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teRESa (Holzmodell): Entstehung und Baubericht

jetzt wird's heiß . . .

jetzt wird's heiß . . .

Heute hab ich mal das Bügeleisen angestartet um zu sehen, ob ich es noch kann . . . . diese faltenfreie Sache. ;)

Grundsätzlich wird die Oralight ja mit viel weniger Temperatur gebügelt, als es die Oracover zB. benötigt.
Ich stell daher bei meinem Eisen den Regler mal auf 1,5 . . für das Anheften der Folienränder.

Ach ja, bei diesen mehrteiligen Flächen bietet es sich nahezu an, die Folie mit der Querseite (also den 60cm) in Spannweitenrichtung aufzubringen. Dadurch spart man ordentlich Folie und der Verschnitt hält sich extrem in Grenzen. ;) . . somit reichen bei einem 2m RES Modell 2m Folie . . . inkl. Rumpf. :cool:

Und noch ganz wichtig! . . . bei den doch recht "weichen" RES-Flächen, sollte die Folie immer gleich auf der Ober und Unterseite aufgebracht werden, damit sich der Flügel dann beim Spannen der Folie nicht zu sehr verzieht. Das Problem haben wir Gott sei Dank beim teRESa nicht. :)
Ich hab es mir trotzdem angewöhnt, so vor zu gehen . . . .

Zuerst wird jetzt aber die Spoilerklappe anfoliert.
Funktioniert so . . . .

Folie_2.jpg . . INNENSEITE (bündig auf die Beplankung legen)

Folie_3.jpg . . umklappen

Folie_4.jpg . . AUSSENSEITE (drüber bügeln)

danach kommen die Rippenfelder an die Reihe. Ich beginne von der Wurzel zum Randbogen. Sinnvollerweise die dunklen deckenden Farben am Schluß . . . hab ich wieder mal nicht geschafft. :confused:

Folie_5.jpg . . UNTERSEITE rundum anheften

Folie_6.jpg . . das Gleiche auf der OBERSEITE

Folie_7.jpg . . SPANNEN (mit etwas erhöhter Temperatur)

Folie_9.jpg . . Unterseite SPANNEN

also ich muss sagen, die Oralight geht echt einfach zu verarbeiten. Macht Spaß :)

Naja, und nach doch guten zwei Stunden schaut dann eine Flächenhälfte so aus.
Folie_10.jpg

Im Hintergrund sieht man das notwendige Werkzeug, um vernünftige Ergebnisse zu schaffen (Cutter mit neuer Klinge, spitze Schere und ein Alulineal). Die Schneidunterlage stammt übrigens vom IKEA ;)
Man sollte auch nicht den Aufwand scheuen, ein paar Streifen zu schneiden und auf zu bügeln . . . die machen die Sache erst so richtig "vollständig".

Fortsetzung folgt ;) . . .
 
. . es ist vollbracht

. . es ist vollbracht

Nach ein paar "heißen" Stunden mit dem Bügeleisen ist es nun soweit mal erledigt.
Der Schweiß steht mir noch auf der Stirn, aber ich kann und will Euch das Ergebnis nicht verheimlichen :)

seht selbst . . . .

Folie_18.jpg

Folie_17.jpg

Folie_16.jpg

Folie_15.jpg

Folie_14.jpg

Folie_13.jpg

Folie_12.jpg

Folie_11.jpg

Und weil mich natürlich auch das Gewicht interessiert, welches durch die Folie dazu gekommen ist, war der nächste Schritt zu Küchenwaage.
Und ehrlich? Ich konnte es nicht glauben :D. . . . hab den Flieger in allen Lagen mind. 5x drauf gelegt, aber es ist nicht mehr geworden. ;)

Rohbaugewicht_5.jpg

Also ich bin mit dem derzeitigen Resultat mehr als zufrieden, denn ich hatte mich auf 480g eingestellt.
Bei dem angezeigten Gewicht sind jetzt der Motor, Spinner, Luftschraube, die zwei Rumpfservos (HS45) und die Verkabelung in der Fläche dabei.

