Wer gibt mir Tips zum erlernen des Fliegens

Hallo Modellsportler!

Da ich neu in Eurem Forum bin möchte ich mich erst einmal Vorstellen.
Ich bin mittleren alters und komme aus M/V nähe Güstrow.
Ich darf seit Weihnachten einen „Calmato Trainer 40“ mein eigen nennen.

Nun meine Fragen:Ich habe zwar schon in vielen von Euren Beiträgen gelesen, das man nicht alleine anfangen soll, Modell zu Fliegen. Aber ich bin trotzdem willens dieses zu tun. (die Zeitliche Planung ist bei mir sehr Kompliziert)
Habe ich nun gar keine Chance dieses zu schaffen oder doch?
Wer kennt einen Modellflugclub in der Nähe von Güstrow?
Welche Lektüre würdet Ihr mir empfehlen, zum erlernen der hohen Kunst des Fliegens.
Verbleibe mit Gruß flieger-nr 1
:rolleyes:
 
Hallo und herzlich willkommen !

schau mal beim Daec oder DMFV (über google suchen).- das sind die beiden Verbände, da stehen alle Vereine aufgelistet oder können Dir telefonisch genannt werden.

Als erstes würde ich dir einen Simulator (z.b.: Aerofly Professional) empfehlen,
damit kann mann kostengünstig erste erfahrungen sammeln (Du crashst ja nur virituell die Modelle- die Flugphysik kommt mittlerweile zu ca 90% an die Wirklichkeit ran.)

weiteres werden die Vereinsansässige Modellflieger erkären und Dich vorallem beraten welche Modelle geeignet sind usw.

denke auf jeden Fall dran das Du versichert sein mußt,- sonst könnte es sehr teuer werden...

MFg,Chris
 
Ich kann mich Chris nur anschließen. Nimm den Simulator, denn lesen und machen ist zweierlei. Es gibt auch aus der Airmix-Reihe sehr gute DVDs, wo einmal auf die Basics eingegangen wird. Wäre auch eine Überlegung.
Wenn Du auf der Wiese stehst und etwas nicht nach Plan läuft, wird das in Sekundenbruchteilen teurer als Simulator und DVDs zusammen. Ist leider so.
Also wenn schon nicht mit Tutor, dann mit virtueller Trainingsgelegenheit.

Gruß
Rolf
 
ps.: denke dran das Du selbst bei fliegen auf "freien" Wiesen die schriftliche Erlaubnis des Grundstückseigentümers brauchst, so und soviel km von Flughäfen entfernt sein mußt, dann nur Segler oder Elektro bis 5kg, versichert wie gesagt...

MFG,CHris
 
ahoi,

ahoi,

falls alleine angefangen werden soll (hat bei mir auch geklappt) dann calmato 1-2 jahre auf den schrank stellen und ein epp-modell zum lernen zulegen. ich würde jetzt z.b. mit einem toro 300 anfangen, der kann dir dann auch ruhig mal mit vollgas hinfallen und wirds nicht übel nehmen. beim calmato machst du das genau ein mal, wobei das mitunter schon gern beim ersten mal passiert. wäre mein ratschlag.

grüße

rotsh
 
Ich habe mit dem Aerofly Professional Deluxe angefangen. An diesem Sim habe ich den ganzen Winter über geübt. Am Anfang der nächsten Saison hab ich mir dann nen Pibros (www.Pibros.de) gebaut. genau diesen Weg würde ich dir auch empfehlen. Mit dem pibros kannst du auf jeder größeren Wiese üben ohne jemanden zu stören. Schau dir den Pibros wirklich mal in Ruhe an. Nicht denken "Ach so´ne olle Schaumwaffel brauch ich net". Bei uns haben letztes Jahr 5 (fünf !!!) Leute erfolgreich mit dem Pibros fliegen gelernt.
Wenn der mal runterfällt hast du einen Schaden von 5€ und 3 Arbeitsstunden.
Wenn du den dann sicher beherschst, holst du langsam den Calmato vom Schrank und suchst dir ohne Stress und Druck nen ruhigen Tag aus.
Wenn du gleich mit dem Calmato anfängst, wirst du ganz schnell die Lust verlieren. Denn wenn der mal im Acker steckt wirds teuer und aufwändig.
Deshalb > Pibros!!!!

