 

Flugdeti

User
Baupause.....schade

Trotzdem schönen Urlaub

;-)

Detlef
 
Doch noch keine Baupause. Die Urlaubspläne haben sich geändert.
Nein, wir haben (zum Glück) nicht mit Thomas Cook gebucht, sondern uns wetterbedingt dafür entscheiden, nicht mit dem Campingbus wegzufahren. Dafür vergrößern wir unseren CO2 Fussabdruck und fliegen am Samstag noch ein paar Tage in die griechische Sonne.
Als Kompensation laden wir ja auch unsere Akkus am Platz mit Solarstrom :D

Deshalb bin ich mit der F-104 noch etwas weitergekommen.
Der Antrieb ist schon da :). 120'er Ejets pro mit HET und 685 KV:

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Flächen- und Fahrwerksaufnahmen sind drin
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Der Keller ist zu klein zum Hochkantstellen - 2,45m sind einfach mehr als 2,30m Deckenhöhe. Also erstmal ab nach draussen und peilen, ob alles einigermaßen gerade ist.
Ist es - zumindest einigermassen...;)

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Dann noch Akkubrettchen und Bugfahrwerksaufnahme ausgerichtet und eingeharzt. Ist gerade - die Perspektive ist verzerrt und täuscht.
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Irgendwie sieht es immer wüst aus, wenn ich harze :(. Das können andere Leute einfach besser. Der nächste Flieger wird wieder aus Holz...

Jetzt kommt was, vor dem Heiko mich schon gewarnt hatte. Das Anpassen der Lufteinlässe. Hier stimmt die Form leider nicht ganz und es ist viel Anpass- und später Schleifarbeit angesagt.
Naja - das kriegen wir schon auch noch in den Griff. Erstmal anpassen und mit kleinen Schräubchen provisorisch befestigen. Fest drangeharzt werden die Dinger erst, wenn ich mit den anderen Spanten ganz fertig bin. Durch die großen Löcher kommt man da nämlich sehr gut an alles dran.

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Fortsetzung folgt...
 
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Dat gheit aber voran

Dat gheit aber voran

Hey Michael,

ja ohne die Einlässe arbeitet es sich deutlich besser. Das markante Gesicht von Vorne im Garten hat er ja schon mal. Immer weiter so dann ist bald in der Luft. Hätte nicht gedacht, dass es mir soviel Spass macht zu zuschauen wenn jemand anders einen Staffi baut.

BG
Heiko
 
Und weiter gehts - die drei Tage unverhoffter Urlaub zuhause bei mäßigem Wetter wollen gut genutzt sein.
Heute sind die Tiptanks drangekommen...
Viel Mühe habe ich mir nicht gemacht - zwei Holzdübel und eine M6 Kunststoffschraube. Die sollen auf jeden Fall abnehmbar bleiben bzw. im Notfall abreissen, bevor's bei einer schlechten Landung alles andere zusammenhaut...

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Das Fahrwerk ist auch drin. Man beachte meine formschön gestalteten Fahrwerksbeine :D.
Egal - ist nur ein Provisorium für den Bautisch. Auf jeden Fall steht die F-104 jetzt auf eigenen Beinen.
Die Ausfräsungen im Rumpf werde ich erstmal knapp machen - wenn die Ausschnitte klein genug bleiben, verzichte ich evtl. auf Fahrwerksklappen am Hauptfahrwerk. Ich hab da keine Scale-Ambitionen.

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Damit ist das erste Zwischenziel "bausatzfertig im Oktober" erreicht.

Fortsetzung folgt...

LG
Michael
 
Die Ausschnitte fürs Fahrwerk sind gemacht - ist optisch erträglich.
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Auf jeden Fall kann ich das ganze Gebilde jetzt zum ersten Mal komplett zusammenstecken.

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Nach dem Urlaub werde ich mir mal ein paar Gedanken über die Federbeine machen. Ich will am Hauptfahrwerk ja was "unauffällig geschlepptes". Durch den Winkel der Beine denke ich an irgendwas ähnlich wie beim FlexJet - wenn ich nur ein Gelenk im Bein vorsehe, dann verändert sich bei jedem Einfedern die Spur - leider in die falsche Richtung, d.h. die Räder würden nach aussen zeigen. Ich glaube nicht, daß das in einem guten Geradeauslauf endet... :(
Da werde ich erstmal ein einfaches Holzmodell basteln, nach dem ich mir dann in bewährter Weise von Gerhard Kenner was passendes anfertigen lasse.

Fortsetzung folgt...
 
Leider geht auch der schönste Urlaub irgendwann zuende und das graue deutsche Wetter hat uns wieder :(
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Dafür gehts im Keller jetzt so langsam weiter. Vorhin hat der Impeller seine Laschen bekommen.

