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Stromversorgungskonzept für 4m Segler

Welche Ausfälle mit Totalverlust durfte ich schon direkt (= anwesend am Platz) miterleben?:
Störungen der Funkstrecke, aber seit 2.4 doch extrem selten geworden.
Empfängerakku überaltert, unzureichend geladen, schlecht verlötet, Schalterkontaktprobleme, Ausfall der Akkuweiche selbst.
Höhenruderservoausfall.
Antrieb “abgefackelt“, Ursprung des Feuers unklar.
Empfängerakku-Kurzschluss, dieser überlastete praktischerweise dass parallel angeschlossene BEC.
BEC-Ausfall in Zeiten vor Telemetrie. Dieser Ausfall wurde zwar durch den parallel angeschlossenen Empfängerakku eine Zeit lang kompensiert, aber nicht bemerkt...

Viele Grüße
Axel
 

onki

User
Naja - wir sind hier aber im Modellflugsektor und nicht bei der Passagierfliegerei.
Dieser ganze Redundanzwahn ist hier gänzlich unangebracht, solange nur ein Pilot, der auch nur außen vor ist, das Modell steuert.

Aber solange Firmen viel Geld dafür aufrufen können ist das das offenbar OK, denn mit schüren von Angst lässt sich gut Kasse machen.
Ich sehe das immer als einen gesunden Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort. Ein Teil was ich nicht mehr dauernd beaufsichtigen muss und dennoch im Notfall (der mir bisher bei aktuellen BEC nicht bekannt ist) einspringt ist für mich ein gutes Teil.
Daher empfinde ich Doppelstromlösung mir zwei Identischen Akkus heute eher als lächerliche Beschäftigungstherapie denn als nützliches Feature.
Ich nutze bisher auch noch keine Ladeschaltung zwischen beiden Versorgungen, weil es für mich OK ist sicherheitshalber einmal pro Saison den Backupakku zu laden. Es wäre halt noch ein I-Tüpfelchen, wenn es hier eine saubere und solide Lösung fertig gäbe.

Die Lösungen wie Backup Guard oder Ultra-Guard sind ein guter Ansatz, sind mir aber noch nicht ausgereift genug, weil umständlich zu bedienen.
Mir ist es zu blöd jedesmal 2 Teile separat einzuschalten, speziell bei großen Modellen (um die es hier ja geht).
Wer den RC-Schalter von Jeti nutzt, weiß von welchem Komfortvorteil ich rede. Sollten die Dinger mal mit einem "Fernschalteingang" versehen werden, dann kommen sie für mich eventuell wieder auf die Liste der interessanten Lösungen für kleinere Modelle.

Es wäre aber auch absolut kein Problem eine richtige Weichenfunktion mit der Möglichkeit einen Backupakku anzuschließen und die Mimik gänzlich ein- bzw. auszuschalten in die Regler zu migrieren. Wer es nicht braucht, muss es ja auch nicht nutzen und dem entsteht kein Problem.

Gruß
Onki
 
Welche Ausfälle mit Totalverlust durfte ich schon direkt (= anwesend am Platz) miterleben?
Hallo,

in Fiss (OE) ist mal einer mit seinem Kult fast im Ort eingeschlagen. Der Pilot klagte über zunehmendem Empfangsverlust.
Ich bin dann mit dem Piloten auf die Suche nach dem Kult gegangen. Im Kult wurde der Empfänger über eine Akkuweiche mit 2 Eneloops versorgt, beide jedoch leer. Die Weiche hat noch am Boden immer langsamer zwischen den leeren Akkus hin-und hergeschaltet. Da nützt die beste Redundanz nichts. Der Kult ist damals zum Glück am Ortseingang auf einer Wiese recht unsanft gelandet.