Somit bleibt der Blick auf das endgültige Fluggewicht wieder mal spannend ;) . . (Akku - 50g, zwei HS40 - 12g, Empfänger - 15g, Regler - 15g)
Wenn ich das erreiche, was ich mir gerade überschlagmäßig im Kopf zusammendividiere, . . . . dann kann ich nur sagen, ZIEL erreicht. :cool:
 
Jetzt ist erst mal Pause . . . hier

Jetzt ist erst mal Pause . . . hier

Jetzt kommt auf jeden Fall mal eine längere Pause meinerseits, da auch noch andere Modelle auf die Folie warten.
Ihr wollt gar nicht wissen wie viele . . . ;) :D

Das Wetter lädt ja derzeit auch nicht gerade für einen Erstflug ein, somit werd ich meine Zeit sinnvoll in der Werkstatt nutzen.

Die kleinen Schritte bis zum flugfertigen Zustand (Spoilerservos einbauen, Anlenkungen, Einbauten) werd ich dann gesammelt vor dem Erstflug mitteilen.
Bis dahin, viel Spaß weiterhin beim Basteln und der Vorfreude auf den Frühling :) . . und die ersten Bewerbe ;)

Grüße an alle
Robert
 
noch ein Seglerrumpf

noch ein Seglerrumpf

Hallo Leute!

Weil ich nicht nur das machen kann was ich eigentlich soll, hab ich so nebenbei noch einen Seglerrumpf für den teRESa aufgebaut :D
Somit kann ich dann beide Bereiche abdecken und Euch mit Infos weiter versorgen ;)

Hab auch bei diesem Rumpf gleich mal den verstellbaren Hochstarthaken eingebaut, der dann auch in die Serie übernommen werden soll.
Der Aufbau schaut folgendermaßen aus . . .

Das Gegenlager, welches den Hochstarthaken und die M3-Mutter aufnimmt besteht aus 3x2mm Flugzeugsperrholz

Hochstart_2.jpg

eine "Grundplatte" wird mit der Führungskulisse verklebt. Dieses Bauteil kommt dann in die vorbereitete Öffnung im Rumpfboden.

Hochstart_1.jpg

Danach wird der Haken in die vorbereitete Bohrung gedreht und mit der M3-Schraube wird das Ganze dann festgeklemmt.

Hochstart_3.jpg

Hier fehlt noch die Beilagscheibe, die den Druck dann großflächiger verteilen soll.

Hochstart_4.jpg

Somit ergibt sich dann ein Bereich von 15mm in dem der Haken verschoben werden kann. Ich denke das sollte reichen, wenn die hinterste Position leicht hinterm Schwerpunkt liegt.

Hochstart_6.jpg Hochstart_5.jpg


Der Seglerrumpf schaut folgendermaßen aus

Rumpf-S_3.jpg

Rumpf-S_2.jpg

und hat ein Rohbaugewicht (ohne irgendwelche Einbauten) von . . . .

Rumpf-S_1.jpg

lässig, oder?? :) :cool:
 
auf die Zielgerade

auf die Zielgerade

Als nächstes werden nun die Servos im Rumpf eingeschraubt und die Anlenkungen am Höhen- und Seitenruder gemacht.

Ich hab mir bei den RES'lern angewöhnt, keine Gabelköpfe zu verwenden.
Somit kommt auf der Servoseite eine Z-Kröpfung auf den Stahldraht und am Ruder einfach eine rechtwinkelige Abbiegung.

Stahldraht in das Führungsrohr einziehen und den Servohebel auf die Z-Kröpfung auffädeln. Den Hebel dann auf's Servo stecken.
Natürlich sollte das Servo vorher in die Neutralposition mit dem Servotester gebracht werden. ;)

Anlenkung_3.jpg

Zuvor wird das Ruder noch mit einem Streifen Krepp in der neutralen Position fixiert, damit man die genaue Position des Ruderhebelloches am Draht markieren kann.

Anlenkung_2.jpg

Anlenkung_1.jpg

Dann wird der Draht mit der Spitzzange gepackt und per Hand in die Richtung gebogen, dass sich der Draht dann nach dem Einhängen gegen den Ruderhebel drückt.
In meinem Fall hier beim Seitenruder nach unten und beim Höhenruder vom Rumpf weg.

Anlenkung_4.jpg

Der Draht wird dann auf die erforderliche Länge mit dem Seitenschneider gekürzt und in den Ruderhebel eingehängt.

