Tragischer Seglerabsturz

algebu

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Schade um den schönen Flieger... Dazu gibts aber einen Extra Absturzbilder Thread dort kannst du gleichgesinnte treffen! :)

Gruss Mathias
 
... und die Ursache(n)?

... und die Ursache(n)?

Erstmal mein Mitgefühl an den Seglerpiloten. Ich weiß, wieviel Arbeit in so einem Holzbomber steckt :cry:
Stellt sich natürlich die Frage nach der Ursache. Ich habe das Gefühl, der Schleppzug war - für einen Oldtimersegler - zu schnell unterwegs (so weit man das vom Film her beurteilen kann). Sicher scheint mir, dass der Segler dem Schlepper irgendwann das Leitwerk so weit hoch gezogen hat, dass der nicht mehr steuerbar war?! Ich will hier nicht klugsch***en. Die Frage ist nur, ob man (v.a. die F-Schlepp-Anfänger) was draus lernen kann. Was meint ihr?
Gruß
Peter
 
Wirklich Schade um den schönen Segler. Naja ich würd mal sagen wenn man nen Schleppzug so in ne Kurve bringt ist es kein Wunder das sowas passiert.

Gruß Patrick
 
Ja, sehr schade um das schöne Modell...:cry:


Aus meiner Sicht beginnt das Problem in der ersten Kurve nach dem Start: Der Segler dreht sehr früh ein, hat den kürzeren Weg und kommt der Schleppmaschine dadurch näher. Beim Zurücksteuern auf eine Position hinter der Schleppmaschine hat sich wahrscheinlich das durchhängende Schleppseil unter das Leitwerk geschoben.
 
Ich würde eher sagen das die Schleppmaschine so schnell in die Kurve ist und der Segler nicht hat dieser mit dem Schleppseil den Schlepper hinten rum gezogen und Ihn damit ins Trudeln gebracht. Noch dazu war die Geschwindigkeit (Zumindest seh ich das so) viel zu hoch.
 
Ist danach immer einfach zu sagen ... , aber meiner Ansicht nach war da genug Zeit für beide Piloten auszuklinken.

lg Ferdl
 
Klar ausklinken hätte eigentlich problemlos klappen müssen
 
früher ausklinken

früher ausklinken

ersteinmal mein Mitgefühl für den Crashpiloten - ich bin selbst Oldtimerfreak und weiß wieviel Arbeit in einem solchen Modell steckt.

ABER, ich bin der Meinung, das dieser Crash hätte vermieden werden können (unabhängig davon wie es zu diesem Flugzustand kommen konnte ), wenn eher ausgeklinkt worden wäre - dieses wird sehr oft zu spät oder gar nicht gemacht. Manchmal aber geht es auch technisch gar nicht, denn ich habe schon oftmals gesehen, das bei 8 Kg Seglern ein 2Kg Servos auf die Klinke gesetzt wurde - unmöglich.

Ich möchte hier nicht den Klugscheisser abgeben, sondern nur meine Meinung aus einer 30jährigen Schlepp-Praxis kundtun.

Gruß aus Lippe

Achim55
 
Ich habe das Video schon vorher privat von einem der dort teilnehmenden Piloten zugemailt bekommen, mit dem Hinweis: so sieht es aus, wenn beim Segler nichts mehr geht und sich das Seil auch beim Schlepper nicht mehr ausklinken lässt. Mehr weiss ich auch nicht, aber ich glaube, das Video lässt sich schon mit einem unbeirrbar weiterfliegenden Modell erklären.

Bertram
 
Nach dem was man auf dem video sehen kann, war der Schleppzug fuer meinen Geschmack deutlich zu schnell unterwegs, und die Kurven waren ziemlich abrupt.

Ich haette wahrscheinlich schon nach der ersten Kurve ausgeklinkt...
Bin allerdings bei meinen Kollegen etwas als "Angsthase" beim F-Schlepp bekannt.....
Aber ich lasse mich lieber etwas veraeppeln, als etliche Arbeitstunden fuer so einen Flieger in den Sand zu setzen.
 
Und was bekommt man als Neuling beim F-Schlepp gesagt: Flächen immer gerade halten egal welche Kurve der Schlepper fliegt. Finger wech vom Höhenruder, Finger wech vom Seitenruder, eine Hand ans Querruder und die ander an den Schalter zum Ausklinken...

