Startwagen für Druckantrieb

Hallo Steve,

bist du damit weiter gekommen?
Ich suche jetzt auch eine Lösung für das Problem.
Mein Startwagen für kleine 0,8-1,2m Modelle funktioniert gut, aber mein neues X-15 Delta ist dafür zu groß.
Die Flitsche eines Kollegen, auf der er seine 1m Impeller abschießt, hat mein Delta nur 4m weit gebracht, dann ist es aufgetitscht.
Ein Pushertauglicher Startwagen mit 3-Beinfahrwerk und angelenktem Bugrad und lösbarer Servoverbindung wäre jetzt meine Wahl...

Beste Grüße
Andreas
 
Hallo Sebastian,
meine Steuersystem lässt die gleichzeitige Bindung von 2 Empfängern nicht zu.
Dann bräuchte ich schon einen 2 Piloten für den Wagen. Am besten noch mit eigenem kräftigen Unterstützungsantrieb, Allrad, Releasebutton, etc.
Der könnte dann auch während des Fluges aus der Landezone gefahren werden, um die Bahn wieder frei zu machen.
Beste Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
Kennst du solche Kontakte für die Trennstelle:
 
Hi Sebastian,
nein, die kannte ich noch nicht.
Ich hatte an sowas gedacht:
Die Nähe zum Erdboden, Staub, Regenwasser, Rasenschnipsel, und ein auf dem Wagen herumtanzendes Modell, mit einem ölspuckenden Methanoler lassen mich an der Tauglichkeit von beiden zweifeln. Vielleicht ist ein zugfestes schräg nach vorn oben zum Modell verlaufendes Kabel mit Stecker zuverlässiger.
Hi Heinz,
interessanter Ansatz! Das sollte bei entprechender Beschleunigung auch horizontal funktionieren...

Beste Grüße
Andreas
 
Moin Andreas!
Betrifft noch einmal Startwagen mit Wasser-Raketenantrieb zur Beschleunigung.
interessanter Ansatz! Das sollte bei entprechender Beschleunigung auch horizontal
Ich denke, für den Zweck genügt eine 0,3 - 0,5l Wasserflasche vom Discounter. Man muß dabei "das Rad nicht neu erfinden" oder allzulange tüfteln, für Austrittsdüsen, Auslösemechanismen etc. gibt es viele bezahlbare Fertigprodukte auch für horizontale Anwendungen...
Schade, daß ich als Slow- und Parkflyer keine Anwendung für einen Startwagen* habe, es würde mich sonst sehr reizen....
Gruß aus Münster,
HeinzH.

*In den 1970ern baute ich einmal einen Startwagen, um meinen Cox-motorisierten Standard-Airfish von der Bitumenstartbahn meines Vereins starten zu können.
 
Warum verwendest du keinen stärkeren Gummi? Ich kenne Piloten die schießen 3m Modelle mit 3kg Gewicht, 20m hoch.
 
So, hier das gewünschte Bild:

X15 flitsch 01.jpg


X-15 auf der Rampe.
Mehr Gummi geht nicht, schließlich ist es nicht meine Flitsche und wenn ich das Gummi verdreifache, zerknickt es das Gestell.
Hat denn nicht schon mal jemand so einen Startwagen gebaut?

Beste Grüße
Andreas
 
Das ist doch kein Gummi für so ein Modell. Der muss fingerdick sein und wenn man ihn spannt und nicht aufpasst wird man selbst weggezogen.
Das Gestell kann man auch fester bauen, deutlich einfacher als ein Startwagen.
 
Es ist doch gar kein Gummi zu sehen, nur das Vorfach. Dafür sollten 3mm geflochtenes Nylon reichen.
Ich habe mir das gut überlegt: ich will einen lenkbaren Startwagen haben!
Natürlich könnte ich eine Rampe bauen die funktioniert.
Bringst du mir die dann jedesmal zu dem Flugplatz, wo ich sie brauche und baust sie auf?
Außerdem müsstest du die Windrichtung drehen, wenn eine Richtungskomponente dabei ist, die den Start auf dem jeweiligen Platz unmöglich macht.

Nochmal, ich suche Erfahrungen, vielleicht Pläne zum Thema: "Startwagen für Pusher"

Beste Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
das ganze Thema ist schon etwas komplexer und allein deshalb schon wieder interessant. Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten:

A. Der Startwagen bleibt am Boden und ist so aufgebaut, dass der Prop nicht gefährdet wird. Das Modell ist nicht fest mit dem Wagen verbunden.
Ist bekannt und erprobt durch z.B. Teicher-Startwagen etc. Beim Delta müssten dann die beiden Flanken sehr weit auseinander stehen. Irgendwie muss auch sicher gestellt werden, dass das Model darauf nicht seitlich verrutscht.