Anlenkung_5.jpg

Naja, das wurde ja gar nicht so schlecht erwischt. :)
Die geringe Außermittigkeit wird dann mit der Anlage beim Einstellen der Ruderausschläge korrigiert.

Anlenkung_6.jpg

Als nächstes kommen dann die Spoilerservos dran . . . . wenn die Lieferung mit den HS-40 eintrifft. :confused:
Aber, Flugregler, Akkupositionierung und Empfängereinbau kann ja trotzdem schon mal gemacht werden . . . morgen :D
 
. . . auf ins Ziel !!

. . . auf ins Ziel !!

Hallo Leute!

jetzt hat es doch eine halbe Ewigkeit gedauert, bis der teRESa fertig geworden ist. :confused: . . . hätte ich nicht den kommenden Bewerb im Genick, puh wer weiß, wer weiß . . ;)

Als Nächstes kommt der Einbau der Spoilerservos an die Reihe - wieder mal ein HS-40.
In den Servohebel wird ein kurzes Stück 1,2mm Stahldraht eingeklebt, der dann das Öffnen und Zuziehen der Klappe übernimmt.
Zuerst die ganzen Lötarbeiten bei den Kabeln und und dann wird es spannend . . . wie soll das Servo denn nun am Klapperkasten sitzen??

Um einen 90°gen Ausschlag der Klappe zu bekommen, muss die Servohebeldrehachse ein wenig hinter der Spoilerdrehachse sitzen - Richtung Endleiste. Hier aber Vorsicht, denn ewig viel Spielraum gibt es nicht, sonst wird der Schlitz iin der Führungskulisse zu kurz und der Spoiler lässt sich nicht ganz schließen!

Das Servo kleb ich wieder mit ein paar Tropfen CA auf den Klapperkasten.

Anlenkung_7.jpg

Immer wieder mit dem Servotester das Öffnen und Schließen kontrollieren, bevor man das Servo endgültig reinklebt.

Passt alles zur Zufriedenheit, wird die Servoöffnung mit einem Stück Folie einfach überbügelt . . . und man kann nichts mehr erkennen. :)

Anlenkung_8.jpg

Jetzt fehlen noch am Regler die nötigen Steckverbindungen und dann kann's losgehen mit dem Programmieren der Anlage.

Der Empfänger kommt unter die Fläche und der Akku sowie der Regler vor die Servos.

Platzverh_Rumpf_1.jpg

Rumpf_fertig_1.jpg

Puh, na und dann wird gleich mal der Schwerpunkt kontrolliert . . . angezeichnet bei 74mm.
Hihi . . ein leichtes Grinsen macht sich breit . . . die Position passt ohne irgendwelche Korrekturen. :D :cool:
Na dann steht ja dem Erstflug nichts mehr im Wege . . . ;)

Halt! Halt! Halt! . . . . vorher will man aber noch das endgültige Fluggewicht wissen!?!
na dann schaut mal :) . . . 532g . . . geht doch.

Fluggewicht_1.jpg

SO, und jetzt ab auf die nächste Wiese :cool:

im Flug_4.jpg

im Flug_1.jpg

im Flug_5.jpg
 

mipme_kampfkoloss

Vereinsmitglied
Teammitglied
ma, cool dass ich das jetzt gelesen/gesehen habe - das mit dem verstellbaren Hochstarthaken.
Bin grad dabei einen kleinen Rumpf zu bauen - und genau so was brauch ich jetzt. Perfekt! Merci! :)
 
Wenn man sich auf die Seitenwände in die Rumpföffnungen z. B. 0,4 mm Sperrholz-
streifen auflegt und dann mit dem Deckel zusammen anschleift, dann kann man das nachher
besser folieren. Und der Deckel schließt auch ordentlicher u. dauerhafter:

Kanten.JPG


Gutes Gelingen weiterhin!
 
ma, cool dass ich das jetzt gelesen/gesehen habe - das mit dem verstellbaren Hochstarthaken.
Bin grad dabei einen kleinen Rumpf zu bauen - und genau so was brauch ich jetzt. Perfekt! Merci! :)
Ist doch lässig, wenn man anderen "Enthusiasten" . . ;). . eine Idee in die Hand legen kann. Dafür ist das Forum doch da.

