Tipps und Tricks zum Thema "Abpausen"

ErnstV

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Die Konstruktion auf der Basis von Bildern (JPEG) wird manchmal auch als "Abpausen" bezeichnet. Ich wurde schon öfters darauf angesprochen, wie ich das mit der Vorlage mache, deshalb mal eine kleine Beschreibung der Vorgehensweise.

Es beginnt mit der Suche nach einer Vorlage, am besten eine gute 3-Seitenansicht. Mit einem Fotobearbeitungsprogramm schneide ich die Ansichten heraus und speichere sie ab.
Screenshot 2025-10-03 102810.png


Ich beginne eine Skizze auf der X-Y-Ebene. Mit einer waagrechten Linie (schwarz), lege ich die Rumpflänge (Maßstab) fest. Dann füge ich das Bild ein und stelle die Tranzparenz ein.
Screenshot 2025-10-03 103110.png


Jetzt stimmt natürlich die Größe und Lage noch nicht.
Screenshot 2025-10-03 103211.png


Mit den Ziehgriffen lässt sich das Bild verschieben, verdrehen und in der Größe ändern. so wird es nun den Linien angepasst. Hier die Rumpfspitze an das KS und das Rrumpfende an die Hilfslinie (blau).
Screenshot 2025-10-03 103403.png


Jetzt dasselbe mit der Vorderansicht. zwei Hilfsfächen erleichteren das Platzieren.
Screenshot 2025-10-03 103523.png


Die Rumpfspitze der Ansicht-Oben liegt auch am KS. Das Rumpfende muß mit der Seitenansicht übereinstimmen. Dazu ist es hilfreich, wenn man den Vorschauwürfel auf 45° stellt. Jetzt sieht man beide Ansichten gleichzeitig. Das Rumpfende wird nun genau der Seitenansicht angepasst. Als Hilfe dient die senkrechte Linie, die ich schon in der ersten Skizze eingezeichnet habe.
Screenshot 2025-10-03 103920.png


Alle 3 Ansichten sind nun korrekt platziert.
Das "Abpausen" kann beginnen.
Screenshot 2025-10-03 104007.png


Gruß Ernst
 
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Konvertiert jpg in dxf. Von da aus kannst du das in jedes x beliebige Format konvertieren.
Als offlinetool geht Vectormagic.
 
In Fusion 360 lege ich das Bild als Hintergrundbild an. Danach wird es kalibriert. Anschließend wird es passend verschoben.
Dann eine Skizze erstellen, die Ebene anklicken und mit einer Linie die vorher kalibrierten Punkt verbinden und bemaßen. Erst dann zeigt sich ob die Kalibrierung korrekt war. Kontrollmessungen auf der anderen Achse sind zusätzlich gut und offenbaren evtl. Verzüge der Vorlage.
Dann geht es ans fröhliche zeichnen.

Die ganze Vorarbeit dauert inzwischen nur wenige Minuten. Da dieser Vorgang die Basis für die späteren Fräsungen ist, lege ich da Wert auf Sorgfalt.
 
Konvertiert jpg in dxf
Das will ich nicht. Das JPEG-Bild soll nur eine optische Hilfe sein, meine Kurven sind davon unabhängig.

In Fusion 360 lege ich das Bild als Hintergrundbild an. Danach wird es kalibriert. Anschließend wird es passend verschoben.
das ist auch eine Möglichkeit, aber ich brauche 3 Bilder auf verschiedenen Ebenen.

Dieses Modell ist sehr ungewöhnlich.
Die Draufsicht ist ein perfekter Bogen ohne S-Schlag. Die Vorderansicht ist kein Ei, sodern eine Ellipse. Auch bei der Seitenansicht besteht die Unterseite aus einem sauberen Bogen ohne S-Schlag. Offensichtlich haben die Konstrukteure damals die perfekte Tropfenform angestrebt.
Aber die obere Kante steht im krassen Widerspruch zu den anderen Kurven. Sie besteht aus zwei geraden Linien und einem ziemlich holperigen Übergang bei der Haube. Vermutlich deshalb, weil man damals noch nicht in der Lage war sphärische Hauben herzustellen, wie sie heute bei modernen Seglern üblich sind.

