Thermik-Beno 3000 von "Der Holzflieger"

Vorerst letzte Arbeiten am Rumpf

Akkudeckel
  • heute habe ich den Akkudeckel gebaut und an den Rumpf angepasst
  • wieder Schleifen :-) mit Staub + mit Spaß
Akkudeckel.jpg


Fazit
  • langsam habe ich mich eingearbeitet
Gruß, Jo.
 
Endlich Urlaub !!!

V-Leitwerk-Teile
  • heute habe ich die Teile des V-Leitwerks fertig gestellt
Vleitwerkteile.jpg


Fazit
  • der Bausatz ist wirklich super gut! Alle Teile passen auf den Bruchteil eines Millimeters zusammen
  • bisher hatte ich als Anfänger fast keine Probleme

Ich bin jetzt für zwei Wochen im Urlaub ....

... bleibt gesund und bis bald!


Gruß, Jo.
 
So ... es geht weiter ...

Der Urlaub ist zu Ende und ich bereite den Bau der Flächen vor. Dazu habe ich die Rippen und die Verkastung für den rechten Flügel ausgetrennt und geschliffen.

Birke ist zu hart!
Ich hatte mir im Baumarkt eine Birkentischlerplatte gekauft - es gab nichts anderes. Die Oberfläche ist allerdings zu hart um Stoßnadeln hineinzudrücken. Das habe ich zwar nicht geglaubt, aber es ist Fakt.

Warten auf Kork
Deshalb habe ich mir 12mm starke Korkplatten bestellt. Diese werde ich auf die Tischlerplatte kleben. Dann kann ich den rechten Flügel provisorisch aufbauen und mit Nadeln fixieren. Wenn es dann so wie bei meinen Vorgängern aussieht, dann werde ich der Anleitung weiter folgen und mit dem Schäften der Kiefernholme beginnen. Leider sind die Korkplatten heute nicht gekommen. Also: warten.

Gruß, Jo.
 

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Knuust

User
Moin Jo,
für den Bau meines Thermik Beno 3000 habe ich mir ein Baubrett aus 12mm starkem Pappelsperrholz hergestellt - 160 x 45 cm - . Unter die Platte habe ich Rahmenleisten aus 12mm starkem Pappelsperrholz geleimt und verschraubt; damit wurde das Brett absolut gerade und stabil - bei geringem Gewicht. Das Sperrholz ist sehr weich, die Stoßnadeln lassen sich gut setzen. Die Herstellung dieses Baubretts ist in dem Heft
FMT BAUPRAXIS EXTRA 20 beschrieben.
Gruß
Helmut
 

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Hallo Helmut,

danke für Deinen Post und die Tipps!!

Das sieht sehr gut aus!! Meine Lösung ist jetzt wahrscheinlich - inklusive Kork - deutlich teuer und seeeehhhhrrr schwer. Aber es ist herrlich, die Nadeln so leicht in die 12mm starke Korkoberfläche zu drücken. Auf den nächsten Bildern wird sie zu sehen sein.

Gruß, Jo.
 
Frage zum Schäften

Ich benutze Pon*** Express und der ist ja eigentlich nach 5 Minuten schon ziemlich fest. Ich warte immer 10 Minuten und das war bisher immer gut.

Beim Schäften ist die Klebefläche sehr klein und es lässt sich auch nicht sehr stark pressen. Nach 45 Minuten ist die Verbindung immer noch "flexibel" ... sie biegt sich, weil der Leim noch nicht ganz fest ist. Ich lass das jetzt über Nacht liegen und hoffe, dass es dann fest genug ist um damit weiter zu arbeiten.

Auf dem Bild seht Ihr, wie das nach ca. einer Stunde aussieht.

Wie macht Ihr das beim Schäften?

– welchen Leim nehmt Ihr?
– wie drückt Ihr die Teile zusammen?
– wie lange lasst Ihr es trocknen?

Ich danke Euch für Eure Tipps!

Gruß, Jo.
 

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Svener

User
Hallo Jo, du darfst nicht vergessen es ist eine stumpfe Verbindung(Stoß an Stoß) bei ca 2mm Balsa.
Kleber nehme ich Ponal-Classic. Pressen kann man nicht wirklich, da hast du recht. Meine Brettchen Richte ich beide aus und Klebe diese mit Tesaband, Stoß an Stoß zusammen. Da kann dann auch nix mehr verrutschen. Anschließend drehe ich das ganze um, dann den Leim in den Spalt laufen lassen.
Und das ganze auf den Tisch Legen, leicht beschweren...Überschüssigen Kleber wegwischen, trocknen lassen.


