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Vorteile vom 3-Blattprop ?

wolli

Vereinsmitglied
Hallo,

gibt es leistungsmäßige Vorteile gegenüber einem 2-Blattprop ?
Kennt einer Literaturquellen zu dem Thema?

Mal abgesehen davon, dass man ein kleineres Fahrwerk verwenden kann fällt mir nichts ein :( .
Belehrt mich eines Besseren.
 

TomDa

User
Hi!

Hab' mal vor einiger Zeit im Internet gesucht. War ein amerikanischer Beitrag, in dem sie sich darüber ausließen. Je mehr Blätter, desto geringer der Wirkungsgrad und eine Formel für die Berechnung des Durchmessers bei unterschiedlicher Blattzahl:

D2 = D1 * (( B1 / B2) hoch 1/5) , wobei
B: Anzahl der Blätter und
D: Durchmesser der Luftschraube

Mehr habe ich nicht behalten. Ist also im Wesentlichen ein Notbehelf, wenn man kein höheres Fahrwerk 'drunterbauen kann.

Ich hab' nach einigen Tests das Fahrwerk bei meinem E-Schlepper verlängert. Seitdem liegen ein 14x8er Vierblatt und ein 14x10er Dreiblatt Holzprop mit 8er Bohrung bei mir 'rum. Ich sollte sie mal bei e-bay versteigern.

Gruß Thomas
 

Stevie

Vereinsmitglied
Hi,

ist es nicht auch so das einige F3A Piloten die 3-Blatt oder sogar 4-Blatt Props einsetzen weil dieser in den Abwärtspassagen der Figuren besser bremst ??
 

Marco

User
Hi!

ist es nicht auch so das einige F3A Piloten die 3-Blatt oder sogar 4-Blatt Props einsetzen weil dieser in den Abwärtspassagen der Figuren besser bremst ??
Doch, es ist so! der 4-Blattprop bremst das Modell in den abwärtspassagen deutlich!

Holm- und Faserbruch :D Marco
 

X-Wing

User
Warum sieht mann bei E-Modellen oder kleineren Modellen keine 3-/4Blattpropeller?
 
hallo salvador!

ich denke, das liegt ganz einfach daran, daß 3- oder 4-blatt propeller meistens aus lärmgründen eingesetzt werden. der wirkungsgrad eines 2-blatt-propellers ist besser. da lärm bei den e-fliegern nicht das problem ist, gibt es hier auch kaum 3-blatt propeller.
 
hallo salvador!

ich denke, das liegt ganz einfach daran, daß 3- oder 4-blatt propeller meistens aus lärmgründen eingesetzt werden. der wirkungsgrad eines 2-blatt-propellers ist besser. da lärm bei den e-fliegern nicht das problem ist, gibt es hier auch kaum 3-blatt propeller.
 
Hallo zusammen,

ein Bekannter erzählte mir vor einiger Zeit, dass er in den USA Pylon-Racer mit 1-Blatt-Propellern gesehen hat! Die Dinger hätten statt des 2. Blatts ein Kontergewicht gehabt, ich kann das auch kaum glauben. Leider gibt es davon keine Fotos, und auch im Netz habe ich noch nichts gefunden. Angeblich soll so der Wirkungsgrad noch ein paar Prozent besser sein. Gibt es sowas wirklich oder war das nur ein Gag?

Gruß,
Manfred
 

Schmidie

Vereinsmitglied
einblattpropeller wurden tatsächlich früher auch in germany beim elektropylon geflogen. es ist halt eine heidenarbeit das teil zu wuchten. wirkungsgrad sollte tatsächlich noch etwas besser als beim 2 blatt sein. ist wohl wegen dem aufwand irgenwann mal eingestellt worden.
 

TomDa

User
Ich hab' einen Einblattpropeller schon an einem Segler in Aktion gesehen und mir vorgenommen, den Wirkungsgradvorteil auch mal zu testen.

Nach Auskunft des Piloten war's eine Heidenfummelei, bis das Gegengewicht fertig war. Funktionieren tut's und es vibriert auch nichts - ich hatte den Rumpf mit laufendem Motor in der Hand!

