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Thermik zentrieren - Schwerpunkt, Taktik ?

Bin fast durch, Teil Zwei von Ulf Gerber fehlt noch. :)

War lustig, das meiste treffend bis genial in seiner Einfachheit, aber mittendrin auch....lasst es mich mal "unübersichtlich" nennen. ;)
Und mache Dinge sind halt auch einfach falsch gewesen oder rein spekulativ. Aber das spielt keine Rolle und tut der Sache keinen
Abbruch. Und es war schön zu lesen, dass da noch einer ist, der dem KISS-Prinzip frönt: Nicht die Leistung des Seglers ist entscheidend,
sondern dass das, was man tut, möglichst gut funktioniert. Und wer seinen Amigo beherrscht, fliegt der F3B-Maschine halt trotzdem
davon, weil er mühelos auch in mittlerer Höhe noch entspannt ein Bläslein auskurbeln kann, wo der F3B längst auf (nicht vorhandene)
große Bärte warten muss, weil das Kleinvieh einfach nicht mehr sauber zentriert werden kann. Oder anders gesagt, um mich selber zu zitieren:
Einmal aus dem Bart gefallen kostet allemal mehr, als mit einem Papierflieger mit schlechtem Gleiten ununterbrochen zu steigen.

Ich habs am WE mit einigem Entsetzen festgestellt: Meine mA kann zwar halbwegs langsam, aber in der Thermik deswegen lange noch nicht eng!
Fazit: Ich kann nur mittelprächtige Thermik mitnehmen, die kleineren und damit viel häufigeren Ablösungen muss ich links liegen lassen. :(
Aber ich bin eh schon am köcheln, was ich noch mit dem ganzen balsa und Depron anstelle, hehehe. :D

In diesem Sinne: Fröhliches Kurbeln und wer das Buch noch nicht hat, sollte sich ernsthaft den Kauf überlegen - oder ein Vario anschaffen. :D

Anbei: Welches wäre da das mit dem besten Preisleistungsverhältnis? Also nicht das Billigste und auch nicht das alleredelste. Aber keine
komischen Pseudo-Ausgaben. Schon ein richtiges. Muss aber kein TEK haben. Sollte dies bei der Version mit dem besten PLV dabei sein, ok.
Wenn nicht, auch gut.
 
Hallo Guido,

ja das Buch ist köstlich zu lesen. Hab es seit Samstag und bin fast durch :).

Nur den angeblichen Abwind am Rand einer Blase oder eines Bartes kann ich nicht nachvollziehen.
Ich hab einige Mess-Flüge durchgeführt und konnte das noch nicht messen.
Auch am Rand einer Blase geht es bergauf, auch wenn es ruppiger ist :D.

Gruss Andi
 
Ich weiß, was du meinst und das könnte damit zusammenhängen, dass weder Lisken noch Gerber Bart und Blase sauber trennen.
Solange sich eine Blase noch nicht abgelöst hat, hast du am Rand sehr wohl sinken, da die Luft im Inneren zirkuliert. Die Zirkulation
kann durch Wind natürlich verzerrt werden, aber generell ist das erstmal so.

Wenn sich die Blase jedoch ablöst, sieht es anders aus: Sie "rollt" sich quasi an der stehenden Aussenluft ab, während es im Inneren
nun deutlich schneller aufwärts geht, als vorher noch am Boden. Wenn die Blase also mit 1m/s steigt, ist das Steigen im Inneren 2m/s,
während es am Rand ebendiese 0m/s hat - von den erwähnten Turbulenzen mal abgesehen. Wobei die hauptsächlich an der Unterseite
und an den unteren Flanken auftreten und ein Indikator dafür sind, dass der Hauptteil der Blase bereits an dir vorbeigezogen ist.
Es ist jedenfalls nicht das ausgeprägte Sinken, wie es z.B. ein Bart (Schlauch) mit sich bringt. Wenn sich die Ablösezeiten derart
verkürzen, dass sich die einzelnen Blasen zum Schlauch vereinigen, MUSS die aufsteigende Luft von irgendwoher nachgeliefert werden.
In Bodennähe ist das der Wind, den wir auch an windschwachen Tagen ganz plötzlich bemerken und weiter oben geht es zunehmend
abwärtsgerichtet um den Bart herum. Es geht ja gar nicht anders.

