Vettel klaut Weber den Sieg...

steve

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Hi,
diese Schlagzeile fiel mir heute auf.

http://www.gmx.net/themen/sport/formel1/20aa6v8-horner-eigeninteressen-teaminteressen-gestellt

Hintergrund in der Kürze: Vettel überholt den führenden Weber bei GP in Malaysia in der letzten Runde entgegen einer Teamorder. Für das Team lagen die Fahrer auf Platz 1 und 2 - das macht 43 Punkte für das Team und ein Überholmanöver ist immer eine Risiko. Deshalb sollte alles so bleiben, niemand ein Risiko eingehen und Vettel bekam die Order, nicht zu überholen.

Tja, was meint ihr? Rennen nach Regieanweisung?

Grüsse
 
Letzte Runde?? Nein, das wir in Runde 43 oder sowas.

Wie auch immer, PRO Vettel. Ich will ein Rennen sehen und keinen Autokonvoi. Bis dahin als er sich entschuldigt hat hat er meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Die Entschuldigung hätte er sich schenken können.
 
Sportlich kann dem Team egal sein, in welcher Reihenfolge die beiden ankamen, die Punkte von beiden zählen für die Teamwertung.

Schlecht ist natürlich, wenn es Absprachen gibt, und die dann nicht eingehalten werden.

Weil beide Fahrer persönliche Sponsoren mitbringen, und eventuell Vettels persönlicher Sponsor mit weniger Geld eingestiegen ist als Webbers.

Nach dem Ergebnis von Sonntag könnte da jemand leicht verstimmt sein, weil er doch für seinen Fahrer dem Team soviel bezahlt hat und jetzt um seinen Sieg "betrogen" wurde, mit unabsehbaren Folgen für die wirtschaftliche Situation des Teams.


Roland
 
Hi,
diese Schlagzeile fiel mir heute auf.

http://www.gmx.net/themen/sport/formel1/20aa6v8-horner-eigeninteressen-teaminteressen-gestellt

Hintergrund in der Kürze: Vettel überholt den führenden Weber bei GP in Malaysia in der letzten Runde entgegen einer Teamorder. Für das Team lagen die Fahrer auf Platz 1 und 2 - das macht 43 Punkte für das Team und ein Überholmanöver ist immer eine Risiko. Deshalb sollte alles so bleiben, niemand ein Risiko eingehen und Vettel bekam die Order, nicht zu überholen.

Tja, was meint ihr? Rennen nach Regieanweisung?

Grüsse

Das könnten wir bei den Speecups in Zukunft auch so machen, nach dem 2ten Durchgang greift der Nichtangriffspackt:rolleyes:

F1 ist eh nur noch ein Kasperltheater, die sollten wieder richtige Rennen fahren, ohne 4x Reifenwechseln. Die besten Fahrer sollten ein Rennen unter sich entscheiden, nicht die Boxenmanschaft.
 
Weil beide Fahrer persönliche Sponsoren mitbringen, und eventuell Vettels persönlicher Sponsor mit weniger Geld eingestiegen ist als Webbers.

Nach dem Ergebnis von Sonntag könnte da jemand leicht verstimmt sein, weil er doch für seinen Fahrer dem Team soviel bezahlt hat und jetzt um seinen Sieg "betrogen" wurde, mit unabsehbaren Folgen für die wirtschaftliche Situation des Teams.


Roland

Nach drei Titeln für Vettel und noch keinem für Webber halte ich das für reichlich unrealistisch. In diesem Fall geht es vermutlich nur im persönliche Animositäten der Beteiligten.

Vettel wollte sich nichts vorschreiben lassen......
Webber wollte mal wieder gewinnen........
Das Team ist stinkig weil er sich Anweisungen widersetzt hat.....
 
Das könnten wir bei den Speecups in Zukunft auch so machen, nach dem 2ten Durchgang greift der Nichtangriffspackt:rolleyes:

F1 ist eh nur noch ein Kasperltheater, die sollten wieder richtige Rennen fahren, ohne 4x Reifenwechseln. Die besten Fahrer sollten ein Rennen unter sich entscheiden, nicht die Boxenmanschaft.

Sicher, dann müssen die aber vorher auch das Auto komplett selbst gebaut haben, es alleine mit Bus und Anhänger zur Strecke transportieren, und dort alleine passend zur Strecke abstimmen.

Wär auch viel billiger.

