Tipps zum Akkus löten

andrenigge

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Hallo, ich habe mir für meine Glow Star Glühung 2 Sanyo 3600er Zellen gekauft und möchte diese jetzt mit einem Zellenverbinder zusammenlöten, soweit sogut doch wie mache ich das am besten, der Lotzinn hält nämlich sogut wie garnicht auf den Kontakten, woran liegt das? wenn ich auf den anderen Seiten den Stecker anlöten will gehts auch nicht weil das zwar so eben hält bis eine kleine bewegung kommt, dann löst es sich wieder.
Mach ich irgendwas falsch?

mfg André
 
Nimm einen ordentlichen Lötkolben von mindestens 80W und schleife die Polflächen vor dem Verzinnen mit einem Dremel ab, dann sollte das funktionieren.
 
Eventuell Zinn ohne Flussmittel?
 
Hi,

entfetten mit Spiritus oder Aceton vor dem schleifen nicht vergessen.
Dann Löthonig, hilft auch sehr gut. Das ist Flussmittel und wird mit einer kleinen Tube aufgetragen. Ganz wenig und ruhig einen starken Lötkolben mit T-Lötspitze oder so zurechtgefeielter Spitze nehmen. Verzinnen der Lötspitze nicht vergessen. Beste Erfahrungen habe ich mit 150 Watt und 10 mm Aufnahme gemacht. Die Lötspitze gleichzeitig(!!!) an beide Kontaktflächen halten, aber nur für 2 Sekunden. Dann zusammenfügen, fertig!!

Grüße, Bernd
 
Also Löthonig würde ich lassen, weil der nicht säurefrei ist und es zu Korossion kommen kann. Normalerweise reicht ganz normales Lötzinn mit säurefreiem Flussmittel, das geht wirklich hervorragend.
 
hallo

als gute standartlösung zum akkulöten kann ich dir einen gang in den hiesigen baumarkt empfehlen.

dort gibt es bestimmt lötkolben der normalen art. alles ab 75watt ist ausreichend. mehr als 100watt sollten es aber auch nicht unbedingt sein.
meistens findest du daneben auch noch ganz normales elektroniklot. dort ist drinnen eine flussmittelseele. dann brauchst du nix anderes mehr.

die vorbereitung zum löten wie oben schon beschrieben. entfetten wenn nötig. lötfläche großflächig anrauen.(isolierung nicht beschädigen !! ) und evtl. vorher mal kurz verzinnen. dazu dem heissen lötkolben nehmen und mit etwas lötzinn die oberfläche benetzen. aber nie mehr wie 2-3 sekunden mir dem lötkolben auf den akku. sonst ist der bald gar und taucht nicht mehr....

dann die zellen fixieren, verbinder auflegen und mit pinziette oder zange festhalten und dann den lötkolben für 2-3 sekunden auf ein ende des verbinders drücken. da die meisten verbinder vernickelt oder vorverzinnt sind nimmt dieser das lötzinn sehr gut an. eine gute lötstelle besteht nicht aus sehr viel lötzinn !!!! je weniger desto besser ! nur soviel wie absolut nötig.

versuch es ... und wenns nicht klappt... nochmal :) versuch macht kluch...
 
Danke für die Tipps, hat wohl an meinem zu schwachen Lötkolben gelegen, also bin ich eben schnell zu meinem Händler gefahren und der hat mir das schnell und umsonst gemacht, ich denke ich sollte mal in einen besseren Lötkolben investieren.

mfg André
 
jetzt wo das mit dem Löten geklärt ist, kann mir vielleicht einer sagen wie schnell ich die Sanyo 3600 höchstens laden darf? Ich habe ein Intelli Control 3.1, kann also bis 5A laden.

mfg André
 
Die 5 A können die Locker ab,aber bitte nicht beim 1. mal.
Erstmal mit 1/10C formieren (360mA).
Wenn dein Lader keinen Step down Wandler hat ,wird er aber bei 2 Zellen eh nicht auf 5A hochregeln.
(hoffentlich hast du die Zellen mit deinem zu kleinen Lötkolben nicht schon ausgekocht)
 
Ich hab mal aus Neugier eine einzelne 1200er Zelle etwas geröstet, ca. 10s am Stück drauf rumgelötet, das 3x.
Hat danach ziemlich gleiche Kapazität wie vorher gehabt...
Gut ist das natürlich trotzdem nicht.
 
QUOTE]Ich hab mal aus Neugier eine einzelne 1200er Zelle etwas geröstet, ca. 10s am Stück drauf rumgelötet, das 3x.
Hat danach ziemlich gleiche Kapazität wie vorher gehabt...
Gut ist das natürlich trotzdem nicht.[[/QUOTE]
was willst du uns damit eigentlich sagen ?????? :confused:

natürlich hat die zelle die gleiche kapazität wie vorher..... da kannst auch 5 minuten lang drum herum löten.

was man damit abe fertig bringt, ist die zerstörung des sicherheits ventils. damit verliert die zelle dann elektrolyt. aber eben nur ganz langsam......
die folgen davon, in form nachlassender kapazität, machen sich erst in ein paar wochen (monate) bemerkbar. auch kann das minuskabel korodieren, (black wire sndrom) und wird damit hochomig. akku spinnt.. bemrkbar macht sich das am stärksten ( am ehesten) beim laden am automatiklader.

----> spätfolgen. nenn man das:D
 
am Platz wurde mir gesagt ich sollte nicht über 3-4A laden, weil die Zellen nicht gepusht sind, aber naja ich lad eh höchstens 1,5A weil ich nicht unbedingt 5A durche einen BEC Stecker jagen wollte war halt nur ne theoretische Frage.

mfg André
 
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