Gruss
Micha
 

heikop

User
und das komfortable EIN-/AUS-Schalten BEIDER Versorgungsspannungen möchte ich nicht mehr missen!
Das dürfte dann auch der einzige Vorteil gegenüber der Verwendung von 2 Schottkydioden sein,
die Auswertung des Spannungsabfalls für die Telemetrie ist in Zeiten von Einzelzellenüberwachung
kein herausragendes Merkmal mehr.
 

onki

User
Hallo Heiko,

Das ist ein (für mich extrem wichtiger) Vorteil.
Ein weiterer ist der geringere "Leistungsverlust", da solche Lösungen MOSFETs als Schalter einsetzen, die so gut wie keinen Spannungsabfall mehr haben. Und wo keine (oder sehr wenig) Spannung ist wenn Strom fließt, da ist ist auch wenig Verlustleistung.
Der von dir genannte Empfänger mit schicken integrierten XT30 Steckern ist aber auch eine sehr schöne Lösung in meinen Augen.

Gruß
Onki
 
Die Lösungen wie Backup Guard oder Ultra-Guard sind ein guter Ansatz, sind mir aber noch nicht ausgereift genug, weil umständlich zu bedienen.
Mir ist es zu blöd jedesmal 2 Teile separat einzuschalten, speziell bei großen Modellen (um die es hier ja geht).
Wer den RC-Schalter von Jeti nutzt, weiß von welchem Komfortvorteil ich rede. Sollten die Dinger mal mit einem "Fernschalteingang" versehen werden, dann kommen sie für mich eventuell wieder auf die Liste der interessanten Lösungen für kleinere Modelle.
Für das Ultraguard gibt es doch sowas, Optiswitch
 
Meine Lösung :
Bei Ausfall des BEC fällt die Spannung von 8V auf ca. 7,4 und der Alarm springt an.
Schnell gebaut, günstig und wenig Teile (mehr Teile = mehr Risiko)
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Lipo hätte ja eigentlich auch ein Satz Dioden gereicht, ich nehme an, der zweite ist dazu da, um mehr Abstand zur BEC Spannung zu bekommen, und damit die Alarmierung zuverlässiger zu machen?
 

onki

User
Hallo,

also ich ordne die Lösung mal in die Kategorie "Ich hatte nix anderes da und das vorhandene Zeug musste weg" ein.
Ein einstellbares Regler BEC (heute Standard) und eine einfache Doppeldiode mit LiFePo als Backup ist bei weitem einfacher und zweckmäßiger.

@Flächen-Opi : Der OptiSwitch war mir bis dato nicht bekannt. Das DSM ist für mich dennoch die schlüssigere Lösung. Der Vorteil des Ultra Guard ist die automatische Anpassung an die Spannungslagen. Die brauch ich so aber nicht, weil dies durch meine BEC- bzw. Akkuwahl (8V BEC und 2s LiFePo) bereits geschehen ist.

Ich habe aktuell meinen neuen Sword 80 (alte Version - für den Pace VX3.8 geplant) so ergänzt, das er nun auch über Schiebe- Magnet- oder RC-Schalter einschaltbar ist.

Gruß
Onki
 

Gerd Giese

Moderator, Akkus & Ladegeräte, E-Motoren, Regler &
Teammitglied
Am Lipo hätte ja eigentlich auch ein Satz Dioden gereicht, ich nehme an, der zweite ist dazu da, um mehr Abstand zur BEC Spannung zu bekommen, und damit die Alarmierung zuverlässiger zu machen?
Exakt, für mich ein gutes Indiz gerade als überzeugter SBEC Flieger (8V zu ~7,6V). Nur bei ca. 130A übern Controller war es mir doch lieber,
eine zusätzliche BEC-Versorgung zu haben. Die LiIon haben außerdem den Vorteil, dass sie sehr langzeitstabil und pflegeleicht sind. Die 18650
sind überhaupt für mich die idealen Partner dafür. Das EIN-/AUS-Schalten beider BEC-Versorgungen zugleich war für mich auch ein MUSS - und
zwar ohne mechanischen Schalter oder ähnl.! ;)
 