Das war z.B. einer der Punkte, wo sich Lisken meiner Meinung nach nicht klar genug äussert und zum Teil gar nicht darauf eingeht oder
teilweise dann auch Dinge behauptet, ohne sie zu erklären. Z.B. dass Thermik gegen den Wind wandern soll. Das hat er zwar mehrfach
eingeflochten, aber nirgens erklärt. Sollte ich was überlesen haben, bitte ich um einen Hinweis.

Aber nochmal: Macht trotzdem Spaß und regt vor allem zum Nachdenken und Beobachten an! :) Hatte zwar auch früher schon humorvolle
und lehrreiche Beiträge zu dem Thema genossen, aber mit der Zeit verblasst halt so maches wieder. Da war/ist es schon wieder ein beson-
deres Vergnügen, dieses Büchlein. :)
 
Thermik-Buch, Vario etc...

Thermik-Buch, Vario etc...

Hallo Guido,

habe hier bis jetzt still mitgelesen und wollte Dir nur mal eine positive Rückmeldung aus dem (ebenfalls) Thermik-Amateurlager geben. Mit den wirklich qualifizierten Kollegen hier im fred kann ich natürlich nicht mitreden. Aber Deine Fragen bzw. Kommentare erinnern mich daran, wie es bei mir letztes Jahr Ende des Sommers 2011 anfing:

Als Papa von 3 kleinen Kindern und einem nicht gerade wenig zeintensiven Job habe ich grundsätzlich viiiiel zu wenig Zeit zum Fliegen. Und schon gar nicht zum systematischen Thermik-Schnüffeln à la semiprofessioneller Feierabend- und Wochenend-Meteorologe. Es ist vielmehr so, dass es eben Sa. oder So. mit Glück über Mittag oder am Nachmittag mal ein Zeitfenster von 1-2 Stunden gibt, wo ich auf den Feldern neben unserem Dorf was versuchen kann. Meistens hat es da allerdings bislang nie so richtig gepasst mit den Bärten. Entweder sie waren nicht da oder zumindest habe ich sie nicht gefunden. Kennt man ja :p
Außer im Frühjahr über Mittag. Da bin ich mit meiner uralten Fiesta einmal in so einem Ding hängen geblieben (genau überm Kopf natürlich - gut für den Nacken), da ging es immer höher und ich hatte wirklich schon Angst, sie wieder heil da raus zu kriegen.

Na ja, und als Modellbauer sucht man ja immer nach Verbesserungspotential. Da habe ich mir dann auch das erwähnte Buch gekauft und mit viel Freude abends (nach Sonnenuntergang= außerhalb der Thermikzeit) geschmökert. Danach stand fest. Jetzt musste ein Vario her! In der Bucht habe ich dann einige Wochen Ausschau gehalten. Fabrikat erstmal bewusst offen gelassen. Der Preis war (leider) ein nicht unwesentliches Kriterium. Schließlich habe ich dann für einen fairen Preis ein gebrauchtes Piccolario mit Handfunke (Stabo Xp 4000, glaube ich. Liegt draußen in der Fliegerkiste in der Garage) erstanden und mit viel Euphorie in meinen Segler eingebaut.
Dann musste ich allerdings (es war Herbst geworden) erst mal ein paar Tage/ Wochenenden abwarten, bis Flugwetter war.:(
Abe irgendwann ging es dann endlich raus. Und was soll ich sagen... Das Fliegen damit ist wirklich kein Vergleich. Gleich beim ersten Flug mehrmals Anschluss gefunden und jeweils bis zu 100 m gut gemacht. Und das bei wirklich nicht idealen herbstlichen Bedingungen. An den Knopf im Ohr und das Piepsen (und leider auch Rauschen) muss man sich gewöhnen. Aber die Umstellung lohnt sich wirklich! Gerade wenn Du nicht nachmittagelang Fliegen kannst oder willst ist so ein Vario eine Riesenhilfe, die Flugzeiten (und die wollen wir ja, wenn wir endlich draußen sind) effektiv zu verlängern. Es macht einfach gleich nochmal so viel Spaß wie vorher. Insofern stimmt es m.E. wenn hier im Forum und auch woanders die Leute sagen, durch die Anschaffung eines Varios hätten sie sich jahrelanges Rumprobieren und einigen Frust sparen können.

Fliegen muss man natürlich immernoch selbst. Und hier ist sicherlich jeweils noch einiges Potential zu heben (v.a. bei Wiesenfliegern wie mir :D) Zum Kreisen/ Zentrieren kann ich daher nichts Hilfreiches beitragen. Da haben meine Vorredner sicher schon alles - und viel besser - geschrieben. Außerdem betrachte ich mich da wie gesagt selbst noch als ziemlichen Anfänger.

