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Versuchsaufbau : BEC unter Last

Chris.

User
Stimmt -das obendrein.
Was man aber mit Sicherheit sagen kann: lineare sind besser als ihr Ruf.
Wenn ich die Aufzeichnung oben sehe muss ich leider sagen dass mein analoges Scope für die Tonne ist. :(
Klasse gemacht.


Gruß Chris
 

Gast_7088

User gesperrt
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Glühlampen sind für diese Versuche wenig geeignet...
  • Das Einschaltverhalten kalter und warmer Glühlampen ist unterschiedlich.
  • Das Einschalten hat einen Stromspitze die grösser ist, je kälter die Glühlampe
wenn ihr belasten wollt, dann mit Leistungs Widerständen ( reichelt oder das grosse C)

dann könnte man auch fast so schöne Kurven wie der Gerd hin bekommen. Stromsenken sind natürlich noch besser
aber eben arg teuer.... für mal eben schnell ...
 

Chris.

User
Ich weiß welches BEC das ist.
Geniale Arbeit - event. muss ich doch noch eins haben ;)



Gruß Chris
 
Moin,

nein, ist natürlich kein Geheimnis :)

Ich habs verbrochen, Gerd testet es gerade auf Herz und Nieren, scheint wohl ganz gut zu sein :D

Das ganze Projekt läuft schon etwas länger als ein Jahr, das Ergebnis von Gerd oben ist das Resultat der ganzen Mühe. Mir ging es darum das technisch machbare zu realisieren.

Diese BECs sind dann nach langen Tests und Erprobungen bisher nur in einer privaten Kleinserie realisiert, eins davon liegt gerade bei Gerd. Aber es gibt noch mehr davon ... keine Sorge!


LG
Linus
 

Chris.

User
Hi,

Diese Art von "Verbrechen" sind überall sehr gefragt :)
Jenseits der 5A hat unter Garantie kein anderes BEC solche Werte.



Grüße Chris
 

Gerd Giese

Moderator, Akkus & Ladegeräte, E-Motoren, Regler &
Teammitglied
Moin,
nein, ist natürlich kein Geheimnis :)
Ich habs verbrochen, Gerd testet es gerade auf Herz und Nieren, scheint wohl ganz gut zu sein :D
Das ganze Projekt läuft schon etwas länger als ein Jahr, das Ergebnis von Gerd oben ist das Resultat der ganzen Mühe. Mir ging es darum das technisch machbare zu realisieren.
Diese BECs sind dann nach langen Tests und Erprobungen bisher nur in einer privaten Kleinserie realisiert, eins davon liegt gerade bei Gerd. Aber es gibt noch mehr davon ... keine Sorge!
LG Linus

Moin, es geht weiter.

Es gibt Dinge da kommt eine gewisse Faszination bei mir hoch und macht aus einer kleinen Pflicht
reinste Begeisterung von der man kaum genug kriegen kann …! :)

Man fragt sich wie es möglich ist, dass ein "Privatentwickler" den Großen derart die Karten zeigt
WIE man es "richtiger" machen kann! Sie ist derart hochwertig, technisch ausgereift konstruiert …!
… so was hatte ich bis dato noch NICHT auf meinem Tisch!!!

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen - hier reden wir von einem, kaum vorstellbaren
Wandlerwirkungsgrad (gemessen!) von 92% bis über 97%. Das kenne ich so noch NICHT einmal aus
hochwertigen Industriewandlern! Bravo - hier hat jemand die Technik voll ausgeschöpft ...

Es geht weiter: Die Ausgangspannung ist sehr sauber vom HF-Ripple gesiebt (weit unter 0,04Vpp, um 280khz).
Man erkennt das auch an den besonders hochwertigen Kondensatoren mit davor liegen Filtern.
Damit haben dann auch empfindlichste Flybarless-Systeme garantiert KEIN Problem!

... und dann noch: Jetzt reden wir von satten 330Watt BEC Last! Die Lastschwankungen liegen an
der Platine gemessen (Lötpunkte) unter 0,06V bei einem delta I von 39A!

