Was versteht Ihr unter.............

"Vereinsmeierei"

Hallo erstmal,
ich würde gerne Eure Ansichten dazu wissen. Und auch evt. das Für und Wider.
Wie ich hier im Forum feststellen muß, gibt es sehr unterschiedliche Meinungen dazu. Oder doch nicht?
Immer nur zu schreiben .....sch...ß ..Vereinsmeierei reicht mir nicht.

Aber bitte keinen "K r i e g" anzetteln.

LG
Marion
 
Thermik-V schrieb:
...
Aber bitte keinen "K r i e g" anzetteln.
...
Das hast Du vermutlich gerade gemacht, Marion. ;)
So schlimm wie befürchtet wird's schon nicht werden.

Für mich fängt die Vereinsmeierei an, wenn Regeln aufgestellt werden, wo es keine Regeln braucht.
Zur Vereinsmeierei zähle ich auch Regeln, die nicht für alle gleich gelten.
Und auch jene Typen, die Dinge für sich in Anspruch nehmen, die Andere nicht dürfen.

Und jetzt hoffe ich nur, daß das Alles nicht auf mich zutrifft …

Servus
Hans
 
HansSchelshorn schrieb:
Für mich fängt die Vereinsmeierei an, wenn Regeln aufgestellt werden, wo es keine Regeln braucht.

Reglementierungen sind mancher Leute Steckenpferd.
Merkwürdigerweise sind ebensolche Leute immer in irgendeinem Verein aktiv. Gerne mal der Dackelverein, ganz sicher aber im Kleingärtnerverein "Deutsche Scholle" (den gibts hier echt).
Die vielen bis ins kleinste ausgearbeiteten Regeln dienen dazu Individualismus zu verhindern. Alle marschieren gefälligst in die gleiche Richtung, keiner ist "anders" oder schlimmer noch: "fremd".
Der positive Grundgedanke der hinter einem Verein steht, die Notwendigkeit; nur gemeinsam lässt sich die Platzmiete aufbringen usw, wird von manchen gerne anders interpretiert. Hier sind alle genau wie ich, hier fällt es nicht auf das ich ein Würstchen bin ....
 
Vereinsmeierei ist für mich, wenn sich die Mitglieder eines Vereins als eine elitäre Gruppe verstehen, in die ja kein Andersdenkender einbrechen darf.
So eine Gruppe hat Regeln, auch unausgesprochene, die es zu verhindern wissen, dass sich Neues oder einfach Anderes ereignen kann. Also geistig festgefahrene Leute.
Das sind in meinen Augen die Menschen, die die Vereinsmeierei ausmachen.



Gerald
 
Hallo,
sehe ich genau so wie Gerald.
Ohne ein paar Regeln geht es im Verein leider nicht. Wichtig ist nur das man es nicht übertreibt und ab und zu auch mal ein bischen die Augen verschliesst bei einigen Sachen.
Denn Spass macht es ja nur wenn jeder sein Ding machen kann. Nur solange jemand seinen Kopf für die Sache hinhält (Vorstand oder sowas) geht es nicht ohne Regeln, weil der will seinen Kopf ja behalten.

Frank
 
Vereinsmeierei ist für mich, wenn sich die Mitglieder eines Vereins als eine elitäre Gruppe verstehen, in die ja kein Andersdenkender einbrechen darf.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, sehr treffend geschrieben;)

Einer geht noch:
Sollte es eine I.G. sein, führt sich so mancher Betreiber auch gerne mal als Gott auf. Wie es die Tageslaune erlaubt so springt er mit seinem Umfeld um.
Selbst schon erlebt.



Gruß Sven;)
 
Thermik-V schrieb:
"Vereinsmeierei"
Hallo erstmal,
ich würde gerne Eure Ansichten dazu wissen.
LG
Marion
Marion, ein Vereinsmeier ist derjenige, der Mitglied in möglichst vielen Vereinen ist, nicht, weil ihn die jeweilige Vereinssache so außerorderntlich interessiert, sondern weil er das Vereinsleben besonders mag, das heißt, er nimmt ganz besonders gern an Vereinsversammlungen teil, achtet dort sehr auf die penible Einhaltung der Vereinssatzung, meldet sich dort gerne zu Wort, macht Vorschläge, die Satzung und die Vereinsordnung betreffend und das Höchste überhaupt für ihn ist, dem Vorstand anzugehören, wenn auch nur als 3. Reservekassenprüfer, aber darauf ist er dann ganz besonders stolz.

