Tragflächenverriegelung 4m Scale-Segler?

TinoE

User
Hallo,

ich habe eine gebrauchte ASW24 gekauft, die auch heut eingetroffen ist :)

Die Steckung ist ein Kohlerohr und Stifte als Verdrehsicherung sind auch angebracht. Was ich jedoch vermisse ist eine Verriegelung, so dass die Flächen nicht rausrutschen.
Wird das evtl. mit Tesa-Band gehalten, das über den Spalt zwischen Rumpf und Fläche geklebt wird?
Da ich einen so grossen Segler noch nicht geflogen bin und meine Flächen bisher immer geschraubt habe bin ich unsicher, ob das halten würde.
Hat jemand Erfahrung?

Gruß

Tino

P.S. Den Vorbesitzer kann ich z.Zt. nicht fragen, da er für die nächsten zwei Wochen im Urlaub ist ... und ich doch fliegen will !!!
 
Tino,
meine 4 m GFK Sommer LS-4 fliege ich seit 1985 so.
Allerdings bei Folien-Bespannung würde ich das nicht machen. Das Lösen des Bandes hält die Folie auf Dauer nicht aus.
Gruss Jürgen
 
Hallo Tino,

ich nehme mal an das der Vorbesitzer die ASW 24 auch schon geflogen ist oder?
Dann kann er die Flächen eingentlich nur mit einem Tesa-Streifen gesichert haben.
Normalerweise sollte ein Tesa-Streifen auch bei einem 4m Segler als Flächensicherung ausreichen.
Ich habe bis jetzt zwar nur das steckbare Höhenleitwerk so gesichert,
weis aber von Kollegen die Ihre Flächen auch so sicher das die noch nie probleme hatten.
Auch bei größeren Seglern.

Gruß Michael
 
Multilock

Multilock

Hi Tino

Ich habe an meiner VollGFK DG300 (3.20m von Geitner) das MULTIlock Uni-Set von Multiplex dran. Das hält bombenfest! Den Übergang Rumpf-Flügel klebe ich jedoch trotzdem noch mit Tesa ab, damit einerseits der Spalt sicher abgedeckt ist und noch eine zusätzliche Sicherung da ist.

Gruss Mirko
 
Fliege meine ASW 28 mit 4,2Meter auch mit Tesasicherung.Noch keine Probleme gehabt.Nur die Folie löst sich halt auf Dauer etwas an .

Jörg
 
Mit Tesa ist es nicht schlecht, aber die ganze Tesa Kleberei mir
Gefällt das ganze nicht.
Bei ein 4 m Segler und größer ist meiner Meinung, was sich auch schon lange
Bewährt hat ist ein 5 oder 6mm Gewinde in die Wurzel zu Bohren und
dann von innen eine PVC Schraube ein drehen.
Das sieht sauber aus und bei einer nicht so guten Landung reist der Kopf ab.

Gruss Lothar
 
Wie oben schon mal geschrieben.
Auch ich verwende in all meinen Modellen (bis 4,5m, mehr hab ich nicht;) )
das Multilock von MPX. Saubere Sache und kein Gefummel.;)
 
Tip zum abkleben

Tip zum abkleben

Das Abkleben mit Tesa oder Scotch Band halte ich auch für die einfachste , sauberste und vor allem leichteste Lösung.
Damit sich die Folie nicht ablöst, sollte man folgendes beachten:

1. Die Flächenwurzel ( da wo abgeklebt werden soll ) zunächst mit 19mm Kristallklar-Tesa bündig abkleben. Dabei das Klebeband über Nasen- und Endleiste hinweg auf die Unterseite umlegen. Die Klebestelle sollte natürlich vorher gründlich mit Spiritus gereinigt werden.

2. Als Abklebeband nur hochwertiges Material verwenden ( Tesa, Scotch etc. )
Ich habe auch schon mal Klebeband ausprobiert, welches sich hinterher nur noch in Schnipseln ablösen lies und hässliche Flecken hinterlies.

Das funktioniert sogar bei offenen Rippenflächen bestens, ohne das sich die Bügelfolie auch nur ansatzweise löst.

Das Tesaband als Unterlage nutze ich auch bei VOLL-GFK Flächen. Dadurch wird die Oberfläche nicht durch Klebereste verschandelt. Im Winter wechsel ich die Unterlage dann aus.

Jens
 
Jens Ising schrieb:
...Damit sich die Folie nicht ablöst, sollte man folgendes beachten.........

mein tip ist reiß nen streiffen von 3..5 cm bei der wurzelrippe die Folie runter

schleif das holz schön und lakier das in gleicher farbe !

den Tip habe ich hir in einem Baubericht gesehen !!!!!!!!
 