Langer Rede kurzer Sinn: wenn irgend möglich und finanzierbar kauf Dir ein Vario! Fabrikat ist, denke ich, für den Anfang und bei normaler Nutzung (nicht im extrem-alpinen Bereich etc.) wahrscheinlich nicht so entscheidend. In der Bucht sehe ich derzeit wieder einige interessante Angebote und auch hier in der Börse gibt es jetzt zum Saison-Beginn die ein oder andere Möglichkeit. Ich denke, viele Kollegen rüsten gerade auf 2,4 Ghz/ Telemetrie um. Da sind dann wirklich gute Geräte, die vor ein paar Jahren noch richtig teuer (und heutzutage deshalb nicht weniger gut) waren, für teilweise deutlich unter 200,- € (mit LPD) zu haben. Wenn es also nicht unbedingt das neueste am Markt sein muss ist das Angebot derzeit wirklich gut. Natürlich kannst Du auch noch einige Monate warten und wegen der Umstellerei auf 2,4 Ghz werden die Preise für die "alten" 433 MHz-Geräte sicherlich noch weiter sinken. Aber das ist so wie mit EDV-Software und der ganzen "Unterhaltungselektronik". Wenn man länger wartet, gibt es immer irgendwo wieder einen noch besseren Preis. Aber während der Wartezeit verpasst Du auch etliche schöne Flüge in der nun beginnenden Frühjahrsthermik. Und um systematisch das aus dem Buch Erlernte in eigene Erfahrung umzusetzen zählt letztlich nicht der Preis des Varios sondern die Flugzeit damit :)

Da musst Du selber bewerten, was für Dich Priorität hat.

In diesem Sinne wünsche ich Dir noch viele schöne Stunden in der Thermik (mit oder ohne Vario)

Florian
 

Maggi

User
Hallo Guido,
ne Frage bezüglich deines Vario Interesses....mit welchem System fliegst du denn, eventuell kannst du dort ja ein gutes Vario bereits einsetzen..ich meine nicht die Vario Sensoren für paar Euro, sondern ein wie von dir gewünschtes richtiges Vario?!

Bei deiner Auswahl solltest du versuchen auch Hörproben mal zu bekommen, aus meiner persönlichen Erfahrung gibt es nichts störenderes als ein unangenehmes Vario beim fliegen...schließlich trellert dir das ständig ins Ohr und sollte daher auch angenehm für deine Gehörgänge sein ;-)

Edit:
Hat sich also doch noch einer dazwischen geschoben :-)
Ja das mit dem Rauschen ist so ne Sache, da hatte ich in letzter Saison wirklich schmunzeln müssen, als jemand mit nem richtig schönen Großsegler, bestem Equipment und ne 2400 Euro Funke dann sein LPD demonstrativ ohne Knopf im Ohr am Berg startete....wenigie Minuten später kam er dann in den Höhenbereich wo vom Ton nicht mehr viel übrig war und das Rauschen überhand genommen hat....ich empfand das extrem aufdringlich und nervend....übrigens hatte ich selber nen Knopf im Ohr welches mir die Vario Daten von meinem TX Modul (Weatronic) übermittelte....der Kollege nahms mit Humor und wir tranken Abends dann noch ein Bier zusammen bei nem netten Geplauder :-)
 

Porkus

User
Hurra es klappt

Hurra es klappt

Ich glaube ich hab es nun endlich kapiert mit der Thermik - auch ohne Vario :)
Letzte Woche war der E-Segler über 2 Stunden oben mit vieleicht 1 min Motorlaufzeit. :cool:

Das Gelände war eine Mischung aus einem 50m hohem Hügel und vielen Feldern in der Ebene, wobei der Hangaufwind eigentlich nur zum starten oder beim Absaufen nötig war, meist war der Segler sehr weit oben.

Der E-Segler war ein relativ simples Teil ohne Wölbklappen, 2.1m, 1400g, ca. 42g/dm², GFK Rumpf mit Styro-Holz Flächen.
Ich stimmen also voll zu, dass ein einfacher Segler langt, selbst wenn es ein 50€ Easyglider ist. Klar geht ein F3J Teil für 1000€ besser, aber das ganze Gequarke das man mindestens ein 3m Ding aus Voll-Kohle haben muss ist einfach falsch.

