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Thomahawk Design Viper Jet MK II 2 Meter

Hallo,

ich weiß, bei mir sehen die "vorher-nachher-Bilder" irgendwie falsch herum aus, aber jetzt habe ich mit dem Schleifen nun mal angefangen. Die Leitwerke habe ich jetzt soweit fertig geschliffen und auch erstmalig grundiert. Gewichtsersparnis bis hierher ca. 60g. Servos sind schon wieder verbaut und die großen Schlitze für die Servohebel (vom Vorbesitzer) etwas verkleidet. Meine Fingerkuppen müssen jetzt erstmal wieder Haut aufbauen;).

Fliegt jemand die Viper ohne Heckfinnen? Gibt es da Erfahrungen? Die Dinger wiegen immerhin über 100g. Wenn es nur Optik wäre, lasse ich sie weg. Alternativ vielleicht eine mittige Flosse?
Meine gelbe Viper neigt leicht zum Schwänzeln. Trotz Finnen oder wegen der Finnen? Stabilisieren die oder bremsen die nur?

Freue mich über jeden Hinweis.

Grüße
Willi
 

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Viper

Viper

Hallo Willi, da geht, wenn nur eines , ein Tropfen im Naca Profil erstellen, dann mit einem 3D Drucker erstellen.... nur ich denke nach meinen Erfahrungen das du eine Veränderung kaum spüren wirst. war in einer Avanti XS massiv geholfen hatte sind diese Einlauftrichter vom Jürgen ( Fantastic Jets ) . das merkt man richtig ....


Lieben Gruss

Peter

Hallo, Peter,

wie schon geschrieben: Abstand Steckung zu Impeller ca. 10cm. Dass die Viper so trotzdem fliegt, weiß ich. Aber ich will ja optimieren. Eine Holmbrücke (also kein durchgehendes Steckungsrohr) wäre schon Aufwand und müsste auch gut gemacht werden, damit die Kiste nicht auseinander fällt. Den Aufwand scheue ich nicht, es sollte sich aber schon lohnen, wenigstens etwas.
Ich werde übrigens auch komplett den Lack runter schleifen, um noch ein paar Gramm Gewicht zu sparen...

Grüße
Willi
 
Hallo, Peter,

wie ich erfahren musste, gibt es für den 128er Schübeler keinen Einlauftrichter von Jürgen. Überlege, selber einen zu bauen.
Die Idee mit der Holmbrücke ist vorerst vom Tisch, ich werde nur das Tropfenprofil an das Steckungsrohr machen. Klassisch in Rippenbauweise, nicht gedruckt.

Zu den Finnen hat sich ja keiner geäußert. Ich habe daher zwei Experten direkt angefragt und das Ergebnis war 1:1 (Weglassen wegen unnötigem Mehrgewicht : unbedingt montieren wegen Optik und Messerflugeigenschaften). Nach dem dritten Experten habe ich mich dann gerichtet: Ich lasse sie weg! Schon mal 110g weniger Gewicht.

Ich habe mal überlegt, wo ich gegenüber meiner gelben Viper noch Potenzial bezüglich Gewichtsersparnis habe. Ergebnis sieht so aus:

110g Heckfinnen (das ging schon mal leicht)
80g Impeller (trotz größerem Impeller: der 650er Motor ist leichter)
100g Regler (YGE200 statt 250er MGM; geschätzt)
300g Fahrwerk (Leichträder und Verzicht auf Radbremsen)
150g Lack (hoffe ich zumindest)
100g Verkabelung (Optimierung der Wege, Stecker und Verzicht auf Beleuchtung)

Macht in Summe 840g. Damit hätte ich ein besseres Schub-Gewichts-Verhältnis als mit meiner gelben Viper bei 20% mehr Flugzeit. Das wäre doch was...
Kümmer mich jetzt mal um die Räder. Das scheint schneller Mindergewicht zu bringen als die elende Schleiferei.

Grüße
Willi
 

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Hallo,

für den Fall, dass hier noch jemand mitliest...

Nachdem ich die Radachse auch mit grober Gewaltanwendung nicht aus der Alu-Nachläuferschwinge bekommen habe, habe ich kurzerhand versucht, die Schwinge aus CFK nachzubilden. Das hat jetzt ungeplant für noch etwas Erleichterung gesorgt: In Summe ist das Fahrwerk mit Rädern jetzt 375g leichter. Wird doch...