onki

User
Nur bei ca. 130A übern Controller war es mir doch lieber, eine zusätzliche BEC-Versorgung zu haben.
Hallo Gerd,

genau dieses Argument ist irgendwie unausrottbar. Was ist so schlimm daran, bei einem Hochstromregler auch noch ein BEC mit zu integrieren?
Was ist so schlimm daran, wenn der Notakku übernimmt wenn der Regler abraucht? Willst du die Rauchfahne für eine Kunstflüg-Kür nutzen :)?

Mir ist kein Pilot bekannt, der bei einem Regler-Ausfall bzw. Regler-BEC-Ausfall noch stundenlang weiterfliegt?
Diese Ströme kommen i.d.R. nur bei Klappföns zum Tragen und was ich bisher gesehen hab müssen die i.d.R. eh 30s nach Ausfall des Impellers landen weil sie eigentlich gar keine Segelflieger mehr sind und nur noch in Bodennähe herumeiern :cool:.

Für mich sind das Argumente aus der Regler-Steinzeit die sich immer noch unberechtigterweise hartnäckig halten.

Gruß
Onki
 
Klar, funktioniert auch. Man darf halt nicht vergessen, nach dem Flug auch den Pufferakku abzustöpseln, sonst ist beim nächsten Einschalten womöglich das BEC überlastet, wenn es mit dem komplett entladenen Pufferakku konfrontiert wird. Der Akku wird das auch krumm nehmen. Von daher habe ich lieber eine Lösung, bei der das nicht passieren kann. Die Erfahrung lehrt: was theoretisch passieren kann, wird früher oder später auch passieren.
 
Das sollte eigentlich nicht passieren:
- nach mehreren Flüge prüfe ich die Akkustände und habe auch einen Ersatzlipo für den 2 S Akku mit.
- Nach jedem Flugtag kommen die Lipos alle raus und werden laufend geprüft.
- Vor jedem neuen Flugtag werden die Akkus neu geladen.
Aber dies gilt ja für jede Variante.
 

onki

User
Hallo,

warum gilt das für jede Variante?
Wie schon mehrfach erwähnt lade ich meinen Notakku max zwei mal pro Saison. Und das auch nicht wegen möglicher Selbstentladung sondern wegen der Tatsache, dass der RC-Schalter im Standbybetrieb sich ein paar µA gönnt.
Den Pufferakku stöpsele ich beim Zusammenbau des Modells an, weil dann die Haube eh offen ist. Nach dem Fliegen bei der Demontage wird der Notakku dann wieder abgezogen und verbleibt dauerhaft im Modell (deshalb nutze ich keine LiPos als Empfängerakkus). Das ist wegen der sehr geringen Stromentnahme des RC-Schalters aber nicht zwingend nötig. Ich mach das halt so, weil ich die Haube eh offen hab.

Wie gesagt, eine Doppeldiode ist der einfachste Weg einer Stromversorgung mit Backup, hat aber den Nachteil, das sie wenig Komfort bringt und gewissen Fallstricke (Akku vergessen abzuziehen) birgt. Daher nutze ich i.d.R. Lösungen, die beide Seiten abschalten wie DSM, DSM ESC, Centralbox, etc.
Die Centralbox hat noch den zusätzlichen Vorteil, dass beide Akkus komplett von der Telemetrie erfasst werden. Ist aber für kleinere Modelle eine Herausforderung weil sie doch einiges an Platz benötigt. Da tut es dann die DSM auch.

Gruß
Onki
 
Hallo,

warum gilt das für jede Variante?

Gruß
Onki
dann korrigiere ich das auf „meine Variante“.
Es gehört für mich aus Sicherheit zur Abflugkontrolle.

