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Swift S1 (flyfly): Erfahrungen?

Hallo Ralf,

ist die Steckung im Rumpf für die Flächen gerade verbaut?
Meist sind die schief verklebt und ich würde dann die Steckung neu ausrichten oder entfernen ....
Dann erspart man sich das spachteln und erhält auch noch einen symmetrisch ausgerichteten Flieger.

Wenn alles gerade ist dann aufspachteln :p

Grüße

Robert
 
moin,

auf meinem Geburtstags Tisch landet eine FlyFly Swift :cool:

Über die Qualität wurde schon einiges geschrieben.
Negativ beim meinem Bausatz :
- alle 4 Verdrehsicherungen passen nicht überein ( ist schnell korrigiert )
- Linke Fläche hat einen kleinen Spalt ( ist schnell korrigiert )
- Linke Fläche steht ca 1mm oberhalb des Rumpfübergangs :confused: => Kann/soll ich den Übergang am Rumpf mit GFK/Spachtel der Fläche anpassen ?

Viele Grüße
Ralf
Wo wird denn der Swift noch verkauft? Ich hätte gerne einen neuen, meiner ist schon sehr stark gebraucht und löst sich immer mehr auf. Bin aber immer noch zufrieden. Lg, Gernot
 
Maiden flight in 15 Minutes!
So, endlich ist es möglich dass der erste Flug statt finden kann. Alles ist verbaut und ausgewogen.
Ich habe vorerst nur kleine Änderungen zum Bausatz vorgenommen. Die Servos habe ich nach hinten verlegt um dem Antrieb Platz zu machen. KST 135 auf die Querruder und je ein KST Nr vergessen auf Höhe und Seite. Ein 40er Hacker mit 4S Lipo kam in die Nase.

Jetzt gehts auf die Wiese. Drückt mir die Daumen!
 
Erinnerungsbild vor dem Flug
IMG_20200104_162558 (2).jpg

und hier nach dem "Flug":eek:
IMG_20200104_165046 (2).jpg
IMG_20200104_165054 (2).jpg

Rumpf: gebrochen, Totalschaden
Seitenleitwerk: Scharnier aus dem Rumpf gerissen, noch brauchbar
Höhenruder: Da mit M4 Kunststoffschraube befestigt und die Sollbruchstelle (Kunststoffschraube) hat ihre Funktion erfüllt, ist das Ruder noch brauchbar.
Flächen: Querruderservos aus den verleimungen/Halterungen gerissen. Wurzelrippe ausgerissen. Beide eventuell reparierbar.
Motor und sonstige Elektronik unversehrt.
Pilot: nach mehreren Gäsern Wein wieder ansprechbar und zu neuen Taten bereit. :D


Ich versuche immer noch den Flug zu rekonstruieren und zu verstehen was geschehen ist. Ich habe zwar eine Videoaufnahme gemacht, leider ist darauf aber nicht allzuviel zu erkennen.
Nur soviel:

Ich bin mir noch nicht sicher, könnte mir aber vorstellen das folgendes der Grund für den Absturz war:
Start mit Vollgas; Flieger steigt sehr zügig in den Himmel. Hacker 40 mit 4S zieht das Ding wie eine gestochene Biene.:eek: Nach erfolgtem Steigen auf ca. 100 Meter habe ich den Motor abgestellt. Gas also zurück und Tiefenruder um einen Gleitflug einzuleiten. Lage des Flugzeugs war aber immer noch steil von mir weg nach oben.
Da ich das Flugzeug fast nicht mehr erkennen konnte, lenkte ich per hartem Querruder eine Linkskurve ein. Das abstellen des Motors und die beginnende Linkskurve bewirkten einen
Geschwindigkeitsverlust bzw. Abnahme. Dies war wohl etwas heftig und löste einen Strömungsabrisss aus. Sie begann zu trudeln. Ein Abfangen war mir wegen schlechter Sicht gegen die Abendsonne nicht möglich. Ich konnte zuwenig schnell die aktuelle Fluglage erkennen und irgendwelche Gegensteuer geben. Das unvermeidliche nahm seinen Lauf.

Was denkt ihr über den Vorgang?

