Telemetriesensor VSpeak–Vario

Octavian

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Ein „Vario-Winzling“ mit Spannungsüberwachung und Log-Funktion!
(Für telemetriefähige Multiplex, ACT, Spektrum, Jeti-Duplex, Graupner HoTT und FR-Sky RC-Systeme)

Von der Nützlichkeit der Telemetriesensoren sind inzwischen immer mehr Modellflugpiloten überzeugt, vorausgesetzt es werden telemetriefähige RC-Systeme verwendet, welche den Rückkanal des jeweiligen Systems für die Übertragung zum Sender des Piloten nutzen. Natürlich sollte der Sender möglichst mit einem Sprachausgabemodul ausgestattet sein, um die Möglichkeiten der Telemetrie voll nutzen zu können, mindestens jedoch mit einem Telelemetriedisplay samt Variotonausgabe.

Seit der Einführung ihres jeweiligen 2,4 GHz RC-Systems gestatten die meisten RC-Anlagen Hersteller glücklicherweise auch anderen Systementwicklern den Zugriff auf den Rückkanal ihres individuellen Übertragungssystems. Während man früher schon damit zufrieden war, von seinem externen Vario das Steigen oder Sinken und die aktuelle Höhe signalisiert zu bekommen, lassen sich heutzutage fast alle wichtigen RC-Funktionen des Modellflugbereichs telemetrisch überwachen. Inzwischen werden Telemetriesensoren nicht nur mit einer Telemetriefunktion, sondern gleich mit mehreren sinnvoll kombinierten Sensoren, ausgerichtet für bestimmte Einsatzbereiche, recht preiswert angeboten.

Zu dieser Kategorie sehr praktischer Sensoren gehört auch das VSpeak Vario von Volker Weigt, welches es u.a. auch für MSB von Multiplex gibt (M-Link). Insbesondere die sehr geringe Baugröße des VSpeak Vario hat mich veranlasst, es in meinem kleinen E-Segler INSIDER (von NAN-Modell) ausgiebig zu testen. Es ist aber, wie man aus dem Namen schließen könnte, nicht nur ein barometrisches Variometer, sondern besitzt auch einen Sensor für die Spannungsüberwachung, z.B. des LiPo-Akkus für den E-Antrieb (bis zu 4 Zellen), einschließlich dessen Einzelzellenüberwachung. Als weitere Besonderheit muss hier neben der geringen Baugröße die Log-Funktion erwähnt werden. Bei Bedarf können die mit den integrierten Sensoren erfassbaren Daten je Flug auf einer Micro-SD Karte gespeichert werden (Loggen). Die ist z.B. sehr nützlich, wenn man z.B. einen E-Antrieb optimieren oder den Zustand eines Antriebsakkus feststellen will. Als Gadget möchte ich den außerdem vorhandenen Temperatur-sensor bezeichnen. Er ist etwas ungenau und es fehlt dazu ein externer Anschluss für einen Temperaturfühler, z.B. um die Motortemperatur zu messen; wen interessiert schon die allgemeine Temperatur im Modell. Aber Spaß habe ich daran trotzdem, wenn ich mal wissen möchte, wie kalt es z.B. in 300m Höhe ist.

VSpeak_Vario (800x404).jpg

An der Kopfseite des VSpeak-Vario befinden sich oben die Buchse für das Kabel zur Span-nungsüberwachung und unten der Einschub für die Micro SD-Karte. Wie bei Sensoren anderer Hersteller werden die abrufbaren Messwerte und Alarme des VSpeak-Vario nicht nur auf dem Senderdisplay (auch auf ein nachgerüstetes externes Telemetrie-Display) angezeigt, sondern können natürlich auch über das VSpeak Sprachausgabemodul (je nach RC-Anlagentyp) komfor-tabel als Sprache ausgegeben werden. Dies ist prinzipiell auch allein über ein Sprachausgabe-modul möglich, wenn das Senderdisplay die Werte nicht anzeigen kann.
Die Sprachansagen sollten sich während eines Fluges auf die relevanten Daten beschränken, um die Konzentration nicht zu beeinträchtigen. Andererseits wären jedoch mit einer ausschließlichen Ausgabe von nur einem Messwert als Sprache die Möglichkeiten des VSpeak-Vario kaum ausgeschöpft.

