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Wer fliegt zeitgemäße RC Anlagen in Retro Modellen

Bernd Langner

Moderator, Fesselflug, Antikmodelle, Retro-Flugmod
Teammitglied
Hallo Stefan

Sehe ich aber ähnlich die Diskussion was ist Retro was geht da und was
nicht taucht immer wieder auf.
Nur wir kommen in diesen Threads dann immer vom Thema ab.
Ich denke das sollte jetzt reichen und wir wenden uns wieder dem Thema zu.

Gruß Bernd :rcn:
 
Hallo und guten Tag,

ich möchte eine alte OS Fernsteuerung auf 2,4Ghz umbauen.
Es ist die alte Miniprop von Graupner.
Kann man da ein 2,4Ghz Modul einbauen?.
Ich habe noch nichts dazu gefunden.

Die Arduino Geschichte ist für mich Neuland.

Deswegen wollte ich einfach ein 2,4Ghz Modul "reinlöten". Kann mir bitte jemand helfen?
 

mannikla

User
Hallo Johannes,
mit "einfach reinlöten" kann ich leider nicht helfen.

Der Schritt in Richtung Arduino ist halb so wild. Da kann ich helfen.


Gruss Klaus
 
Würdest Du ein 50a altes Auto mit neuem Sprit und Reifen versehen und erwarten, daß Du damit zum Einkaufen fahren könntest?

Oder anders: guck in Deine rein, den Platz für ein (kleines) 2G4-Modul wirst Du noch finden. Wirf aber auch einen Blick auf die Leiterbahnen, Lötstellen und mess die Werte der Kondis, schau Dir das Impulstelegramm aufm Oszi an und probier, ob das Modul das versteht.

Laufrichtungsumkehr geschieht dann mechanisch oder durch Umlöten der Potianschlüsse und der des Motors im Servo, wie das 1972 so war. Ebenso Servowege und solche Nettigkeiten wie Kreuzmischer fürs VLW/Delta, Expo gab‘s von Simprop mal mechanisch (ich habe dessen Bild erst letzthin hier irgendwo eingestellt).

Mit einem µProfessor hast Du das alles gemeinsam erschlagen, könntest zusätzliche Kanäle noch heimlich irgendwo am Sender unterbringen. Und Du hast Bauteile, deren Alterungsprozess anno 2020 erst beginnt, Platzprobleme sind alle verschwunden. Es bleibt nur noch die spezifische Bedienung genau dieses Senders, die ein entsprechendes Inneres erfordert.

servus,
Patrick, der diesen Sender aus genau diesen Gründen noch nicht umgefrickelt hat
 

mannikla

User
Hallo Patrick,
jetzt wo du es schreibst - stimmt - das Ding ist ja wirklich schon fuffzich Jahre alt.
Dabei hab ich doch eigentlich erst vor kurzem mit glänzenden Augen den gerade frisch erschienenen '70er Graupner Katalog auswendig gelernt... :)
Gruss Klaus
 
Hallo und guten Tag,

ich möchte eine alte OS Fernsteuerung auf 2,4Ghz umbauen.
Es ist die alte Miniprop von Graupner.
Kann man da ein 2,4Ghz Modul einbauen?.
Ich habe noch nichts dazu gefunden.

Die Arduino Geschichte ist für mich Neuland.

Deswegen wollte ich einfach ein 2,4Ghz Modul "reinlöten". Kann mir bitte jemand helfen?
Hallo Johannes,

ab hier ist beschrieben wie ich meine Miniprop umgebaut habe. Ist ein 35MHZ MPX Modul verbaut:

Miniprop 4

Grüße,

Stefano
 
Hallo zusammen,

mein Umbau der Robbe Digital 4 geht weiter.
Eingebaut wird nun ein Arduino von Heinrich, jedoch konnte ich es noch nicht testen. Vorgesehen ist ein FrSky XHT Modul einzubauen, das schon bereit liegt.
Beim Verkabeln der Stromversorgung hänge ich aber nun am Anschluss des Robbe-Anzeigeninstruments: nehme ich die beiden oberen Anschlusspunkte, dann schlägt das Instrument bis zum Anschlag aus. Das ist wohl falsch.
Wie schließe ich das Teil an?
Aus dem Foto von Klaus der Senderinnereien aus #556 werde ich nicht schlau.....
Wer kann helfen?