Ich habe versucht die Kurven mit höchstmöglicher Genauigkeit zu Zeichen, also keine welligen Splines.
Screenshot 2025-10-03 181515.png
Screenshot 2025-10-03 181550.png


Die Fläche habe ich wieder ohne Querschnitte mit einer Kreuzkurve gemacht. Bei dem ovalen Querschnitt liegt die Mittenkurve tatsächlich in der Mitte, was die Sache sehr vereinfacht.
Wie die Flächenanalyse zeigt, ist die Rumpfschale wellenfrei.
Screenshot 2025-10-03 182353.png


Auch an den Reflexionen der Fläche kann man sehen, ob da Wellen sind, das ist manchmal besser, als das Zebralicht.

Screenshot 2025-10-03 184149.png
Screenshot 2025-10-03 191047.png
Screenshot 2025-10-03 191347.png


der Sinn beim Abpausen, ist ja nicht, die Ungenauigkeiten der Zeichnung zu übernehmen, sie ist nur eine optisch Hilfe und hat nichts mit der Genauigkeit der Konstruktion zu tun.

Gruß Ernst
 
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Bei der weiteren Ausarbeitung sind neben der Vorlage auch Fotos eine unverzichtbare Hilfe. Ich arbeite mit 2 Monitore, auf dem einen bin ich ständig auf Bildersuche. Dabei lernt man das Flugzeug immer besser kennen und entdeckt das ein oder andere.
20251004_093604.jpg


Dabei stößt man nicht selten auf Ungereimtheiten. Da sind manchmal Details, die nicht mit der Vorlage übereinstimmen. Das ist besonders dann der Fall, wenn abgeänderte Modellbaupläne als Vorlage benutzt werden.
Bei der Bildersuche entdeckt man evtl. auch noch andere, vielleicht bessere Pläne.
So etwas kann man jetzt zusätzlich einbauen.
Screenshot 2025-10-04 092543.png


Beim Übereinanderlegen zeigen sich manchmal enorme Unterschiede. Hier allerdings sieht es nicht schlecht aus. Zwischen diesen beiden Vorlagen sind nur minimale Abweichungen. Das ist gut.
Screenshot 2025-10-04 092321.png


Bei der Ausarbeitung von Details hat man vielleicht Glück und finden super Aufnahmen. Manchmal sucht man auch vergebens, es ist alles da, nur nicht das was man braucht.
Screenshot 2025-10-04 100114.png


Gruß Ernst
 
Zuletzt bearbeitet:
aus reiner Neugier habe ich mal den Convertio Datei-Konverter getestet. Man kann die DXF-Datei im CAD öffnen und die Elemente auch anklicken. Ich kann mir vorstellen, dass bei sehr guten Vorlagen die DXF-Daten zum 2D-Fräsen evtl. geeignet sind. Zur CAD-Konstruktion sind sie aber völlig unbraucbar. Eigentlich ist das logisch, aus mehr oder weniger schlechten Bildern können niemals exakte Kurven entstehen.
Screenshot 2025-10-04 130003.png


Gruß Ernst
 
Hallo Ernst,
Respekt in welcher Geschwindigkeit du Entwürfe raushaust.
Kennst du die Risse von der polnischen Seite?
Ob die vom Original sind kann ich leider auch nicht nachvollziehen, aber dort sieht man die speziell im hinteren
Bereich etwas eigenartigen Querschnitte - der Rumpf hat da seitlich annähernd vertikale Flächen.

Zur Haubenform wird geschrieben dass der Kobuz auch für die Schulung von angehenden Jetpiloten dienen sollte und man deshalb
dem Rumpf im Bereich der Haube eine entsprechende Kontur verpasst hat.
Auf Fotos meint man auch erahnen zu können dass der Rumpf vor dem Rad noch eine Schutzkufe hat - die ist in den Querschnitten dort nicht enthalten wieso ich auch ein wenig an der Authentizität zweifle.
 