Einbau des Vario und Anpassung der Adressen für die Datenausgabe

Schon der optische Vergleich der geringen Maße des VSpeak-Vario (nur 27 x 17 x 5 mm) mit der Größe des abgebildeten Steckers auf dem Foto macht deutlich, dass es wohl wenige Flugmodellrümpfe geben wird, in welche dieses Modul nicht hinein passt. Und auch die geringe Masse von nur 5 g erleichtert die freie Wahl der Unterbringung im Rumpf außerordentlich. Wer möchte, kann das VSpeak-Vario an der glatten Schrumpfschlauchfläche mit Klettband versehen und damit an passender Stelle im Rumpf anheften. In sehr engen Rümpfen reicht es jedoch, dieses Mini-Modul einfach in einen freien Spalt zu stecken, zu welchem die Kabellänge passt. Angeschlossen wird das VSpeak-Vario mit seinem Kabel an den jeweiligen Telemetrie-Eingang (Sensorbuchse) des verwendeten Empfängers. Ist dieser bereits durch einen anderen Sensor belegt, wird ein V-Kabel erforderlich (welches es auch in Mini-Ausführung gibt) sofern der andere Sensor selbst keine Sensor-Eingangsbuchse besitzt. Denn der Vorteil der Daten-Bus Technologie ist, dass Sensoren einfach auch in Reihe angeschlossen werden können.

Mit dem Einschalten des Empfängers wird auch das VSpeak-Vario aktiviert. Durch eine im Sekundentakt blinkende blaue Micro LED wird die fehlerfreie Funktion signalisiert. Wie gut das VSpeak-Vario selbst in den sehr engen Rumpf meines E-Seglers INSIDER passt macht das nachfolgende Foto deutlich; die Micro SD-Karte ist gesteckt und das optionale Balancerkabel für die Spannungsüberwachung des 3S LiPo-Akkus ist angeschlossen und unter dem Sensor zu erkennen (bis 4S möglich!). Es ist in dem engen Rumpf etwas zu lang und deshalb darunter aufgewickelt:

VSpeak-Insider (800x600).jpg

Die Ausgabe der Telemetriedaten als Daten-Bus wird durch die Vergabe der Ausgabeadressen des jeweiligen RC-Systems gesteuert. Bei der VSpeak-Vario Version MSB (Multiplex Sensor Bus) für Multiplex und ACT 2,4 GHz RC-Systeme korrespondieren diese Adressen sowohl mit der Reihenfolge der Darstellung auf einem ggf. verwendeten Display als auch mit der Reihenfolge der ggf. für die Sprachausgabe ausgewählten Werte. Es können für die Datenausgabe maximal 16 Adressen (0 bis 15) aktiviert werden, was z.B. mit der Anzeige von je 4 Zeilen auf den maximal 4 Seiten des Multiplex Senderdisplays (oder Telemetrie-Displays)zusammenhängt. So müssten für die Anzeige auf der 1. Seite des Displays die Adressen 0 bis 3, auf der 2. Display-Seite die Adressen 4 bis 7, auf der 3. Display-Seite die Adressen 8 bis 11 und auf der 4. Display-Seite die Adressen 12 bis 15 konfiguriert werden. Es empfiehlt sich, die wichtigsten Werte mit Adressen für die beiden ersten Seiten zu versehen, um das Display nicht zu oft „umblättern“ zu müssen. Bei den anderen Fernsteuersystemen (Jeti-Duplex, Spektrum, Graupner-HoTT und FrSky) sind deren jeweiligen Besonderheiten zu beachten.