Und je mehr Funktionen er in möglichst vielen verschiedenen Vereinen innehat, umso größer wird sein Ego, ja, es soll soger Leute geben, die lassen sich entsprechnende Visitenkarten drucken (Hans Donnerbeutel, pensionierter Gerichtsdiener und 2. Vorsitzender des Kaninchenzüchtervereins Dingenskirchen, 3. Schriftführer des Kegelklubs "alle Neune", 2. Kassenprüfer des Modellflugklubs sowienoch usw. etc. pp.)

Nun möchte ich aber nicht sagen, dass solches Engagement grundsätzlich als verwerflich anzusehen ist, denn auf der anderen Seite ist doch so ein "Nur-Mitglied" eines Vereins auch ganz froh, dass diese Vereins-Verwaltungsarbeit von einigen Leuten nur allzu gerne übernommen wird, kann man dann doch umso unbeschwerter seinem Hobby nachgehen, andere "machen das ja dann schon".

Grüße
Udo
 
Das grösste Problem beim Verein ist meineserachtens, dass sich dort Menschen treffen, die zwar dasselbe Hobby haben, vom Charakter her und den Ansichten aber oft sehr unterschiedlich sind. Dieser Umstand birgt das grösste Explosionspotential.
Wenn man Modellflieger ist, braucht man nun mal eine vernüftige Piste, wenn man dementsprechende Modelle hat. Wo gibt´s die? Beim Verein. Ich bin auch in einem Verein und hab das bisher überlebt.
Die Böötchenfahrer haben´s da besser, wenn sie einen "legalen" See in der Nähe haben. Das Böötchen schwimmt auch ohne Verein. :D

Gruss Adrenalin
 
Fliege ich und meine Freunde auch Wild wenn wir es auf meiner eigenen Wiese tun?

Ein Verein sind wir nicht, aber auch ich hab Regeln aufgestellt :D
 
Thema

Thema

Ist es eigentlich nicht möglich, mal beim Thema zu bleiben? :mad:

Es geht hier nicht um wildfliegen, sondern um Vereinsmeierei.
 
hallo Marion,
am besten geht man erstmal als Gastflieger zu einem Verein .. nicht zur Mitgliedschaft drängeln lassen ..das hat Zeit.

Dann schaut man erstmal, ob das Gelände ok ist, wie oft der Platz gemäht wird (als Motor oder E-Flieger) und ob es als Add-On noch ein schönes Vereinshaus mit Toiletten etc. gibt.

Dann geht man erstmal fliegen .. bei verschiedenen Windrichtungen und Situationen.

Wenn soweit ok. kann man ja mal für das erste Jahr probehalber die Mitgliedschaft beantragen (am besten die Aufnahmegebühr erst im zweiten Jahr bezahlen..wenn sowas geht).

Erst dann kommen die Leute ins eigene Blickfeld ..ganz zum Schluss
..wenn die mich irgendwie schräg anreden bin ich sofort wieder weg !!!

Sollte es einigermaßen klappen ... ist es ok

gruss
jürgen
 
am besten geht man erstmal als Gastflieger zu einem Verein .. nicht zur Mitgliedschaft drängeln lassen ..das hat Zeit.

Dann schaut man erstmal, ob das Gelände ok ist, wie oft der Platz gemäht wird (als Motor oder E-Flieger) und ob es als Add-On noch ein schönes Vereinshaus mit Toiletten etc. gibt.

Dann geht man erstmal fliegen .. bei verschiedenen Windrichtungen und Situationen.

Wenn soweit ok. kann man ja mal für das erste Jahr probehalber die Mitgliedschaft beantragen (am besten die Aufnahmegebühr erst im zweiten Jahr bezahlen..wenn sowas geht).

