Ware nie angekommen ,was nun???

Hallo
Mein Problem,ich habe hier in der Börse ein Servo gebraucht gekauft. Es sollte ursprünglich 30 Eur Kosten und nach Anfrage ob es für 25 EUR incl Versand möglich wäre ging es klar.:) Da ich schon oft hier im Forum was gekauft habe meist im Polsterbrief ,habe ich eben geschrieben Versand für 2,20EUR möglich ? Ging also klar.Mein Gedanke war das er nicht so viel Wertverlust hat deswegen eben 2,20EUR.
Bezahlt und leider das Servo nie erhalten. Nach mehreren PN´s kam dann gleich die Reaktion ich wollte ja unversicherten Versand und da ist es so das man nicht nachforschen kann. Kurz gesagt pech für mich.
Ich habe sofort ein Nachforschugsantrag gestellt ,der unterliegt einer Bearbeitungsnummer. Ich habe auch geschrieben das er es auch tun soll,und mir die Nummer zuschicken,damit ich weiß das er sich auch gedanken macht und sich kümmert. Immerhin ist ja so ein Servo auch nicht klein und leicht ,fällt ja auf bei der Post wenn es vom Band fällt.
Bis heute habe ich weder die Nummer noch eine Nachricht bekommen für eine Lösung.
Da ich eben so einfach abgespeist wurde ,finde ich das nicht fair da ja kein Nachweis vom Verkäufer erbracht wird und ich mich da schon veralbert fühle.:mad:
Wie ist Eure Meinung dazu ? Wie ist die Rechtslage?
mfg
Carbon
 
Sofern es sich um einen einfachen Versand im Brief/Großbrief gehandelt hat, gibt es leider keine echte Nachforschung. Weil der Weg nicht nachvollziehbar ist.
Ersatzteile werden oft als Warensendung versandt, meiner Erfahrung kommt da auch nicht öfter was weg als bei dicken Großbriefen. Allerdings kann es ja auch beim Empfänger noch wegkommen, weil so dickere Sachen auch manchmal nicht in einen ( sicheren?) Briefkasten geworfen werden können, sondern nur in den Hausflur gelegt werden.
Sicher ist da nicht einmal Einschreiben, weil das ( Einwurfeinschreiben) auch nur eingeworfen wird, wenns aber nicht reinpasst???
Das mit dem versicherten Versand ist eh ein absoluter Quatsch, weil bei Versandschäden meist nichts rauskommt. Nebeneffekt davon ist aber, daß die Zustellung quittiert wird. Nur dieser Service kostet eben ein paar Eur mehr, bei Hermes am wenigsten.
Wie lange ist das schon her? Manche Sendungen tauchen nach einiger Zeit auf, weil die Adressen unleserlich geworden sind und sie halt dann erst nachgeforscht werden müssen ( gut, wenn innen nochmal ne Adresse ist...oder eben jemand an die Nachforschung schreibt, was genau drinnen gewesen sein soll, Foto dazugeben etc...)
Und den Postboten vor Ort fragen, vielleicht hat er es ja dem Nachbarn gegeben, und der Versender sollte halt zu seiner Annahmestelle gehen und dort nachfragen.
Wenn alles nichts wird, abschreiben. Rechtlich ist es wohl zum einen eine Minderwert, zum anderen eine Frage der Beweisbarkeit.
Also unter "Erfahrung für die Zukunft" zu verbuchen.
 
Wie ist Eure Meinung dazu ?"

Ist mir auch passiert.Aber als verkäufer.
Ich habe das Geld zurück erstattet.War halt Pech für mich.Aber ich habe mich dann nach verhandlungen mit dem Käufer darauf eingelassen da es für mich zum guten ton gehört, wenn die ware nicht ankommt das Geld zurück zu erstatten.Es hadeldete sich damals un nen Motor im Wert von 60€.

Hatte sowas aber auch schon mal als Käufer erlebt.Genau das gleiche, xxxx Akku gekauft, brav überwiesen, gewartet.Nichts.Dann nach 7 Tagen hieß es dann es sei nicht sein Problem, er habe ihn drei mal verschickt, ihn aber immer wieder bekommen.Klar, drei mal verschickt innerhalb von 7 tagen.:rolleyes: Wenn er es wirklich verschickt hätte hätte es vier wochen gedauert.(post wartet immer ne woche bevor sie es zurücksenden)
Zeugen hatte er auch und rechnungen erst recht.Bilder davon aber nicht.....:p Er hat also den akku und das Geld.Toll, hat also nen Schüler abgezockt.Das Geld habe ich bis heut nicht wieder.

Habe sowieso das gefühl das hier in letzter Zeit vermehrt verkauft aber nicht versandt wird.Habe ich schon des öfteren erlebt.Auch viele Fliegerkollegen haben grade in den letzten 2 Monaten hier solche Erfahrungen (leider) machen müssen.Voralldingen bei den kleinen sachen (servos,regler,akkus,methanoler usw.) bis 100€ würde ich vorsichtig sein.