Grüße
Willi
 

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discus

User
Mensch Willi,es erstaunt mich immer wieder was du so alles zusammen Zauberst,alle Achtung.Lese immer gerne mit,gute Ideen und super Ausführung.

Gruß Roland
 
Hallo, Roland,

groß Zauberei ist eigentlich nicht, und mit einer Viper kann man auch keinen mehr so recht hinter dem Ofen vorlocken. Aber ich will mir Mühe geben, weil ich weiß, dass es sich lohnt. Einen eigentlich fertigen Flieger so zu zerfleddern, mögen manche sicherlich für bekloppt halten, aber so bin ich eben...:cool:

Der Lack ist jetzt vollständig runter, mein Schleifbedarf ist vorerst gedeckt. Es sind tatsächlich an die 400g runter geschliffen worden.
Als nächstes will ich die Flächenbefestigung "auf links drehen". Die Verriegelung erfolgte beim Vorbesitzer über Monoblocks von Paritech. Kannte ich noch nicht. Tolles Patent, aber 70g gehen nicht. Zumal das Lösen der Fläche über einen Keil erfolgen müsste, den man zwischen Rumpf und Fläche drücken muss. Es wird wohl wieder eine klassische Schraubverbindung, wobei die Zugänglichkeit im Rumpf schlecht ist. Zumindest dann, wenn ich ordentliche Einläufe hinbekomme. Auch die Dübel möchte ich lieber in der Fläche als im Rumpf. Also alles 1x neu.

Was ebenfalls komplett neu aufgebaut werden muss, sind die Fahrwerksaufnahmen in Rumpf und Fläche. Die waren wohl alle schon mal hinüber und sind nur sehr lieblos wieder verklebt worden.

Falls sich noch ein Mitleser zu den Heckfinnen und der Holmbrücke äußern möchte: Bin für Ratschläge jederzeit offen (aktueller Meinungsstand: ich lasse beides weg).

Grüße
Willi
 

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shamu

User
Hallo Willi,

Na klar liest hier noch jemand mit, und sehr gerne :-)

Ich mag die Viper ganz gerne mit den Finnen, da bin ich eher Optikverliebt. Leider kann ich allerdings keine fundierte Aussage zum Verhalten ohne treffen. Denken würde ich, dass das Modell auch gut ohne auskommen wird.

Die Idee mit der Holmbrücke ist gut, bei der C&C Viper liegt die Steckung auch vor dem Impeller, macht ihr anscheinend nichts aus, wenn aus die Arbeit nicht scheust wird das sicher auch gut funktionieren.

Jetzt bist Du leider auch nicht schlauer als vorher, aber eine Meinung mehr :D
 

hps

Vereinsmitglied
Servus Willi,
als Viperfan lese ich hier natürlich interessiert mit. Ich hatte meine erste C&C Viper immer ohne Finnen geflogen, meine jetzige mit Finnen. Einen spürbaren Unterschied im Flugverhalten konnte ich dabei nicht feststellen. Fliegen tun die Vipers so und so gut ;)! Verfolge den Bericht gespannt weiter!
Jetgruß Peter
 
Hallo, Onkel und Peter,

schön, dass ihr mitlest und vielen Dank für die Rückmeldung. Hilft mir. Bezüglich der Finnen bleibt es also erstmal dabei, dass ich sie weglasse. Ich bin ohnehin ganz euphorisch, was meine Abmagerungsbemühungen angeht, da wären die Finnen jetzt ein Rückschlag. Ich denke, dass ich die Möhre insgesamt um ein ganzes Kilogramm entschlacken kann. Das sollte sich schon bemerkbar machen.

Die Steckung von Tragfläche und Leitwerk hatte jetzt eigentlich nicht vorrangig etwas mit Gewichtsreduzierung zu tun. Hier ging es mehr um Handling und Gewohnheit. Führungsstifte und Gewindebolzen sind jetzt in der Tragfläche, hat sich so bewährt. Leider waren die dünnen Stahlrohrstifte nach dem Herausschlagen aus dem Rumpf nicht mehr zu gebrauchen und mussten durch Kohlestifte ersetzt werden.

Für das Höhenleitwerk hatte der Vorbesitzer so eine Multilock-Verbindung verbaut. Die wollte ich so lassen, bis ich beim genaueren Hinsehen bemerkt habe, dass er die Buchsen in einem durchgehenden Alurohr verklebt hat. Oh, diese Turbinenflieger:mad:! Hier habe ich jetzt neu kleine Röhrchen aus Petrausch Hüllrohr verwendet.