Hallo Wolfgang,
erst durch deinen Thread wurde ich auf den Kobuz aufmerksam, vorher kannte ich ihn nicht. In der Tat ein sehr außergewöhnliches Flugzeug. Die Haubenform hat mich auch an einen Jet erinnert. Den polnischen Plan kannte ich nicht. Ich habe ihn mit den anderen verglichen, so gut wie keine Abweichung, sehr gut. So wie es aussieht, gehört das Hinterteil zum Bremsfallschirm, ähnlich wie beim Salto. Im Modellbau wird es sinnvoll sein, das am Rumpf mit anzuformen, die Kufe evtl. auch oder weglassen.
Ich habe ja nicht vor, den Kobuz zu bauen, ich finde einfach ds Konstruieren interessant.

Gruß Ernst
 
Hallo Ernst,
ja der Kobuz beschäftigt mich noch einige Zeit .....
Leider hat unsere finale Teamabstimmung mangels Zeit der Beteiligten noch nicht stattgefunden. Ich habe
aber mittlerweile zumindest den nötigen Träger Bier hierfür im Keller eingelagert ;-).
Das Rumpfheck und speziell die Querschnitte im hinteren Rumpfteil werden sicherlich intensiv diskutiert werden
(im polnischen Plan rund um den Schnitt "Z").
1759652351221.png

das Hinterteil........ Im Modellbau wird es sinnvoll sein, das am Rumpf mit anzuformen
Das wird dann der Formenbauer maßgeblich entscheiden - irgendwie muss man da hinten ja noch rankommen um die Naht vernünftig
herstellen zu können.

Mir wäre es ja auch am liebsten den Rumpf mit max. 3 Querschnitten zu machen - so wie es jetzt aussieht werden es aber mindestens 5
werden da wir vorne noch auf eine runde Spitze straken müssen wegen FES-Antrieb ......

Wir werden sehen - und wenn es dann einen zweiten Träger Bier zur Konsensbildung braucht sei es mir auch recht - wir
fühlen uns halt als Team und damit läuft vieles einfacher als in Berlin ;-) .
 
Mir wäre es ja auch am liebsten den Rumpf mit max. 3 Querschnitten zu machen - so wie es jetzt aussieht werden es aber mindestens 5
werden da wir vorne noch auf eine runde Spitze straken müssen wegen FES-Antrieb ......
Hallo Wolfgang,
es spricht nichts dagegen, vorne einen Halbkreis als Querschnitt zu verwenden, auch ganz hinten ist kein Problem, vielleicht sogar irgendwo an der dicksten Stelle, aber 5 würde ich auf keinen Fall machen, das führt zur Wellenbildung.
Bei der Kreuzkurvenmethode braucht man gar keine Querschnitte, sie ergeben sich aus dem Kurvenverlauf. Soll es kreisrund werden, mache das so: Ober- und Unterkante der Seitenansicht haben vorne an der Spitze denselben Abstand zur Mitte, hier 2mm.
Screenshot 2025-10-05 122857.png


Auch bei der Draufsicht ist der Abstand 2mm. Somit ist der Querschnitt keisrund, Hier 3 mal das Maß 2mm.
Screenshot 2025-10-05 115112.png


Bei der Schnittkontrolle sieht man schön wie der ovale Rumpfquerschnitt in die runde Spitze übergeht.
Screenshot 2025-10-05 121457.png

Screenshot 2025-10-05 121533.png


Den Rumpfquerschnitt über die ganze Länge bestimme ich über die Mittenkurve, läuft sie tatsächlich in der Mitte zwischen Ober- und Unterkante, ist das Ergebnis eine Ellipse bzw. ein Kreis. Beim Kobuz gehe ich davon aus.

Leider kann SolidEdge die Mittenkurve nicht automatisch berechnen. Ich behelfe mich mit Kontrollkreisen tangential zur Ober- und Unterkante.