Es bleibt also nur zu hoffen das dein verkäufer kulant ist und die Kohle zurück überweißt.Aber versichrter versand brignt es meiner meinung nach schon denn hätte er das Servo für 4€ per Hermes versandt und es wäre futsch gegangen hättest du wenigstens dein geld wiederbekommen.Und das für 1.50€ mehr.:rolleyes:

Also verbuche es unter Lehrgeld, oder sprich nochmal mit dem verkäufer.Vielleicht bringt es was.

Für die zukunft würde ich dir raten nur versichert zu versenden/ zu schicken zu lassen, dann haste den stress nich.

So, dass waren meine 2 Cent zu dem Thema.

Mfg Nils
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nils_93 schrieb:
Wie ist Eure Meinung dazu ?"

Ist mir auch passiert.Aber als verkäufer.
Ich habe das Geld zurück erstattet.War halt Pech für mich.Aber ich habe mich dann nach verhandlungen mit dem Käufer darauf eingelassen da es für mich zum guten ton gehört, wenn die ware nicht ankommt das Geld zurück zu erstatten.Es hadeldete sich damals un nen Motor im Wert von 60€.



Mfg Nils

Hi Nils,

selbst schuld....

Wenn ein Käufer zu geizig für 2 Euro mehr Versand ist, ist es mit Sicherhheit nicht deine Schuld oder dein Problem wenn du für dich ein reines gewissen hast und die Ware tatsächlich abgeschickt hast.

ich würde da keinen cent zurückzahlen....

Gruß, Ralf
 
Hi,

ich stimme evildead zu. Der Gefahrenübergang, also der Zeitpunkt, ab wann der Absender nicht mehr für die Sendung verantwortlich ist, liegt bei der Übergabe an den Versanddienstleister. D.h., wenn Du Deine Sendung bei der Post o.ä. ordnungsgemäß (beschriftet, bezahlt) abgegeben hast und die Versandform der vom Empfänger gewünschten Versandform entspricht, ist für Dich alles erledigt.

Wäre es anders, gäbe es wahrscheinlich sehr viele "nicht angekommene" Sendungen...

Drum mach Dir keinen Kopf, wenn Du Deinen Teil ordnungsgemäß erledigt hast.

Servus
der Michael
 
Zitat:

"Der Gefahrenübergang, also der Zeitpunkt, ab wann der Absender nicht mehr für die Sendung verantwortlich ist, liegt bei der Übergabe an den Versanddienstleister. D.h., wenn Du Deine Sendung bei der Post o.ä. ordnungsgemäß (beschriftet, bezahlt) abgegeben hast und die Versandform der vom Empfänger gewünschten Versandform entspricht, ist für Dich alles erledigt.

Wäre es anders, gäbe es wahrscheinlich sehr viele "nicht angekommene" Sendungen...

Drum mach Dir keinen Kopf, wenn Du Deinen Teil ordnungsgemäß erledigt hast."

Zitat Ende

Hi,

Umgekehrtes gilt für den Empfänger. Wenn der Versender seiner Pflicht zur ordnungsgemäßen Einlieferung beim Versanddienstleister nachgekommen ist (Beschriftung, Frankierung, gewünschte Versandform des Empfängers), ist ab diesem Zeitpunkt der Empfänger in der Pflicht. Nicht umsonst muß bei einem Nachforschungsantrag der Empfänger aktiv werden und nicht der Versender.

Wenn also der Versender nachweislich alles richtig gemacht hat, liegt es beim Empfänger, sich um den Erhalt zu kümmern. Das klingt vielleicht alles recht harsch, ist aber (in diesem Fall "leider") rechtlich so.

Servus
der Michael
 
Mazda6Power schrieb:
Bezahlt und leider das Servo nie erhalten. Nach mehreren PN´s kam dann gleich die Reaktion ich wollte ja unversicherten Versand und da ist es so das man nicht nachforschen kann. Kurz gesagt pech für mich.
.......
Da ich eben so einfach abgespeist wurde ,finde ich das nicht fair da ja kein Nachweis vom Verkäufer erbracht wird und ich mich da schon veralbert fühle.:mad:
Wie ist Eure Meinung dazu ? Wie ist die Rechtslage?
mfg
Carbon

Nochmals aus Empfängersicht....

Wenn du keinen versicherten Versand wählst, bist du selbst schuld !PUNKT!

Das hat nix mit fair oder unfair zu tun - vom Verkäufer gibts keinen Nachweis, der bekommt nämlich auch keinen von der Post...

Geiz ist Geil ist halt nicht immer gut - blöder Spruch, trifft aber hier zu....

Rechtlich siehts so aus wie es Michael geschrieben hat...

Gruß, Ralf
 
hallo,
ein paar Tips:
Macht es doch erstmal so ...

Wenn ihr was kaufen wollt, schreibt dem Verkäufer eine email und bittet ihn um die Angabe seiner vollständigen Adresse, Telefonnummer und Bankdaten.