Als nächstes kümmere ich mich um den Impellereinbau.

Grüße und schönes WE
Willi
 

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Hallo,

nach all der Zerstörung auch mal was Konstruktives...
Die Viper hat sehr lange Auflagebrettchen für Impeller / Turbine. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit dem Impeller ganz nach hinten muss. Um so mehr, da meine Abmagerungsbemühungen weitgehend auf den hinteren Bereich konzentriert waren (leichterer Impeller, Regler, keine Finnen...). Falls ich so etwas wie einen Einlauftrichter hin bekomme, wäre alles, was vor dem Impeller ist, störend. Besonders eben auch die Auflagebrettchen.
Ich habe daher einen zusätzlichen Impellerspant verbaut und nach vorne hin so weit wie möglich entkernt. So gefällt mir das schon mal besser.

Grüße
Willi
 

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Servus Willi,
als Viperfan lese ich hier natürlich interessiert mit. Ich hatte meine erste C&C Viper immer ohne Finnen geflogen, meine jetzige mit Finnen. Einen spürbaren Unterschied im Flugverhalten konnte ich dabei nicht feststellen. Fliegen tun die Vipers so und so gut ;)! Verfolge den Bericht gespannt weiter!
Jetgruß Peter
Hallo, Peter,

habe im Turbinenforum deinen Baubericht gefunden. Du hast ja von Impeller auf Turbine umgerüstet, verrückt:D!
Ich hatte in meiner ersten Viper auch den 94er mit dem "scharfen" Motor drin. Das ist mit den originalen Einläufen und dem normalen Auslass ein einziges Gewürge. Bei mir hatte der Regler im Flug verweigert (ca. 200A), was mich promt das Modell gekostet hatte.

Ich denke aber, mit dem zarteren 650er Motor und besseren Atmungsorganen sollte das gut gehen.
Mein Einlaufproblem scheint sich gelöst zu haben, wie es aussieht kann ich auf vorhandene Teile zurückgreifen. Ich habe von FJ von einer (vermutlich verunfallten) F20 die Einläufe geerbt. Die sind ja vom Prinzip für den 94er gemacht. Bin guter Dinge, dass ich mir die Viper passend zu den Einläufen schleifen kann:D:D. So wie im Bild zu sehen, werde ich sie nicht lassen können. Erstens muss ich sie so lange bearbeiten, dass ich den Impeller noch montieren kann (geteilte Einläufe oder Wartungsdeckel möchte ich nicht). Zweitens muss ich ein Stück vor dem Steckungsrohr enden, da ich sonst eine spunghafte Querschnittsverengung im Einlauf hätte. Es werden im hinteren Bereich also vermutlich nur "Leitbleche" übrig bleiben.

Grüße
Willi
 

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hps

Vereinsmitglied
Hallo Peter, habe im Turbinenforum deinen Baubericht gefunden. Du hast ja von Impeller auf Turbine umgerüstet, verrückt :D!
Servus Willi,

ja, das hab ich schon mit mehreren größeren EDF-Jets gemacht. Verrückt oder nicht ;), wenn ich ganz ehrlich bin, so richtig Spaß machten mir die Jets erst mit heißem Strahl. Bleibe aber selbstverständlich auch dem EDF-Antrieb treu :)!

Bei der C&C Viper war meines Erachtens die Einlaufsituation gar nicht so schlecht. Mit der relativ großen Bugradöffnung und „geöffneten“ Kiemen war zwar ausreichend Luft vorhanden; der „Engpaß“ war aber eindeutig der Auslaß, insbesondere für den 94er mit 700er Motor. Ich glaube mich erinnern zu können, dass ich max. 105mm Auslaßdurchmesser hatte, mehr ging nicht. Wie sieht das bei dir aus? Bin gespannt wie du den Einlauf realisierst.

Jetgruß Peter
 
Hallo, Peter,

ist ja nur Gefrötzel, das mit den Turbinenkollegen. Ich bin ja teilweise froh, wenn auf Turbine umgerüstet wird. So wie bei meinen F20-Kollegen (die Verräter:D), dann fällt für mich der Impeller ab, siehe Viper.