Jetzt habe ich mal die Mittenkurve aus der Mitte etwas nach unten gezogen, da sie Immer die dickste Stelle im Rumpf definiert, entsteht nun die Eiform.
Screenshot 2025-10-05 125923.png

Screenshot 2025-10-05 130419.png


Aber wie gesagt, es geht auch mit Querschnitten, und wenn es mehr, als 3 sein sollen würde ich immer zuerst die Längskurven machen und dann die Queschnitte daran "einhängen", dann hält sich die Wellenbildung in Grenzen.
Das Konstruieren ohne Querschnitte ist vielleicht eine etwas unkonventionelle Methode, liefert aber sehr gute Ergebnisse, es geht sehr schnell und man sehr gut ändern.
Gruß Ernst
 
Hallo Ernst, Danke für die Tips.
Das mit der Mittenkurve muss ich mir mal anschauen. Liegt die auf der Aussenfläche dann habe ich es verstanden, wäre sie aber in der Mitte vom Rumpf dann brauch ich für Fusion noch ein bisschen Hirn. Könntest du vielleicht die SE Datei hierzu zur Verfügung stellen? Habe bei mir SE2024 installiert. Damit habe ich mal mit Abwicklungen für Folienschnitte rumgespielt wie du es hier irgendwo schon mal beschrieben hast.
Querschnitte hänge ich immer in die Führungskurven ein…..
 
Hallo Wolfgang,
danke für's Interesse, die mittlere Kurve ist auf der selben Ebene (gezeichnet) wie die Seitenansicht. Erst mit der Kreuzkurve wird ein Schuh draus. Die Kreuzkurve ist eine "Mischung" aus Mittellinie und der Skizze "Drausicht". Ich habe das schon öfters beschrieben z.B. hier:
In Fusion gibt es diese Funktion auch.
Könntest du vielleicht die SE Datei hierzu zur Verfügung stellen? Habe bei mir SE2024 installiert.
gerne, ich habe aber SE2025, du müsstest also updaten. (Ist kein Problem und kostet nichts). Oft sind die Dateien auch zu groß, um sie hier hochzuladen.
Wir könnten das aber gerne per E-Mail machen.

Gruß Ernst
 
Erst mit der Kreuzkurve wird ein Schuh draus. Die Kreuzkurve ist eine "Mischung" aus Mittellinie und der Skizze "Drausicht"
Ahja - die Funktion zum mischen von 2 2D-Kurven zu einer 3D kenn ich in Fusion und damit sollte die Fläche nach dem Loft auf jeden Fall auf der Kurve liegen - gibt in Fusion auch noch die Loft-Funktion anhand einer Mittellinie - das halb fragte ich nach.
Update schau ich morgen mal. Das mit der Dateigröße wundert mich da ich aus Fusion eigentlich
recht schlanke Dateien gewohnt bin sofern da kein großartiges SchniSchnack wie jpg oder dxf'n mit tausenden Liniensegmenten enhalten sind.

Ich glaube wir hören zu meinem Thema hier auf da es ja um das abpausen geht .... vielleicht sollten wir besser im Kurven-Thread weitermachen.
Sorry für's kapern und vielen Dank für die Tips.
 
das Konstruieren eines Rumpfes ohne Querschnitte hat natürlich auch Grenzen, es muss auch nicht um jeden Preis so gemacht werden. Wie gesagt, ein Querschnitt ganz vorne (kreisförmig) oder ganz hinten ist oft sinnvoll. Das Schöne daran: Man kann das nachträglich machen. Leider befinden sich auf den meisten Vorlagen von Seglern keine Querschnitte. Ich habe gesucht und doch etwas gefunden.
Ich lege also diese Vorlage nachträglich auf die Rumpfschale.
Screenshot 2025-10-06 134630.png


jetzt füge ich zwei Querschnittsbilder ein.
Screenshot 2025-10-06 140315.png


Über die Schnittkontrolle kan man nun überprüfen, in wieweit die Rumpfschale mit den neuen Bildern übereinstimmt.