Dann schaut ihr ggf, in einer Teleauskunft nach, ob es den Namen und die Adresse wirklich gibt.

Wenn soweit ok, dann schaut mal unter dem Useralias ins Forum, ob der jenige auch schon mal ins Forum schreibt, oder ob es sich u.U. um jemanden handelt, der nur verkauft.

Am besten ist es immer wenn es sich um jemanden handelt, der auch eine Vereinssignatur angibt.

Dann ist man als Käufer relativ sicher, das man etwas von einem privaten Hobbyflieger kauft und nicht von einem Abzocker.

Diejenigen die nur mal etwas von ihrem Hobby privat an andere verkaufen, sind meistens o.k.

Übrigens: bei Händlern ... wenn man sich der Sache unsicher ist, einfach mal anrufen und Fragen nach Versand und Liefertermin stellen.

Diejenigen die weder telefonisch erreichbar sind, noch eine existierende Adresse angeben, sollte man als Käufer meiden !!!!!!!!!!

gruss
jürgen

MFG Siebengebirge - MFC Rheinbach
 
mischel schrieb:
Nicht umsonst muß bei einem Nachforschungsantrag der Empfänger aktiv werden und nicht der Versender.
stimmt so nicht. Vertragspartner des Versandunternehmens ist der Versender. Der hat ggf. auch EInlieferungsnachweise, er muss Ansprüche stellen. Ist zwar - z.B. bei behaupteten Beschädigungen, bitte Fotos bzw. Paket vorlegen - etwas umständlich, aber es ist so.
 
Hallo
wenn beide Interesse am wiederfinden haben ,dann ist meiner Meinung nach so das Beide einen Nachforschungsantrag stellen. Wenn einer da schon das nicht macht und sich sporadisch mal ne PN schickt und das als Pech abharkt finde ich das unfair unter Modellsportkameraden. Den Nachweiß ob versickt wurde ist genau so wenig nachweißbar als ob die ware auch angekommen ist. Man hätte ja auch als Sicherheitsgründen warnen können und sagen pass auf leg 1 EUR darauf und ich schick es Dir per Einschreiben. Die Möglichkeit stand ja nicht unversichert zu verschicken sondern für 2,20EUR . Das wird eben abgeleitet das halt nur als Polsterbrief unversichert gewünscht wird.
Es gibt also viele Varianten aber passend ist nichts.
Trotzdem das jeden Tag soviel Ware bei der Post verschwindet kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
mfg
Carbon
 
Was willst du ohne Referenz / Sendungsnummer einen Nachforschungsauftrag stellen ?

Warum soll dich der Verkäufer noch extra drauf aufmerksam machen dass du es zwar für 2,20,- gewünscht hast aber es ja sicherer geht ?

Soll der Verkäufer noch vorbeikommen und beim Einbau helfen ?

Ich versteh das nicht....wenn man was kaufen kann, sollte man doch auch wissen wie man es am besten bekommen möchte....

Man ist doch alt genug....

Gruß, Ralf
 
Nils_93 schrieb:
Zitat von Evil Dead:
Also unversichert zur post, päkchen weg, verkäufer=nicht mein problem habe nich gesagt das es unversichert sein soll......Toll

Der Käufer hätte ausdrücklich den versicherten Versand anfordern müssen, nicht du. Denn wie weiter oben schon geschrieben, sobald du das Paket bei der Post abgibst, hast du nichts mehr damit zu tun...

Grüße
Robert
 
Mit den 2,20EUR meinte ich Versandteilung,jeder den halben Preis also 4,40EUR und ab zu Hermes.Leider war von Versicherten und unversicherten nie die Rede.
Daher eben hätte mal sagen können das nur unversichert abschickt wird oder ich muß was drauf legen.
mfg
 
wegen 2,20 :eek: 25.-€ riskiert, dabei verloren, dass ist doch o.k.?;)
Nimm das als Lehrgeld, du machst dich hier nur lächerlich, aber ist halt heut so: Geiz ist geil, schuld sind immer die anderen.

Ich würde meine eigene Dummheit nicht noch hier weltweit offenlegen :rolleyes:
 
Mazda6Power schrieb:
Jetzt weiß ich wie es läuft.;)
mfg
Carbon

eben nicht: diese Reaktion zeigt genau, dass du überhaupt nichts kapiert hast.
 
hänschen schrieb:
Ich würde meine eigene Dummheit nicht noch hier weltweit offenlegen :rolleyes:

Hans,er hat einen Fehler gemacht,aber tritt ihn bitte nicht unterhalb der Gürtellinie,das entspricht nicht Deiner guten Kinderstube.

Gruß
Henry
 
Waerter schrieb:
entspricht nicht Deiner guten Kinderstube.

Gruß
Henry

hi Henry,
hatte ich die?
Hast schon recht, Details haben wir mittlerweile privat geklärt.
 
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