Gruß Sven
 
Hallo Sven,

vielen Dank für Deine Antwort. Das mit dem Tesa ist eine gute Idee. Wenn man das Teil dann umdreht, "klafft" die Verbindung ein wenig auf und man kann Leim reinlaufen lassen. Dann ausrichten und aushärten lassen. Perfekt, so mache ich das beim nächsten Mal auch!!

@ an Alle,

Provisorischer Aufbau der rechten Fläche

  • heute habe ich das Baubrett mit Kork beklebt
  • dann den rechten Flügel testweise mit Stoßnadeln aufgebaut. Da ich das noch nie gemacht hatte, war das eine gute Übung. Ich habe verstanden, dass alle Rippenenden auf einer Linie liegen - was logisch ist: es ist ja die Hinterkante der Flächen und dort sind Quer- und Wölbklappen ebenfalls auf einer Linie.
  • ich muss das morgen nochmal wiederholen, und dann auch die hintere Beplankung darunterlegen

Eine Frage zur Verkastung ...

... klingt vllt dumm, aber es gibt ja keine dummen Fragen 😋 Die Verkastungsteile (Rechtecke) sind alle gleich hoch, die Rippen werden zum Flügelende hin aber flacher. Das heisst also, dass ich die Verkastungsteile in der Höhe kürzen muss, so dass sie die gleiche Höhe wie die angrenzenden Rippen haben ... oder? Anders kann es ja gar nicht gehen, aber lieber einmal zuviel gefragt. Dazu das angehängte Foto.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Gruß, Jo.
 

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Bau der Fläche 1

Untere Beplankung
  • ich habe heute die untere Beplankung fertiggestellt. Dazu alle Rippen und Verkastungsteile provisorisch mit Nadeln aufgebaut und geprüft ob alles passt. Das war der Fall.
  • dann die Mittelbeplankung zurechtgeschnitten und verklebt
  • bei der Anordnung des hinteren Teils der unteren Beplankung (der 65mm breite Streifen) habe ich mich davon leiten lassen, dass das Ende der Rippen 1 und 26 jeweils 3-4 mm innerhalb der Beplankung liegen sollen. Dadurch ragen nicht alle anderen Rippen exakt 15mm in die Beplankung hinein, aber das habe ich in Kauf genommen. Die linke Fläche werde ich exakt genau so bauen.
Rippen verleimen
  • und dann habe ich mir ein Herz gefasst und tatsächlich angefangen, die Rippen zu verleimen.
  • vorher noch die vordere Beplankung grob an den Verlauf der Rippenspitzen angepasst
  • und dann mit Rippe 2 begonnen
  • ich klebe jeweils nur eine Rippe und lasse 20 Minuten trocknen, bevor ich die nächste in Angriff nehme
Empfehlungen
  • mehrmaliges provisorisches Aufbauen aller Rippen übt für den Ernstfall, bei dem dann geleimt wird. Das gilt zumindest für mich als Anfänger.
  • die Rippen sind nicht alle 100% gerade. Deshalb beim Verleimen jede Rippe auch mit dem Stahl-Lineal ausrichten
Fazit
  • nach dem 48-ten Lesen der Bauanleitung kann man langsam mit dem Verleimen der Rippen beginnen
  • auch beim 48-ten Lesen versteht man mehr als beim 47-ten Mal
  • das Konstrukt hat tatsächlich Ähnlichkeit mit einer Tragfläche
Ich bin jetzt am Wochenende weg. Weiter geht's am Montag.

Vielleicht hat bis dahin auch jemand auf meine Frage in Post #148 geantwortet.

Gruß, Jo.
 

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Svener

User
Den Thermik-Beno 3000 habe ich zwar nicht, aber ein ähnliches Modell den Thermy 3.
Die Verkastung sollte mit der Holm Oberkante Bündig abschließen. Vermute mal deine Obere Beplankung über den Holm kommt? Leider kenne ich den Flieger nicht genauer. Bei meinen Fliegern mache ich aber immer eine Beidseitige Verkastung des Holms, bis zum ersten Flächenknick bzw. bis ca ende der Wölbklappe. Da in der Flächenmitte die größte Belastung auftritt.

Viel Spaß beim weiteren bauen.

Gruß Sven
 
@Knut, vielen Dank für den super Link!!! Teile davon kenne ich aus Deinen Beiträgen hier, aber so schön übersichtlich hilft mir das sehr!! Da sehe ich auch, dass Du die Verkastung immer auf die Höhe der oberen Holmleiste gekürzt hast. Ist ja auch logisch (war doch ne dumme Frage).

@Sven, danke für Deinen Hinweis "Verkastung sollte mit der Holm Oberkante bündig abschließen" - genau :-) So mache ich es nächste Woche fertig!

Weiterhin schönes Wochenende.

Gruß, Jo.
 