Gruß
0IIi


Robbe Digital 6

Robbe Digital 6

Hallo Olli,

zu der Platinenbelegung von deinem Link kann ich nichts sagen. Ich hatte eine andere Platine drin.
Da gab es wohl 2 Serien von Platinen. Die vom Link war u.a. in einer Robbe Terra verbaut. Ich vermute, das dies die "jüngere" Platine (FP 103) ist.
Bei mir war dann demnach die ältere Platine (F 910 G) drin.

Hatte zuerst mit der originalen Robbe Platine probiert, mit der Belegung wie von Patrick angegeben. Hat auch funktioniert, nur die Servos standen nicht ruhig in der Mitte.
Da ich mehr Mechaniker als Elektriker bin, hab ich kurzerhand die Platine einer MPX Europa eingebaut, zusammen mit einem MPX MLink Modul.

Bilder zur Antenne:
Anhang anzeigen 9166592

Anhang anzeigen 9166593

Hat mir mechanisch am besten gefallen...

Anhang anzeigen 9166594

Die alte Robbe Überwurfmutter hält den neuen 2,4 Antennenfuss

Anhang anzeigen 9166595

Die U Scheibe wird von der Überwurfmutter auf den 2,4 Sockel gedrückt

Anhang anzeigen 9166596

Leider bisschen unscharf - der neue 2,4 Sockel sitzt nur lose in einer Bohrung im alten Robbe Sockel ( hab den 2,4 Sockel etwas herausgezogen ).

Anhang anzeigen 9166597

So sieht es von innen aus - Überwurfmutter drückt auf U Scheibe, diese auf den 2,4 Sockel und klemmt diesen gegen den alten Robbe Sockel.

Innenleben

Anhang anzeigen 9166601

Links oben verpackt - das MLink Modul, rechts unten die MPX Europa Platine und der 6 zellige 900mAh NiMh Akku ( MPX will nur 6 Zellen )

Bindetaster - auf die schmale Stirnseite werde ich den Sender eh niemals stellen...

Anhang anzeigen 9166602

Gruss Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:

mannikla

User
Hallo Olli,
aus meinem Bild in #556 kannst du auch nicht schlau werden - in meinem DP 6 ist das Zeigerinstrument noch nicht angeschlossen.
Ist noch ein Relikt aus den Tagen ohne Arduino und wurde dann "auf die Schnelle" auf Arduino umgebaut - natürlich ohne Anschluss des Zeigerintruments. Und so ist es auch heute noch... Ein Provesorium hält meistens am längsten.
Ich schau heute mal, ob ich das angeschlossen bekomm.
Gruss Klaus
 

bendh

User
Es muss sicher ein Vorwiderstand in Reihe geschaltet werden damit die Maximale Spannung nicht das Instrument zerstört.
Oft war zum spreizen der Anzeige noch eine Zehnerdiode in Reihe geschaltet, die unterdrückt den unteren Bereich.
 
Hallo Olli,
aus meinem Bild in #556 kannst du auch nicht schlau werden - in meinem DP 6 ist das Zeigerinstrument noch nicht angeschlossen.
Ist noch ein Relikt aus den Tagen ohne Arduino und wurde dann "auf die Schnelle" auf Arduino umgebaut - natürlich ohne Anschluss des Zeigerintruments. Und so ist es auch heute noch... Ein Provesorium hält meistens am längsten.
Ich schau heute mal, ob ich das angeschlossen bekomm.
Gruss Klaus
Na Gott sei dank. Ich dachte schon ich hätte Augenkatarrh... ;)

Es muss sicher ein Vorwiderstand in Reihe geschaltet werden damit die Maximale Spannung nicht das Instrument zerstört.
Oft war zum spreizen der Anzeige noch eine Zehnerdiode in Reihe geschaltet, die unterdrückt den unteren Bereich.
Bei meinem Anzeigengerät ist ein Teil zwischen den vorderen und hinteren Lötpunkten angeschlossen. Was das für ein Teil ist kann ich nicht sagen, es sieht aus, wie eine plattgedrückte, zweibeinige Erbse.

