ULTRA RES

Grüezi Miteinander

So nach nun 1000 verschiedener RES Modelle möchte ich euch nun das 1001 RES Modell vorstellen, dass aus meiner Entwicklung stammt 😅 Nach einem Jahr Entwicklung, Testen, Testen, Testen und einigen Rückschlägen, kann ich nun sagen, der ULTRA RES fliegt😎 Entstanden ist ein F3L-Wettbewerbsmodell das mit einigen neuen Features, die bis heute in der RES Szene nicht angewendet werden, überzeugt und konkurrenzfähig ist.

Einige Features:
- Abfluggewicht: nur 380g
- Flächenbelastung: 10.7g/dm2
- optimierte Flügelgeometrie, damit das Thermik kurbeln auf dem "Randbogen" problemlos zu schaffen ist. So können auch die kleinsten Thermikaufwinde genutzt werden, ohne dass das Modell "ausleert"
- Pendelseitenruder, dadurch sind sehr enge Wendemanöver möglich
- Pendelhöhenruder, um den Luftwiderstand beim steuern auf einem minimum zu halten
- profilierte Leitwerke
- längerer Heckausleger, dadurch wird die Stabilität weiter erhöht
- ein etwas anderer Rumpfaufbau um das Gewicht und die Aerodynamik weiter zu optimieren
- Flügelbefestigung mit Magnet
- grosszügige Bremsklappen
- Balastkammer

PS: Beim F3L Wettbewerb in Thun wurde bereits Platz 2 belegt 🥳
 

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Hallo!
Sieht wirklich gut aus.
Wie verhält sich das Leichtgewicht bei Wind?
Ist das Modell aufballastierbar und wenn ,wo?
Gruß Lutz
 
Zur Flächenbefestigung: Am Rumpf gibt es ein Wurzelrippe in dem die Magnete eingelassen sind. Der Flächenverbinder ist fest am Rumpf verleimt. In der Mitte des Wurzelrippes sitzt der Spoiler-Anlenkhebel, das Spoilerservo ist im Rumpf

Das Flugverhalten ohne Ballast bei Wind ist erstaunlich gut, andere schwerere Modelle haben da mehr Mühe
 

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OK! Dann werden die Flächen mit Magneten an der Wurzelrippe gehalten.Gut gelöst!
Erspart einem die Abkleberei mit TESA.
Die Steckung geht dann ins Holmrohr?
Wenn das Ballastrohr genau im Schwerpunkt liegt, hast Du keine Änderungen Trotz unterschiedlicher Ballastierungen?
Das war und ist ein großer Schwachpunkt eigentlich aller mir bekannten F3L-Modelle!
Ich weis;Fragen über Fragen.
Gruß Lutz
 
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mipme_kampfkoloss

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Was für eine Profilierung hast du denn drauf?
Und wie lang ist deine Schnauze?

Mit der zentralen Klappe haben ja die meisten ihre Not - das ist meist der präzisen Landung tot...
 
Profil: AG35
Die Schnauze ist 320mm lang
Bei vollem Spoilerausschlag muss einwenig HR dazu gemischt werden. Die zentrale Klappe hat bei maximalem Ausschlag keinen Einfluss auf die steuerbarkeit, das Modell fliegt präzise weiter, es gibt auch kein aufschaukeln oder ähnlich.

Der Rumpf besteht aus einem vertikalen 3mm Sperrholz, und ist dank einiger Streben leicht und trotzdem steif und robust. Klar kaputt bringt man alles... Bis jetzt ist jedoch noch nichts bei der Landung passiert
 
Hi Nightflyer,

cool, mal was Neues.

Falls du doch ballastieren willst, habe ich eine Idee für dich:
Klebe an die Stirnseiten des Flächenverbinders links und rechts je 2 kleine Magneten. Als Ballast schiebst du je nach Gewichtswunsch verschieden lange Stahlstäbe links und rechts in den Flächenholm. Bei meinem Pures habe ich eine Gewindestange (M10 oder 12??) aus dem Baumarkt verwendet. Damit die Stäbe nicht am Holm scheuern und klappern, habe ich sie Tesa umwickelt. Billig aber gut!