Erst dann kommen die Leute ins eigene Blickfeld ..ganz zum Schluss
..wenn die mich irgendwie schräg anreden bin ich sofort wieder weg !!!

Sollte es einigermaßen klappen ... ist es ok

ist das Thema jetzt geändert worden auf "Wie melde ich mich bei einem Verein an?"

OnT:
Ein Vereinsmeier ist IMHO jemand, der in mehreren Vereinen ist und dort auch gerne die Gesellschaft der anderen Vereinsmitglieder in Anspruch nimmt.
Vereinsmeierei ist dann das Tätigkeitswort dazu, hat also an und für sich nix Negatives in sich. Obwohl jeder (einschließlich mir) was Negatives drunter versteht ;)

Kurt
 
rubberduck schrieb:
hallo Marion,
am besten geht man erstmal als Gastflieger zu einem Verein .. nicht zur Mitgliedschaft drängeln lassen ..das hat Zeit.

Dann schaut man erstmal, ob das Gelände ok ist, wie oft der Platz gemäht wird (als Motor oder E-Flieger) und ob es als Add-On noch ein schönes Vereinshaus mit Toiletten etc. gibt.

Dann geht man erstmal fliegen .. bei verschiedenen Windrichtungen und Situationen.

Wenn soweit ok. kann man ja mal für das erste Jahr probehalber die Mitgliedschaft beantragen (am besten die Aufnahmegebühr erst im zweiten Jahr bezahlen..wenn sowas geht).

Erst dann kommen die Leute ins eigene Blickfeld ..ganz zum Schluss
..wenn die mich irgendwie schräg anreden bin ich sofort wieder weg !!!

Sollte es einigermaßen klappen ... ist es ok

gruss
jürgen


Ich hol mal ein paar Zitate raus:

......wie oft der Platz gemäht wird..........

.... als Add on ein schönes Vereinshaus mit Toiletten........

.....für das erste Jahr probehalber die Mitgliedschaft beantragen.....

.....die Aufnahmegebühr erst im zweiten Jahr bezahlen, wenn sowas geht...

.....wenn die mich irgendwie schräg anreden, bin ich sofort wieder weg....



Nach solchen Mitgliedern suchen wir auch händeringend :D:D:D

Dein erster Satz birgt sehr viel Weisheit. Auch in meinem Verein lässt man die potentiellen Aufnahmekandidaten erstmal ein paar Monate als Gastflieger regelmässig fliegen, bevor man demjenigen einen Aufnahmeantrag nahelegt. Man sieht dann gleich, ob sie bei Arbeitseinsätzen, etc. auch da sind.
Die Oberschlauen, die nur einen gemähten Platz, ein schönes Vereinsheim und eine Toilette haben wollen, kristallisieren sich nämlich auf diese Art recht schnell heraus und werden nach hause geschickt.:D



Gruss Adrenalin
 
Gemähte Startbahn, Clubhaus und Toiletten gibt es nur durch die positiven Vereinsmeier. Das sind die, die die ganze Arbeit freiwillig machen. Das ganze natürlich ohne Bezahlung.
Aber das macht ja nix weil man die Arbeit ja auch für sich macht. Die Arbeit macht man natürlich nicht für die Leute die ständig nur als Gastflieger kommen und dann die "Gebühren" am besten erst im 2. Jahr zahlen wollen.
Solche "Kameraden" brauchen wir nicht, denn dann bin ich auch ein Vereinsmeier der unangenehmen Sorte.
Weil wer nicht Verstanden hat wofür die Beiträge da sind, der kann auch gerne wegbleiben.
Ein Verein funktioniert nur wenn es genug Vereinsmeier "die guten natürlich" da sind und sich um den ganzen Kram kümmern.

Frank
 
...wenn alle nur noch Elektro fliegen dürfen.Und man selber mit seinen Knall-Bumm-Peng-Treiblingen als störend empfunden wird.Geht soweit dass jeder seine Verbrenner loswerden will um nicht schlecht dazustehen.
Dann hol ich gern noch mal ein Modell raus dass ein bisschen Hubraum hat und schwimme gegen den "Strom" :)


Grüße Chris
 
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