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teRESa (Holzmodell): Entstehung und Baubericht

Mit dem Gedanken, einen alltagstauglichen, anfängerfreundlichen aber auch wettbewerbsfähigen Zweiachs-Segler zu entwickeln, mit dem man hinterm Haus auf der angrenzenden Wiese fliegen kann . . . waren die Parameter für die Herausforderung schnell gefunden. :D

Da es nicht die erste Eigenkonstruktion ist, wurde auf zwischenzeitlich bewährte Werkstoffe zurück gegriffen.
Auch noch ganz wichtig in der Aufgabenstellung war die Umsetzung einer reinen Holzkonstruktion um auch dem Reglement der RES-Klasse zu entsprechen.

Somit war klar, max.2m Spannweite, reiner Holzbau, mögliche Elektrifizierung und ein Fluggewicht unter 550g . . . und natürlich Spoiler, da die Wiese hinterm Haus nicht die Größe eines Fußballfeldes hat.


Man möchte hier die Entstehung, den Bau und einige Detaillösungen des Modells vorstellen und dokumentieren.
 

Onyx

User
klingt interessant, evtl. auch für die Jugendarbeit!

Bräuchte man keine Bügelfolie wäre es ja fast ein CO² neutrales Konzept bei reiner Holzbauweise ;)

Geht dann quasi in die Richtung der Libelle Evo nur mit anderem Flügeldesign. Was ich zumindest auf dem Bild deiner Homepage erkennen kann.

Der Winter wird hoffentlich lang - dann zeig mal her :) bis jetzt gefällt mir dein Konstruktionsprizip beim Impression recht gut und es muss ja nicht immer gleich ein reines Wettbewerbsmodell sein.

Gruß
Christian
 

lotar

User
oh was neues ... über den Teresa hat der Hr. Konstrukteur bislang noch nix auslassen, oder hab ich da etwa was versäumt?

Wann gibt's Bilder von der Guten?
 
Hallo hänschen,

ist doch nur vom Hersteller der Versuch, mit einem 2. Aufguß auf dem gebrauchten Teebeutel noch etwas mehr Aufmerksamkeit für den Abverkauf der Teresa zu erlangen.

Das Modell ist doch für Hobbyflieger ganz ok und hat zudem einen günstigen Preis und kann der Einstieg in die RES-Wettbewerbsklasse sein.

Na ja, aber CO² neutral? Ich weiß ja nicht, wieviel Sprit man so vergurkt :eek:, wenn man zum Modellflugplatz fährt oder gar zu Wettbewerben.
CO² neutral ist es, wenn man zuhause das Ausatmen einstellt.

in diesem Sinne grüßt
der Nichtflügler
 

Onyx

User
... ist doch nur vom Hersteller der Versuch, mit einem 2. Aufguß auf dem gebrauchten Teebeutel noch etwas mehr Aufmerksamkeit für den Abverkauf der Teresa zu erlangen.

Das Modell ist doch für Hobbyflieger ganz ok und hat zudem einen günstigen Preis und kann der Einstieg in die RES-Wettbewerbsklasse sein.
ich finde das doch OK. Ich muss ganz ehrlich sagen dass ich mich bis vor ca. einem 1/2 Jahr gar nicht mit dem Thema RES auseinandergesetz habe. Erst als ich im Rahmen vom Flying Circus einen Wettbewerb mit Hilfe von Georg Kraus aus dem Boden gestampft habe, wurde begonnen sich mit der Thematik zu beschäftigen.

In der F3RES Klasse findet doch zwischenzeitlich auch ein ambitionierter Material- und Konstruktionseinsatz statt. Die Konstruktion vom Teresa schein ja zu funktionieren, also warum das nicht im normalen Segelflugbereich zu thematisieren. Dem Freizeitpilot sind die Abfluggewichte meist auch nicht so wichtig. Selektiere Holzware in den Konstruktionen zu verwenden bedeutet ja auch Aufwand und der schlägt sich halt im Preis nieder. Weiterhin denke ich auch das im RES-Bereich das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Wo ein Wettbewerb da auch ein Ehrgeiz.

Na ja, aber CO² neutral? Ich weiß ja nicht, wieviel Sprit man so vergurkt
, wenn man zum Modellflugplatz fährt oder gar zu Wettbewerben.
CO² neutral ist es, wenn man zuhause das Ausatmen einstellt.
... sollte meinerseits auch eher ein kleiner Spaß sein - weil es sich offensichtlich um einen reinen Holzbausatz handelt.