@Alemao
danke für deinen Tipp, werde das beim nächsten "Opfer" gleich mal ausprobieren. ;)
die Kantenschauen schauen wirklich sauber aus :)
 

moze

User
Folieren

Folieren

Howdy!

Ich hoffe keinem auf die Füße zu treten indem ich irgendetwas überlesen habe...

Ich frage mich gerade ernsthaft: hast du die D-Box nicht foliert?!?!? Fällt mir erst gerade auf, nachdem ich mir die Bilder ein 3. mal angeschaut habe. Behandelst Du sie denn irgendwie?
Ich muss sagen, auf die Idee wäre ich NIE gekommen um Gewicht zu sparen, außerdem sieht es noch recht abgefahren aus.
Wie verhält sich dass dann auf Wiese?
Grünt das irgendwie ein oder wird dreckig von den Matschefingern?
Wie ist die Alltagsusability? ;)

Fragen über fragen :D
abgefahrene Idee!!

Grüße

Tim
 
Ich hoffe keinem auf die Füße zu treten indem ich irgendetwas überlesen habe...
Na hoffentlich halten wir das aus ;) :D

Ich frage mich gerade ernsthaft: hast du die D-Box nicht foliert?!?!? Fällt mir erst gerade auf, nachdem ich mir die Bilder ein 3. mal angeschaut habe. Behandelst Du sie denn irgendwie?
Ich muss sagen, auf die Idee wäre ich NIE gekommen um Gewicht zu sparen, außerdem sieht es noch recht abgefahren aus.
Wie verhält sich dass dann auf Wiese?
Grünt das irgendwie ein oder wird dreckig von den Matschefingern?
Wie ist die Alltagsusability? ;)

Fragen über fragen :D
abgefahrene Idee!!

Grüße

Tim
Hallo Tim,

naja, vl.doch was überlesen ;) . . aber egal, ich erzähl's gern noch mal. Ist ja kein Geheimnis. :)
Richtig gesehen, die D-Box ist ohne Folie! . . . Richtig, um wieder mal Gewicht zu sparen (und da kommt eine ordentliche Fläche zusammen. Auch am Rumpf . . . vor allem hinterm CG)

Behandelt wird das mit 2-3mal Porenfüller und dann am Ende einmal leicht mit 400er Papier drübergehaucht :D. . . damit die lästig aufgestellten Fasern "planiert" werden. Ist beim Sperrholz nicht so gravierend, aber man merkt doch den Unterschied. Den Schleifstaub dann mit einer leicht angefeuchteten Küchenrolle abwischen. Fertig :cool:

Hochseetauglich wird der Flieger dadurch nicht, und auch nach dem Regen ist es sicher geschickter, den Flieger zu fangen als ihn in die Wiese zu setzen . . . aber sonst, passt es perfekt. Und wenn die Nasenleiste mal grün ist, dann einfach wieder mal Drüberstreicheln und Nachpinseln.

Und jetzt nochmal den Vergleich hervorgerufen, zwischen dem ersten teRESa in der Seglerversion mit 590g und dem jetzigen in der E-Version mit 532g . . . macht das schon Sinn.
(Bausatzausführung ist die gleiche geblieben . . .)

schöne Grüße aus Österreich
Robert

PS: und wem es dann mit RES zu fad wird, wechselt dann einfach die Fläche ;) . . . . zum teRESa fxj
 
Wettbewerbsluft

Wettbewerbsluft

Nachdem ich mit dem teRESa jetzt auch noch die ersten Wettbewerbserfahrungen machen konnte, möchte ich Euch noch ein paar weitere Eindrücke mitgeben.