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Und die Idee für die Fahrwerksbeine nimmt Gestalt an. Ähnlich Flexjet oder Alpha Jet

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Als nächstes werde ich sowas aus Holz als Modell basteln und mal schauen, ob's funktioniert. Als Feder könnte man ja einfach auf der Rückseite des Beines einen GfK oder CfK Streifen anbringen und die Federkarft über dessen Dicke und/oder die Anschraubpunkte einstellen.
Es muss ja kein Teleskopbein werden sondern soll nur die Schläge von vorne abfedern.

LG
Michael
 
Sehr schön aber vorsicht

Sehr schön aber vorsicht

Hi Michael,

bitte beachten das die Beine nach vorne einfahren und die Federn der geschleppten Federbeine evtl. gegen die Motoren der Kulissen stoßen könnten. War bei mir auch so mit den Behotec Beinen. bin dann auf Electron Beine umgestiegen, da passte es.

BG
Heiko
 
Jetzt habe ich die Idee mit dem Fahrwerksbein etwas weitergesponnen und ein ganz grobes Prinzipmuster aus Holz geschnitzt:

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Prinzipiell funktioniert es so wie ich mir das vorstelle ("Knieprinzip"). Nach hinten kann es weg, nach vorne nicht. Die Härte lässt sich über die "Blattfeder" an der Rückseite variieren. Das könnten später z.B. mehrere CfK-Streifen sein.
Wichtig ist, daß es nach vorne nicht aufbaut und so keine Kollision mit dem Motor der Mechanik hat (Danke an Heiko für den Tipp :)).

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Nachteil: eine etwas geringere Spurbreite, da der Winkel der Mechaniken schon durch den Spant vorgegeben ist. Macht bei der F-104 ca. 4cm aus. Müsste noch unkritisch sein.

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Jetzt werde ich das ganze sauber aufzeichnen und bemaßen. Alternativ baue ich mir noch ein zweites Muster, um auszuprobieren, was passiert, wenn ich einfach in das gerade Bein ein Gelenk ein baue, d.h. das Knie schief steht.
Da der Weg nach hinten nicht groß ist, könnte sich die Änderung der Vorspur in Grenzen halten. Vorteil wäre ein wesentlich einfacherer Aufbau.
Wenn das soweit gereift ist, rede ich mal mit Gerhard Kenner und schau mal, was er daraus machen kann.

Ausserdem habe ich heute noch die Tiptanks sauber ausgerichtet. Wäre nicht nötig gewesen, wenn ich die Löcher gleich richtig gebohrt hätte. Hab ich aber nicht, daher zur Übung zweimal. Pfusch olé... :D
Aber ich fürchte, es ist nicht ganz unwichtig, daß die Dinger absolut parallel sind.

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Fortsetzung folgt...
 
Mach Dir nicht so einen Kopp wegen der Spur beim einfedern

Mach Dir nicht so einen Kopp wegen der Spur beim einfedern

Hi Michael,

ich verwende diese Art der Positionierung der Federbeine auch schon in der F19Aurora. Das hatte ja über 500 Mal super funktioniert. Auch in dem GFK und jetzt CFK Staffi klappt es perfekt. Soweit ich mich erinnern kann ist die Spurweite so um die 330mm, schaue aber gerne heute Abend nochmal nach. sollte sich aber bei der Länge und den vorgegebenen Löchern für die Kulisse automatisch ergeben.

Deine Idee mit der Blattfeder finde ich ja sowas von genial das ich das mal in 3D Drucke und mit einer leichten Feder ausprobiere.

Sag mal Michael, was sind das für Felgen und Reifen? 70mm Reifen mit 6mm Lagerachse?

BG
Heiko
 
Das Fahrwerk ist jetzt konzeptionell fertig. Ich habe es nochmal einfacher aufgebaut (Vierkant mit Knie).
@Heiko: Du hast recht - die Veränderung der Spur beim Federn kann man vernachlässigen.

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So hab ich das Ding jetzt bei Gerhard Kenner angefragt. Mal schauen, was er dazu meint, auch bzgl. der Dimensionierung.
Damit ist das Thema Fahrwerk erstmal abgehakt und in der nächsten Zeit geht es mit dem Einbau des Impellers weiter.

Fortsetzung folgt...
 
Super Arbeit

Super Arbeit

Moin Michael,

einfach klasse deine Handarbeit zum Fahrwerk. Da Du jetzt den EDF erwähnt hast und dazu natürlich das Schubrohr gehört, möchte ich nochmals erwähnen, wie wichtig es ist dieses ein zu messen. Wie ich es gemacht habe hatte ich Dir ja bei der Übergabe der Form erläutert und sterht auch in meinem Thread zum blauen SF und zum CFK SF. Bitte nicht nach Auge machen. Jörg hatte es per Auge gemacht und hatte den Blauen SF fast verloren wenn er nicht mit 14S unterwegs gewesen wäre.

Das Fahrwerk könnte man doch schön Drucken in 3D und dann schauen ob man es abformen kann.

BG
Heiko
 
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