So habe ich es hinbekommen:
Man muss erstmal den Schwerpunkt sehr weit hinten legen, bis man auf dem Rücken kaum noch drücken muss. Beim schnellen Gleitflug andrücken sollte nur noch ein minimaler Abfangbogen kommen. Nun trimmt man das Höhenruder so weit auf ziehen, dass das Modell langsam fliegt ohne hoch und runter zu pumpen.
Dann stellt man die Querruder ca. 2mm nach unten (per Schalter weit oben erstmal). Das verringert die Schränkung und macht das Modell giftiger, es geht schnell mal ins Trudeln.
Nun wird stundenlang geübt die Kiste so zu fliegen. Es ist schwer das ziggige Modell in den Griff zu bekommen, aber nach 10-20 Flugstunden geht es dann doch, man muss es nur wollen. Flachkreisen mit geringen Korekturen und Strömungsabriss abfangen muss perfekt sitzen.

Wenn man es durchzieht ist das Modell kaum wieder zu erkennen, es fliegt nicht nur langsamer sondern reagiert sehr empfindlich auf Thermik, durch Veränderung der Fluglage.

Die Veränderung der Fluglage verrät einem wo die Thermik ist :)
 

Claas

User
Ho Porkus,

dein Ansatz ist nicht schlecht - allerdings muß nicht das sensibelst eingestellte Modell auch die beste Thermikleistung erbringen.
Bei ruhigen Wetterlagen flieg ich auch gerne instabil, bei etwas ruppigerem Wetter kreist es sich besser, wenn das Modell stabiler fliegt, dann fällt man nicht so leicht aus der Thermik.
Außer Flachkreisen solltest du auch Steilkreisen üben, denn für jeden Bart gibt es nur genau eine passende Schräglage und kleine enge Bärte kannst du nur effizient mit etwas höherer Geschwindigkeit und Schräglage auskreisen!
Aber das Allerwichtigste hast du genau richtig erkannt: Viele Flugstunden und üben bis der Arzt kommt!

Viele Grüße,
Claas
 
Vielen Dank für das ausführliche Feedback! Immer her mit solchen Infos! :)

Ich entwerfe mal ein nicht ganz zu Ende gedachtes Szenario:
Meine Flieger sind tendentiell eher klein. So zwischen 2m und momentan 3,6m. Und es sind fast alle Scaler mit durchaus eher schlanken Flächen.
Das heißt: Ich kann nicht hoch hinaus und längere Ritte an der Schmerzgrenze der Sichtbarkeit wären für mich das genaue Gegenteil von Spaß.
Ergo denke ich eher an ein häufigeres, aber nicht so hohes Aufsteigen und umgehendes Verheizen der Höhe, um erneut hochzuklettern. Je nach
Wetter natürlich. Sowas geht ohne Vario fast nicht. Nicht mit diesen Modellen. Nehmen wir mal die Ventus 2c in 3m, an der ich gerade bastle.
Damit gehen nur ein paar wenige 100m, ehe die Lageerkennung stressig wird. Ergo macht da ein Vario ganz sicher Sinn. Und ja, keins dieser billigen
ohne Ausgleichsdose!

Zur Technik: ich habe zwar eine DX7s mit Telemetriefähigkeit (der Transmitter im Modell fehlt halt noch, der bei der DX8 dabei ist), aber mit 7K
kann ich die Ventus nicht betreiben. Da ist ein DS20 drin und der ist vollbelegt. Das Vario kann/soll also eine eigenständige Lösung sein und es sollte
sich idealerweise leicht von einem in den anderen Flieger umbauen lassen. Mindestens die beiden DG-600 möchte ich ebenfalls mit Vario betreiben,
da beide nach demselben Motto betrieben werden (wenn gebaut). Als Preis habe ich mich schon mit Größen jenseits 100 Euro abgefunden. Und
klar kann es etwas sein, das nicht mehr der letzte Schrei ist. Aber es sollte natürlich technisch 1a und ansonsten in gutem Zustand sein sowie
in allen wichtigen Punkten überzeugend sein. Die Art der Töne ist dabei noch eher flexibel als übermäßiges Rauschen bereits in mittleren Höhen.
Mit der DG komme ich schon auch ein paar Hundert Meter, ehe es unentspannt wird.

