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Start und Landung auf kleinstem Raum mit der Cypher von Flex Innovations

Flex Innovations FV-31 CYPHER

CYPHER von Lindinger, das fortschrittlichste VTOL-Modell seiner Art

Stephan zu Hohenlohe

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Laut Lindinger ist der Flex Innovations FV-31 CYPHER das fortschrittlichste VTOL-Modell seiner Art. Warum das so ist, erkläre ich im folgenden Test. VTOL, das bedeutet „Vertical Take-Off and Landing“, bezeichnet die Fähigkeit eines Flugzeugs, senkrecht zu starten und zu landen.
„Na und?“ wird nun der Helipilot sagen, „Kann mein Fluggerät schon lange…“. Tatsächlich sind Helis der Definition nach VTOL-Luftfahrzeuge, allerdings wird der Begriff in der Regel nur auf Starrflügler bezogen.


Eines der bekanntesten VTOL-Flugzeuge in der manntragenden Fliegerei ist der Hawker Siddeley "Harrier", der seit 1966 hauptsächlich auf Flugzeugträgern eingesetzt wird. Eine andere bekannte VTOL-Maschine ist der Flugschrauber V-22 Osprey, welcher die Vorteile eines Helikopters mit denen eines Starrflüglers vereint.

Für Modellbauer ist ein Senkrechtstarter eine Herausforderung. Ein stabiler Schwebeflug stellt an ein Modell ganz andere Anforderungen als der Flächenflug. Es gilt, nicht nur diese unterschiedlichen Anforderungen in ein Fluggerät zu packen. Viel wichtiger ist es, einen funktionierenden Übergang zwischen dem Schweben und dem Horizontalflug zu schaffen. Das ist nicht nur Hobby, auch bei Drohnen steht oftmals eine kleine Startfläche und eine hohe Grundgeschwindigkeit im Lastenheft.

Genau diese Herausforderung hat Flex Innovations angenommen. Wir kennen Flex Innovations, bei uns von Lindinger vertrieben, als Lieferant hochwertiger Kunstflugzeuge, die in Kombination mit dem hauseigenen Stabilisierungssystem Aura 8 eine perfekte Symbiose eingehen. Immer wieder wird dabei Quique Somenzini, F3A-Champion aus Argentinien, als Gründer und treibende Kraft erwähnt. Doch Quique macht das nicht alleine. David Ribbe ist als früherer Team-Weltmeister in Scale und mehrfacher Top Gun-Gewinner ein idealer Partner für Quique. Bei der FV-31 CYPHER ist Ribbes Handschrift deutlich zu erkennen.

Kein Vorbild

Ich habe nicht herausfinden können, ob es für die FV-31 CYPHER ein Vorbild gibt. Vermutlich nicht. Die „31“ im Namen könnte als Reminiszenz an die Do-31 gelten, eines der ersten zivilen VTOL-Flugzeuge.
Geliefert wird das EPP-Modell in stabiler Verpackung. Die wenigen Montagearbeiten, wie ankleben der Leitwerke und befestigen des Fahrwerks, sind in kurzer Zeit erledigt.

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Die Tragflächen werden auf ein massives Kohlerohr geschoben...

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...und mit Klebeband gesichert.

Ausgestattet ist das Modell mit vier Impellern, die hinteren sind auf einer Achse um 90° schwenkbar angebracht. Zusätzlich hat das Delta Tailerons, das heißt Querruder und Höhenruder werden über gemeinsame Klappen gesteuert. Dazu kommt ein steuerbares Bugrad mit eigenem Servo. Eine sehr großzügige Rumpfabdeckung, mit Magnet am Rumpf gehalten, bietet Zugang zur gesamten Technik.


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Ein kräftiges Servo schwenkt die hinteren Impeller.

Herzstück dieser Technik ist das FLEXF3-Stabilisierungsboard. Diese Platine im vorderen Teil des Modells ermöglicht überhaupt erst den Schwebeflug. Angesteuert wird diese Board von einem individuellen Empfänger. Einzige Voraussetzung: Dieser Empfänger muss BUS-fähig sein, denn angeschlossen wird er nur über ein einziges Kabel.

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Der Jeti-Empfänger wird mit einem Kabel am FLEXI3-Bord angeschlossen, vorne ist das Bluetooth-Modul zu sehen, das nur zum Programmieren benötigt wird.