Die Tomahawk Viper lässt einen Schubrohr-Innendurchmesser von 98mm zu, wenn man den Nozzle-Ansatz entfernt. Das ist zu wenig für den 94er, da muss ich großzügiger mit dem Dremel ran gehen. Insofern scheint die C&C Viper die bessere Impellerbasis zu sein. Wobei deine 105mm für den 94er eigentlich optimal sein müssten.

Grüße
Willi
 

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Hallo,

also das Heck sieht jetzt mittlerweile so aus, wie auf den Bildern. Ich habe noch ein ganzes Stück weggenommen, bis ich bündig mit der Leitwerksanformung war. Ein F20-Schubrohr war vom Durchmesser immer noch zu groß. Ich habe mir jetzt eins aus GFK/Kevlar gewickelt mit 104mm Innendurchmesser am Heck. Das passt und sollte ein guter Wert für den 94er sein.

Oberhalb des Schubrohrs habe ich auch geöffnet, damit Luft aus dem Rumpf entweichen kann. Um wieder etwas Stabilität zu haben, schnell noch ein kleines GFK-Teil gedremelt und angespachtelt...

Grüße
Willi
 

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Hallo,

mein Steckungsrohr ist jetzt stromlinienförmig verkleidet. Hierzu habe ich kleine Sperrholzrippen gefräst und am Hüllrohr verklebt. Dabei wollte ich besonders clever sein und habe die Rippen so positioniert, dass ein tragendes Profil entsteht. Durch scharfes Nachdenken hätte man drauf kommen können, dass das totaler Unfug ist. Der an dieser "Tragfläche" entstehende Über- bzw. Unterdruck wird ja spätestens an der gegenüberliegenden Rumpfinnenseite wieder neutralisiert:mad:. Aber wer will schon immer scharf nachdenken. Und bei Münchhausen im Sumpf hatte es ja auch geklappt...

Grüße
Willi
 

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Hallo,

während andere fliegen oder sich in der Welt rumtreiben wird hier gebastelt!

Das Seitenruder wird bei der Tomahawk-Viper durch eine lange Schubstange mit Führungsröhrchen verdeckt angelenkt. Das Servo sitzt hinter der Kabinenhaube im Rumpfrücken. Hier ist mir was besseres eingefallen: Ich habe das Servo direkt in die Seitenleitwerksflosse gesetzt. Etwas fummelig, aber es geht. Doppelt gut: Wieder etwas Gewicht nach hinten verlagert und in Summe 25g gespart. Außerdem mehr Platz für Impellermontage und später Bewegungsfreiheit beim Befestigen der Flächen.

Grüße
Willi
 

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Hallo,

also das ging jetzt ja mal schön geschmeidig: Mein Einlauftrichter ist fertig!
Nach meiner Handzkizze hat Jörg mal "gschwind" eine Form gefräst. Die habe ich dann verschliffen und poliert. Den Trichter hat mir "El Laminator" dann höchst selbst gefertigt (Rene Rosenträger; der mit der irren SU-47 in Nordhausen). Den Impellermantel noch ein mü nachgeschliffen und das Teil sitzt. Von Skizze bis fertig gerade mal 5 Tage.

Schön, wenn man Freunde hat, die was drauf haben...

Grüße
Willi
 

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Hallo,

ich brauche mal (wieder) Hilfe.
Ich hatte mich nach längerer Überlegung entschieden, neue Fahrwerksmechaniken zu kaufen. Eigentlich quatsch, da das vorhandene ja funktioniert. Aber ich wollte unbedingt wieder das mitschwenkende Servo in der Bugmechanik. Also 1x alles komplett neu mit Behotec C40 incl. Steuergerät. Teurer Spaß, aber ich wollte keine Kompromisse machen. Die Mechaniken habe ich mir gleich auf 8mm Stift aufbohren lassen, um die vorhandenen Fahrwerksbeine nutzen zu können. Soweit so gut.

Heute habe ich bei meiner gelben Viper das Fahrwerk repariert (kleine Landeschwäche in Altötting). Dabei ist mir aufgefallen, dass die Länge der Fahrwerksbeine der beiden Vipers völlig unterschiedlich ist. Das Bugfahrwerk der neuen Viper ist 4,5cm (!) länger, dafür die Hauptfahrwerksbeine 2cm kürzer. In Summe also 6,5cm Differenz, was bei Start und Landung locker 4° mehr Anstellwinkel verursacht. Beim Start wärs mir Wurst, aber bei der Landung wird das doch ein Springbock!

