Was darf ein TRI kosten

skaut

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Wer hat überhaupt ein reelles Interesse einen MULTIHULL zu besitzen und zu segeln und an Regatten Teilzunehmen?
 
Ich ;)

wenn ich das nötige Kleingeld hätte und damit meine ich 500-1000€ o.ä., dann würde ich schon lange Mini 40 segeln...
 
Ich auch. Mein Limit wären aber 600-800 EUR. Damit sind zwar kaum Carbonschleudern möglich aber eine halbwegs verbreitete Mini40 Einheitsklasse ähnlich MicroMagic sollte möglich sein. Das geht wohl nur mit nem grossem Hersteller und zB einer modernen Neuauflage des Butterfly.
 
ich denke mein limit sind 750€. dafür habe ich mein m-boot gekauft, dafür habe ich meine iom gekauft... wenn ich für das geld (mentale grenze) kein vernünftiges schiff bekomme, dann mache ich es nicht. selber bauen ist was anderes, da sind die budgets deutlich höher aber da ist es eine frage des aufwands und des platzes.
 
das m-boot ist segelfertig mit 2 riggs. ist eine alte paradox gewesen. reicht aber, um bei den wenigen ranglisten die ich damit segele unter die top 3 zu kommen. meine IOM ist eine laerke mit 2 riggs auch segelfertig. die reicht auch um um den sieg zu segeln.

es kommt immer drauf an, wieviele regatten ich damit segeln will. meine erste mm hat in einzelteilen und mit allem so um die 1000 € gekostet. hab ich kein problem mit, weil das mein absolutes hauptschiff ist. meine rgs kosten auch ein schweinegeld, weil ich da was eigenes testen will und keine große rücksicht auf kosten nehme. bei IOM und M segele ich nur so ein wenig zum spaß, mal ne deutsche oder so. da sollte es nicht so viel kosten. mini40 liegt da im selben rahmen. es gibt keine bzw. kaum ernsthafte regatten und daher liegt das kostenlimit tief. ich hatte z.b. interesse an dem kat von alfredo aber der ist einfach zu teuer im vergleich zu den regatten die ich damit segeln könnte. das schiff ist rein technisch bestimmt sogar mehr wert als die 1500 die er verlangt.

ich kann schon verstehen, dass ihr die kosten wieder reinhaben wollt etc. nur ist es mir dann einfach zu teuer. ich weiß was es für ein aufwand ist die dinger zu bauen... aber da es keine älteren schiffe und damit auch keine billigeren gibt, kommt die klasse für mich einfach nicht in frage.


problem sind für mich immer die rümpfe und in diesem falle wohl die beams. wenn ich mir die kaufen kann (oder auch nur eine form leihen kann), dann kann ich riggs etc. selber bauen. wenn möglich will ich halt nicht die urform und die negativform bauen müßen. ich sehe an meiner rg, was das für eine sauerei gibt. da ich im arbeitszimmer arbeite macht meine frau das in größerem ausmaß mit sicherheit nicht mit.
 
problem sind für mich immer die rümpfe und in diesem falle wohl die beams. wenn ich mir die kaufen kann (oder auch nur eine form leihen kann), dann kann ich riggs etc. selber bauen. wenn möglich will ich halt nicht die urform und die negativform bauen müßen..

Das ist auch mein Punkt. Macht zwar Spass, Rümpfe zu bauen aber wenn man gleichzeitig Job, Kinder und Mini-Werkstatt hat wird's einfach schwer. Daher überlege ich auch Rümpfe von Siri zu kaufen oder einen Mini40 in Gemeinschaftsarbeit zu bauen. Vielleicht lasse ich mir auch irgendwas fräsen; is alles noch offen.

In der alten DDR haben sie auch die Formen rumgehen lassen und jeder hat sich nen Rumpf abgenommen und selber ausgebaut. Sowas müssten wir auch machen, so entsünde auch vielleicht ne halbwegs vergleichbare Einheitsklasse.

Der AC wird die Klasse auf jeden Fall pushen!
 
