Welches Tanksystem benützt Ihr ?

Hallo,

nachdem mich das Enttanken bzw. lehrlaufen letzte Saison bei meiner Extra Leki klein etwas generft hat möchte ich bei meinem neuen Modell einem Epsilon von CA-Modell verwenden. Bei meiner Extra sind 3 Anschlüsse

Tanken(Anschluss unten im Tank)
Zum Motor (Pendel)
Druckanschluss (Zum Dämpfer)

Was Nervt:

- beim Betanken muss ich den Druckanschluss unter dem Modell beobachten
- Beim Enttanken über den Tankanschluss wird der Tank nicht richtig leer

Welche Tanksysteme verwendet Ihr ?
 
Tank

Tank

Hallo Gehard.

Ich benutze in allen meinen Modellen das Bubless Tanksystem von Bruno Stückerjürgen.
Diese Tanks haben eine Gummiblase die es ermöglicht den Tank mit einer Großen Spritze aufzutanken ohne auf was zu achten .
Wenn der Tank voll ist läuft nichts mehr über.

Entanken ist genau so einfach,Spritze ansetzen ziehen bis leer und zwar bis auf den letzten Tropfen.


Gruß Holger
 
Tankventiele von Dubro
Werden zwischen Pendel und Vergaser gebaut.
Aber Überlauf beobachten musst du immer noch
 
Danke für eure Beiträge,

das mit dem Tankventil ist zu überlegen und sicher die eleganteste Lösung aber wie ist es mit der Betriebssicherheit ?
 
Was meinst du damit?: Ich hab sowas in 2 Modellen ohne Probleme.
Den Überlauf kann man vielleich so legen,das man sich nicht so vebiegen muß;)
 
Bublees Tank

Bublees Tank

Hallo Leute.

Zur Betriebsicherheit: Es gibt zur Zeit kein besseres Tanksystem als Bubless Tanks.
Die Betriebsicherheit ist um ein vielfacheres höher als bei herkömmlichen Tanks.
Keine Blasen mehr -Tank kann fest in den Rumpf eingebaut werden-Abreißen der Spritsäule bei harten Manövern nicht mehr möglich-Kein Abmargern mehr wenn der Sprit zu ende geht-Volle Leistung bis zum Letzen Tropfen.
Diese Tanks setzen wir bei unseren Pylon u. Speedmodellen ein,aber auch für Kunst u. Funfly bestens geignet.
Wenn man sich erstmal daran gewönt hat will man nichts anderes mehr weil die grösste Fehlerquelle nämlich das Tanksystem keine mehr ist.

Gruß Holger
 
Bubless Tanksystem

Bubless Tanksystem

Ich bin bei meiner KHK Extra auch vor kurzem auf das Bubless Tanksystem umgestiegen. Vorher hatte ich einen Kavan Tank drin, der mir eigentlich soweit keine Probleme gemacht hatte. Mich hat das Bubless Tanksystem (nachdem ich die Webseiten von Bruno Stückerjürgen durchgelesen hatte) so stark interessiert, dass ich eines haben mußte.

Was gleich auffällt, ist die sehr steife Hülle des Tanks. Abweichend von den Empfehlungen, setze ich zwei Schläuche ein. Der Eine endet mitten in der Blase, und ist für den Vergaser bestimmt. Der Zweite endet am höchsten Punkt im Tank, und macht mir das Betanken leichter. Da ich nicht mit der Spritze tanken wollte und auch nicht den Schlauch aus der Haube zum Abklemmen führen wollte, tanke ich über ein Tankventiel von Graupner. Gleichzeitig führt der Zweite Schlauch wieder in meinen Kanister. Somit geht kein Sprit verloren oder auf den Boden, und ich kann so lange tanken, bis wirklich die gesamte Luft aus der Blase ist. Dann klemme ich den Überlauf ab, lasse aber das Tankventiel bis zum Starten des Motor dran. Somit flute ich den Vergaser/Motor nicht!

Die ersten Tests (am Boden) verliefen absolut problemlos. Dank der Kälte habe ich bisher nur einen Flug gemacht, der auch ohne Probleme verlief.

Meine anfäglichen Bedenken wegen der längeren Zuleitung zum Vergaser (bei eine scale Modell ist die Haube schon etwas breiter, was beim herasuführen der Zuleitung unweigerlich eine Verlängerung der Spritleitung vom Tank zum Vergaser bedeutet) konnte sich bisher nicht bestätigen. Wenn der Motor mal läuft reißt die Spritsäule nicht mehr ab.

Einziger Nachteil ist wenn der Motor zwischendurch mal abgestellt wird. dann hat sich die Blase schon zusammengezogen, und ein erneuten Anwerfen des Motors wird ev. zum Problem, weil kein (oder besser schwerer) Sprit zum Vergaser kommt. Aber das ist fürs Fliegen unerheblich weil hier meist (fast) leer geflogen wird. Mich traf das nur weil ich an diesem Tag auch noch versch. Latten auf dem Motor getestet habe.

Patrick
 
Vergessen

Vergessen

Hier noch ein Bild der Extra.
Der Pfeil zeigt den Überlauf an!

Ok das mit dem Bild muss ich noch üben ....
 

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2. Versuch

2. Versuch

Hier noch ein Bild der Extra.
Der Pfeil zeigt den Überlauf an der da nur zum Testen hingesteckt wurde! Der Schlauch vom Tank ans Ventiel, ist hier nicht zu sehen, weil er hinter dem Ventiel durch das Brett geführt ist.
Lattentest3.JPG

Ach ja, ich habe für den Test auch noch eine spezielle Düsennadel verwendet. Die Originale war ca. zwei, die hier ca. vier Umdrehungen zu öffnen. Die jetzt eingebaute lässt sich viel feiner regulieren!

Patrick
 
Fehlersuche

Fehlersuche

Nachdem ich wegen dem Ansaugen Rücksprache mit Herrn Stückerjürgen gehalten hatte, habe ich folgenden Änderungen am System gemacht.

Der Drucknippel den ich in das Rohr geklebt hatte, saß fast am tiefsten Punkt (wenn die Extra auf den Rädern steht) am Rohr vor der ersten Prallplatte (genau da wo sich das verbrannte Öl sammelt). Da ich am bisher einzigen Testtag mit dem neuen Tank zuerst nur am Boden den Motor habe laufen lassen, ist natürlich viel verbranntes Öl in den Druckschlauch gelaufen/gedrückt worden. Dazu kamen noch die sehr tiefen Temperaturen und die Laufpausen des Motors. Ich vermute daher, dass das zähe Öl im Druckschlauch eben fast keinen Druck mehr auf den Tank zugelassen hat, was dann einige Probleme nach sich zieht (weit geöffnete Düsennadel, schlechtes Ansaugen).

Inzwischen habe ich das Rohr so gedreht, dass der Drucknippel ca. 90Grad auf der Seite aus dem Rohr kommt. Wenn ich jetzt nicht gerade einen ganzen Tank im Messerflug leer mache, sollte das mit dem vielen Öl im Druckschlauch nicht mehr vorkommen.

IMG_0016.JPG
Hier sieht man noch deutlich die dicke schwarze Öl-Pampe im Druckschlauch stehen.

IMG_0017.JPG

Trotz der Drehung können die Abgase durch den Gummistutzen noch unters Modell geleitet werden.

Ich schätze das die bisher beschriebenen Probleme damit weg sind. Sobald das Wetter bei uns aufgeht, werde ich wieder testen/fliegen und wieder hier berichten.

Patrick
 
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