Adresse Nr. Sensor Wert Alarm Sprachausgabe
2 Vario Steigen/Sinken m/s nur Varioton!
3 aktuelle Höhe m ja ein
4 * max. Steigen m/s * aus*
5 max. Höhe m aus
6 ** aktueller Strom A ** bei Messflügen ein**
7 ** Restkapaz. Antrieb Akku A ** ja ein**
8 ** max. Strom Antrtrieb A ** aus**
9 aktuell Antr.LiPo niedr. Zelle V aus
10 aktuell Antr.LiPo ges. Spanng. V ein
11 niedr. Zelle Antr.Lipo minimal V aus
12 niedr. Ges.Spanng. Antr.LiPo V aus
13 Temperatur Modell C aus
* u. ** bedeuten:
Für Daten, die das VSpeak-Vario MSB nicht generieren kann, verwende ich auch Sensoren anderer Hersteller und reserviere dafür bestimmte Adressen, um so Adressenkollisionen zu vermeiden;
* Adresse für MPX Vario-Sensor mit anderem Wert und
** Adresse für MPX Strom-Sensor in anderen Modellen.

Das Verändern der Adressierung der Werte Adressen hört sich komplizierter an als es in Wirklichkeit ist. Dazu sind die von Volker Weigt werksseitig eingestellten Adressen lediglich mit einer Micro SD-Karte (Format FAT oder FAT 16, nur 1 bis 2 GB Kapazität!) als MSB_Para.txt Datei auszulesen (wird automatisch beschrieben!). Diese MSB_Para.txt Datei kann auf der Micro SD-Karte (einfach mit einem SD-Karten-Adapter zu verwenden!) ohne zusätzlich zu erwerbendes USB-Kabel mit jedem üblichen Texteditor eines PC oder Notebook bearbeitet werden. Die in der Datei eingetragenen Adressen (einschl. gewünschter Alarmwerte) werden einfach umgeschrieben. Es darf jedoch keinesfalls die Formatierung (Spalten und Zeilen) oder die Reihenfolge der Adresseinträge verändert werden. Dank des in dieser Version des VSpeak-Varios verwendeten MPX-Sensor-Bus (MSB) ist die volle Kompatibilität mit Multiplex und ACT-Systemen gewährleistet.

Beim Wiedereinschalten des VSpeak-Vario mit der eingeschobenen umgeschriebenen MSB_Para.txt Datei wird die neue Adressierung automatisch übernommen. Wenn auf das Loggen von Flug-Daten verzichtet wird, kann die Micro SD-Karte dann aus dem VSpeak-Vario wieder entfernt werden. Nachfolgend als Beispiel der Ausdruck der MSB_Para.txt Datei meines VSpeak-Vario; die für andere Sensoren reservierten Adressen sind dort also nicht aktiviert:

Paratext-VSpeak.JPG
Bei E/A bedeutet 0 = nicht aktiv, 1 = aktiv (Übertragung)
Bei Alarm bedeutet 0 = aus, 1 = ein

Die im Ergebnis identische Veränderung der Adressierung der Sensoren des VSpeak-Vario ist noch einfacher mit dem von Volker Weigt über seine Internetseiten als Download zur Verfügung gestellten kleinen PC-Programm VSpeak-Tools möglich. Wer seine geloggten Flugdaten des VSpeak-Vario ohnehin einfach und komfortabel auswerten möchte, dem kann ich diese Software nur empfehlen. Aber zu deren Verwendung komme ich in diesem Artikel noch später.

Die Parametrierung für telemetriefähige Spektrum Anlagen erfolgt ähnlich wie bei Multiplex MSB über die SD-Karte. Beim telemetriefähigen Jeti-Duplex System erfolgt dies über die JetiBox direkt angesteckt oder auch über die "Funkstrecke" der Duplex-Telemetrieverbindung, jeweils nach dem dafür zu beachtenden Procedere. Bei den Jeti-Sendern DC16/DS16 und bei FrSky-Sendern (Taranis) werden die Einstellungen nur im Sender programmiert und im jeweiligen Modellspeicher mit den individuellen Anpassungen abgelegt. Für Graupner HoTT-Telemetrie erfolgt die Einstellung der Sensoren, also auch des VSpeak-Vario, entweder direkt über die HoTT Smart-Box oder bei den bereits für Telemetrie ausgerüsteten HoTT-Sendern über den Sender, wo die Einstellungen praktisch im jeweiligen Modellspeicher mit abgelegt bleiben.