Aufgrund der angekündigten Windstärke am Tag des Bewerbes war für mich schnell klar, . . . teRESa-Bedingungen. ;)

Am Vortag, bei vorhergesagten 18km/h Wind, wurden noch einige Flüge gemacht, um den Flieger doch noch ein wenig besser kennen zu lernen und um vor allem den Wind bei der Landeeinteilung besser einschätzen zu können.
Wenn kein Wettbewerbsstreß im Nacken sitzt, klappt das gar nicht so schlecht, musste ich feststellen. :cool: Mit den Leistungen des Fliegers war ich sehr zufrieden. Auch das Handling bei dem starken Wind bereitete grundsätzlich keine Probleme und sogar Flugzeiten an die geforderten 6:30 konnten erreicht werden. Mit den 532g „Kampfgewicht“ bewegt er sich auch noch gegen den Wind ohne ihn deutlich „andrücken“ zu müssen.

im Flug_5.jpg

im Flug_4.jpg

im Flug_3.jpg

im Flug_2.jpg

Wettbewerbstag! . . . naja :confused: , der Wind wurde stärker vorhergesagt, als erwartet.
Was tun?? . . . aufbalastieren?? . . . hmm, probieren wir in der ersten Runde mal ohne.
Das Fliegen war dann gar nicht so das Problem, sondern mehr die Lee- und Thermikwirbel im Landefeld. Puh, da musste man schon höllisch aufpassen und sofort auf jede Bewegung reagieren, um nicht komplett aus der Richtung geworfen zu werden. Aber da ging es allen gleich. :p

Und das Fluggewicht?? . . . hätte bei den gut 20km/h Wind, Spitzen bis über 30km/h, etwas höher sein können . . so 100g mehr, wären sicher kein Fehler gewesen. Beim Stehen gegen den Wind, konnte man beobachten, wie der Flieger im Zeitlupentempo nach hinten versetzt wurde.

Nichts desto trotz, wurden 4 Durchgänge geflogen, das Modell blieb unbeschädigt . . . und ich landete am 4.Platz.

UND? . . . die Spoiler braucht man trotzdem ;) , um auch bei solchen Bedingungen zum Landepunkt zu treffen . . . und um aus großen Höhen ab zu steigen. Denn wenn’s rauf geht, dann geht’s rauf! :D

im Flug_9.jpg im Flug_7.jpg

im Flug_6.jpg

im Flug_1.jpg

Fazit:
Ein gelungener Alltagsflieger, der’s auch im Wettbewerb bringt . . . mit der erforderlichen Erfahrung und Übung des Piloten.

im Flug_8.jpg

Grüße
Robert
 
eine Erfahrung reicher . . .

eine Erfahrung reicher . . .

Hallo Leute,

die Teilnahme beim Bewerb in Eppenstein war recht interessant.
Es konnten weitere Eindrücke und Erfahrungen mit dem Modell gesammelt werden . . . . und zu guter Letzt auch noch eine ansehnliche Platzierung :D

Die Bedingungen waren diesmal perfekt auf RES zugeschnitten.
leichter Wind (außer im Fly-off :confused: )
deutliche thermische Ablösungen
leicht bedeckte Bewölkung
Sonnenbrand im Nacken und im Gesicht :D

schon in der Früh, um ca. 9Uhr, konnte beim Testflug, die erste Thermikluft geschnuppert werden.
Start des ersten Durchganges um 9:30.
Die ersten zwei Durchgänge waren von der eigenen Nervosität überschattet und ergaben nur ein ernüchterndes Ergebnis.
Aber ab der dritten Runde ging es aufwärts :) . . . eine 950er und zwei 1000er Wertungen ließen Hoffnung aufkommen.
Dann die 6.Vorrunde und beim re-start ging dem Akku der Saft aus . . . nochmal landen . . . Akku tauschen . . . 5min Restzeit (eh ned stressig ;) :D) . . . und dann noch das Beste daraus gemacht.

Schlußendlich als 4.platzierter ins Fly-off.

So, was macht das Wetter?? . . . die Bewölkung verdichtet sich, der Wind schläft komplett ein. :confused:
Hmmm . . . naja . . . nicht unbedingt die idealen Bedingungen für meinen teRESa. Ein bisschen Wind wär schon ned schlecht gewesen . . . aber wünschen kann man sich ja viel ;)

Dank der windstillen Verhältnisse funktionierten die Landeeinteilungen nicht schlecht und ich konnte mich vom 4. auf den 3. Platz vorkämpfen.

Unterm Strich ist für solche Bedingungen ein wenig mehr Flächeninhalt kein Fehler, denn das Siegermodell fliegt in der gleichen Gewichtsklasse - 530g!!

Trotzdem:
es hat irrsinnigen Spaß gemacht (das ist das Wichtigste) und es hat gezeigt, wenn das nötige Händchen vorhanden ist, dann fliegt man vorne mit.