Wo soll denn der ganze Nachwuchs - nach dem ganzen Schaumwaffelzeug - abgeholt werden, wenn nicht beim klassischen Modellbau.

Es ist doch schön wenn jemand sich heutzutage die Arbeit macht und noch "Komplett-Bausätze" fertigt. Sprich jedes Kleinteil, kompletten 1:1 Bauplan, Schleifpapier usw. komplettiert und einpackt.

Bei dem was ich bisher von Robert gesehen habe steckt da echt Herzblut drin. Auf die großen in der Branche brauchen wir nicht mehr zu warten ...

Oder hat jemand ernsthaft Lust sich gewerblich für den Preis hinzustellen ... denn nicht jeder kennt jemanden der jemanden kennt der eine Fräse hat ;)

In diesem Sinne "Europa First" - ich habe auf jeden Fall wieder Lust am Holzbau gefunden.

Schönes Wochenende

Christian
 
Hallo Leute!

Hallo Leute!

Der ONXY trifft es da schon ganz gut auf den Punkt.
JA, der teRESa war schon für den Wettbewerbseinsatz gedacht. Die erste Gewichtsbilanz hat den Plan dann aber ordentlich ins wanken gebracht.
Die folgenden Flüge waren aber derart vielversprechend, dass die Hoffnung wieder lebte.

Ein zweites Modell wurde aufgebaut. Diesmal nur die Rippenfelder am Flügel und am Leitwerk mit oralight bespannt.
Die Holzoberfläche bekam einen dreifachen Porenfülleranstrich, die Rumpfnase eine fluoreszierende Folie drauf.

Und siehe da, 90gr eingespart! Das Gewichtsziel wurde so annähernd erreicht. Auch das Blei in der Nase reduzierte sich.
Die Flugerprobung war überraschend . . . anders.
Auf einmal war er mit dem impRESsion gleich auf. :) Die Schwerpunktoptimierung ergab dann ein Fluggewicht unter 500g.

IMG_4602.JPG

Somit perfekt für den Allroundeinsatz.

Auf weitere großartige Optimierungen wurde verzichtet, denn so aufgebaut, erfüllt er jetzt alle geforderten Bedingungen.

Um das Modell nun auch den genannten "Freizeitpiloten" vor zu stellen, wurde hier, im allgemeinen Segelflugbereich, dieser Bericht gestartet.
Eine ausführliche Baudoku soll entstehen und Lust auf den Holzmodellbau machen. ;)
 
opening

opening

So, am WE war es endlich soweit.

So sieht der aktuelle Bausatz aus, mit dem man sich die nächsten 15Std, bis zum fertigen Rohbau, beschäftigen darf. :D

IMG_5671.JPG

Auch hier geht man wieder den Weg des Komplettbaukastens. Bis auf den Kleber ist alles vorhanden, um den Rohbau entstehen lassen zu können.
Bauplan 1:1 in Farbe, damit man die einzelnen Holzarten besser unterscheiden kann.
Die bereits bewährte Klebefolie zum Schutz des Planes ist auch mit dabei.
Komplettes Kleinteilezubehör . . mit Ersatzschrauben (für den Fall der Fälle)
Die Leisten sind in der Länge vorbereitet und beschriftet . . . und auch das Schleifpapier in zwei Körnungen liegt bei.

Na dann . . . los geht's! :)
 
Vorbereitungsarbeiten

Vorbereitungsarbeiten

Der aufgespannte Bauplan wird gleich einmal mit der beiliegenden Bucheinbindefolie über das Höhen-, das Seitenleitwerk, die Rumpfverstärkung und die Flächen geklebt.

IMG_6075.JPG

Man muss schon ein wenig aufpassen, sonst schleichen sich Falten rein, die man nicht mehr raus bringt. :(

Begonnen wird mit ein paar Vorbereitungsarbeiten für den Rumpf, damit der Bauablauf danach, ohne gezwungene Trockenpausen von der Hand geht.
 
schön der Reihe nach . .

schön der Reihe nach . .

.......dann sollte ich den Plan in Graustufen drucken lassen! . .
so ein Farbwechsel hat schon was. ;)

Falten im Plan? Alles halb so schlimm, steht er mir besser zu Gesicht :-) . . .
Deine Falten lassen dann auf Erfahrung zurück schließen, oder wie :D

Zurück zum Thema!
Kleine Schritte sind derZeit nur möglich. Da passen die Vorbereitungsarbeiten geradezu.