Gruß
0IIi
 

mannikla

User
Hallo Olli,
habs angeschlossen bekommen.
Wenn du von plattgedrückten Erbsen schreibst - dann gehe ich mal davon aus, das du von Stromgedöns nicht viel Ahnung hast ( ebenso wie ich ).
Die Erbse ist ein Kondensator.
Dein Zeigerinstrument hat mit dem Arduino eigentlich nichts zu tun. Zeigt dir nur grob die Akkuspannung an.
Ich hab einen Spannungsteiler in Form eines Spindeltrimmers davor geschaltet. Daran kann ich den Anzeigewert des Instruments einstellen.
Spindeltrimmer ist wie ein Poti nur wesentlich feiner einzustellen. Hat 3 Anschlüsse eben wie ein Poti.
Zum Versuchen geht auch ein Poti. Irgendetwas zwischen 10 und 100 Kiloohm.
Akku + an eines der äusseren Poti oder Trimmer Anschlüsse, Akku - an den anderen äusseren Poti oder Trimmer Anschluss.
Zum Testen nicht gleich das Zeigerinstrument anschliessen sondern ein Messgerät.
Messgerät auf V (irgendwas um 10 bis 20V )einstellen - je nach deiner Akkuspannung.
Messgerät - auf Akku - anklemmen
Messgerät + auf das mittlere Beinchen vom Poti oder Spindeltrimmer anklemmen.
Jetzt kannst du am Poti oder Trimmer die im Messgerät angezeigte Spannung verändern ( 0 V bis max. Akkuspannung)
Einstellen auf ca. 0,3V. Dann das Zeigerinstrument anstatt dem Messgerät anschliessen.
Bei mir war der rechte Kontakt vom Zeigerinstrument (von hinten auf die Kontakte gesehen) mit einem schwarzen Kabel mit der Befestigungsschraube des Hauptschalters verbunden.
Das ist der Masse Kontakt des Zeigerinstruments.
Den linken Kontakt des Zeigerinstruments auf das mittlere Beinchen vom Poti oder Trimmer.
Die Erbse kann drin bleiben, falls du mal auf dem Flugplatz Hunger bekommst...:)
Jetzt kannst du den Anzeigebereich des Zeigerinstruments einstellen.
Gruss Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
[..] ich doch eigentlich erst vor kurzem mit glänzenden Augen [..]
.. in RT auf der Wiese gestanden:

Mannikla_in_RT_am_12Sept20_k.jpg



@johannes:
[..] guck in Deine rein, [..]. Wirf aber auch einen Blick auf <diverses>
Miniprop-Sender_1k.jpg


Soviel zum Thema "eng".

Miniprop-Sender_3k.jpg


Und das zum Thema "Gammelkram". Das ist das Poti für die SR-Funktion, allein durch das Gehäuse vor Bewitterung geschützt = da hab' ich keinen Deckel o.ä. runtergemacht.

servus,
Patrck
 
Hallo Olli,
habs angeschlossen bekommen.
Wenn du von plattgedrückten Erbsen schreibst - dann gehe ich mal davon aus, das du von Stromgedöns nicht viel Ahnung hast ( ebenso wie ich ).
Die Erbse ist ein Kondensator.
Dein Zeigerinstrument hat mit dem Arduino eigentlich nichts zu tun. Zeigt dir nur grob die Akkuspannung an.
Ich hab einen Spannungsteiler in Form eines Spindeltrimmers davor geschaltet. Daran kann ich den Anzeigewert des Instruments einstellen.
Spindeltrimmer ist wie ein Poti nur wesentlich feiner einzustellen. Hat 3 Anschlüsse eben wie ein Poti.
Zum Versuchen geht auch ein Poti. Irgendetwas zwischen 10 und 100 Kiloohm.
Akku + an eines der äusseren Poti oder Trimmer Anschlüsse, Akku - an den anderen äusseren Poti oder Trimmer Anschluss.
Zum Testen nicht gleich das Zeigerinstrument anschliessen sondern ein Messgerät.
Messgerät auf V (irgendwas um 10 bis 20V )einstellen - je nach deiner Akkuspannung.
Messgerät - auf Akku - anklemmen
Messgerät + auf das mittlere Beinchen vom Poti oder Spindeltrimmer anklemmen.
Jetzt kannst du am Poti oder Trimmer die im Messgerät angezeigte Spannung verändern ( 0 V bis max. Akkuspannung)
Einstellen auf ca. 0,3V. Dann das Zeigerinstrument anstatt dem Messgerät anschliessen.
Bei mir war der rechte Kontakt vom Zeigerinstrument (von hinten auf die Kontakte gesehen) mit einem schwarzen Kabel mit der Befestigungsschraube des Hauptschalters verbunden.
Das ist der Masse Kontakt des Zeigerinstruments.
Den linken Kontakt des Zeigerinstruments auf das mittlere Beinchen vom Poti oder Trimmer.
Die Erbse kann drin bleiben, falls du mal auf dem Flugplatz Hunger bekommst...:)
Jetzt kannst du den Anzeigebereich des Zeigerinstruments einstellen.
Gruss Klaus
Danke für die Info.
Hier ist ein Foto meines Anzeigeninstruments mit der Erbse.

