Vom Eise befreit sind ..........

..... aber zu weiten Teilen nicht die Malchower Gewässe.

Am SO den 07.04. trafen sich Modellsegler an der Drehbrücke Malchow, um die vorletzte Etappe des "Klindworth Glühwein Cups 2012/ 2013" zu absolvieren.
Am Start waren die Klassen
- AC 60
- Victoria
- Phönix
- IOM/Meterboote
Es war eine ausreichend eisfreie Fläche vorhanden (der Stadthafen selbst war noch komplett zu), um einen überschaubaren Kurs für alle Klassen auszulegen.
Der Wind war nicht gerade optimal, wechselhaft und drehend aber ausreichend kräftig, um Fahrt zu bekommen.Trotz der geringen Startlinienlänge reichte es für die 9 Meterboote oder die 11 AC 60.
Die Kleinen hatten in Böen teilweise die Grenze erreicht, blieben baer meistens steuerbar.
Die Platzierungen der einzelnen Klassen habe ich nicht im Gedächtnis.
Bei den Meterbooten siegte Ralf (S.Nr.318) mit einer brandneuen Yacht von RC Jachtwerft mit einem Punkt Vorsprung zum Zweitplatzierten. Ralf meint, dass er sie noch nicht richtig eingesegelt hat. Drittplatzierter wurde der Sieger der Indoorregatta Hans Heinrich (S.Nr. 4).
Es war ein gemütlicher Segelnachmittag, bei dem der Glühwein recht gut angenommen wurde.
Die letzte Etappe des "Klindworth Glühwein Cups 2012/ 2013" ist am 21.04. im Hafen Waren/Müritz geplant.

Ulli
(Bilder habe ich leider nicht)
 
Fotos von Steffen Schneider, Malchow....

Fotos von Steffen Schneider, Malchow....

........ Freundlicherweise für das Forum zur Verfügung gestellt.

So nun doch noch einige Bilder.


01-Fahrerlager.jpg
Das Fahrerlager unmittelbar am Kai und gute Nähe zum Glühweinpott. Der Parkplatz etwa 100 m entfernt.


02-Startlinie.jpg
Die Startlinie war gut einzusehen, nicht sehr lang, aber ausreichend. Hier konnte wegen der Windrichtung noch nicht gestartet werden.


03-Luftonne.jpg
Luvtonne sehr gut einsehbar. Getümmel gab es bei 9 Booten eher nicht. Nur wenn der Wind sich wieder drehte und ein Skipper mit Wind von links die Tonne runden wollte, gab es Uruhe. Oft musste man weiter vom Kai entfernt segeln, um besseren Wind zu erwischen. Wer es riskierte (wie ich mehrmals) und dichter unter Land kreuzte, konnte vor der Luvtonne einen Winddreher mitnehmen, der oft wie in einem engen Windkanal war.


04-Leetonne.jpg
Hier wieder ein 180° Dreher, dass die Leetonne zur Luvtonne wurde. Die Ersten nahmen bereits die Boote raus, während einige Boote noch die "Leetonne" vor dem Zieldurchlauf nehmen mussten.


05-Eis.jpg
Das Eis störte uns nicht. Manchmal war es sogar hilfreich.


06-Zuschauer.jpg
Nicht alle "Zuschauer" interessierten sich für unsere Boote und kehrten uns den Rücken zu (".... einen Blick riskiere ich doch.").


07-Siegerboot.jpg
Das Siegerboot noch sehr neu und ohne Gebrauchsspuren. Ich gehe davon aus, dass der Eigner noch viel Arbeit damit hat, bis er es wie im Schlaf beherrscht.........



08GER67.jpg
.......Manchmal konnte ich einfach nicht mithalten. Aber einmal an der Leetonne doch noch innen durchgekommen und vor Ralf im Ziel sein.


09-AC60.jpg
Die Kleinen waren ofmals an der Grenze kontrollierten Segelns. Da der Wind aber so unstet war, wollte keiner ein kleineres Segel setzen (oder hatte keins).


Meine Starts möchte ich unter den herrschenden Bedingungen zu den besseren zählen. Bis auf eine Ausnahme. Ich war dicht unter Land und wollte etwa 15 sec. vor Startsignal mit Wind von Rechts zur Starlinie. Wurde nichts. Ich saß in einem Windloch fest und startete mit deutlicher Verspätung als Letzter. Nun hatte ich freie Wahl und bekam rechtzeitig den "Windkanal" zur Unterstützung. und hatte an der Raumtonne bereits 2 oder 3 Boote überholt.

Dem Organisationsteam um Steffen Kerfers möchte ich auf diesem Wege nochmals Danke sagen für Ihre Umsicht und Ruhe. Sie trugen wesentlich zum Gelingen der angenehmen Veranstaltung bei.


Nach meiner Chaosvorstellung in CRO war mir klar, ich muss am Boot was Ändern, um auch bei Leichtwind vernünftig segln zu können.
Da meine Kielflosse von RC-Jachtwerft einen Flossenkopf mit rechteckigem Querschnitt hat, bot es sich an den Kiel etwas weiter vorne zu positionieren. Beherzt sägte ich etwa 8 mm von der Kopfvorderkante ab und klebte das abgesägte Teil an der Hinterseite mit Doppelklebeband an. So kann ich bei Starkwindregatten den Kiel wieder in der alten Position befestigen.
Das Segeln in der Halle konnte nicht gewertet werden.
Vom Segeln in Malchow möchte ich einschätzen, dass das Boot auch bei Schwachwind leicht luvgierig segelt ohne in den Wind zu schiessen. Dieser Aufwand war gering und hat sich gelohnt.

Mal sehen, wie es Anfang Mai in POL läuft.


Ulli
 
Gelungene Regatta ohne Eisbrecher

Gelungene Regatta ohne Eisbrecher

Ulli hat hat hier ja nun schon alles gesagt und kommentiert, da bleibt mir nicht mehr viel zu erzählen. Vielen Dank Ulli, für Deinen sehr guten Bericht!
Wir trafen uns am Sonntag zum vorletzten Glühweincup. Ich glaube es müssen so ungefähr fast 30 Skipper gewesen sein. Der erste Start erfolgte gegen 13.15 Uhr. Ich war schon gegen 11.30 Uhr da und wollte noch ein paar Probeschläge machen, bevor es Ernst wird. Das Gleiche haben wohl auch einige Andere gedacht und waren auch schon viel früher vor Ort als verabredet. Kann ich vollkommen verstehen. Das Eis ist endlich weggetaut und das Wasser wieder weich. Wer bleibt da schon gerne zu Hause, wenn das Segeln ruft....
Steffen, als Organisator und sein Team haben wieder sehr gute Arbeit geleistet. So war reichlich Glühwein, kleine Snacks und Kuchen vorhanden. Danke.
Die letzte Regatta zum Glühweincup findet am Sonntag (21.04.2013) statt. Wer also spontan Lust und Zeit hat, ist wirklich sehr gern bei uns gesehen und eingeladen.
In diesem Sinne allen Mast und Schotbruch, sowie immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel.
 
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