Und, wie schon angesprochen, oft sind die Servos in den Seglern zu mickrig :(, baut ein erfahrener Schlepppilot in seine Schleppmaschine ein Powerservo ein um den Segler los zu werden. Als Schlepper möchte man doch zuerst sein eigenes Modell retten und muß im Grunde immer an eine Dummheit des Seglers denken...

Zu schnell für den Segler wird es erst dann, wenn sich die Flächen Beifall klatschen. Schneller, sofern es der Segler aushält, ist gar nicht so schlecht. Dann ist der Segler deutlich höher als die Schleppmaschine und das Seil hängt auch bei kleinen Fehlern beim Schlepp nicht so schnell durch.
 
Hi!

Der Pilot der GLA Star würde gut daran tun eine bessere Kupplung zu verbauen, die derzeitige ist wohl nicht ausreichend.
Wenn einem sein Modell lieb ist, verbaut man Besseres!

Segler: Ausfall kann sein, sieht aber eher nach überfordertem Piloten aus.
Der Schlepp war von Anfang bis Einschlag nix.

Trotzdem schade um das tolle Modell!!
 
grr

grr

bekommt man als Neuling beim F-Schlepp gesagt: Flächen immer gerade halten egal welche Kurve der Schlepper fliegt.

Segler: Ausfall kann sein, sieht aber eher nach überfordertem Piloten aus.
Der Schlepp war von Anfang bis Einschlag nix.

Na ihr Profis... Habt die Windböen usw. ja alle mitbekommen. Und die Landung des Schleppers am Schluss, völlig unfähig der Typ, weil er ja so rumwackelt, und die kurze Ausrollstrecke ist ja völlig Typenhandbuchwidrig...

Wenn Du mit so einem schweren Seglertrumm unterwegs bist, und die Kurven nicht mitfliegst sondern hübsch alles gerade hältst, schleuderst Du ganz fantastisch aus der Kurve und bremst den Schlepper in den Strömungsabriss. Habe ich auch lernen dürfen. Das mit dem "flach halten" macht ruhig bis 4kg, aber darüber würde ich was anderes versuchen.

Ich fand, dass der Seglerpilot die erste Kurve eigentlich schön leicht verzögert sehr sauber mitgeflogen ist, leider am Schluss etwas zu weit nach rechts, was er aber auch umgehend korrigiert hat.
Die letzte für mich erkennbare Ruderwirkung ist bei 0:23, und so etwa ab spätestens 0:28 würde ich sagen tut die Gö4 gar nichts mehr ausser geradeaus weiter fliegen zu wollen, woran sie aber mit heftigen Rucken im im Schleppseil stark gehindert wird, um es mal so zu sagen...

Die Kupplung samt Servo in der Schleppmaschine wird wohl sicher gewechselt werden...

Über die Ursache zu spekulieren ist eine Sache, aber aus der Ferne Qualitätsurteile über den Pilotenflugstil abzugeben halte ich für gewagt.

Bertram
 
Hallo,
da muß ich dem Bertram schon recht geben.
Bei leichten Seglern reicht es etwas Höhe zu trimmen und den Segler
mit den Querrudern nur waagerecht zu halten,alles andere erledigt der Schlepper.Aber bei Seglern von diesem Gewicht,sollte der Segler schon
sauber hinterher fliegen.

Gruß
Thomas
 
Na ihr Profis... Habt die Windböen usw. ja alle mitbekommen.

Gerade deswegen dreht man doch nicht so heftig in die Kurve ein bzw. muß mit Böen rechnen und flinkt mit den Fingern sein. Das Verhängnis beginnt doch schon bei 0:14.

Das mit dem "flach halten" macht ruhig bis 4kg, aber darüber würde ich was anderes versuchen.

Kommt immer auf das Verhältnis Schlepper/Segler an... und die Piloten...
 
Also ich hab schon schlechtere Schlepps gesehen und bin auch schon schlechter geflogen, darauf kommt es letztendlich nicht an. Das fatale hier war, dass beide(!) Kupplungen nicht öffneten.

Und, alle schön brav im Segler bei Failsave eine offene Schleppkupplung programmiert? Überhaupt ein Failsave programmiert? Wann habt Ihr die Schleppkupplung(en) das letzte mal kontrolliert?

viele Grüsse

Ferdl
 
Eine engere Kurve Fliegen geht ja schon mal (passiert bei uns auch) aber wenn man dann noch recht schnell unterwegs ist + vieleicht noch wind kanns wohl schon mal so enden wie im Video
 
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