Bei der Signalisierung von Steigen oder Sinken über den Vario-Ton ist mit der Software Version 1.1 eine gute Abstimmung zwischen einem raschem Ansprechverhalten und einer vernünftigen Dämpfung gelungen. Die barometrische Auflösung beträgt 0,1m, und ist für den Modellflug mehr als ausreichend. Stellt man die Empfindlichkeit des VSpeak- Sprachausgabemoduls für den Vario-Ton auf 0,3m/s, dann reagiert das Vario nicht mehr „nervös“. Wenn die Höhe unverändert bleibt, ist das VSpeak-Vario, anders als manche anderen preiswerten Vario-Sensoren, wirklich stumm und beginnt nicht schon am Boden Veränderungen zu signalisieren. Und auch ein sogenannter „Nullschieber“ wird dann während eines Fluges wirklich als solcher akustisch, also still, signalisiert. Außerdem lässt sich der Vario-Ton bei Verwendung des VSpeak Sprachausga-bemoduls jederzeit über dessen Taster abstellen. Ein ggf. nur über das Multiplex Telemetriedis-play signalisierter Vario-Ton lässt sich über den daran vorhandenen Regler ebenfalls leiser oder ganz stumm regeln. Eine Höhenansage sollte jederzeit über den Taster der Sprachausgabe abrufbar sein. Dieser Zusammenhang verdeutlicht, dass der Einsatz eines Varios ohnehin eigentlich nur in Verbindung mit einer Sprachausgabe Sinn macht. Es ist kaum möglich, ein Modell in ggf. großer Höhe sicher zu steuern und gleichzeitig eine Anzeige auf dem Display abzulesen, sofern kein Co-Pilot dabei ist.

Eine automatische Höhenansage (z.B. beim Erreichen einer bestimmten Schlepphöhe) kann auch beim VSpeak-Vario programmiert werden, indem bei der beschriebenen Parametrierung für die Höhenangabe ein Alarmwert festgelegt wird. Die Sprachausgabe steuert (über die Dauer der Alarmpause), in welchen zeitlichen Abständen die aktuelle Höhenangabe als Alarmwert wiederholt wird. Wird z.B. ein relativ niedriger Alarmwert vorgegeben, z.B. 100m, erhält man bis zum Unterschreiten die aktuelle Höhe wahlweise im Abstand von 20 bis 60 Sekunden (Wert für die Alarmpause) automatisch angesagt. Ansonsten sind die Einstellmöglichkeiten für die Vario-Signalisierung halt nicht so umfangreich wie bei den viel teureren hochwertigen Variometer Systemen, welche ich ebenfalls im Einsatz habe. Gleichwohl bietet das VSpeak-Vario unter Berücksichtigung seines günstigen Preises schon bei der reinen Vario-Funktion eine den allermeisten Anforderungen mehr als genügend gute Leistung, auch für anspruchsvollen Modell-Segelflug.

Eine aktualisierte Software des VSpeak-Vario kann ähnlich einfach wie die Parametrierung geladen werden. Software-Updates stellt Volker Weigt per Email zur Verfügung; es wird auf die schon genannte Micro SD-Karte kopiert. Der SD-Bootlader des VSpeak-Vario mit Versionszähler erkennt das Update beim Einschalten und bootet es; die blaue LED flackert dabei kurz. Mit dem Übergang zum normalen Blinken ist das Update erledigt. Meine 2 VSpeak-Varios funktionieren übrigens auch in Verbindung mit meinem Sender Profi TX hervorragend, genau so wie vorher mit meiner MC 4000, welche mit der Sprachausgabe VSpeak ausgerüstet und inzwischen veräußert ist.

Aufzeichnung von Flugdaten (Loggen) und deren Auswertung

Mit der in das VSpeak-Vario bereits integrierten Log-Funktion besitzt das Produkt von Volker Weigt für diese Größen- und Preisklasse wahrscheinlich ein Alleinstellungsmerkmal. Lediglich eine Micro SD-Karte, wie sie bereits für die Veränderung der Parametrierung benötigt wird, muss dafür in dem Karten-Einschub des VSpeak-Vario verbleiben.

