Unterschiede F3J 3,2m vs. 3,6m SPW ?

Hallo zusammen,

wer kann mir mal versuchen zu beschreiben, wie sich die unterschiedlichen Spannweiten beim Handling bzw. den Flugeigenschaften des Modells darstellen.

Ich bin mir unsicher, für welche Größe ich mich entscheiden soll, bzw. welche Vor- und Nachteile ich mir damit erkaufe.

Danke im Voraus, für die bestimmt nicht ganz leichte Aufgabenstellung ;)

Gruß Tobi
 

Darius

Vereinsmitglied
Hey Tobi,

das ist wirklich nicht ganz einfach. Mit dem Orca konnte ich das aber ganz gut ausprobieren und muss sagen, jede Spannweite hat Ihre Vorteile.

Mit dem "kleinen" Orca kann man sich sehr gut bei etwas stärkerem Wind durchsetzen und auch beim reinlanden, zirkelt es sich einfacher in Richtung Punkt. Die Drehfreudigkeit in der Thermik nimmt zu, auch wenn alles etwas schneller geht.

Die 3,63m Spannweite hiflt deutlich beim Floaten und der Flieger wirkt "staksiger" also etwas weniger wendig und die Richtungwechsel in der Thermik brauchen mehr Zeit. Beim präzisen Zirkeln auf den Punkt braucht man mehr Vorraussicht, weil der Flieger die Kommandos langsamer umsetzt.

Viel wichtiger, als die Spannweite ist aber in meinen Augen die Charakteristik der Modelle. Mein Shadow war hier deutlich mehr auf Floaten ausgelegt, als der Orca. Will sagen, der Orca mit 3,63m fliegt sich in meinen Augen viel agiler als ein Shadow. Ob das ein Vorteil ist, liegt an den persönlichen Vorlieben des Piloten. Also Entscheide Dich nicht für eine Spannweite, sondern für eine Charakteristik!! Oder nimm den Orca, dann hast Du beide Spannweiten dabei :D

just my 2 cent....
 

stobi

User
Hallo,

auch der Pike Perfect ist von der Auslegung deutlich agiler als ein Shadow.
Das mit den Spannweiten kann man so nicht festmachen, wie Darius schon sagt....
Ich finde den Pike als Allrounder besser als den Shadow.
Spannweite ist halt unballastiert unruhiger bei Wind.
Es kommt stark auf den Einsatzzweck an.;)
 

Hans Rupp

Vereinsmitglied
Theoretisch...

Theoretisch...

und auch praktisch ergibt sich durch die größere Spannweite ein geringeres Sinken, da der induzierte Widerstand vermindert wird.

Bei folgenden Randbedingungen:
Gewicht 2,0 kg (Spannweitenunabhängig!) -> 20Nm Auftrieb wird gefordert
Fluggeschwindigkeit 8,5m/s
K-Faktor 1,02

ergibt sich ein Vorteil von rd. 0,04m/s von 3,2 zu 3,6m.

Dafür verschlechtert sich bei gleichen Hebelverhältnissen das Handling und
man verdaddelt im Kurvenflug wieder etwas. Der Vorteil zeigt sich also vorwiegend beim Abgleiten.

Die Spannweite, die den besten Kompromiß aus allem darstellt ist meines Erachtens in den letzten Jahren um rd. 0,4 bis 0,5m angestiegen, weil man vor allem heute auch 3,6m mit 2 kg fest und stabil genug bauen kann.

Hans
 

Gast_13084

User gesperrt
Hallo Tobi,

Tobi Schwf schrieb:
wer kann mir mal versuchen zu beschreiben, wie sich die unterschiedlichen Spannweiten beim Handling bzw. den Flugeigenschaften des Modells darstellen.

zum beschreiben habe ich keinen Elan, könnte dir aber eine Vorführung geben, du hast es ja nicht weit zu mir, wohne ja gleich um die Ecke.



Tobi Schwf schrieb:
Ich bin mir unsicher, für welche Größe ich mich entscheiden soll, bzw. welche Vor- und Nachteile ich mir damit erkaufe.

Wenn du variabel bist -in der Spannweite- dann hast du doch keine Nachteile in der Hardware. Als einziger Nachteil fällt mir dazu der Tesaverbrauch beim wechseln ein. (etwa 20 cm)




Gruß
Peter
 
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