Das Bugfahrwerk kann ich nicht tiefer in den Rumpf setzen, da ich sonst mit dem Servo oben anschlage. Das Bein selbst ließe sich 1,5cm kürzen. Und beim Hauptfahrwerk? Distanzbuchsen? Das ist doch Gefrickel! Schön wäre, wenn ich noch ein langes Bein (nur das Basisteil ohne Schwinge) bekäme, die sind bei Haupt- und Bugfahrwerk gleich. Dann könnte ich tauschen: Das kurze vorne, die langen fürs Hauptfahrwerk. Ich habe nur keine Ahnung, wer da der Hersteller ist. Bei Behotec und Electron bin ich nicht fündig geworden.

Hat jemand eine Idee?

Grüße
Willi
 

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J.G

User
Hallo,

ich brauche mal (wieder) Hilfe.
Ich hatte mich nach längerer Überlegung entschieden, neue Fahrwerksmechaniken zu kaufen. Eigentlich quatsch, da das vorhandene ja funktioniert. Aber ich wollte unbedingt wieder das mitschwenkende Servo in der Bugmechanik. Also 1x alles komplett neu mit Behotec C40 incl. Steuergerät. Teurer Spaß, aber ich wollte keine Kompromisse machen. Die Mechaniken habe ich mir gleich auf 8mm Stift aufbohren lassen, um die vorhandenen Fahrwerksbeine nutzen zu können. Soweit so gut.

Heute habe ich bei meiner gelben Viper das Fahrwerk repariert (kleine Landeschwäche in Altötting). Dabei ist mir aufgefallen, dass die Länge der Fahrwerksbeine der beiden Vipers völlig unterschiedlich ist. Das Bugfahrwerk der neuen Viper ist 4,5cm (!) länger, dafür die Hauptfahrwerksbeine 2cm kürzer. In Summe also 6,5cm Differenz, was bei Start und Landung locker 4° mehr Anstellwinkel verursacht. Beim Start wärs mir Wurst, aber bei der Landung wird das doch ein Springbock!

Das Bugfahrwerk kann ich nicht tiefer in den Rumpf setzen, da ich sonst mit dem Servo oben anschlage. Das Bein selbst ließe sich 1,5cm kürzen. Und beim Hauptfahrwerk? Distanzbuchsen? Das ist doch Gefrickel! Schön wäre, wenn ich noch ein langes Bein (nur das Basisteil ohne Schwinge) bekäme, die sind bei Haupt- und Bugfahrwerk gleich. Dann könnte ich tauschen: Das kurze vorne, die langen fürs Hauptfahrwerk. Ich habe nur keine Ahnung, wer da der Hersteller ist. Bei Behotec und Electron bin ich nicht fündig geworden.

Hat jemand eine Idee?

Grüße
Willi
Hallo Willi,

die Fahrwerksbeine könnte noch der Turbo Didi gemacht haben, aber ich würde ohnehin erst mal genau vermessen, evtl. ist ja die Aufnahme vom Bugfahrwerk geändert worden, nur so als Idee ...
Die Viper springt aber eigentlich nicht, da würde ich mir jetzt keine Sorgen machen, ansonsten gibt es da ja auch Abhilfe in der Selbsthilfegruppe ....:D

Gruß Jürgen
 
Hallo, Jürgen,

ach, die Selbsthilfegruppe könnte ein Springen meiner Viper verhindern?:D
Ich habe mal bei Tomahawk angefragt: Die haben mir bestätigt, dass die Beine damals von Turbo Didi kamen. Ich habe jetzt bei Behotec eine neue (und wesentlich kürzere) Nachläuferschwinge für das Bugfahrwerk bestellt. Nun muss das Bein auf 8mm aufgebohrt werden, damit es wieder zu der aufgebohrten Kulisse passt. Das hätte man natürlich einfacher haben können, wenn man vorher mal geschaut hätte...

Bei meiner gelben Viper hatte mich immer der schlechte Übergang Rumpf-Fläche geärgert. Besonders an der Nase und unten sieht das bescheiden aus. Wie bei der Mig erfolgreich erprobt, habe ich also Poly-Streifen verklebt (als Trennung und Kantenschutz), angespachtelt und verschliffen. Die paar Gramm gönne ich mir...

Und die Haubenbefestigung habe ich komplett neu gemacht. Das war vorher eine ziemlich abenteuerliche Konstruktion.

Grüße
Willi
 

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