B. Der Startwagen wird fest verbunden und nach dem Start abgeworfen.
Dieses Konzept wurde zB bei der Me163 verwendet.

C. Mausefalle: Der Wagen ist fest verbunden, löst sich aber wenn das Modell beginnt abzuheben.
Erprobt im Fesselflug bei den Speedmodellen - etwas in Vergessenheit geraten aber sehr raffiniert.

Auf die Richtungsstabilität möchte ich an dieser Stelle noch nicht eingehen, hätte dafür aber relativ einfache Lösungen.

A und C sind ziemliche "Fahrzeuge", bzw. es läuft auf etwas größere Startwagen hinaus - was an sich nicht wirklich ein Problem darstellt aber erst mal mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Dann können auch Plätze genutzt werden, deren Pisten nicht so wirklich optimal "erschlossen" sind.

B wäre quick & dirty - es ist aber eine etwas anspruchsvollere Aufnahme im Modell erforderlich. Wird auch etwas wiegen. A & C sind in dieser Hinsicht gewichtsneutral.

VG
 
Ein Startwagen für rasche Deltas ist deshalb schwierig weil das Modell bei höheren Geschwindigkeiten auf Rasen mit Unebenheiten verrutscht und eventuell vor der Abhebegeschwindigkeit runterfällt.
ich löste das Problem vor Jahren mit einer Holzkugel ca 3cm dm die zur Häfte in den Rumpf eintauchte
Viellicht finde ich noch ein Foto.

beim Pusher müssten dann 2 Kugeln eventuel kleiner rechts und links vom Propeller positioniert werden
 
Hallo,
ich möchte den Startwagen zB auf Plätzen wie den in Rothenburg einsetzen. Da komme ich um eine Federung/Dämpfung der Räder gar nicht herum. Dort müssten die Räder auch min. 200mm Durchmesser haben, eher noch mehr. Von der Dämpfung erwarte ich dann auch, dass die Neigung zum Herausspringen deutlich reduziert wird.
Mein "Delta" soll auch in der nächsten Evo-Stufe auf der Flächenunterseite größere Auftriebshilfen erhalten, die es im Wagen - im ausgefahrenen Zustand - in der Mitte halten können.
@ Hermann,
interessanter Ansatz. Bin auch noch hin und her gerissen, ob ich eine Geometrie mit Spornrad oder Bugrad nehmen soll.
VG
 
RB kenn ich nicht:confused:
hab da auch noch nachgedacht........ wenn man so weit auseinandergehst mit der Auflage wie Andreas das am Bild zeigt benötigst du sicher eine vordere Abstützung auch bei bester Dämpfung und Federung damit die Spitze sich nicht nach 2 grasbücheln eingräbt da bist du schon einige cm nahe dem SP ! also wieder knapp am Propellerkreis. Soweit ich weiss haben deine Deltas eine andere Geometrie als die von Andreas

das vordere Rad geschleppt nicht agelenkt gewährt ausreichende Richtungsstabilität, mit der Schubvektorsteuerung war das Rollen zur Startposition meist ohne manueller Hilfe möglich.

so scheint mir doch der Aufwand geringer
 
Hallo,
also, eigentlich war Ballenstedt gemeint, nicht Rothenburg. Die Plätze sind aber von den Anforderungen sehr ähnlich. Kann man sich hier anschauen:


Normalerweise nutze ich bei meinen Pushern seit Ewigkeiten (ca. 30 Jahre) auch so eine Gummi-Flitsche. Das klappt ganz gut. Ist unkompliziert und sicher. Kannst Dir das in dem Clip aus meiner Signatur auch anschauen. Oben wird auch geflitscht, ist aber nicht so gut zu sehen. Ein Wagen wäre notwendig, wenn ich dieses Modell in Speedwettbewerben nach FAI-Reglement einsetzen möchte. Da ist die Flitsche nicht erlaubt - nur Handstart und Startwagen. Ich habe mich da lange nicht drauf eingelassen, weil ein Bodenstart enorm viel Leistung auffrisst und deshalb einen sehr deutlichen Nachteil darstellt. Jetzt würde ich es eigentlich nur durchziehen, weil es mich interessiert. Evtl. fällt auch etwas Know-how für die Kumpels in meinen Verein dabei ab, da dort sehr gerne mit Startwagen gearbeitet wird aber es gelegentlich Probleme mit den Startwagen gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansicht hell / dunkel umschalten
Oben Unten