Bei der von mir vorgestellten Variante wird die Elektronik zuerst aus dem Zweitakku 2S2000 versorgt, da dort eine höhere Spannung anliegt. Sollte die unter den Wert vom BEC liegen, nimmt der Empfänger die Energie aus dem BEC und damit Flugakku.
Somit bleibt mehr Kapazität für die Motorlaufzeit. Ist halt meine Lösung, da einfach, platzsparend etc.
 

Gerd Giese

Moderator, Akkus & Ladegeräte, E-Motoren, Regler &
Teammitglied
Hallo Gerd,
genau dieses Argument ist irgendwie unausrottbar. Was ist so schlimm daran, bei einem Hochstromregler auch noch ein BEC mit zu integrieren?
Was ist so schlimm daran, wenn der Notakku übernimmt wenn der Regler abraucht? Willst du die Rauchfahne für eine Kunstflüg-Kür nutzen :)?
Mir ist kein Pilot bekannt, der bei einem Regler-Ausfall bzw. Regler-BEC-Ausfall noch stundenlang weiterfliegt?
Diese Ströme kommen i.d.R. nur bei Klappföns zum Tragen und was ich bisher gesehen hab müssen die i.d.R. eh 30s nach Ausfall des Impellers landen weil sie eigentlich gar keine Segelflieger mehr sind und nur noch in Bodennähe herumeiern :cool:.
Für mich sind das Argumente aus der Regler-Steinzeit die sich immer noch unberechtigterweise hartnäckig halten.
Gruß Onki
Moin Onki,

warum so unentspannt - oder kannst nicht anders - oder gönnst mir meinen neuen Antrieb, der einer GP15 SEHR GUT
zu Gesicht steht, nicht!? 😟 Denn deine Art derat "herablassend" zu argumentieren ist nicht so ganz mein Stil, es sei denn,
es schwingt eine Art Missgunst mit!?? ... und glaube mir, mich rechtfertigen worauf ich Lust habe und welche Antriebe ich
nutze, werde ich mir deinetwegen nicht angewöhnen!😜

... und das Beste - wir sind uns i. G. einig:
>>> Das DSM ist für mich dennoch die schlüssigere Lösung. <<< -> GENAU! 👍
>>> Was ist so schlimm daran, wenn der Notakku übernimmt wenn der Regler abraucht? <<<
EXAKT DAS mach ich ... mir scheint, "richtig lesen UND verstehen" ist nicht deine Stärke! 🤔

Geschrieben habe ich alles und muss es nicht wiederholen, es sei denn Du verstehst Hobby-Freude-Spaß und Individualität falsch! 😜
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor hier nur noch rumgestritten wird, würde ich sagen, das Thema ist mit reichlich Anregungen und Infos gefüllt, von mir aus können wir es damit abschließen.
Mir gefällt die Version mit dem Jeti DSM ESC am besten, ist bereits bestellt und geliefert.

Vielen Dank für die vielen Beiträge!
Bernd
 

Gerd Giese

Moderator, Akkus & Ladegeräte, E-Motoren, Regler &
Teammitglied
Nee, alles gut Bernd!
Onki ist nun mal so einer der gerne derart "flapsig/unverblümt" schreibt - alles gut und ich sehe das entspannt!
 

onki

User
Hallo Gerd,

ich bin eigentlich völlig entspannt, nicht zuletzt weil es auf 's Wochenende zugeht.
Mir scheint eher du hast meinen Beitrag nicht richtig verstanden und u.a auch meine Smileys übersehen.
Mir ist völlig egal was du für Modelle fliegst und welche Antriebe dabei eingesetzt werden. Muss ja dir Spaß machen und nicht mir.
Es geht einzig und allein um die Tatsache warum es so schlimm ist, in einen Regler, der für 130 -150A ausgelegt ist ein BEC mit einzubauen.
Ich konnte hierzu noch keine schlüssigen Argumente finden, außer die immer gleiche Leier mit dem Reglerbrand etc.

Gruß
Onki
 
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