So, das war's.
Bis zum nächsten Modell. ;)
Robert
 
in der fxj-Variante mit dem 2m30 Flügel

in der fxj-Variante mit dem 2m30 Flügel

Hallo Leute,

um die Einsatzmöglichkeit des teRESa zu erweitern, wurde ja, wie auch bereits hier, auf die Möglichkeit hingewiesen, auf den RES-Rumpf einen 4-Klappenflügel zu montieren.

Welche Figur(en) dieses Konzept in der Luft hinterlässt, sieht man sehr schön hier in dem kurzen Video, welches heuer in Großarl aufgenommen wurde.


schöne Grüße
Robert

Wie die Sache beim Hochstart aussieht . . . davon werd ich noch berichten :cool: . . . von beiden Versionen ;) , eh klar :D
 
teRESa fxj - 2,3m

teRESa fxj - 2,3m

Den Aufbau dieser 4K-Fläche werde ich Euch in den nächsten Tagen in groben Schritten präsentieren.

Es ist ja jetzt Bauzeit :) und eben eine Erweiterung der RES-Version. Rumpf ist der gleiche geblieben ;)

Um gleich mal zu verraten was Euch erwartet . . . hier ein Rohbaubild

Rohbau_02.jpg

. . . also, dran bleiben und mitlesen :cool:
 
Flächenbau teRESa fxj - Teil 1

Flächenbau teRESa fxj - Teil 1

Los geht's!! :)

Da die Tragfläche eine 3-fach V-Form hat, müssen 3 Teile je Flächenhälfte gebaut werden die dann zusammengeklebt werden.
Logisch, oder?

Bevor mit dem "richtigen" Flächenaufbau begonnen werden kann, muss noch etwas Vorarbeit geleistet werden.
Die Rippen 2 und 3 werden zusammen geklebt und die Rippen 17 u 18, sowie die beiden Rippen 7. Ist immer eine Kombi aus Balsa und Sperrholz ;)
Bitte auf rechte und linke Flächenseite achten!!

Dann kommt wieder die bewährte Bucheinbindefolie auf den Plan und dann gehts los.
Untere Beplankung aufheften und Holmgurt 3x5mm Kiefer auf die untere Nasenbeplankung kleben.

Fläche_01.jpg

Fläche_02.jpg

Begonnen wird mit Rippe 8!! . . da hat man die beste Kontrolle zum Plan ;)

Fläche_03.jpg

danach arbeitet man sich Schritt für Schritt, ähhh Rippe für Rippe zum Flächenknick vor. Dazwischen kommt immer gleich mit dickflüssigen Sekundenkleber die Holmverkastung, die die mit Leim geklebten Rippen in Stellung halten. ;) Hat man sich an die Handgriffe gewöhnt, geht das recht flott.

Fläche 04.jpg

Ist man beim Flächenknick angekommen, wird zur Flächenwurzel ergänzt. Hier dient die Verkastung als perfekter Abstandhalter und man braucht nur auf die Parallelität der Rippen zueinander achten.
Die Schrägstellung der Rippen (an der Wurzel und beim Knick) wird grundsätzlich auch durch die Verkastung vorgegeben. Zur Kontrolle liegen aber Winkelschablonen bei.

Fläche_05.jpg

Das Rippengerüst ist so relativ schnell aufgebaut.

Fläche_06.jpg

. . . spätestens jetzt wird ein Reststück vom 1,5er Bala unter die untere Nasenbeplankung geschoben, um diese anzuheben und an die Rippen zu drücken.
Danach wird die Hilfsnasenleiste an die Rippen gepinnt und mit dünnflüssigen Sekundenkleber angeklebt. Im Zuge dessen werden auch die Rippen und die Hilfsnasenleiste an die untere Beplankung geklebt.
Bei mir alles mit Sekundenkleber.

