Stromaufnahme Servos messen

Für Blockierstromaufnahme, bzw. Ruhestrom: einschleifen zuhause am Basteltisch.
Durchschnittsstromaufnahme: Akku direkt vor dem Fliegen laden. Flugzeit stoppen, dann nach der Landung nachladen. Dann den Durchschnittsstromverbrauch aus Stromverbrauch und Zeit ausrechnen.

Den Strom für ein unbelastetes Servo zu messen macht imo keinen Sinn, da Anlenkung, Ruderdruck, Temperatur usw. einen Einflussfaktor haben.
 
Nabend Wolfgang

Hier im Post 6 siehst du wie man es machen könnte.

Grüße
Frido
 
Hi,

Unilog kann das auch, glaub' ich. Je nach RC-Anlage sogar mit Telemetrie. Die haben glaube ich einen speziellen Sensor für sowas mit dem man wahlweise die komplette Stromaufnahme der Empfangsanlage inkl. Servos oder den Strom bei einem einzelnen Servo messen kann.

Mit Unilog am PC oder am Uni-Display kann man auch "live" messen mit direkter Anzeige. Sollte auch schon mit dem "alten" Unilog gehen das man gelegentlich relativ günstig gebraucht bekommen kann. Und einiges mehr geht damit halt auch noch, wenn man es dann wirklich als Datenlogger und/oder Telemetriesensor einsetzt.

Ciao, Udo
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir ein Servoverlängerungskabel gelötet, in dem alle Adern aufgetrennt und über eine Pfostenleiste geführt sind. Die kann ich entweder mit einem normalen Steckjumper kurzschliessen oder über das Multimeter führen.

Oder einefach eine der Stromleitungen des Verlängerungskabels auftrennen und direkt mit Bananensteckern versehen für das Multimeter.
 
...Oder einefach eine der Stromleitungen des Verlängerungskabels auftrennen und ....
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Mein Deutschlehrer hätte das mit einem "WDHLG" angestrichen, siehe Beitrag #4, dort im Link sogar mit Bild ;)
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Ich hab so eins. Scheint ganz gut zu gehen. Ich hab die Werte noch nicht gegengecheckt, aber sie klingen realistisch. Man kann auch schön den Strom während eines ganzen Flugs beobachten. Allerdings in relativ schlechter Auflösung, da das Display ziemlich starr ist.
Evt. mißt es Spitzen schlechter. Beim TREX700 mit FBL hatte ich Spitzenwerte von 4-5A. Das erscheint mir doch etwas gering, nach dem was man so liest. Allerdings stimmt der Verbrauch mit meinen anderen Messungen gut überein.

Das Display ist ja ganz nett mit den Farben, läßt sich aber bei Sonne fast nicht ablesen. Dafür kann man das Gerät ganz einfach in die Leitung einschleifen.

RK
 
[OT]
Mein Deutschlehrer hätte das mit einem "WDHLG" angestrichen, siehe Beitrag #4, dort im Link sogar mit Bild ;)
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Sorry, aber ich seh da LEICHTE Unterschiede zwischen beiden ...

Lt. Markus EINE Leitung auftrennen.

Beitrag #4 trennt Plus und Minus auf. Um einfach ein DVM einzuschleifen, ist das wohl nicht nötig.

cu KH
 
Falls das Hobbykinggerät wirklich richtig mißt, wäre es genau das, was ich suche. Eine Alternative ist auch der "Unitest2". Mit 170 Euro aber entschieden zu teuer.
Ich habe im Nachbarforum Folgendes gefunden, das nicht für ein Einschleifen eines Multimeters sprich:

"Mit einem Multimeter geht das aber nur bei analogen Servos! Digitalservos ziehen gepulste Ströme. Da misst das Multimeter nur Mist! Hier hilft nur ein Oszi"

Was ist denn an der Aussage dran?