Screenshot 2025-10-06 140743.png


Obwohl die Schale ja ohne Queschnitte entstanden ist, sieht es im vorderen Bereich recht gut aus. Hinten allerdings sehe eine Abweichung, auf dem Foto ist es etwas "eckiger". Die Vorlage ist natürlich nicht sehr deutlich, man kann es eher erahnen.
Screenshot 2025-10-06 140140.png


jetzt will ich mal versuchen, das zu korrigieren. Ich lege also eine Skizze mit zwei Bögen auf das Bild.
Screenshot 2025-10-06 133221.png


Dabei muß man unbedingt darauf achten dass die Bögen an die vorhandenen 3 Längskurven angehängt werden s. rote Kreise.
Screenshot 2025-10-06 133300.png


Jetzt gehe ich zurück zur Bluesurf-Fläche und klicke die neue Kurve als Leitlinie an. Die Äderung wird sofort sichtbar.
Screenshot 2025-10-06 133405.png


Das Hinterteil ist jetzt eckiger.
Screenshot 2025-10-06 143158.png


Man kann also nachträglich zusätzliche Querschnitte mitaufnehmen. Wichtig ist halt, dass sie in die vorhandenen Längskurven eingepasst werden.

Gruß Ernst
 
So und jetzt wollte ich wissen, ob man den Rumpf auch mit Fusion, ohne Querschnitte machen kann. Bei Fusion heißt die Kreuzkurve "Schnittkurve".
Damit hat es nicht so richtig geklappt. Es geht aber trotzden auf andere Art.

Als erstes wieder die Vorlage, das geht über das Menue komfortabler als in SolidEdge.
Screenshot 2025-10-09 101317.png


Dann die Skizze-Seite mit der Mittenkurve.
Screenshot 2025-10-09 095248.png


Dann die Skizze-Draufsicht
Screenshot 2025-10-09 095549.png


Im Prinzip alles genau so wie in SE.

Aber jetzt der Unterschied:
wie gesagt, mit Kurven kam ich nicht so recht klar, deshalb habe ich es mit Flächen gemacht.
Als erstes 3 Extrusionsflächen: Ober- und Unterkante nach links, Mittenkurve nach rechts, Länge egal.
Screenshot 2025-10-09 095702.png


Dann noch eine symetische aus der Draufsicht.
Screenshot 2025-10-09 095749.png


Jetzt wird die mittlere Extrusionsfläche mit der senkrechten Fläche gestutzt. Die Schnittkante ist jetzt nichts anderes, als eine Kreuzkurve.
Screenshot 2025-10-09 095938.png


Uber diese Kanten mache ich nun eine Erhebung. Die beiden Extrusionsflächen dienen als Stützelemente für die Tangentialität (G1)
Screenshot 2025-10-09 100015.png


Zusätzlich lässt sich noch die Tangentialgewichtung (Spannung) über diesen Pfeil einstellen und somit dei Eiform beeinflussen.
Screenshot 2025-10-09 100118.png


Die Rumpfschale ohne Querschnitte sieht nicht schlecht aus.
Screenshot 2025-10-09 100617.png


Natürlich könnte man auch hier, wenn nötig, weitere Querschnitte einfügen.

Ich habe das zum ersten Mal mit Fusion gemacht, nur um zu sehen, ob es geht. Für mich etwas ungewohnt, aber insgesamt sehr komfortabel.

Gruß Ernst
 
Für mich etwas ungewohnt, aber insgesamt sehr komfortabel.
offtopic on:
Hallo Ernst - sag ich doch ;-) ...
Für mich ist einfach die stringente Trennung im Userinterface zwischen Timeline und Elementen schlüssiger als in SE alles im Pathfinder zu haben.
Dafür kann SE in anderen Dingen punkten - bspw. Abwicklungen und die Bereitschaft manche Flächen zu machen bei denen ich in Fusion
auf Block laufe....
offtopic off:

Das Thema mit den Kreuzkurven / Schnittkurven in Fusion schaue ich mir bei Gelegenheit mal an. Bisher hatte ich da keine Probleme in der Erzeugung.
 