Hi Jo! Kann es sein, dass die Verkastung auf die andere Seite des Holms gehört und damit am Baubrett aufsteht? Das scheint mir von der Höhe zu passen und würde - so nach Augenmaß - dann bündig mit der oberen Bepalnkung abschließen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Konstrukteur die Verkastung soviel zu hoch gemacht hat und man sie noch zuschneiden muss? Liebe Grüße, Schorsch
 
Hallo Schorsch, die Verkastung gehört auf die Seite des Holms der zur Flügelvorderseite zeigt. Auf dem Foto oben sind die Teile korrekt eingepasst, die Höhe ist also wirklich so, wie dort zu sehen. Die Verkastungsteile sind alle identisch, aber der Flügel wird nach außen flacher. Deshalb müssen nach meinem jetzigen Verständnis die Verkastungsteile alle angepasst werden. Es ist 2mm Balsa, ist also entsprechend leicht umzusetzen. Ich werde sie leicht über den Holm überstehen lassen, damit sich beim In-Form-Schleifen des Flügels eine glatte Oberfläche ergibt.

Danke für's Mitdenken!!

Gruß, Jo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterseite rechte Fläche fertig - aber ich weiss nicht weiter...

Zwischenstand
  • ich habe die Hilfsnasenleiste angeleimt
  • ich habe die Anschlagleisten für die Wölbklappen und für die Querruder angeleimt
  • ich habe die Balsaleisten der Wölbklappen und Querruder mit 1 mm Abstand zu den Anschlagleisten aufgeleimt
  • ich habe die "kleinen Dreiecke" an die Anschlagleisten angeleimt (Hinterkante rechter Flügel)
  • ich habe die Beplankung zurechtgeschnitten
Und jetzt das Problem:
  • die Bauanleitung sagt: "Jetzt schneidest du die Beplankung zurecht und verschleifst sie danach."
  • Frage: nach meinem Verständnis muss man über die gesamte Flügelhinterkante, die Anschlagleisten und die Balsaleisten soweit runterschleifen, dass der Schwung der Rippe bis zur Flügelhinterkante fortgesetzt wird.
  • Da muss eine Menge Material weggeschliffen werden. Wie habt Ihr das gemacht? Hat jemand einen Tipp? Ich habe Angst, dass ich zuviel wegschleife oder eine "Welle" reinschleife.
Foto 1: ganz aussen bei Rippe 25 habe ich schon mal runtergeschliffen. So sieht das nach meinem Verständnis gut aus.
Foto 2: innen, an Rippe 6, habe ich noch nicht geschliffen.

Das ist eine Anfängerfrage ... ist sicher nicht speziell beim Beno 3000 so.

Solange ich nicht genau weiss, was zu Schleifen ist ....
  • habe ich begonnen den linken Flügel zu bauen. Da geht schon alles leichter von der Hand.
Fazit
  • immer wieder bleibe ich hängen, weil es das erste Mal ist, dass ich ein Modell baue. Da fehlt es an Erfahrung.
  • das versuche ich durch Tipps von Euch abzufangen :-)
  • beim nächsten Flieger wird es sicher leichter
Gruß, Jo.
 

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Svener

User
Damit du nicht zu viel weg Schleifst. Kleb einfach Maler-Krepp-Band über die Rippen. Das Schützt erstmal die Rippen und du hörst wenn du auf's Krepp-band schleifst. Dann ist's gut ;).
Lieber langsam bauen und dafür sauber.

Gruß Sven
 
Danke für den Tipp, Sven!

Also muss ich das wirklich alles wegschleifen. Immerhin hatte ich es richtig verstanden 😆

Ich habe mir gedacht, dass ich mir eine ca. 5 cm breite Holzleiste mit mittelgrobem Schleifpapier beklebe. Dann kann ich damit relativ genau parallel zu den Rippen die Schräge schleifen. Ich probiere es mal.

Gruß, Jo.
 

Knuust

User
Moin Jo,
mir hat ein Balsahobel vor dem jeweiligen Verschleifen gute Dienste geleistet (den habe ich auch später für die Verstärkungen im Ruderhornbereich, bei der Bolzenverstärkung, Nasenleiste, Hilfsnasenleiste, Randbogen gebraucht); die Rippen habe ich ebenfalls mit Kreppband geschützt. Schleiflatten in verschiedener Länge und Breite habe ich bei Höllein gekauft - sehr zu empfehlen - preiswert und gut.
Viel Spaß weiterhin!
Gruß
Helmut
 
Hallo Helmut,

danke für den Tipp. An einen Hobel habe ich gar nicht gedacht, aber das macht wirklich viel Sinn. Die ~10 Euro sind gut investiert - auch in zukünftige Projekte 😀

Ich werde mir also einen Balsahobel besorgen!

Gruß, Jo.
 
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