Ich meine so um die 1000 Euro (segelfertig) muss man für einen brauchbaren Mini40 schon investieren, drunter wird man wohl nichts finden, eine Butterfly oder ähnliches bekommt man da schon für 200-400 Euro segelfertig, mit der hat man dann aber auch kaum chancen auf den Sieg.

Die Frage ist, will man wirklich vorne mitsegeln, oder einfach nur dabei sein, um Spaß zu haben und eins ist klar eine Mini40 macht verdammt viel Spaß.

Mir persönlich ist ein Sieg nicht so wichtig und betreibe dieses Hobby aus Spaß an der Freude, hatte bislang aber auch keine möglichkeit mich mit anderen mini40 zu messen, vieleicht ändert ja das Treffen am Brommbachsee meine Meinung.

Auch finde ich, dass eine IOM oder M viel zu teuer ist, im Vergleich zur Mini40, eine Mini40 ist bei weitem mehr Bauaufwand und benötigt auch mehr an Material.

Schade finde ich es auch, dass in der Regel nur der gewinnt, der das beste Material sein eigen nennt, immer vorausgesetzt, dass die Teilnehmer gleich gut Segeln können.

Liebe Grüße Ralf
 
Schade finde ich es auch, dass in der Regel nur der gewinnt, der das beste Material sein eigen nennt, immer vorausgesetzt, dass die Teilnehmer gleich gut Segeln können.

:confused::confused::confused::confused: Was ist das für eine Aussage? Wenn beide absolut gleich gut segeln kann doch nur das Material unterscheiden?!?!

Da aber die Qualität der Segler meist sehr unterschiedlich ist sind die besten Segler und nicht die teuersten Schiffe immer vorn. Also, üben, üben, üben!
 
Ich auch. Mein Limit wären aber 600-800 EUR. Damit sind zwar kaum Carbonschleudern möglich aber eine halbwegs verbreitete Mini40 Einheitsklasse ähnlich MicroMagic sollte möglich sein. Das geht wohl nur mit nem grossem Hersteller und zB einer modernen Neuauflage des Butterfly.

Hm, nur mal so zum Nachdenken...

Habt Ihr Euch bei den gewünschten Preisen (so nachvollziehbar sie sind) überlegt welche Fertigungszahlen erreicht werden müßten um die Preise zu erreichen????

Was den Gebrauchtbootmarkt betrifft.... Der kann sich doch eigentlich erst entwickeln, wenn mal genügend "Kaufbootsegler" (nicht negativ gemeint), Ihren Handel beginnen, der dann wiederum dem Neuboot sektor entgeht. Solang nur ein paar Enthusiasten ein Boot bauen, testen und dann entweder verschrotten (weils mist war) oder in den Keller stellen. Kann sich da nichts entwickeln.

Mein letztes Projekt hat übrigens ca 1200€/stück gekostet, bei 4 Schiffen. Gut, waren einige Fertigteile dabei (Ruder, Schwert, Profilmast, Winde), da hätte man kostentechnisch etwas günstiger weg kommen können. Der Preis enthält übrigens keinerlei Arbeitsstunden!!! Und nun?????

Schön, lass uns über 100 Boote pro Jahr reden, dann kommen wir Preislich vielleicht dahin. Aber wer nimmt 100 Boote Pro Jahr ab?

Grüße

Jens

P.S.: 100 Boote sind rein Fikitv. Da müßte man mal genauer rechnen.
 
ich kann die preise ja schon verstehen. nur sind die mir, ob verständlich oder nicht einfach zu teuer. ich wäre an einem "form-sharing" interessiert. das erspart einem den höllenaufwand des formenbaus und reduziert es auf laminieren. außerdem stünde zumindest so für den anfänger zumindest mal die form der rümpfe fest.

das größte hindernis ist doch immer die formgebung, der bau des urmodells und dann der bau der negativform... so würde es für einsteiger um einiges leichter. auf der anderen seite ist natürlich fraglich, wer hier nach stundenlanger arbeit, seine negativform zur verfügung stellt.