Dabei akzeptiert das Stabilisierungsboard Signale von Spektrum SRXL, Futaba, Hitec oder FrSky S.Bus, Graupner HoTT (Sum D Kan. 8), JR XBus (Modus B), Jeti EX Bus (Standard) oder PPM Daten. Die Konfiguration für Futaba und Spektrum-Empfänger wird beispielhaft in der Anleitung durchgespielt. Die übrigen Systeme werden auf der gut gemachten Website beschrieben.

Ich fliege die CYPHER mit einer Jeti DS-12.

Zunächst lege ich ein neues Modell an: Vier Steuerkanäle und zwei Schaltkanäle. Ein Schaltkanal auf einem Zweistufenschalter bedient Kanal 5, dieser wechselt zwischen einem stabilisierten Einsteger-Mode und einem gedämpften Mode. Auf Kanal 6 liegt ein Dreistufenschalter. Dieser schaltet zwischen Schwebeflug und Normalflug um.
Zum Binden verbinde ich den Empfänger mit einem Empfängerakku. Anschließend sage ich unter dem Punkt „Menü“/„Modellwahl-Modifikationen“/„Geräteübersicht“ dem Empfänger, dass auf dem seriellen Ausgang der EXBus liegt. Zum Schluss stelle ich die Ausschläge nach der Anleitung im Netz ein. Das betrifft auch nur den Kanal 6, da damit die hinteren Impeller geschwenkt werden und das Servo mit 100% Ausschlägen anschlagen würde.
Anschließend kann der Empfänger im Modell installiert werden. Ein beiliegendes Patchkabel wird an den seriellen Ausgang des Empfängers gesteckt und mit dem FLEX3 verbunden. Nun muss dieses Board allerdings auf das Protokoll eingestellt werden, das der Empfänger liefert. Standardmäßig ist es für Signale eines Spektrum-Empfängers vorbereitet.

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Ein Tippen auf das Bienchen...

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...öffnet die App zum Einstellen des Steuerboards.

Die Einstellung kann auf zwei Arten erfolgen: Mit einer Software „Betaflight Konfigurator“ auf einem PC mittels USB-Kabel oder via Bluetooth und einer App. Für Letzteres liegt der CYPHER ein Bluetooth-Modul bei. Ich habe die App verwendet. Die kostenfreie SpeedyBee App ist schnell in Webstore gefunden und installiert. Am FLEX3-Board wird das kleine Bluetooth Modul eingesteckt und mit dem Antriebsakku verbunden. Nun wird die App gestartet. Mit einem Tipp auf das Bienchen in der Mitte des Screens sucht die App das FLEX3. Es geht ein neues Fenster auf und alle aktiven Bluetooth-Geräte in der Umgebung werden angezeigt. Auch das Board, das unter „FLEX_BT“ zu finden ist. Ein Tipp darauf verbindet Smartphone oder Tablet mit dem Board.
Wir finden im Folgenden ein mächtiges Werkzeug, mit dem man das Board ein- und verstellen kann. Wir benötigen allerdings nur das Menü „Receiver“, das wir hinter dem Zahnrad-Symbol finden. Dort können wir alle Empfangssysteme einstellen. In meinem Fall stelle ich unter „Serial Receiver Provider“ den Punkt „JETIEXBUS“ ein. Fertig!

Bevor es zum Fliegen geht, muss ich noch die Servowege auf Kanal 6 einstellen. Dieser Kanal schaltet, wie oben erwähnt, zwischen Schwebe- und Normalflug um. Dazu werden bei der CYPHER die hinteren Impeller geschwenkt. Flex Innovations legt für die drei möglichen Schwenkpositionen Schablonen bei. Im Menü „Servoeinstellungen“ können die Ausschläge im Sender angepasst werden.

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Die Positionen der schwenkbaren Impeller werden in Servomenü...

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...des Senders eingestellt. Für die drei Positionen...


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...werden Schablonen verwendet

In meiner Jeti DS-12 stehen nun folgende Werte:

Mittenverstellung 11% (entspricht der 45°-Stellung)
Max. positiv 110% (entspricht der 90°-Stellung)
Max. negativ -56% (entspricht der 0°-Stellung)​


Der Laubbläser

Ich gebe zu, Geduld ist nicht meine Stärke. Daher musste ich die FV-31 auch gleich im Garten ausprobieren. Im „Stabilisierten Modus“ sollte das doch gehen. Mit dem „Seitenruderknüppel“ auf voll Rechts werden die Motoren gestartet. Es zeigt sich, langsam Starten geht nicht, die CYPHER windet sich bei „etwas Gas“ nur über die Wiese. Den Knüppel relativ schnell auf „Halbgas“ schieben, dann schwebt das Modell auf der Stelle. Das funktioniert prima. Die CYPHER lässt sich so gut durch den Garten manövrieren.