Die Hochstarthakenverstärkung wird aus zwei Sperrholz und einem Balsateil zum Sandwich zusammengeklebt.
Hochstart_1.jpg
Hochstart_2.jpg

Das Gegenlager im Rumpf für die Flächenverschraubung wird aus zwei Sperrholzteilen hergestellt. Von der Unterseite dann noch die M3-Muttern mit Sekundenkleber eingeklebt und anschließen wird noch ein Reststück des 0,4er Sperrholz zur Muttersicherung aufgeklebt.
Flächenbef.jpg

Der nächste Schritt ist die Rumpfverstärkung. Diese einfach am Plan niederheften, dünnflüssigen Sekundenkleber drüber und fertig.
Zwei mal natürlich ;). . . für jede Rumpfseitenwand eine.
Rumpfverst_1.jpg

Als nächstes werden dann die Rumpfseitenwände aufgebaut . . .
 
Leitwerk

Leitwerk

Da das Seitenleitwerk ja zum Ausrichten des Rumpfes benötigt wird, wurde es vor den weiteren Rumpfarbeiten mal schnell zusammen geklebt.

Die Teile vom Trägerbrett auslösen und auf dem Bauplan mit Stecknadeln nieder heften.
Seitenleitwerk_1.jpg

Wenn alle Bauteile an ihrer Position sind, einfach dünnflüssigen Sekundenkleber wieder drüber, trocknen lassen und fertig.
Seitenleitwerk_2.jpg

Seitenleitwerk_3.jpg

Gleiche Vorgehensweise dann beim Höhenleitwerk . . .
Höhenleitwerk_1.jpg

Höhenleitwerk_2.jpg

Höhenleitwerk_4.jpg

Dann muss noch die Schraubverstärkung aus den zwei Sperrholzteilen zusammen geklebt werden, bis dies seinen Arbeitsplatz im Leitwerk einnimmt.
Höhenleitwerk_5.jpg

Höhenleitwerk_6.jpg

Höhenleitwerk_9.jpg

Was fehlt jetzt noch?? Natürlich! . . das Höhenruder ;)
Der Verbinder wird mit Holzleim eingeklebt.
Höhenleitwerk_7.jpg

. . und wenn jetzt schon alles so schön da liegt, kleben wir gleich noch den CFK-Stift ein, der dann in den Rumpfspant eingreift und das Leitwerk hinten in seiner Position festhält.
Denn man muss wissen, das Höhenleitwerk wird für den Transport abnehmbar. :D
Der Rest des Schlitzes wird mit Balsaresten aufgefüllt und anschließend bündig geschliffen.
Höhenleitwerk_10.jpg

Abschließend wird die Oberfläche noch überschliffen . . . solange die Teile noch an der Folie fest kleben. ;)
Höhenleitwerk_11.jpg

So, das wars mal für heute.
Als Nächstes kommt dann wirklich der Rumpf dran . . . ;)
 

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MX 22

User
Gute Idee mit dem Schleifen auf dem Baubrett. Das merke ich mir. Ansonsten hab ich öfters das Problem beim schleifen solch filigraner Teile, selbige ausreichend festhalten zu können, ohne sie zu beschädigen.

Gruß
Gerd
 
Problem beim schleifen solch filigraner Teile, selbige ausreichend festhalten zu können...


Auf ein Stück Schleifpapier ca. 100er korn, oder auf eine Gummimatte / Streifen (Auto oder Fahrradschlauch) hilft...
 
Ich würde mich da auch nicht auf die Haltekraft vom CA verlassen, wenn der wo auslässt schiebst du schnell mal dein Gebilde an die noch haftende Stelle, nicht schön.

Wie Hans sagt, Schleifpapier K100, (Schleifplatte).
Und dann hab ich da von Christian Baron eine sogenannte Kofferraummatte abgeguckt.
Das ist so ein Netz aus Schaum, leg ich bei den größeren Teilen immer bei, da verrutscht wenig, aber vor allem vermeidet man Druckstellen im Balsa oder auf welcher Oberfläche auch immer.

LG Andreas
 
Na bei den Mengen :eek: von CA, die er aufbringt (man beachte die Pfützen auf den Leitwerken!) braucht er keine Sorge zu haben, daß sich ein Teil unbeabsichtigt löst!

Um nur die Teile untereinander stabil zu verkleben könnte man mit 1/3 der Klebermenge auskommen.
Ich kann die Dämpfe des CA nicht so gut ab, deshalb gehe ich eher sparsam damit um.

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
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