Roland
 
Zum erstenmal seit langem habe ich mal wieder ein Rennen komplett angeschaut, weil es wirklich spannend war. Die Zweikämpfe Vettel / Webber und Rosberg / Hamilton waren echt gut. Schade, dass Alonso ausfiel...
Die Stallorder gegen Vettel kann ich nicht nachvollziehen, Webber wird nie Meister, Vettel hätten vielleicht zum Jahresende die Punkte gefehlt.

Vettel hat seinen Fans wirklich etwas geboten, hätte er sich an die Stallorder (gabs doch bisher nicht?:confused:) gehalten, wären sie sicher sehr enttäuscht gewesen.


... die sollten wieder richtige Rennen fahren, ohne 4x Reifenwechseln.

und du bist deine Fliegerle wieder aus Holz, mit Papier bespannt und schraubst Mabuchis rein...;)
 
Nach drei Titeln für Vettel und noch keinem für Webber halte ich das für reichlich unrealistisch. In diesem Fall geht es vermutlich nur im persönliche Animositäten der Beteiligten.

Vettel wollte sich nichts vorschreiben lassen......
Webber wollte mal wieder gewinnen........
Das Team ist stinkig weil er sich Anweisungen widersetzt hat.....

Liesse der sich nichts vorschreiben, wäre er nicht schon dreimal Weltmeister geworden.

Rennsport ist ein Teamsport, diszipliniertes Verhalten aller Beteiligten eine notwendige Grundlage.

Roland
 
Zum erstenmal seit langem habe ich mal wieder ein Rennen komplett angeschaut, weil es wirklich spannend war. Die Zweikämpfe Vettel / Webber und Rosberg / Hamilton waren echt gut. Schade, dass Alonso ausfiel...
Die Stallorder gegen Vettel kann ich nicht nachvollziehen, Webber wird nie Meister, Vettel hätten vielleicht zum Jahresende die Punkte gefehlt.

Vettel hat seinen Fans wirklich etwas geboten, hätte er sich an die Stallorder (gabs doch bisher nicht?:confused:) gehalten, wären sie sicher sehr enttäuscht gewesen.

Selbstverständlich, aber kommt es anders und Webber wird wegen der ihm jetzt fehlenden Punkte nicht Weltmeister, wird jeder Vettel die Schuld geben.

Roland
 
Schwierige Situation: auf der einen Seite ist klar, dass ein Team nicht den 1. und 2. Platz riskieren will (und das Überholmanöver war WIRKLICH riskant), auf der anderen Seite werden zB im Badmington Leute gesperrt, wenn sie absichtlich verlieren, bzw. "langsam fahren". Man kann es aber auch so sehen, dass es wie in einer Fussball-Mannschaft ist. Am Ende ist es egal, welcher der beiden Stürmer den Ball reinkickt, da kommt es auch mal vor, dass der eine dem anderen den Vortritt lässt. Und letztlich fahren bei der Formel 1 Teams und nicht nur Einzelfahrer.

Zumindest am Anfang der Saison habe ich daher leichtes Verständnis für eine solche Teamregie. Und dass beide RB den Motor auf 80% regeln sollten und der Sepp sich nicht dran hält, macht auch seine sportliche Leistung des (zugegebenermassen totgeilen) Überholmanövers etwas schmaler.

Egal: ein SEHR interessantes Rennen!

Chris
 
...Webber wird wegen der ihm jetzt fehlenden Punkte nicht Weltmeister, wird jeder Vettel die Schuld geben. Roland

ich denke dafür fehlt ihm die Besonnenheit und Klasse, Vettel ist, wenn´s drauf ankommt ein Quentchen besser und hat dazu noch ein bisschen Glück.
Webber fährt aus meiner Sicht zu sehr mit dem Messer zwischen den Zähnen, wie Alonso.
 
Rennsport ist ein Teamsport, diszipliniertes Verhalten aller Beteiligten eine notwendige Grundlage.

Roland

Ganz eindeutig Ansichtssache. Für das Team ganz sicher, für den Fahrer bedingt, für den gemeinen Interessierten überhaupt nicht.

Und für ALLE ganz sicher nicht im 2. Rennen! Wenn es das 15. Rennen wäre und einer hätte sich als Favorit herauskristallisiert stimme ich zu 100%
mit Dir überein!
 
F1 ist eh nur noch ein Kasperltheater, die sollten wieder richtige Rennen fahren, ohne 4x Reifenwechseln. Die besten Fahrer sollten ein Rennen unter sich entscheiden, nicht die Boxenmanschaft.