Standardmäßig beträgt die Aufzeichnungsrate für die Daten 1 Hz: Jede Sekunde werden die Werte erfasst und alle 10 Sekunden gespeichert. Wem das zu langsam ist, der kann die Auf-zeichnungsrate auf 5 Hz erhöhen (5 x je Sekunde erfassen und alle 2 Sekunden speichern). Dazu ist lediglich eine Datei namens „LOGRATE5.TXT“, egal mit welchen Inhalt (möglichst klein oder sogar leer) auf der Micro SD-Karte zu speichern. Die Speicherkapazität der Micro SD-Karte reicht auch für die erhöhte Aufzeichnungsrate. Mit jedem Einschalten des Empfängers beginnt die Speicherung der Log-Daten automatisch. Es wird jeweils eine neue Datei angelegt, welche den Namen „VS-V_000.VLG“ erhält. Dabei steht hier 000 für eine aufsteigende Nummerierung. Ein Datum wird vom VSpeak-Vario leider nicht generiert.

Für eine Auswertung sind die gespeicherten Log-Dateien zunächst von der Micro SD-Karte auf einen PC oder ein Notebook zu kopieren (möglichst in einen schnell wiederzufinden Ordner). Mit dem installierten Programm „VSpeak-Tools“ von Volker Weigt ist die Auswertung wirklich einfach. Nach dem Programmstart erscheint eine klar strukturierte Benutzeroberfläche mit mehreren „Reitern“. Für die Auswertung von Log-Daten ist der Reiter „Graph“ anzuklicken. Unter diesem öffnet sich das Auswertungsfenster, in welchem oben links die gewünschten Log-Dateien (bis zu 2 Dateien) aufgerufen werden können. Durch Setzen der entsprechenden Häkchen wird ausgewählt, welche der gespeicherten Sensorwerte dargestellt werden sollen. Es empfiehlt sich, maximal 2 Arten Sensorwerte im selben Fenster abzurufen (z.B. m u. V), weil sonst ggf. die Bezeichnungen dazu auf den vertikalen Achsen (links und rechts) des Graphs (hier links Meter und rechts Volt) nicht mehr zur Darstellung passen würden. Sind bereits 2 unterschiedliche Arten von Sensorwerten ausgewählt (z.B. m u. V) und wird ein weiterer Wert angeklickt (z.B. Steigen/Sinken in m/s), dann wird automatisch eine der zuvor ausgewählten Anzeigen abgewählt (im Beispiel die Höhe in m). Unten verläuft stets horizontal die Zeitachse. Der Aufruf der Sensorwerte lässt sich beliebig oft variieren. Mit der Möglichkeit die Werte von 2 Log-Dateien übereinander zu legen können diese prima verglichen werden. Der nachfolgende Bildschirmausdruck dokumentiert z.B., welche Spannungseinbrüche die Steigflugphasen mit dem E-Antrieb beim Antriebs-LiPo erzeugten und dass diese noch keine Tiefentladung verursachten.

VSpeak-Logdatei.JPG

Einstellung der VSpeak-Vario Parameter mit VSpeak-Tools

Wie schon anfangs erwähnt, kann mit dem Programm VSpeak-Tools auch die Parametrierung des VSpeak-Vario angepasst werden. Dazu wird in der Benutzeroberfläche der „Reiter“ MSB-Konfiguration aufgerufen und durch Anklicken des rechten kleinen Auswahlfensters „laden“ die zu ändernde MSB_Para.txt Datei ausgewählt. Der Rest ist selbsterklärend einfach in dem Sinne, wie dies bereits zur Festlegung der Adressen beschrieben wurde. Durch das Anklicken des Auswahlfensters „speichern unter“ ist die geänderte MSB_Para.txt wieder auf die Micro SD-Karte zu schreiben. Mit dieser kleinen Software ist die Parametrierung des VSpeak-Vario auch in der Version für Spektrum RC-Anlagen ähnlich einfach.