Der Tipp mit dem "mal selber hören" ist sicher eine gute Idee. Mindestens Einen im alten Verein kann ich fragen, im neuen Verein sind sicher auch noch
Kandidaten, die ich fragen kann. Aber ich will natürlich bereits im Vorfeld so gut wie möglich informiert sein.

@Porcus:
Im Grunde tust du genau das Gegenteil dessen, was im Buch so warm empfohlen wird: einen möglichst eigenstabil operierenden Segler in die Thermik
zu schicken. Es ist nicht wichtig, mit der bestmöglichen Steigrate nach oben zu gelangen, sondern mit der größtmöglichen Zuverlässigkeit. Das ist
auf lange Sicht stets die beste Wahl. Du magst einen besonders guten tag erwischt haben, wo deine Methode funktioniert hat, aber das kann morgen
bereits total anders aussehen. ;)
 
Hallo Freunde Hallo Guido


Bei dem Bücklein ist es wie in der Schule, Humorvoll
vorgetragen , bleibt sicher mehr hängen als nit
hochwissenschftlichen Daten und Fakten, ich schmökere
da sehr oft rein.

Ich dank mann muss unterscheiden , ob Telemetrie oder
Vario, ich hab mir jetzt auch noch die Keiti Box Pro zugelegt,
allerdings entteuscht, damit kann ich vorab nur mal Daten
aufzeichnen, ein Sprachausgabe und ein Ton wie bei den
Manntragenden fehlt mir da leider,
Das Problem das da auftreten kann hab ich gerade in der Bizzard
Diskussion gelesen...
Nach dem Start Piepst und kreischt es ... der EInsteiger schaut instinktiv
auf das Display , während der Vogel von dannen zieht um anschließend
unkontrolliert wieder einzuschlagen.
Hab mit der ASW das MVario ausprobiert... es sind zwar Morsesignale
zu hören, die man richtig zuordnen muss, nichts aber von eimen
Vario wie es sich gehört.
... eben wie beim Link Vario von WS Tech, das mitlerweile ja nicht
nur mit Jeti Systemen zusammen arbeitet,
Vorteil des Systems, es hat keinen eigenen Sender an Bord und
arbeitet über den Rückkanal der Anlage. es arbeitet mit der Bordversorgung,
Datenaufzeichnung erfolgt nicht mehr im Modell sondern am
Boden in der Ground Unit, je nach ausbau können aber trotzdem
Telemetriedaten , wie Akku Kapazität, Bordspannung etc aufgezeichnet
und auch ( je nach Geschmack ) mittels Sprachausgabe
in das Ohr des Piloten geflüstert werden., hat man noch ein
GPS Moduk an Bord, könnte im Fall einer eventuellen Außenlandung
die letzte bekannte Position des Modells ermittet werden....
..noch ein kleiner Vorteil, Ich brauch nur einmal die Grounde Unit am
Sender und kann einige Modelle mit den Bordkomponenten ausstatten,
oder ich steck die Komponenten einfach in ein anderes Modell...
Hat man mehrere Modelle, wäre die Anschaffung weiterer Board Units
überlegenswert.
Zur Tek Düse bin ich noch nicht gekommen, eine solche wird aber demnächst in
einem 3,5 Meter spnnenden Segler ihren Platz finden,
so kann dann auch die "Knüppelthermik" weitestgehend reduziert werden.

Ich hab auch das Gefühl, daß das WS Tech System eine wesentlich bessere
Auflösung hat.
Deshalb halt ich nix von diesen pseudo Vario Systemen, die keine
Sprachausgabe haben und änderungen in enen gewöhnungsbedürftigen Code
ausgeben.

Ich bin ehrlich gesagt von der Jeti Box fürs erste mal entteuscht,
obwohl sie eine Reihe praktischer Funktionen hat, die ich wohl zu schätzen weiß
Während des Fliegens interessiert mich das Display nicht da haben die Augen
beim Modell zu sein, es ist leider mangels entsprechender Soundsynthese fürs erste
als Vario bei mir durchgefallen, .. weil ich schon zu sehr vom WS Tech verwöhnt bin :)


LG

AMIGO ( Norbert )
 

Porkus

User
Ho Porkus,

dein Ansatz ist nicht schlecht - allerdings muß nicht das sensibelst eingestellte Modell auch die beste Thermikleistung erbringen.
Bei ruhigen Wetterlagen flieg ich auch gerne instabil, bei etwas ruppigerem Wetter kreist es sich besser, wenn das Modell stabiler fliegt, dann fällt man nicht so leicht aus der Thermik.
Außer Flachkreisen solltest du auch Steilkreisen üben, denn für jeden Bart gibt es nur genau eine passende Schräglage und kleine enge Bärte kannst du nur effizient mit etwas höherer Geschwindigkeit und Schräglage auskreisen!
Aber das Allerwichtigste hast du genau richtig erkannt: Viele Flugstunden und üben bis der Arzt kommt!