Den Rest zum Genießen unten im Diagramm – sollte eigentlich selbsterklärend sein.
Diesmal abgestuft bis 40A hoch gegangen. Das entspricht mal eben 330W reinste BEC-Leistung!
Hier hätten auch sehr große und viele DiGi-Servos keinerlei Chance einen Spannungsripple zu erzeugen. ;)

Die Hochvolt S-BEC. Hier noch ohne "Gehäuse" da eines der ersten Serienmuster:
HV-SBEC-ML-1 (kl).jpg
Komplett mit Kabel und MPX Stecker-Buchsen gerade mal 72g schwer!

... und von unten:
HV-SBEC-ML-2 (kl).jpg

... das Zubehör mit Optokopler für BEC-Regler und komfortablem Ein/Ausschalter:
HV-SBEC-ML-3 (kl).jpg

... und nun das Diagramm mit 5s-Lastimpulsen von bis zu 40Ampere, Grundlast war 5A!
HV-SBEC_3.gif
Das Ganze ca. 2Ah lang was hierbei ca. 11Min Lastaufschaltung entsprach.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nice

User
Wahnsinn
Super Arbeit, die muss man mal Loben.
Nun nur noch eine Verteiler Platine machen und schon können die extrem schweren StromBOXEN aus den Fliegern weichen, hihi Wortspiel:D

Hab ichs überlesen?
In wie weit ist die BEC Spannung einstellbar?
Und was kann das Zubehör alles?
 

Chris.

User
Ist ja irre - im Prinzip lässt sich sowas im Heli gar nicht im geringsten ausschöpfen.
Eher was für die größten Kunstflug-Flächenmodelle.Die meisten Logs im Heli haben Rippel die bis 10A gehen.
Jenseits dieser Ströme muss man erstmal dem entsprechend die Knüppel rühren können bis deutlich mehr gezogen wird.
Ohne Hochvolt-Servos braucht man da gar nicht angeschlichen zu kommen.:)



Gruß Chris
 
Nein, leider nicht ;), Chris - wenn ich Dich richtig verstanden habe?!

Du hast den Widerstand in "ein Stromkabel dazwischen gelötet", was bedeutet, dass der Widerstand zu der bisherigen Last, dem Servo, in Reihe geschaltet ist.
Eine Laststromerhöhung erreichst Du aber nur mit einer Parallelschaltung von Servo und Widerstand - aber Achtung:

Ich habe gerade gestern ein "5A/7,5A" SBEC mit etwa 2,5 A getestet und nach wenigen Minuten ist der Schrumpfschlauch auf Grund der Verlustwärme gerissen. Das SBEC war nicht defekt, aber es ist mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Die gleiche Type fliege ich in einem "6-Servo(digital)+Vario"-Modell ohne Probleme. Ein 2 A DAUERtest ist normalerweise weit übertrieben - aber ich wollte es wissen ;-)
Reisenauer bietet ein SBEC an, das er laut Aussage Stück für Stück mit 6 A über 3 min testet - aber er hat bisher nicht geschrieben, wie heiß es dabei wird ... ;)

Was Du tatsächlich gemessen hast ist die (momentane Spitzen-)Stromaufnahme des Servos, denn der Servostrom fließt jetzt durch den Widerstand und erzeugt dort einen Spannungsabfall von 5,8 - 5,2 = 0,6 Volt. Nach dem Ohm`schen Gesetz errechnet sich der Strom dann aus R*I = 1,7Ohm*0,6V = 1,02 A - was, je nach Servo, als "peak" durchaus plausibel ist.

Gruß
Herbert

Und wie kann man sicher sein, dass das tatsächlich 2,5A Last waren und nicht doch wesentlich mehr?
Gerd Giese hat dieses BEC ebenfalls getestet und ihm bescheinigt, dass die Angaben in hohem Maße erfüllt wurden.

Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier ein paar Zweifel darüber anmelde, wie hier "getestet" wird.
Wenn man sich selber zum "Tester" aufschwingt, sollte erstmal sichergestellt sein, dass man auch Testequipment
hat, das den Anforderungen gerecht wird und dass man selber in der Lage ist, es sinngemäß einzusetzen.

Mit solchen Aussagen ala "Ich habe gerade gestern ein "5A/7,5A" SBEC mit etwa 2,5 A getestet und nach wenigen
Minuten ist der Schrumpfschlauch auf Grund der Verlustwärme gerissen. Das SBEC war nicht defekt, aber es ist mit
entsprechender Vorsicht zu genießen."
werden nur Verunsicherungen geschaffen. Genaugenommen hättest du jetzt
das andere, identische BEC nehmen müssen und es in der selben Weise "testen" müssen und prüfen, ob es denn
wirklich besser funktioniert. Dann wäre eine Aussage ala "ist wahrscheinlich defekt" angebracht gewesen. Du hast
jedoch behauptet, es wäre ok und das steht nunmal den Ergebnissen von Gerd Giese diametral entgegen. Ich hoffe,
du nimmst mir nicht übel, wenn ich dazu tendiere, Gerds Tests zu glauben und deine Ergebnisse anzweifle. ;)

Fazit: Entweder war dein Messvorgang nicht korrekt oder das SBEC hat eine Macke, da es normalerweise auch wirklich
bringt, was es verspricht, Ich habe selber so eins seit Jahren im 500er FBL-Heli. Der wäre längst abgestürzt, wenn da
nur 2,5A rauskämen. ;) Du solltest also dringend eruieren, was genau nun zutrifft, ehe du dieses BEC in Einsatz bringst.
Ist aber nur ein gut gemeinter Rat. :)
 
Wahnsinn
Super Arbeit, die muss man mal Loben.
Nun nur noch eine Verteiler Platine machen und schon können die extrem schweren StromBOXEN aus den Fliegern weichen, hihi Wortspiel:D

Hab ichs überlesen?
In wie weit ist die BEC Spannung einstellbar?
Und was kann das Zubehör alles?
Moin

Die Spannung ist von 6-10 Volt einstellbar (per Software) und das ganze Zubehör, ja ... manches ist sehr spezifisch, wesentlich ist vllt. der Sicherheits-Ein-Aus-Schalter per codiertem Stecker und kabel für einen integrierten optokoppler, für regler die keinen eigenen haben (z.B. der JIVE).

Die "StromBOXEN" habe ich PowerBUS getauft und löte schon dran. Ich trenne dann noch Empfänger und Servostromkreis auf und habe gegen unliebsamme Brown-Outs ein Boost Regulator für den Empfänger drauf, belastbar bis 1 Ampere (stabilisiert auf 6 Volt) und ein Steckplatz für einen einstellbaren Limiter (fürs Heckservo z.B. bei Helis).

Ein paar Erprobungs Prototypen habe ich schon gebaut, das endgültige layout steht zu 99% :)

LG
Linus
 

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Nice

User
Sehr schön das auch die Empfängerseite separat behandelt wird.
Wenn der Preis nachher passig ist, z.B. für Schlepper oder 3D Flieger (da brauch man schon mal etwas mehr Saft), wäre das eine echte und leichtere alternative,
kleiner ist es ja auch noch.

Der auf dem Bild ist doch für die Helis, oder?
Wie sieht es den z.B. bei einer 3 Meter Maschine aus? 4 Quer,2-4 Höhe, 2-3 Seite, Gas und co..
Das alles mit HV Servos, recht langen Kabeln, (HV 8-12Volt)
Oder da wo man viele Kanäle hat, Schleppmodell, meine brauch 9-10 Kanäle=2 Empfänger
 

Gerd Giese

Moderator, Akkus & Ladegeräte, E-Motoren, Regler &
Teammitglied
Heli_Linus,
ich bin mal wieder völlig fertig wenn ich "so was" sehe!:eek::)
Mein Messplatz räume ich sofort auf ... wisch ... warte Du mal auf
dein Päckchen (BITTE gleich aufmachen!;) ):p;)
 
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