Was passiert bei mehr Spannung als Herstellerangabe ?

X-Wing

User
Hi Leute,

Ich weis inzwischen, dass man immer nach möglichst wenig Strom "gucken" sollte, das ist für den Wirkungsgrad des Motors gut.

Wie sieht's jetzt aber mit der Spannung aus ?

Beispiel: Es sollen 400 Watt "rauskommen".

Es gibt da 4 mehr oder weniger sinnvolle Varianten:
-2 Lipos (ca. 6 Volt) = 66A
-3 Lipos (ca. 9 Volt) = 44A
-4 Lipos (ca. 12 Volt) = 33A
-5 Lipos (ca. 15 Volt) = 22A

Ich habe bis zuletzt immer die Bürstenlosen Innenläufer mit Getriebe am praktischsten gefunden, da man bei denen mit der Drehzahl, dem Propeller, dem Getriebe und den Zellen rumspielen kann/konnte.

Jedoch stellt sich jetzt die Frage, ob man einen Motor, der z.b. für 10 Ni. Zellen geeignet ist auch an 12 Ni. (=4 Lipo) oder gar an 15 Ni. (=5 Lipo) betreiben kann und wie's da mit dem Wirkungsgrad aussieht.

Ich habe die Frage auch schon auf Bürstenmotoren bezogen hier gestellt und da hieß es, dass das ich zum einen mit dem Bürstenfeuer und somit Störungen und evtl. mit den sich (sehr) schnell drehenden Teilen probleme bekommen könnte. Wie sieht's da mit den BLs aus ? Z.B. die Mega-Motoren von Strat sind bis 50.000 U/min geeignet, also dürfte da nie was passieren.

Kann man das Spiel mit jedem BL- Motor machen ? (also auch Außenläufer mit dementsprechender Wicklung)
 

X-Wing

User
Kann mir dazu keiner eine Antwort geben ?
 
Hallo,

es wäre schön, wenn durch Erhöhung der Spannung der Strom im gleichen Maße sinken würde. Dem ist aber leider nicht so. Da der Motor ja auf seine Nenndrehzahl pro Volt hochdrehen will, steigt natürlich auch der Strom bei höherer Spannung.
 
Hallo,
mehr Zellen ist schon Sinnig, da der Wirkungsgrad der Lipos dann wieder hoch geht, du solltest aber die max. Drehzahl dabei nicht aus den Augen verlieren. Schonender für die Akkus ist es auf jeden Fall, wenn du dein Modell aber mal in den Sturzflug bringst, könnte er aber auch überdrehen, wenn du eh schon nahe am Limit bist. Ich für meinen Geschmack, nehme immer so viele Zellen wie möglich um einen geringen Amperedurst zu erzielen, die Regler sind aber leider auch bedeutend teurer.
Gruß Daniel
 

Sebastian Scheinig

Vereinsmitglied
Hi Giacomo,

der Wirkungsgrad wird mit geringerem Strom zunehmen, man muss beim Wickeln nur drauf achten, immer den optimalten Füllgrad mit den entsprechenden Drahtstärken herzustellen.
Deswegen bieten ja die Hersteller unterschiedliche Wicklungszahlen an (einige wie Lehner sogar sehr fein abgestuft). Einen Brushless mit Getriebe (oder auch die Außenläufer ohne Getriebe) wirklich optimal abzustimmen ist garnicht so leicht, da übersehen wir nur jedesmal, da die hohe Leistung und der generell relativ hohe Wirkungsgrad für die meisten einfach ausreicht.
 
Hi,

es würde mich auch mal interessieren, was mit dem Wirkungsgrad passiert, wenn man den Motor auf jede Variante individuell anpasst (wickelt), also so, dass die Ströme fließen, wie Ingo sie schon aufgelistet hat.

Gruß
Giacomo
 
Da die bürstenlose Motoren bei hoher Drehzahl einen besseren Wikungsgrad haben und
die Akkus bei einem kleineren Strom eine bessere Spannungslage haben.
Auch werden die Akkus geschont, bzw. weiter entladen.

Die Spannung möglichst hoch halten.

5 Lipos oder Konions in Serie ist noch nicht viel. Das sind 21 V, bzw 17,5V unter Last

Ein Jazz 55-6-18 kann das sogar bis 25V mit BEC.

Gewichtmäßig kommt bei den Lipos oder Konies irgendwie immer das gleiche raus.
Gehst du mit dem Strom hoch, mußt du die Zellen parallel schalten. usw.

Bei 400 W schlage ich Konions 4S2P vor
da hast du 17 A / Zelle bei so 13,2 V
Also nur 8 zellen macht ca. 370g Akkugewicht

Das ganze befeuert z.B. einen Fun480-33 mit 4,3:1 Getriebe Latte 12x7 bei ca 35 A.

Damit kannst du einen 2,5 Kg Segler, einen Hotliner bis 1,5 kg oder
ein Motormodell bis 2,2 kg vernünftig antreiben.
 
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