Fläche_07.jpg Fläche_08.jpg

Als nächstes folgt bereits der obere Holmgurt. Danach wird die Messinghülse bzw. der Stahlstab mit 5mm in die vorbereiteten Rippenöffnungen eingeschoben (hin und wieder auch eingeschlagen) :D
Die Löcher passen fast zu genau und durch die leichte Schrägstellung der ersten Rippe, zwickt es auch noch zusätzlich. Also mit Gefühl, mit ein wenig Gewalt, nachhelfen ;)

Fläche_09.jpg

Nicht auf den Torrsionsstift vergessen!! . . . dann kann schon die obere Endleistenbeplankung aufgeklebt werden. Die Servokabel ziehe ich dann später ein. Es sind ja "nur" 3 Rippen unter der Beplankung, da trifft man auch im Nachhinein mit dem Kabel durch.

Fläche_10.jpg

Fläche_11.jpg

Zum Abschluss der ersten Etappe wird nun noch die Hilfsnasenleiste plan mit den Rippen gehobelt und geschliffen, damit dann später nur noch die obere Sperrholbeplankung aufgeklebt werden muss.

Fläche_12.jpg

Ach ja, fast vergessen zu erwähnen, der erste Flächenknick wird mit einer Sperrholzzunge verstärkt. Die Verkastung kann in diesen Rippenfeldern als "Aufdoppelung" angesehen werden. Das wird dann später alles mit Harz noch ordentlich verklebt, ausgegossen und vermufft. Ebenso bei der Steckung . . bis auf den Bereich, der unter der Beplankung verschwindet, der sollte natürlich vor dem Beplanken mit aufgedicktem Harz aufgefüllt werden (zur Verkastung hin).

Das wars mal für's erste :D
 
Flächenaufbau teRESa fxj - Teil 2

Flächenaufbau teRESa fxj - Teil 2

So, weiter gehts! :)

Nach der weihnachtlichen Pflicht folgt die bauliche Kür :D

Wie gesagt, fehlt jetzt nur noch die obere Nasenbeplankung - die wieder aus Sperrholz ist. Mit Hilfsleisten und Zwingen wird ein sattes aufliegen am Holm erzwungen ;)

Fläche_13.jpg

Fläche_14.jpg

Dann folgt der Sprung zum Wingtip.
Die Handgriffe wiederholen sich ab jetzt, daher nur in Stichworten und mit Bildern ergänzt.
- Untere Beplankung, unterer Holmgurt und Endleiste.
Fläche_15.jpg

- Rippen aufsetzen, oberen Holmgurt einsetzen und Hilfsnasenleiste ankleben - die erste Rippe wird wieder mit der Winkelschablone ausgerichtet.
Auf das Unterlegen im Nasenleistenbereich nicht vergessen!
Fläche_16.jpg

- Hilfsnasenleiste rippenbündig schleifen, obere Beplankung drauf . . . und wieder alles ordentlich Niederpinnen.
Fläche_17.jpg

Nach ca. 20min ist eine Seite soweit mal erledigt. :cool:

Das erste, innerste Flächenstück kann nun mal vom Plan genommen werden, um für das mittlere Flächenstück Platz zu machen.
Im Zuge dessen wird auch gleich die Nasenleiste angeklebt -> ist am Bild im Hintergrund zu erkennen (mit Krepp gesichert)

gleiches Prozedere nochmal. Jetzt geht's schon fast im Schlaf :D
die Endleistenbeplankung aber nicht vergessen ;)

Fläche_18.jpg

Fläche_19.jpg

Die Endleistenbeplankung hat am wingtip-Übergang ein Dreieck überstehen, das dieses dann beim "verheiraten" zusätzlich aussteifen soll.
Also aufpassen, dass an der Unterseite nicht zuviel Kleber überquillt und eine Raupe bildet, dann dann passt das wingtip nicht bündig an die Rippe.

Fläche_20.jpg

das wingtip ist soweit durchgetrocknet und wird vom Baubrett genommen . . . und ebenfalls gleich mal die Nasenleiste angeklebt.
Natürlich die Beplankung mit der Hilfsnasenleiste zuerst bündig schleifen (oder umgekehrt?? :confused: ;) )

Danach wird noch die Hilfsnasenleiste des mittleren Flächenstückes mit den Rippen bündig geschliffen. Jetzt darf das Ganze mal ordentlich durchtrocknen.
Was fehlt jetzt noch?? . . naja, die Nasenbeplankung und die Nasenleiste . . . und dann beginnt das Schleifen . . an allen Baustellen. :)

schöne Grüße
Robert
 
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