Zum Flieger:

Schwerpunkt: bei 80mm eingestellt
Ruderwege:
- Querruder nach oben 25mm Weg, nach unten 15mm Weg
- Höhe je 15mm
- Seite so viel wie geht. ca 45mm




Meine Frau sagt:
Lass die Finger von den grossen Fliegern. Bleib bei den Schaumwaffeln, das liegt dir besser.
Nachdem ich in den letzten Monaten erfolgreich eine 3 Meter KA6,(die ist aber jetzt fast wieder flugbereit) eine 3 Meter KA8, sowie 3 Easygliders in den Acker gesteckt habe, tendiere ich meiner Gattin Recht zu geben...
Ausser dem Easyglider, den ich jedoch ziemlich grob durch die Lüfte scheuchen kann, stürzt mir jeder andere Flieger ab.
 
Meine Frau sagt:
Lass die Finger von den grossen Fliegern. Bleib bei den Schaumwaffeln, das liegt dir besser.
Nachdem ich in den letzten Monaten erfolgreich eine 3 Meter KA6,(die ist aber jetzt fast wieder flugbereit) eine 3 Meter KA8, sowie 3 Easygliders in den Acker gesteckt habe, tendiere ich meiner Gattin Recht zu geben...
Ausser dem Easyglider, den ich jedoch ziemlich grob durch die Lüfte scheuchen kann, stürzt mir jeder andere Flieger ab.
naja, bei Deiner Bruch-Rate würde ich auch fast vorschlagen, Du übst weiter mit den Schaumwaffeln. Kauf Dir einen Funray, dort kannst die Swift-Komponenten verwerten, aber auch der ist kein Anfänger-Segler. zwischen Easy Glider und einem Swift sind halt Welten im Flugverhalten und den nötigen Skills, vielleicht mal ein Solius, der würde dazwischen liegen.
(ich spreche aus Erfahrung, habe bzw. hatte alle genannten Modelle)
lg und nicht aufgeben, Gernot
 
Servus Malanger,

Was denkt ihr über den Vorgang?

Zum Flieger:

Schwerpunkt: bei 80mm eingestellt
Ruderwege:
- Querruder nach oben 25mm Weg, nach unten 15mm Weg
- Höhe je 15mm
- Seite so viel wie geht. ca 45mm


Ich kann nur mutmaßen:
-Der Höhenruderausschlag mit +/-15 mm ist viel zu viel, damit erzeugst Du permanent einen Strömungsabriss. Diesen würde ich auf max +/- 10 mm einstellen, ich würde bei +/-8 mm beginnen
-Querruder mit 25 mm nach oben ist ja wie eine Bremsklappe! Ich würde unten 10 mm und oben 15 mm verwölben.

Ich fliege das Modell selber auch und bin sehr zufrieden. Meine ist momentan in Reparatur, daher kann ich Dir die Werte nur aus dem "Bauch" nennen. Solche Probleme wie Du kenne ich bisher nicht, das Teil fliegt völlig unproblematsich wie auf Schienen (mit Ballast) Du wirst sehen, reduziere die Ausschläge und alles wird gut. Berichte dann mal.

Gruß Bombacher
 
Danke für die Tips.
Der Rumpf wurde leider derart beschädigt, so dass eine Reparatur unverhältnismässig aufwendig ist. Der vordere Teil des Rumpfs ist durchgebrochen, alle Holzinnenteile ausgerissen.
Sogar den Stahldrahht des Bowdenzug hat es vom Höhenleitwerk zerrissen. Ich versuche nun einen Ersatzrumpf zu bekommen und baue ihn wieder auf.

Nächste Woche werden zuerst die Wurzelrippen an den Flächen repariert. Die Servos in den Flächen habe ich mit Heissleim verklebt. Die hats beide rausgerissen. Rest heil. Ich verbuche das mal als Erfolg einer geplanten Sollbruchstelle.

Die zu grossen Ruderausschläge werden es gewesen sein. Der Flug war unmittelbar nach dem Start eigentlich noch sehr ruhig. Ca. 30 Grad steigend. Als ich die Wende machen wollte, führte sich der Vogel plötzlich sehr störrisch an. Weil er eben von mir weg flog, kann ich über die Geschwindigkeit nichts sagen. Er reagierte jedoch sehr energisch auf meine Knüppeleien.

Also; Wiederaufbau, kleinere Ausschläge an den Rudern programmieren und die maximale Motorleistung reduzieren. (das Teil ging ab wie Hölle...)

Tante Edit: Leider hat HEBU in der Schweiz den Swift nicht mehr im Programm. Kann mir jemand mit einem Tip helfen wo ich den Rumpf herbekommen könnte?
 