Für mich ist einfach die stringente Trennung im Userinterface zwischen Timeline und Elementen schlüssiger als in SE alles im Pathfinder zu haben.
Da hast du recht, das ist in Fusion sehr gut. Im Prinzip hast du das in SE auch, man kann logisch sortieren, gruppieren im Pathfinder vor- und zurückspringen, umbenennen, nur bestimmte Elemente ein- und ausblenden.
In Fusion ist das durch die Timeline schöner und benutzerfreundlicher gelöst. Auch die Menues sind in Fusion logisch aufgebaut, man hat alles auf einen Blick.
Ob SE die besseren Flächen oder Kurven macht, kann ich nicht beurteilen, dazu habe ich in Fusion einfach zu wenig Erfahrung.
Oft misslingt eine Fläche (auch in SE) nur deshalb, weil des "Grundgerüst" nicht optimal aufgebaut ist.
Ich werde da noch das eine und andere ausprobieren.
Gruß Ernst
 
wie gesagt, mit Kurven kam ich nicht so recht klar, deshalb habe ich es mit Flächen gemacht.
Hallo Ernst,
habe das nochmals nachgeprüft. Es funktioniert bei mir.
Bei der Erzeugung einer Schnittkurve dürfen die zugrunde liegenden Kurven nicht Teil der aktiven Skizze sein.
Wieso erschliesst sich mir nicht - vielleicht damit auch bei den Schnittkurven die sequentielle Abfolge gewährleistet ist?
Arbeite so gut wie gar nie im direkten Modus .... kann ich aber bei Gelegenheit mal nachprüfen.
 
Hallo Wolfgang, ich habe es inzwischen auch geschafft, diese Schnittkurve zu erzeugen. Allerdings habe ich Probleme mit der Erhebung. Manchmal geht es nicht so, wie ich mir das vorstelle. Besser klappt es, wenn ich die Skizzen ausblende und dafür die Kanten der Stützflächen verwende. Manchmal entstehen auch komische Beulen in den Flächen, die ich mir nicht erklären kann. Mit SE kenne ich das so nicht. Es ist halt alles Neuland für mich, ich bin ständig am Entdecken. Vieles davon gefällt mir sehr gut, die Menues, auch das Skizzieren der Kurven, natürlich die Timeline.
Ich versuche gerade, die typischen Elemente, wie Flächenanschlüsse, Randbögen u.ä. zu machen. Es ist etwas mühsam, macht aber auch Spaß.

Gruß Ernst
 
Bin mal wieder am "Abpausen"
ein Salto soll es werden.
Das Problem ist wieder einmal die Vorlage. Es gibt zwar Modellbaupläne, die aber mehr oder weniger vom Vorbild abweichen. Wenn möglich, bevorzuge ich Originalpläne.
Beim Ausrichten der 3 Ebenen stellt sich aber heraus, dass auch diese Ansichten nicht sauber übereinstimmen, Drauf-, Vorder- und Seitenansicht passen nicht genau zusammen, also muss man Kompromisse eingehen und von der Vorlage abweichen. Die Profile bei Originalseglern sind meistens wesentlich dicker als bei Modellen, schon deshab sieht man hier Abweichungen. (s. Vorderansicht)
Wichtig ist halt, die Konstruktion so aufzubauen, dass Änderungen jederzeit möglich sind.



Screenshot 2026-02-17 130044.png

Screenshot 2026-02-17 125814.png

Screenshot 2026-02-17 125909.png

Screenshot 2026-02-17 130335.png


Die Flächenanschlüsse beim Salto sind interessant, sie reichen am Rumpf weit nach vorne und hinten. Auch das sieht man nicht auf der Vorlage, kann nur anhand von Fotos geschätzt werden.
Screenshot 2026-02-17 134501.png


Und dann das V-Leiwerk, auch hier sind die Anschlüsse immer eine Herausforderung.
Screenshot 2026-02-17 134411.png


Soweit der Stand.
Gruß Ernst
 
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