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Der Schwerpunkt wird von der Abdeckung aus gemessen, ich fliege mit 20 mm.

Wird der Steuerknüppel losgelassen, geht das Modell automatisch in einen stabilen Schwebezustand über. Ideal für Piloten, die noch keinen Multikopter geflogen haben. Mein Garten ist begrenzt. Bevor die CYPHER also in Kontakt mit dem Buschwerk kommt, beende ich das Ganze. Außerdem beschwert sich bereits der erste Nachbar über den lauten „Laubläser“.

Ich schiebe den Laubbläser meinem Nachbarn in die Schuhe, lade den Akku auf und fahre zur Flugwiese.

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CYPHER im Schwebeflug.

Den stabilisierten Schwebeflug habe ich bereits getestet, daher schalte ich die Stabilisierung mit Kanal 5 ab. Nun habe ich einen sehr agilen Multikopter am Knüppel. Schnelle Vorwärts- Rückwärts- und Seitwärtsflüge, aber auch Rollen und Überschläge sind möglich. Aber Vorsicht, das Modell nimmt nicht von alleine die Neutralposition ein. In diesem Modus bleibt die CYPHER in der letzten gesteuerten Position, im Zweifel bis zum bitteren Ende. Anders als die bekannten Kamerakopter hat die FV-31 natürlich kein GPS an Board. Somit wird das Modell vor allem im stabilisierten Modus vom Wind abgetrieben. Hier kommt der „45° Magic Mode“ zum Tragen.

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Der Magic Mode lässt CYPHER leicht vorwärts fliegen.

In diesem Mode fliegt die CYPHER weiter wie ein Multikopter. Die um 45° geschwenkten hinteren Impeller sorgen aber für eine gewisse Vorwärtsfahrt. Das Modell verharrt nicht mehr auf der Stelle. Gerade für Piloten, die vorher noch keinen reinen Multikopter geflogen haben, ist das eine große Hilfe. Die CYPHER fliegt nun wie ein Parkflyer, zwar sehr langsam, aber prima steuerbar.

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Tiefer Vorbeiflug im Normal-Modus

Aus diesem Mode ist das Umschalten in den Normalflug super einfach. Ohne Pendelbewegungen nimmt die FV-31 nach dem Schwenken der Impeller Fahrt auf und ist fortan ein klassischer Impellerjet. Mit eingeschalteter Stabilisierung ist sie noch sehr träge, Kurven können mit maximal 45° Querlage geflogen werden. Nach dem Loslassen des Knüppels kehrt das Modell in einen stabilen Horizontalflug zurück. Für gestandene Piloten ist das extrem gewöhnungsbedürftig, besonders, da die Stabilisierung auch auf das Höhenruder wirkt.

Ich schalte die Stabilisierung ab und habe augenblicklich Spaß: Das Modell steigt auf Wunsch senkrecht, fliegt riesige Loopings, Rollen und sieht dabei aus wie ein richtiger Jet. Tiefe Vorbeiflüge mit Vollgas machen genauso viel Spaß wie Auf- und Abschwünge.

Perfekter Übergang

Doch nun wird es tatsächlich nochmal spannend. Ich möchte wieder in den Schwebeflug. Vergleichbare Modelle von Horizon Hobby aus der Convergence-Serie tun sich bei diesem Manöver etwas schwer. Dabei habe ich tatsächlich schon ein Modell verloren. Doch hier zieht die CYPHER ihr Ass aus dem Ärmel. Der „45° Magic Mode“, durch den Dreistufenschalter automatisch zwischen Normal- und Schwebeflug geschaltet, ermöglicht, das Modell ohne Wackelei in den Vorwärts-Schwebeflug übergehen zu lassen. So fliege ich dann Richtung Landeplatz und schalte erst zur Landung in den Schwebemodus, um „rückwärts einzuparken“. Das ist genial.

Der „Magic Mode“ hat einen weiteren Vorteil. Wie oben schon erwähnt, treibt die CYPHER wegen der fehlenden GPS-Steuerung bei Wind im Schwebeflug gerne ab. Ich richte ab Windstärke 3 mein Modell gegen den Wind aus und starte mit den um 45° geschwenkten Impellern, gerne auch mit Vollgas. Damit ergibt sich ein sehr sicherer Start. Umgekehrt erfolgt die Landung: Das Modell kann gegen den Wind auf der Stelle schweben und sicher aufsetzten. Damit hat die FV-31 für mich einen hohen Mehrwert. Meine Fliegerwiese betreiben wir mit drei Mann. Da wir alle nicht so viel Zeit haben, ist das Terrain oft ungemäht und mit kleinen Fahrwerksrädern nicht nutzbar. Dank der CYPHER kann ich zukünftig tatsächlich auch Jet fliegen. Ich starte und lande auf der Fußmatte meines Autos.