erfolg und misserfolg einer klasse hängen immer auch vom einstiegspreis ab. ohne günstige fertig oder halbfertigmodelle kommt eine klasse nur schwer in gang. danach ist es dann ein huhn und ei problem. ohne schiffe keine regatten und ohne regatten keine schiffe. wenn der einstieg zwangsläufig den kompletten eigenbau voraussetzt, dann wird es halt immer schwer bleiben neue leute zu finden. insbesondere, weil der aufwand doch recht groß ist. eine rg65 ist noch relativ einfach zu bauen und da dauert es schon ewig. einen mini 40, der nicht nur doppelt so lang ist, sondern auch vermutlich am besten mit 2 asymetrischen rümpfen gesegelt wird und damit auch mindestens 2 rumpfmodelle und negativformen benötigt.

wer würde denn eine form zur verfügung stellen wollen? oder würde sich eine gruppe finden, die urformen erstellt, die man dann abformen kann, um negativformen zu erhalten? die negativformen könnten dann bei interesse bereitgestellt werden.
 
Schade finde ich es auch, dass in der Regel nur der gewinnt, der das beste Material sein eigen nennt, immer vorausgesetzt, dass die Teilnehmer gleich gut Segeln können.

Moin Ralf, mir macht das überhaupt nichts aus. Ich finde ganz im Gegenteil ist überlegene Technik einer der wesentlichen Bestandteile des Segelns. Ich hab mir selber letztes jahr ne sündhaft teure 3DL-Genua gekauft und segle damit bei Leichtwind in einer anderen Liga (natürlich inkl. Yardstick Abschlag...). Genauso ist es bei den RC-Seglern oder zB auch RC-Autorennen. Technik und Material ist doch ein ganz besonderer Reiz!

Ausserdem, wer ohne Sieg keinen Spass beim regattieren hat, wird selten froh. Nur ein minimal kleiner Anteil der Segler gewinnt in seinem Leben eine ernstzunehmde Regatta. Ich bin selber ein relativ guter Segler aber gewonnen habe ich bisher nur die Mittwochsregatten oder an der Uni. Macht mir aber ÜBERHAUPT nix aus. Der Reiz ist doch immer das nächste Boot vor dir. Und das gibt es immer, auch im hinteren Drittel. Wenn man das dann überholt ist das superklasse und dann kommt halt das nächste (oder nicht).

Daher mache ich mir nicht so grosse Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit meines zukünftigen 40ers. Hauptsache das Feeling und bei der Regatta wärs für mich OK nicht der Letzte zu werden........
 
wer würde denn eine form zur verfügung stellen wollen? oder würde sich eine gruppe finden, die urformen erstellt, die man dann abformen kann, um negativformen zu erhalten? die negativformen könnten dann bei interesse bereitgestellt werden.

Die Form gebe ich nicht her.
Wenn Interesse besteht dann kann man über "Unbehandelte Teile" die aus den Formen kommen reden.
Das sind 2 Schwimmerrümpfe roh, 1 Hauptrumpf roh, 4 Halbbeams.
Decks in Stücken roh.
Bei Interesse bitte per PN
 
Moin Ralf, mir macht das überhaupt nichts aus. Ich finde ganz im Gegenteil ist überlegene Technik einer der wesentlichen Bestandteile des Segelns. Ich hab mir selber letztes jahr ne sündhaft teure 3DL-Genua gekauft und segle damit bei Leichtwind in einer anderen Liga (natürlich inkl. Yardstick Abschlag...). Genauso ist es bei den RC-Seglern oder zB auch RC-Autorennen. Technik und Material ist doch ein ganz besonderer Reiz!

Ausserdem, wer ohne Sieg keinen Spass beim regattieren hat, wird selten froh. Nur ein minimal kleiner Anteil der Segler gewinnt in seinem Leben eine ernstzunehmde Regatta. Ich bin selber ein relativ guter Segler aber gewonnen habe ich bisher nur die Mittwochsregatten oder an der Uni. Macht mir aber ÜBERHAUPT nix aus. Der Reiz ist doch immer das nächste Boot vor dir. Und das gibt es immer, auch im hinteren Drittel. Wenn man das dann überholt ist das superklasse und dann kommt halt das nächste (oder nicht).