Gruß Thomas
 
Hallo Leute,

mit dem Wirkungsgrad einer Ein-Blattschraube ist was dran. Vor einigen Jahren wurden mal Hochleistungs-Windkrafträder damit gebaut. Hat sich aber nicht durchgesetzt. Hat evt. wie schon vermutet wurde, an der Dimensionierung des Gegengewichtes gelegen.
 

TomDa

User
Nee, dafür gab es andere Gründe:

- Je weniger Blätter, desto schneller müssen die Rotoren drehen, um aus demselben Rotordurchmesser genausoviel Energie 'rauszuholen, wie Mehrblättrige.
- Das erzeugt einen höheren Geräuschpegel, vor allem höhere, unangenehme (Pfeif-)Frequenzen.
- Die Einarmigen wirken absolut unharmonisch, wenn sie laufen -> landschaftsästhetisch untragbar!

Aber wir sehen die Luftschraube ja nicht mehr, wenn sie läuft; und einen größeren Propdurchmesser haben wir ja eher gern -> Wirkungsgrad.

Ich bin überzeugt: das bringt was und irgendwann teste ich das auch!!!!!!!!!!

Gruß Thomas
 

Finnz

User
Hallo,
was auch gegen den Einblattpropeller spricht, ist das insgesamt höhere Gewicht. Denn das Gegengewicht muß um den Faktor schwerer sein, den es kürzer ist, als das Propellerblatt gegenüber. Als Gegengewicht für ein 10 cm langes, 20g schweres Blatt, brauche ich ein 5cm langes 40g schweres, oder ein 2,5cm langes 80g schweres, usw. Gegengewicht, damit der Propeller gewuchtet ist.

Die Ursache für den Wirkungsgradverlust bei mehreren Blättern liegt wohl in der Zunahme von Verwirbelungen, durch das benachbarte, bei 3 oder 4-Blatt Probs nähergelegene, Blatt.

Gruß

Klaus
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Hallo,

die ersten Race-Cat von Dettweiler wurden damals mit den Einblatt-Props geflogen. Soweit ich mich erinnere, habe ich aber auch schnell auf Zweiblatt Klapp-props ungerüstet, eben wegen der Arbeit. Übrigens war damals der einzige Klapp-Propeller, der für den Mosquito von Graupner, nicht annähernd Schnuppi-tauglich :D . Und bei Starrpropellern war der Verlust an Luftschraubenblättern gleich der Anzahl der Landungen :eek: . So kam man zwangsläufig zum Einblatt :D

Aber das nur am Rande. Ein Nachteil von Drei/Vierblatt-Props: Sie sind erheblich teuerer, vor allem in Kohle :(

Gruß,
 

X-Wing

User
Was für eine Wirkung bringt es eigentlich, wenn man verschiedene Materialien und/oder andere Blattformen nimmt?

Ich würde mich auch interresieren, ob es überhaupt solche unterschiedlichen Blattformen gibt, ich weis es leider nur, dass es bei den Hubis so ist... Z.B. Voll-symetrisch, Halb-symetrisch, in Holz, Gfk/Cfk, gibt es da noch andere materialien? Wie alu oder gar stahl, oder weichere materialien? Bitte Klärt mich mal auf!

[ 13. Mai 2002, 13:57: Beitrag editiert von: Salvador ]
 

Muckla

User
Tja Salvador,
so ist das in dem Alter, wenn man noch nicht aufgeklärt ist, Fragen über Fragen :D :D :D
Das Material hat natürlich Einfluss auf die Festigkeit/Steifigkeit und das Gewicht. Der Prop. soll bei gegebener Drehzahl "in Form" bleiben. Ein Prop. für einen (unruhigen) Verbrenner ist anderen Belastungen ausgesetzt als bei einem E-Motor. Da die meisten Props für Verbrenner ausgelegt sind, sind sie für E-Flug eigentlich ungeeignet und viel zu schwer. Die Blattform und das Profil haben auch entscheidenen Einfluss. Im Prinzip ist der Prop. ja nichts anderes als eine Tragfläche...
Selbst der Spinner hat einen Einfluss, da er den Luftstrom zusätzlich ändert.
Schau mal auf unten stehender Vereinsseite unter >Projekte >3P
 
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