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CYPHER getunt: Ohne Fahrwerk noch mehr Jet.

Bei so vielen positiven Eigenschaften gibt es doch auch zwei kleine Wermutstropfen. Zum einen ist die Flugzeit trotz des 4.500 mAh 3S Akku mit „sicheren“ drei Minuten etwas kurz. „Sichere“ Minuten deswegen, weil die Motoren der FV-31 im Schwebeflug zwischen 44 A und 48 A ziehen. Im Normalflug ergibt sich zwar auch ein relativ hoher maximaler Stromwert von 58 A, der ist aber nur im senkrechten Steigflug messbar. Sonst ergeben sich bei Vollgas im Geradeausflug 42 A, bei Halbgas gar nur noch knappe 20 A. Je nach Flugstil und „Kürze“ der Schwebeflugphase kann man also wesentlich länger fliegen. Allerdings hat die CYPHER bei leerem Akku einen Gleitwinkel von „Eins zu Plumps“… Ich habe es getestet, dass Modell kommt sehr schnell zur Landung rein und auf der Wiese ist das Fahrwerk dann überfordert. Mit dem Timer auf drei Minuten kann man sicher sein, dass Modell auch im Schwebeflug noch sicher zu landen.

Halt die Klappe

Zum anderen hält bei meinem Modell der Magnet der Rumpfabdeckung nicht sonderlich gut. Da die Klappe vorne öffnet, kann sie beim Schnellflug wegfliegen. Mir ist das einmal passiert, seitdem wird sie bei jedem Flug mit Tesa gesichert.

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Der Magnet der Abdeckung ist ein wenig schwach, eine Sicherung mit Klebeband hilft

Die beiden Punkte sind verschmerzbar. Insgesamt bietet die CYPHER eine sehr hohe Qualität. Ich habe bei meinem Senkrechtstarter das Fahrwerk abgenommen, da ein Rollen auf meiner Fliegerwiese unmöglich ist. Gestartet und gelandet wird auf einer Fußmatte oder der Werkzeugkiste.

Im Flug sieht das Modell ohne Fahrwerk noch viel schärfer aus, vermutlich ist auch der Stromverbrauch etwas geringer. Alles in allem ist die FV-31 eine große Bereicherung in meinem Hangar. Neben dem praktischen Nutzwert, auch auf ungemähter Wiese starten zu können, ist das Modell eine tolle Herausforderung und ein technisches Meisterwerk.

Sollte tatsächlich mal ein „Unfall“ passieren, bietet die Anleitung für fast jedes Einzelteil eine Ersatzteilnummer. Meine stichprobenartige Prüfung mit Google ergab auch tatsächlich eine Lieferbarkeit. Auch das ist gut zu wissen.



Wie immer habe ich ein kleines Video gedreht. Hier kann man die CYPHER im Flug sehen, es werden alle Modes vorgeführt.


LINDINGER-Button CYPHER.png
 

Kommentare

Danke für den umfangreichen Testbericht. Interessant ist das Modell auf jeden Fall, nur steht der aufgerufene Preis von 499,99 EUR in keinem Verhältnis zu dem was gezeigt wird. Hier wird auf einen Hype aufgesprungen und versucht den Modellbauer mal richtig abzuzocken…………
 
Hallo Leute, ich habe mir vor 14 Tagen das Teil gekauft, weil ich die Multi-Flugeigenschaften sentationell fand.
Leider ist es mir bis heute nicht gelungen, mit Hilfe von Betafly das Teil zu programmieren, dass auch die Motoren aktiviert werden können.
Einmal hat es kurz funktioniert. Nach dem nächsten Einschalten war wieder nix mit aktivieren (Seite rechts).
Heute wieder eine Stunde vergeblich versucht die geforderten Servo-Werte einzustellen um die Motoren zu aktiven. Alle anderen Funktionen sind OK.
Falls sich sich jemand mit der Problematik auskennt, wäre ich für jeden Tipp dankbar.
Gruß
Klaus
Ich verwende eine Futaba FX22 mit eine SBUS - 8Kanal FRSky-Empfänger; war gerade arbeitslos nachdem ich meinen Logo 600 verkauft hatte.
 