Die Markierungen für + und - hatte ich damals beim Leerräumen des Senders drauf gemacht.
Die Ansicht ist von vorne aus gesehen, das - ist also direkt an der Stirnseite des Sender, am Antennenfuß.

Gruß
0IIi
 

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mannikla

User
Hallo Olli,
mein Zeigerinstrument hat 4 Anschlüsse. 2 waren verbunden durch den "Erbsenkondensator", so wie in deinem Bild die unteren 2.
Anscheinend wurde das Anzeigeblatt hinterleuchtet - vermutlich nur dann, wenn der Ladestrom angeschlossen war als Ladekontrolle.
Dafür sind die beiden oberen Anschlüsse. Da ist bei mir rechts oben auch ein rotes Kabel dran - hat aber mit dem Zeigerinstrument nix zu tun.
Die beiden Anschlüsse die unmittelbar hinter dem Display herauskommen, sind für die Glimmlampe (verm. Ladekontrolle).
Die beiden Anschlüsse die am weitesten entfernt vom Display herauskommen sind für das Zeigerinstrument.
Gruss Klaus
 
Moin,
ich hatte (rein gefühlsmäßig) die beiden vorderen Anschlüsse mit dem Kondensator zum Anschließen genommen. Aber dabei hat das Anzeigeninstrument voll ausgeschlagen (bis zum Anschlag), obwohl der Akku nicht frisch geladen war. Ich habe dann sofort die Spannung abgeklemmt. Ist evtl. ist der Kondensator kaputt??
Ein Birnchen ist da auch eingebaut.
Gruß
0IIi
 
Zuletzt bearbeitet:

Bernd Langner

Moderator, Fesselflug, Antikmodelle, Retro-Flugmod
Teammitglied
Hallo Olli
Das Messwerk kann die Spannung nicht direkt anzeigen.
Diese Messwerke sind in der Regel für geringere Ströme bzw Spannungen konzipiert
und werden zur jeweiligen Messaufgabe beschaltet mit Vorwiderstand oder Shunt (Strommessung über Spannungsabfall)
Hier mal ein kleines Auswahl an Beschaltungen (alles Microprop)
Spannung.jpg
Spannungsmessung in der Eurosport (Einsteigersender)

HF_Spannung.jpg
Spannungsmessung und HF-Leistung mit Doppelinstrument in der Microprop Proffessional

HF-Anzeige.jpgHF-Anzeige.jpg

HF Anzeige in der ersten Pilotanlage mit den Open Stiks

Olli frag mal den Manni wie er das Instrument verschaltet hat.
Du mußt auf alle Fälle einen Spannungsteiler bauen. Zu oft würde ich die
volle Spannung nicht an das Instrument legen verbiegt den Zeiger oder die
Spule brennt durch.

Gruß Bernd
 

GC

User
Naja, von Botanik habt ihr wohl keine Ahnung;). Das sieht nicht aus wie eine Erbse, auch keine plattgedrückte. sondern wie eine Linse:D.

Wenn Du einen Poti hättest - ca. 100kOhm dann drehe ihn mal auf vollen Widerstand und schalte ihn vor das Instrument. Regele dann langsam herunter, bis das Instrument bei vollem Akku voll ausschlägt. Falls Du keinen Poti aber Widerstände hast, dann versuch Dich heranzutasten. Erst 100k davor dann je nach Auschlag des Instruments 56k usw.
 
..... Irgendetwas zwischen 10 und 100 Kiloohm......
Ich habe eben mal probiert mit einem 25K Trimmer. Da war so gut wie keine Änderung der Spannung am Multimeter festzustellen. Ich muss also mal was mit mehr Widerstand besorgen.
Kann die plattgedrückte Rundbohne;) dann bleiben oder ist sie dann überflüssig?

Gruß
0IIi
 
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