Steckverbindung direkt am Servo - warum hat das leider nur Volz gemacht

onki

User
Hallo,

Mich ärgert immer wieder, das aus dem Servo selbst das Kabel direkt herauskommt und nicht wie damals bei den Volz-Servos, nur eine Buchse zum Anschluß des Servokabels vorhanden ist.
Meiner Einschätzung nach wäre das für die Hersteller günstiger, da fertigungsseitig keine Kabel angelötet werden müssen (bei aktuellen Servos).
Die Montage wäre auch einfacher und das Löten in der Fläche könnte gänzlich entfallen, da man Kabelbäume außerhalb vorbereiten kann.
Einziges Risiko bei den kommunikationsscheuen, individuell veranlagten RC-Herstellern wäre die Verwendung unterschiedlicher Stecker bei verschiedenen Marken.

Ich fand diese Lösung, wie sie Volz realisiert, hatte aber sehr gut. Wie seht ihr das?

Gruß
Onki
 
Hallo Onki,
es gibt doch bereits aktuell Servos bei denen ein Stecksystem angebracht ist. Hab das in irgenwelchen Neuheiten kürzlich gelesen, weiß leider nimmer wo :confused:
Auf der einen Seite ganz gut (Vorteile) wie du schreibst, auf der anderen Seite aber auch ein potenzieller Schwachpunkt (Vibrationen) , Stecksystem muss verriegelbar sein, damit erhöhter Platzbedarf.
Grüße otto
 
Hallo Otto,

Interessant. Vielleicht kommt das ja wieder. Die heutigen Steckverbindungen verriegeln doch alle selbst.

Gruß
Onki
 
Oder hier: Robbe-Futaba BLS173svi

http://www.robbe.de/servo-bls173svi.html

Allerdings kann ich nicht wirklich einen Vorteil sehen. Zudem ist es, zumindest kurzfristig bis es entsprechende Verlängerungskabel oder einzelne Krimpstecker gibt, einen weitere Steckverbindung im Kabelbaum und ein weiteres Steckersystem (nachdem sich mittlerweile die Hersteller grösstenteils auf JR/Universal Stecker geeinigt haben).
 
Und dann wäre da noch die Frage für den Hersteller: Wo bringe ich denn die Buchse am Servo an? Servos werden ja stehend, liegend, kopfüber und sonstwie eingebaut…
 
Und dann wäre da noch die Frage für den Hersteller: Wo bringe ich denn die Buchse am Servo an?

Natürlich dort wo jetzt auch das Kabel herauskommt bzw. die Gummitülle ist. Der Anschluss ist doch von der Einbaulage unabhängig.
In dem Bereich ist i.d.R. ja auch die Servoelektronik beheimatet.

Gruß
Onki
 
Hallo Onki,

Natürlich dort wo jetzt auch das Kabel herauskommt bzw. die Gummitülle ist. Der Anschluss ist doch von der Einbaulage unabhängig.
In dem Bereich ist i.d.R. ja auch die Servoelektronik beheimatet.

Gruß
Onki

Aber wo wäre dann der Vorteil einer Steckverbindung am Servo gegenüber einer Steckverbindung an einem Servokabel?
 
Noch ein weiterer Stecker in dem elektrischen Versorgungsweg zum Servo und somit ein erhöhtes Ausfallrisiko weil mal eine der Steckverbindungen versagt.
Bis auf die geringfügig kürzere Länge des Kabelbaums sehe ich da keine wirklichen Vorteile drin, außer man wechselt die Servos wie die Unterhose.
 
Hallo,

Das mit dem weiteren Stecker halte ich für ein Gerücht, da ich ja den UNi-Stecker beim erstellen des Kabelbaum spare. Außerdem ist die Kabeldurchführung an der Tülle auch nicht gerade der Sicherheit förderlich und das Thema Steckverbindungen und Sicherheit wird meiner Ansicht nach viel zu sehr überbewertet.
Es geht hier um die Vorteile die sich ergeben, wenn ich vernünftige Kabelbäume erstellen kann, bei denen der Sevostecker passend drangecrimpt ist. Wenn man das natürlich klassisch verkabelt mit dem Uni-Stecker hat man einen Stecker mehr. Das ist aber nicht der Sinn der Sache. Von der Möglichkeit genau in der Länge passende Kabel zu konfektionieren mal ganz abgesehen.
Wenn ich ein Flächenservo kaufe sind da so ca. 20-25cm Kabel dran. Die muß ich immer irgendwie in der Flügelschale verwurschten damit ich den Uni-Stecker direkt (und zugänglich) anschließen kann. Das ist sehr nervig. Die Zeiten in denen ich Servokabel angelötet habe, sind lange passe. Ich klebe auch keine Servos ein da viel zu kompliziert zu tauschen im Fehlerfall.

Zudem kann ich die Servos ohne Kabel montieren und muß beispielsweise nicht mehr das Kabel so extrem verbiegen, nur das es durch das Servobrett geht.

Gruß
Onki
 
Ein Kabel kann ich direkt am Servo in jede Richtung umlegen, beim Stecker ist das nicht möglich. Im eingebauten Servo den Stecker einzustecken erfordert weiteren Platz.
Wolfgang
 
Aber ob du jetzt den Micro-Stecker an den Kabelbaum crimpst und ihn in das Servo steckst oder die Universal-Buchse/Stecker und damit den Kabelbaum verbindest kommt von der Arbeit her aufs gleiche raus.
Ich halte eine Kabeldurchführung in einer Gummitülle für eine sehr sichere Sache, da müsste man schon enorm dran knicken/scheuern/quetschen/ziehen damit das Kabel an der Stelle kaputt geht, habe ich noch nicht erlebt.

Ich halte auch nach wie vor eine Lötverbindung für sehr gut, damit kann man den Kabelbaum auch kurz halten und die Verbindung ist über jeden Zweifel erhaben. Ein Servowechsel dauert dann 10 Minuten länger, aber wie oft kommt das vor ? Ich hatte das in den letzten grob geschätzen 10 Jahren genau ein Mal an einem Servo, welches bei Kauf des Modells bereits einen offensichtlichen Defekt hatte.

Mit dem kürzeren Kabelbaum gebe ich dir recht, man müsste nur noch sehr wenig überstehen lassen um ihn ins Servo zu stecken und es würde sauberer aussehen.
Wenn sich die Hersteller auf ein gutes System einigen könnten wäre das durchaus in Ordnung.
 
Ich fliege jetzt seit etwa 14 Jahren und habe in dieser Zeit schon recht viele Modelle gebaut und geflogen. Ich muss aber wirklich scharf nachdenken, wie oft ich in dieser Zeit ein defektes Servo wechseln musste, das kann ich locker mit den Fingern einer Hand abzählen. Von dem her finde ich es nicht notwendig, ein Servo in 2 Minuten wecheln zu können. Mir sind ehrlich gesagt möglichst wenige Steckverbindungen lieber. Klar, auch Lötverbindungen bergen Fehlerquellen. Die kann ich aber überall vermuten und letztlich bleibt es immer eine Frage der Ausführung, wie sicher das dann ist.
Mit anderen Worten, ich bräuchte nicht unbedingt eine Buchse direkt im Servo.

Gruß Mirko
 
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