So habe das Problem gelöst Motoren laufen auch und konnte am 31.12. das Teil einmal fliegen. Der 3600er Akku war nach 3 min leer!!
Allerdings besteht aktuell noch das Problem, dass das Bluetooth-Model nicht funktioniert. Bei meinem Flieger war nur ein 3paliges Kabel für den Anschluß vorhanden. Laut Bild bei Flex Innovation zeigt aber modulseitig ein 4poliges Kabel.
Kann mir jemand der das korrekte KAbel besitzt diesen einmal als Bild posten und beschreiben welche Stifte mit welchen Kabel angeschlosssen werden.
Danke im Voraus
 
Ich vermisse die im zweiten Satz versprochene Erklärung, warum das Modell das fortschrittlichste seiner Art sei.
Im Artikel habe ich jetzt nichts wirklich Neues gefunden. Betaflight wirds ja eher nicht sein.
Hab ichs vielleicht überlesen?
Gruß
Stephan
 
Ganz herzlichen Dank für diesen herausragenden Testbericht und die damit verbundene Mühe. Ich habe am vergangenen WE erstmalig über die Cypher gelesen und bin seit dem sehr interessiert. Allerdings bin ich nach einigen negativen Erfahrungen mit VTOL-Fliegern (Convergence - Osprey) etwas vorsichtig geworden.
Irgendwo (ich glaub in RC-groups) hatte ich gelesen daß die Cypher während des gesamten Transitionsvorganges komplett steuerbar bleibt (was bei der Convergence ja nicht der fall ist) - kannst Du das bestätigen?
Nachdem Du offensichtlich ebenfalls Erfahrung mit der Convergence hast, könntest Du kommentieren wo die Unterschiede im Flugverhalten zwischen diesen beiden VTOLs liegen?
Danke im voraus und liebe Grüße
Rüdiger
 
Zuletzt bearbeitet:
... Betaflight wirds ja eher nicht sein.
... Gruß
Stephan
Bei wiki.flexinnovations.com/wiki/Cypher finde ich dazu folgende Hinweise:
  • Note that FV-31 Cypher code is based on Betaflight version 3.5. It is unique code, and it is not possible to build it with the 'generic source code'. Likewise, Cypher code is unique, and is not expected to work with other vehicles.
  • Note that the FLEXF3 Board/PCBA is hardware specifically developed by Flex Innovations for the FV-31 Cypher.

Die Firmware basiert demnach auf Betaflight, läuft aber auf einem speziell entwickelten Flight Controller Board.

Viele Grüße
Ralf
 
Hi Ralf,
ok, danke.
Dass die Firma ihr Produkt hardwaremässig selbst entwickelt hat, scheint mir normal zu sein. Sie haben darauf einen Betaflight-Abkömmling laufen. Das ist sicher nicht die schlechteste Idee. :)
Mal sehen, ob Stephan das Fortschrittliche noch nachschiebt, so aus Sicht des Users. Ich sehs halt einfach noch nicht.
Gruß
Stephan
 
Moinsen...
@StephanB: Ich hatte schon einige käuflich zu erwerbenden VTOLs.

- CL-84 Dynavert
- Convergence
- Convergence Mini

Alle hatten große Probleme, den Übergang vom Normalflug in den Schwebeflug zu meistern. Während des Übergangs waren alle Modell kurzzeitig unsteuerbar. Die Convergence ist dabei mehrfach unkontrolliert eingeschlagen. Der Fortschritt für mich als User ist die Tatsache, das bei der Cypher der Übergang problemlos funktioniert und das Modell auch beim Übergang steuerbar ist und nicht unkontrolliert schaukelt. Einer der Gründe: die "Zwischenstufe mit den um 45 Grad geneigten Antrieben. Was da für eine Technik dahinter steckt und ob die von "Anno Pief" ist, ist mir als Anwender egal... Sollte es bereits vorher ein käufliches Modell gegeben haben, dass so einfach die Flugmodi wechselt, ist mir das durchgegangen und ich nehme den Fortschritt zurück.

@Rüdiger: das meiste ist schon geschrieben: Die Mini Convergence meistert den Übergang etwas besser als die Convergence, meine ist dabei jedenfalls noch nicht abgeschmiert. Dei Cypher macht das noch besser, vor allem, wenn man den „45° Magic Mode“ nutzt. Siehe auch hier: ab 4:20 https://www.youtube.com/watch?v=l2nRmny_4ZM

VG
Stephan
 
Danke Stephan.
Ein stabiler Übergang ist wirklich ein Fortschritt. Da habe ich auch schon einige Wackelkandidaten gesehen.
Gruß
Stephan
 

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