Daher mache ich mir nicht so grosse Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit meines zukünftigen 40ers. Hauptsache das Feeling und bei der Regatta wärs für mich OK nicht der Letzte zu werden........
Hi Chris

Da hast du wohl Recht, seh ich genau so, selbs bei den Regatten sollte man es nicht all zu verbissen sehn.

Ich wollte aber mit der Aussage (High Tech Materialien) beim Modellsegeln nur sagen, dass es dann für einen Einsteiger schwierig wird ein Wettbewerbsfähiges Boot zu bekommen, das ist mittlerweile sogar bei der RG65 so und diese Klasse war mal als Einsteigerklasse gedacht.

Liebe Grüße Ralf
 
Das mit der RG65 wiederspreche ich, das es High-Tech sein muß um vorne mitfahren zu können.
Da ist ein zuverlassiges Boot viel wichtiger.
Genauso ist es bei der MM.....
nur die sich viel mit dem Boot beschäftigen und dadurch sich mit dem Boot vorne im Feld segeln, bauen manchmal schöne Sachen an dem Boot.
 
Alternativen zur Verbreitung der Mini40

Alternativen zur Verbreitung der Mini40

Für eine segelfertige Mini40 ohne Fernsteuerung mit einem Rigg würde ich einen Preis bis 900.-€ bezahlen. Die Herstellungsqualität setze ich als gut voraus.

Als Altenative sehe ich auch für diejenigen, die selber bauen möchten, dass die Formen gegenseitig ausgeliehen werden könnten. Als Anreiz für eine unbeschädigte Rückgabe der Formen ( halte dies zwar für selbstverständlich, aber..) könnte eine Art Pfand, Kaution hinterlegt werden, die bei ordnungsgemäßer Rückgabe wieder erstattet wird.

Eine weitere Alternativer wäre sicherlich eine modernisierte Butterfly, in der Hoffnung, dass sich diese dann so entwickelt wie die MicroMagic. Hier ist allerdings ein Produzent erforderlich.

Vielleicht gibt es noch weitere Ideen wie die Mini40 einem größeren Kreis von Interessierten preisgünstig verfügbar gemacht werden kann.

Viel Spaß beim Segeln:)
Wolfgang
 
rg65 und mm sind durchaus ohne großen aufwand schnell zu afhren. problem für anfänger ist immer das vertrauen in die technik und damit die annahme ohne bestimmte sachen nicht vorne fahren zu können. dabei geht es aber immer um nebensächlichkeiten. anders sieht es bei rumpfformen aus. das kann einen veritablen unterschied machen.

skaut: du hast PN
 
Hm, nur mal so zum Nachdenken...

Mein letztes Projekt hat übrigens ca 1200€/stück gekostet, bei 4 Schiffen. Gut, waren einige Fertigteile dabei (Ruder, Schwert, Profilmast, Winde), da hätte man kostentechnisch etwas günstiger weg kommen können. Der Preis enthält übrigens keinerlei Arbeitsstunden!!! Und nun?????

Hallo,

genau weil ich das einsehen musste habe ich mich von den Mini 40 erstmal zurückgezogen. Das war für mich kein einfacher Entschluss. Aber selbst entwickeln bzw. Bauen kommt für mich trotz großem Interesse nicht in Frage. Der Aufwand wäre zu groß, da ich auch noch begeisterter Modellflieger bin.

Einen modernen Tri kaufen, in einigermaßen vorgefertigten Teilen und Bauanleitung, dürfte für deutlich unter 1000 € nicht möglich sein. Das könnte höchstens eine der großen Modellbaufirmen leisten, produziert in einem billig Lohnland, ähnlich wie es bereits in anderen sparten des Modellbaus üblich ist.
Dadurch würde die Mini 40 Klasse auch für viele Modellbauer interessant werden.

Übrigens:
Meine Graupner Butterfly steht zum verkauf. Komplett Segelfertig, näheres per PN!
 
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