Die weniger haltbaren Reifen für 2013 waren eine Forderung von Ecclestone, damit das Team eine grössere Rolle spielt und Rennen wieder interessanter
werden.

Dabei geht es weniger um die Leute, die Räder wechseln, sondern um diejenigen, die das Auto "führen", also es vorher abstimmten und im Rennen die strategischen Entscheidungen treffen, beides nicht Aufgaben eines Fahrers.

In anderen Serien funktioniert das auch und es werden Reglements extra so geändert (Lucky Dog Rule\Waveby in Nascar oder ALMS), das ein immer grösserer Anteil am Ergebnis dem Team (Renningenieur/Stratege) zugeschrieben werden muss.

Roland
 
Ganz eindeutig Ansichtssache. Für das Team ganz sicher, für den Fahrer bedingt, für den gemeinen Interessierten überhaupt nicht.

Und für ALLE ganz sicher nicht im 2. Rennen! Wenn es das 15. Rennen wäre und einer hätte sich als Favorit herauskristallisiert stimme ich zu 100%
mit Dir überein!

Sicher, von aussen sieht das anders aus als von innen.

Eine Saison beginnt mit dem ersten, und endet mit dem letzten Rennen, da fährt niemand einfach mal so los und schaut dann gegen Ende, wo er denn so punktemässig rumfährt, weil nach Punkteständen wird am Ende das Geld verteilt, da geht es nur wenig um Sport.

Roland
 
Schlecht ist natürlich, wenn es Absprachen gibt, und die dann nicht eingehalten werden.


Roland

Genau das ist es doch was einen sportlichen Vergleich uninteressant macht.
Die Teams und Fahrer sollten sich alle miteinander vorher absprechen, dann müsste man kein Rennen mehr fahren. Eine Haufen Geld gespart und man kann direkt den Meister krönen.

Mich persönlich interessiert Formel 1 überhaupt nicht, aber diese Meldung in den Nachrichten hat mich aufhorchen lassen. Mein erster Gedanke: Endlich mal jemand dem es um die wahre Sache geht. Top Vettel! Ein wahrer Weltmeister seines Fachs.
 
Sicher, von aussen sieht das anders aus als von innen.

Eine Saison beginnt mit dem ersten, und endet mit dem letzten Rennen, da fährt niemand einfach mal so los und schaut dann gegen Ende, wo er denn so punktemässig rumfährt, weil nach Punkteständen wird am Ende das Geld verteilt, da geht es nur wenig um Sport.

Roland

Ich sehe schon, über dieses Thema könnten wir uns den ganzen Tag unterhalten :) Ich bin wie Du kein Formel 1-Nerd und verfolge das schon seit vielen Jahren. Dass das was ich schreibe eher Wunschgedanke ist und für viele Teams (Ferrari -> Alonso -> Santander) nicht gilt steht ausser Frage.

Nur gerade bei Red Bull erscheint es mir eher unwahrscheinlich, dass das Team nun auf irgendwelche Gelder verzichten muss weil Webber nicht gewonnen hat. Wenn dem so wäre, dann wäre eher der Australier in den letzten Jahren wenigstens einmal WM geworden.
 
Vettel hat sich für seine Titelverteidigung richtig verhalten.
Allerdings nicht fair.

Wenn die Order auf "heimfahren" liegt rechnet der Kollege nicht mit einem Angriff.

Es war letztlich eine unkluge Entscheidung von Vettel, was ihm nach dem Rennen wohl auch sehr schnell und deutlich bewusst wurde.
Er ist zwar der bessere Fahrer, doch im verlauf der letzten Saisonen auch einige Male auf Schützenhilfe des Kollegen angewiesen.

Im Gegensatz zu Red Bull war dagegen die Stallorder (war das nicht zu Schumis Zeiten soooooo verwerflich?) eine glatte Fehlentscheidung von R.B.
Hätte man Rosberg fahren lassen wären die beiden nicht so dicht aufeinander gesessen.
Erst sagt man Rosberg er solle sich selbst vorbeikämpfen und als er das tun will sagt man "Position Hold"...naja, Verarsche eines Fahrers der damit auch weiß dass er gegen den Kollegen den Kürzeren zu ziehen hat.
Halt typisch Mercedes...eine Fehlentscheidung an der anderen.
Dafür hat Hamilton mir den Tag versüsst als er mal beim Vorjahresteam reingesehen hat...:D
Das bringt ihn sicher in alle Pannenshows.

Das war auf jeden Fall seit langem die Siegerehrung mit der schlechtesten Stimmung an die ich mich erinnern kann.
 
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