Viele Grüße
Christoph

Nachtrag: Hätte mal alle Beiträge lesen sollen. Lasse die Idee trotzdem mal stehen.
 
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mipme_kampfkoloss

Vereinsmitglied
Teammitglied
Die Schnauze ist 320mm lang
Bei vollem Spoilerausschlag muss einwenig HR dazu gemischt werden. Die zentrale Klappe hat bei maximalem Ausschlag keinen Einfluss auf die steuerbarkeit, das Modell fliegt präzise weiter, es gibt auch kein aufschaukeln oder ähnlich.

Dann bleiben also 1020mm Rumpflänge von der NL weg.
Wenn ich mal schätze das die Fläche ca. 200-220mm tief ist, dann bleiben da ca. 800mm hinter der Fläche.
Dann hast du natürlich ordentlich Hebelarm und wohl auch genug Abstand zu den Klappen, sodaß die Verwirbelung weniger ausmacht...

Was auch sein kann: die Klappe ist ja mittig geteilt. Das macht die Wirbel auch kleiner.
Ich hab das mal mit Kaptonband am Klappenende ausprobiert. Ich habe Zacken in das aufgeklebte Band geschnitten.
Der Flieger schien gefühlt leichter steuerbar zu sein. Leider bin ich mir da noch nicht ganz sicher, da ich das erst vor kurzem probiert habe und es windstill, thermikarm war und mein IMR sowieso geteilte Klappen hat...
 
Morgen,

ich finde das klasse, wenn ein RES-Kollege mal was ganz anderes ausprobiert und auch noch hier darüber berichtet. Gerade die Vielfalt der Modelle sind für mich ein schöner Aspekt unserer Klasse.

Und das das Modell gut funktioniert, ist ja mit einem 2.Platz beim Wettbewerb bewiesen worden.

Gut gemacht!

Schönen Tag
Dietmar
 
Sehr interessante und schöne Lösung.
Durch den Flügelaufbau ohne die üblichen Halbrippen fällt die Bespannung etwas mehr ein und es entsteht in den Zwischenräumen der Rippen ein etwas dünneres Profil. Daraus resultiert eine etwas höhere Geschwindigkeit. Ich kann mir schon vorstellen, dass dieser Effekt gerade bei diesem Leichtgewicht deutlich merkbar und nicht unerwünscht ist.

Gruß Norbert
 
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mipme_kampfkoloss

Vereinsmitglied
Teammitglied
hmm, ich bin da gar nicht so sicher, dass der Einfach der Bespannung die Geschwindigkeit erhöht.
Ich vermute eher, dass dies genau umgekehrt ist und eher die Langsamflugeigenschaften positiv beeinflusst:

- Das AG35 ist ja grundsätzlich für den Rippenbau erdacht worden. An den Einfall zwischen den Rippen hat Mr. Drela explizit gedacht. Ob die empfohlenen Rippenabstände eingehalten sind, weiß ich nicht.
- ein Profil mit spitzerer Nase funktioniert besser bei niedrigen Re-Zahlen
- die durch den Einfall entstehenden Täler führen zu kleinen Wirbeln an den Rippen und am Holm. Das bremst, jedoch kann die turbulente Strömung länger am Flügel gehalten werden.
- das führt dazu, dass der Flügel später abreißt
- jedoch auch zu niedrigeren Ca-max.

Insgesamt würde das die Fähigkeit erklären auf dem Tellerrand kreisen zu können.
Ob man das fehlende Ca-max merkt? Wohl kaum. Maximal bei absoluten SchwebRES Wetterlagen, wo es auf das geringste Sinken ankommt.
Spitze Nasen bedingen auch ein spitzeres Abreißverhalten, was jedoch durch die eher turbulente Strömung wieder kompensiert sein könnte.

Ich finde an @nightflyer88 vorallem den langen Rumpf und die damit kompensierte Klappenproblematik interessant.
Jedoch werden dabei Für- und Wider wohl immer im Bereich des persönlichen Geschmacks und der Erfahrung mit dem eigenen Model bleiben...
 
Ein paar Fotos des Rohbaus vom Modell eines Kollegen...
 

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mit Bespannung
 

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