Hallo Melanger,

den Rumpf zu reparieren ist ein Kinderspiel
! Nutze ihn als Übungsobjekt. Stichwort Plätzlitechnik, findest Du ausführlich im Netz. In Kurzform:
Schleife den Rumpf am Bruch innen/außen mit 80 iger Schmiergel ab, d.h. dh. weiße Gelcoatschicht muß weg, links/rechst ca. 2-3 cm von der Bruchstelle, entlang am Riß ganz dünn, nach aussen auslaufend (außen/Sichtseite). Nun hast Du eine Sicke. Die mit 80 gr. Matten 3x3 cm (oder größer) überlappend auffüllen und später schön verschleifen, dann Spachteln und glatt schleifen, von innen großzügig zusätlich noch mal eine Matte drüber.
An 3-4 Abenden = 10 Std. ist der Rumpf fertig zzgl. Lackierung.

PS.
Der Rumpf ist viel zu dünn laminiert, verstärke ihn, er benötigt sowieso Gewicht. Habe meinen vorne vollflächig von innen mit 120 gr. Matte verstärkt bis Anfang Flügel, hinten habe ich auch schon verstärkt, da Rumpfbruch. War sehr aufwendig, das zu reparieren. Beim nächsten Mal denke ich über Aussschäumen mittels Bauschaum nach...

Gruß
Bombacher
 
Ersatzteile

Ersatzteile

FlyFly Ersatzteile zu bekommen ist wohl aussichtslos. Wenn dann hilft wohl nur ein Neukauf :rolleyes:
Wenn ein bisschen Zeit vergangen ist bekommt man evtl. wieder Lust den alten Rumpf aufzubauen ;)... noch ist ja "Winter"
Insgesamt sieht das ja nicht wirklich schlimm aus.

Welche EWD hat der Swift denn bekommen? Nur Schwerpunkt und Ruderausschläge einstellen reicht bei diesen Modellen nicht!
 

heikop

User
So, habe nun auch endlich die ersten beiden Flüge absolviert.
Folgende Erkenntnisse haben sich ergeben:

1: Er ist, wie alle meine Segler mit Prop eigentlich übermotorisiert, passt aber. ;)
2: Keine Trimmung auf Quer nötig, passt prima und er reagiert auch gut auf Quer.
3: Die verwendeten Corona Servos sind absolut ausreichend, schnell und stark genug.
4: Musste heftig Tiefe trimmen, trotz 80mm Schwerpunkt. Der SP kann ruhig noch etwas zurück.
5: Abfangbogen noch zu eng - siehe 4.
6: Leichter Riss am Leitwerksfuß an der rechten Seilöffnung - Öffnungen werden verschlossen, brauche ich nicht.
7: Das Ding ist viel zu leicht, kein Durchzug feststellbar, ich werde den Flächenverbinder durch einen aus Stahl ersetzen.
8: 1. Landung ok für mit Rückenwind den Hang hoch.
9: 2. Landung völlig versemmelt weil mit der Entfernung verschätzt, den letzten Höhenmeter musste er alleine schaffen.
10: Das Ding ist stabiler als sein Ruf, 9 hatte außer gelösten Seitenruderscharnieren keine Auswirkungen.
11: Seitenruder ist zu massiv und wird neu gebaut.

Vorher-nacher-Fotos gibt's nicht, sieht noch genauso aus wie vor den Flügen (bis auf die Scharniere).


Zusammenfassung:

Das Modell ist ein recht problem- und harmloser Segler der aussieht wie ein Swift aber mit diesem bezüglich
der Flugeigenschaften nichts gemein hat - für die 200€ völlig in Ordnung.

Man könnte die Flächen noch auf 4 Klappen umbauen aber dafür ist er eigentlich zu langsam.
 

heikop

User
Heute mit 12mm x 500mm Silberstahlverbinder geflogen, macht 355g Mehrgewicht.
Damit sieht die Sache schon anders aus, eher wie ein Swift mit Schwächeanfall aber
immerhin ist so etwas wie Durchzug zu erkennen, er pfeift auch schon mal ein bisschen
und hängt nicht mehr so träge in der Gegend rum.

Flugfertig wiegt er jetzt 3021g, ich denke mal 4kg wären optimal nur sehe ich dann schwarz
bezüglich der Stabilität ganzen Konstruktion.

Grund für den Kauf war eigentlich die Frage ob mir ein derartiges Modell überhaupt gefällt
und das kann ich jetzt insoweit bejahen als daß ein Swift, Stingray oder Byhon mittelfristig
eingeplant ist. Der Antrieb im jetzigen "Swift" kann so wie er ist auch in einem 2,5 - 3m Schalentier
verwendet werden, dann eben an 5s.
 
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