Die vom VSpeak-Vario gespeicherten Log-Daten lassen sich ferner mit der bekannten und via Internet erhältlichen universellen Software Logview auswerten. Die für diesen Zweck vorher erforderliche Umwandlung der gespeicherten Log-Daten in Logview kompatible Dateien gestaltet sich mit dem Programm VSpeak-Tools ebenfalls recht einfach. Ansonsten ist jedoch die Auswertung von Log-Daten mit der Software Logview zwar anspruchsvoller, aber für Anwender mit wenig Logview-Erfahrung deutlich komplizierter. Es würde auch die Zielsetzung dieses Beitrags sprengen, hier darauf besonders einzugehen.
 

stereodreieck86

User gesperrt
Gibt es inzwischen ein Update in Sachen VSpeak–Vario ?

Wie hat es sich in der Realität bewährt ? Und derzeit scheint es nicht verfügbar zu sein, stimmt das ?
 

enzo3892

User
Vspeak Vario und die Erfahrungen nach vielen Jahren

Vspeak Vario und die Erfahrungen nach vielen Jahren

Ich habe diese seit Jahren erfolgreich in Betrieb. Für mich ist einer der Kaufgründe die Kombination mit der Zellenmessung der Antriebsakkus. Die Gesamtspannung sagt nur einen Teil der Wahrheit über die Fitness der Lipos aus, aber die Anzeige der geringsten Zellenspannung ist eine klare Aussage und erhöht enorm die Sicherheit.
Gerade wieder 2 Stück neu bestellt.
Nach langem Einsatz einiger Vorgänger habe ich bei 2 Varios ein abdriften der Genauigkeit der Zellüberwachung bemerkt. Zum Volker gesandt und 2 Tage später neu kalibriert am Tisch. Das nenn ich mir echten Service.
Nach ca. 12 Varios im Einsatz, bin ich von diesem Produkt wirklich überzeugt
Gruß Enzo
 
Erfahrung bei Spektrum

Erfahrung bei Spektrum

Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung für das Vario an Spektrum.
Ich benutzte es an einem älteren TM1000.
Mir ist jetzt bei einem Testflug aufgefallen das die Verzögerung über eine Sekunde ist.
Am Sender DX10T ist verzögerung Vario auf 1/4s gestellt.?

Danke für Info Gerhard
 

Cabona

User
Was für eine Auflösung ist eingestellt und welche Version?

PS. Hab die DX10T übersehen, wie wird das Vario Tonsignal generiert?
 
Sender hat die Version 1.12
Einstellungen für das Vario am Sender
Verzögerung 1/4s
Steigen 0,2m/s
fallen 0,5m/s

Die Verzögerung ist am internen Pipser und am Vspeak-Varioton die gleiche
 

Cabona

User
Update mal auf Aireware 2.0* lösche anschließend alle Sensor und laß anschließend die Auotkonfiguration laufen.
Stell steigen und sinken auf 10cm/s.

*Modelle zur Sicherheit speichern. DSM2 bleibt erhalten.
 
So habe jetzt den Update durchgeführt.
Sender hat alles behalten, Gott sei Dank.
Wenn ich für steigen und Sinken 0.1m/s einstelle piepst es ständig da sich vermutlich im Zimmer schon der Luftdruck zui stark ändert
Bei 0,2m/s ist Ruhe Liegt vermutlich an der Auflösung des Varios
Die Verzögerung ist etwa 1Sekunde wenn ich Vario hochhebe.

Liegt es evt. am TM1000, das ist noch eins ohne DSMX Logo?
 

Cabona

User
Alle TM1000 sind DSMX/DSM2 fähig.
Wenns windig ist merkt man das in der Wohnung. Man merkt auch sofort wenn eine Tür in der Wohnung geöffnet und geschlossen wird.
Was für ein Vspeak Vario Standard oder Pro-Vario?

Außerdem mal in VSpeak nicht benötigte Sensoradressen abschalten. Powerbox ist überflüssig wenn man das Einzellen-Menue benutzt.
 
Ist das normale Vario
Habe im Vario alles ausgeschaltet bis auf Vario
In der Telemetrie auch alles bis auf Vario

Ist dann anscheinend Systembedingt.

Auch bei Jeti hat das Vspeakvario eine Verzögerung die naber kleiner ist

Es geht hat nix über das Picolario
 
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