Viele Grüße,
Claas
Es war beim 2 Stunden Flug recht bockig bei etwa 20-30 km/h Wind. Mit einem kopflastigen eigenstabilen Modell hatte ich Schwierigkeiten die Thermik zu erkennen, weil das Modell die Fluglage weniger geändert hat. Wenn man erstmal drin ist geht es stabil mit weniger Geruckel, nur muss man erstmal reinkommen.

Bei einem fast neutralem Schwerpunkt muss man ja auch leicht ziehen um langsam zu fliegen und beim Kreisen muss man noch mehr ziehen. Dadurch hat man wieder eine gewisse Stabilität, wenn das Modell sehr weit oben ist fliegt man halt einfach größere Kreise mit etwas mehr Fahrt. Ich weiß nicht wie man es Beschreiben soll, aber irgendwie klappt es, also üben bis der Arzt kommt.
 

Maggi

User
Für nen vergleich der Töne sollte man mal echt ne gesamelte Liste erstellen :-)

Zumindest gibt es hier:
http://www.pp-rc.de/SHOP/vario.htm

ne Hörprobe....

Vom WS LinkVario kann ich eine beisteuern (Aufgenommen hier in meinem Büro gerade eben)....leider kann man die hier nicht uploaden, daher schreib mich einfach an, wenn du sie per Mail haben möchtest!


Nun fehlt nur noch eine vom Piccolario...leider bin ich bis dato da noch nie fündig geworden...mir persönlich gefiel das WS am besten ;-)
 
Zu spät, ich habe heute die erste Hörprobe gekauft. :D
 

Maggi

User
Guido ich denke das wirst du nicht bereuen ;-)

Kurz mal Offtopic...gibts in deiner neuen Heimat irgend was Hang ähnliches wo es sich lohnt den weiten Weg auf sich zu nehmen??? Uns beiden steht noch ne Diskussion bezüglich mechanischer QR Differenzierung aus :-)
 
Hehehe, klaro. :D Also für dich wär's schon weit zum Ipf. Aber wenn du zu mir kämst, wär das der halbe Weg.
Dann umladen und ich schraddel uns dann zum Ipf. Wär sicher ganz und gar kein Problem aus meiner Sicht. :)
 

Maggi

User
Siehste
IPF steht immer noch auf meiner Watchlist :-) Ich nehm es mir seit 2 Jahren vor, aber irgendwie hat es nie sollen sein :-)
Bei welchen Windrichtungen ist der vernünftig fliegbar?
 

chrisk83

User
Mhm :D Guido :D wenn meine Ventus fertig ist, könnt ich mir das auch vorstellen :D

Naja, 9./10. Juni bin ich in Mittenwald auf nem Bogenturnier (über 2 Tage) da werd ich meine Ventus auch mitnehmen ;)
 
Welche Windrichtung? Eigentlich alle ausser einer: Ost-Nord-Ost ist das glaubich. Es ist ein sog. Zeugenberg, der mehr oder minder
aus allen Richtungen fliegbar ist, aber wenn er "übers Eck" angeblasen wird, kann es sein, dass man mehrmals am Tag ein paar Meter
laufen muss. Allerdings hat man dann trotzdem immer wieder Thermik direkt am Hang und kann Höhe tanken, um sich dann weiterzuhangeln.
So sollte es jedenfalls mit Vario möglich sein - if not, hätte das Dingens seinen Zweck ja voll verfehlt. ;)

@Chris:
Hab ich das richtig mitgeschnitten? Du würdest auch mal an den Ipf kommen? Kloa!
Aber auch erst, wenn MEINE fertig ist. :D
Du kämst aber von bissi weiter weg, gelle? Ob sich da ein Tagesritt lohnt?
Ich würde da ein Zimmer in Bopfingen nehmen. :rolleyes:

Aber da sollten wir dann vielleicht einen eigenen "Ipf-Treffen"-Fred in Café eröffnen,
um hier nicht allzulange offtopic zu gehen. Nur so als Vorschlag. :)
 
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