Jens Ising schrieb:
Das Abkleben mit Tesa oder Scotch Band halte ich auch für die einfachste , sauberste und vor allem leichteste Lösung.
Damit sich die Folie nicht ablöst, sollte man folgendes beachten:

1. Die Flächenwurzel ( da wo abgeklebt werden soll ) zunächst mit 19mm Kristallklar-Tesa bündig abkleben. Dabei das Klebeband über Nasen- und Endleiste hinweg auf die Unterseite umlegen. Die Klebestelle sollte natürlich vorher gründlich mit Spiritus gereinigt werden.

2. Als Abklebeband nur hochwertiges Material verwenden ( Tesa, Scotch etc. )
Ich habe auch schon mal Klebeband ausprobiert, welches sich hinterher nur noch in Schnipseln ablösen lies und hässliche Flecken hinterlies.

Das funktioniert sogar bei offenen Rippenflächen bestens, ohne das sich die Bügelfolie auch nur ansatzweise löst.

Das Tesaband als Unterlage nutze ich auch bei VOLL-GFK Flächen. Dadurch wird die Oberfläche nicht durch Klebereste verschandelt. Im Winter wechsel ich die Unterlage dann aus.

Jens

Kann ich nur bestätigen, funktioniert einwandfrei. Mach ich genau so wie Jens!

Gruss
Didi
 
Multilock.

MULTILOCK!

Wenn Du das mal drin hast, willst Du nie wieder kleben!

Glaub' mir.

Bertram
 
hi Börny,

das Graupner-Teil ist edel, aber eben: es öffnet sich nicht bei ruppigen Landungen. Mir ist es lieber, dass sich die Flächen gleich öffnen. Das Zusammendrücken des Rumpfes vorne verhindert der gute alte Buchenstab im Nasenleistenbereich.
Man erschrickt zwar nach jeder Hanglandung o.ä. (Pseudo-"Hanglandung" in der Ebene :D ), weil die Flächen lose sind und teilweise verdreht da liegen, aber seitdem ist alles heile, vor allem auch die hinteren Innenwinkel der Flächen.

Ich habe fest eingeharzte Flügelservostecker und -buchse (also nicht ein Ende lose) und bisher noch nie Kontaktprobleme gehabt. Stecksystem: MPX 6-pol grün oder 5-pol grau.

So schnell und sicher (keine Kabelbiegungen und kein Kabelzug beim Auseinanderbauen) wie auf diese Weise baust Du keinen Segler auf: Klick - klick - Fliegen.

Bertram
 
das Graupner-Teil ist edel, aber eben: es öffnet sich nicht bei ruppigen Landungen.
Noch schlimmer: wenn es nur Zehntel-Millimeter verbogen wird (nach eben einer solchen Landung), lässt es sich überhaupt nicht mehr öffnen.
Dann hilft nur noch eine Metallsäge oder viel Fantasie, einen 4 Meter Segler ins Auto zu laden... :confused:
Gruss Jürgen
 
Jürgen N. schrieb:
Noch schlimmer: wenn es nur Zehntel-Millimeter verbogen wird (nach eben einer solchen Landung), lässt es sich überhaupt nicht mehr öffnen.
Dann hilft nur noch eine Metallsäge oder viel Fantasie, einen 4 Meter Segler ins Auto zu laden... :confused:
Gruss Jürgen
....also wenn man es schafft, das Teil nur durch das Landen so zu verbiegen, so würde ich mal mal am Landestil arbeiten. Sorry, aber das ist mir noch nie passiert und gesehen habe ich es so auch nicht. Auch nicht beim alpinen Fliegen :confused: . Sollte ein Landung tatsächlich mal sehr hart ausfallen, so reisst es bei der Sicherung von Graupner maximal das in den Flügel eingeharzte Metallteil heraus. Dabei wird dann unter Umständen die Wurzelrippe relativ stark beschädigt. Aber das soll's auch gewesen sein.

Holm & Rippenbruch
Börny
 
Dabei wird dann unter Umständen die Wurzelrippe relativ stark beschädigt. Aber das soll's auch gewesen sein.

Das ist mehr, als beim Multilock passiert ;) und mir schon zu viel.
einmal Multilock immer Multilock :)
 
und was sagt ihr zum guten alten hacken in den flächen plus gumringen !

wobei die Gummiringe bei mir umwickelt sind und am ende einen metalring haben so das ich auf einer Fläche das ding fix oben habe und bei der zweiten einhacke
 
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