Gruß
Wolfgang
 
"Mit einem Multimeter geht das aber nur bei analogen Servos! Digitalservos ziehen gepulste Ströme. Da misst das Multimeter nur Mist! Hier hilft nur ein Oszi"

Interessant. Dann liefert also der Empfängerausgang, wenn ein Digitalservo dranhängt, gepulsten Strom zum Servo. Und wenn ein Analogservo dranhängt "einfachen" Gleichstrom. Wo bitte wird das den im Empfänger umgeschaltet bzw. eingestellt?

cu KH
 
Hallo Kalle

kalle123 schrieb:
Beitrag #4 trennt Plus und Minus auf

...nur Plus ... der Minus ist nur ein Abgriff für Spannungsmessung.

Nette Grüße
Frido
 
Interessant. Dann liefert also der Empfängerausgang, wenn ein Digitalservo dranhängt, gepulsten Strom zum Servo. Und wenn ein Analogservo dranhängt "einfachen" Gleichstrom. Wo bitte wird das den im Empfänger umgeschaltet bzw. eingestellt?

cu KH

Hallo Kalle,

ich will nicht messen, welche Spannung die Stromversorgung liefert - das weiß ich bereits ;). Den Kurzschlussstrom will ich gar nicht wissen.
Ich will wissen, welche Stromstärke das Servo zieht. Und wenn das Servo gepulst den Strom zieht, dann muss ich ein Gerät haben, das in der Lage ist, den gepulsten Strom zu messen (Reihenschaltung, anders wird's nix). Und ich weiß, genauso wenig wie der Kollege aus dem anderen Thread nicht, ob ein Multimeter das kann, bzw. ob das mit der Pulserei stimmt.
 
ich will nicht messen, welche Spannung die Stromversorgung liefert - das weiß ich bereits ;).

Hab ich irgendwo SPANNUNG gesagt?

...wenn ein Digitalservo dranhängt, gepulsten Strom zum Servo. Und wenn ein Analogservo dranhängt "einfachen" Gleichstrom. Wo bitte wird das den im Empfänger umgeschaltet bzw. eingestellt?

Nur so ein Denkanstoss - KH ;)
 
Einer von uns zweien steht auf dem Schlauch - vielleicht bin's ja ich:confused:

Mal so:
Du musst doch im Empfänger nichts umschalten. Der Empfänger spielt bei uns doch gar nicht mit. Stell dir einfach folgenden Aufbau vor: Rotes und schwarzes Servokabel direkt an den Empfängerakku, gelbe Steuerleitung an den Empfänger. Gemessen wird in der roten Plusleitung (Empfänger elemeniert). Jetzt lassen wir das Servo laufen. Je nachdem, wie das Servo intern funktioniert wäre es doch jetzt gut möglich, dass das Servo mal am Akku zieht und mal nicht (also gepulst).
Und genau das ist Gegenstand der Frage: Zieht es den Strom tatächlich gepulst? Falls ja, kann das Multimeter das verlässlich messen (wohl eine Sache der Frequenz).

Hier noch der Link, wo meine Verunsicherung herkommt:http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=219445

Fachleute bitte vor!!

Gruß
Wolfgang
 
Nabend Wolfgang

Wenn das Servo am Akku "zieht" (Strom) und mal nicht, dann kommt das von unterschiedlichen Belastungen her.
Da fließen unterschiedliche Mengen an Elektronen.
Dies ist für mich kein Pulsen der Spannung sondern ein Schwanken des Stromes.

Stell dir vor du hast igendwo einen Elektronenüberschuss und woanders einen Elektronenmangel.
Das ist n7mlich ein geladener Akku .... je höher der Unterschied der Elektronen ist je höher auch die Spannung.

Die Art der Gleichspannung die zur Verfügung steht kann unterschiedlich sein.
Bei einer Batterie/Akku ist der Unterschied der Elektronenmenge vom Pluspol und Minuspol gleich.
Es sei denn sie wird durch "Verbrauch" generell kleiner.
Die Spannungslinie ist eine Gerade.

Bei einem getakteten BEC ist die Gleichspannung nicht mehr so ganz gleichförmig.
Durch die Herstellung dieser Gleichspannung bedingt ist sie eine Gerade mit kleinen Zacken.
Das ist für mich ein Pulsen.
Das kann man gut auf einem Ossi sehen ... an einem MM nicht.

Meinst du das?

Nette Grüße
Frido
 
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