Gruß
David
 
aus eigener erfahrung kann ich sagen, daß sich das alte taxi von graupner oder die charter von robbe am besten zum fliegenlernen eignen, so es denn mit einem motormodell angefangen werden soll.
 
http://www.godfligher.de/e_panda.htm
lies mal zum panda und erfreue dich am anblick des motortrainers
grundsätzlich kannst du alles allein lernen ... hoffentlich kannst du dir dann das neue modell allein kaufen und mußt nicht wieder bis weihnachten warten.:D
ein e-segler ist wohl am anfang besser wegen der geringeren grundgeschwindigkeit. auch der pibros ist eine gute wahl, erfordert aber mehr reaktionsvermögen. - Wenn die Trümmer in Flugrichtung liegen, gilt die Landung als geglückt!-
eigentlich ist fast alles gesagt worden : sim besorgen, von ikarus, aus dem net, oder 3-2-1 und üben; einen eigenen steuermodus (1 bis 4) finden (was welcher knüppel steuern soll);
ein e-segler hat den vorteil, du kannst im handstart gleitflüge üben und damit überprüfen ob das modell überhaupt flugfähig ist. bei einem motormodell ist das nicht in der form möglich - man kann einfach zu viel falsch machen ... schwerpunkt usw.; zum anderen erfordert ein fahrwerksmodell auch eine geeignete fläche zum starten und landen ... gras sollte gemäht sein
mit dem trainer würde ich versuchen bei einem verein auf dem gelände meine ersten schritte zu machen
 
Anfänge allein oder besser nicht ...

Anfänge allein oder besser nicht ...

einspruch .... die calmato ist (wenn nach plan gebaut) ein seeehr gutmütiger... und wenn er mein Landungen aushält und das was ich damit mache ... dann ist es als verbrenner trainer schon OK ...

Also Simulator ist in doppeltem Sinne fein.. erstend kannst du erst mal grundsätzlich fliegen... Der Simulationsflieger ist ohne Baufehler und der Realismus kann mit dem Können erhöht werden ... Und du kanst mal ne runde landen üben vorm Abendbrot oder zwischen durch ... rund um die Uhr...
Erstmal einen umsonst wie FMS oder realflight....? für basics ja ---
Aber für ernstes Training musst du dann schon was mehr geld aus geben
Es ist i.P. egal ob G3 von great pleans oder eine anderen du wirst so um 200 bis 300 € investieren..

Elektro ist in mancher Hinsicht angenehmer, wenn man allein beginnt.... Verbrenner haben schon mal ihre Launen --E geht oder nicht ... und wenn nicht wirst du schnell gewahr warum.... Die anzahl der fehler ist da deutlcih beschränkt und meist offensichtlich...

Ich wünsche dir viel Erfolg
Landebahnpflug
oder auch der unheimliche Schnupf
:D
 
Habe den Wiedereinstieg (nach 30Jahren) letzten August gemacht. Das zusammen mit meinem 15 jährigen Sohn, für den das noch neu war. Hier in Stichworten, wies gelaufen war:

- erstes Training mit Simulator (aber nur einige wenige Flüge)
- Bau von 2 Shockys
- gleich beim zweiten Flug viel der Motor ab, dann relativ schnell das Fahrwerk
- fliegerisch machten wir aber rasch Fortschritte, Fahrwerk wurde abmontiert und Motorbefestigung mit Epoxy und Glasfaser verstärkt, beide Shockys sind immer noch am leben, wenn auch z.Teil mit Bissspuren.
- Bau eines Prodigy und eines Quiet Storm von Fliton (Elektro); beide Flugzeuge fliegen fantastisch, waren aber für uns zu Beginn recht anspruchsvoll. Schon bei der zweiten Landung hat sich das erste Fahrwerk verabschiedet. Seither benütze ich im vorderen Rumpfteil generell ziemlich viel Epoxy und Glasfaser (Motor- und Fahrwerkspant gleich verbunden). Zudem drehe ich die Fahrwerke nach Möglichkeit immer nach vorne (Verhinderung Kopfstand). Seither über 100 Landungen problemlos.
- Tiefpunkt war der Verlust meines ersten Prodigys schon beim 7. Flug. Ursache war wohl ein Kurzschluss bei einer unsachgemässen Servo Verlängerung. Dann meine falsche oder fehlende Reaktion auf die plötzlich auftretende Querlage. Das Modell schlug recht nahe hinter mir auf dem Boden auf.
- Da wir realisierten, dass wir von den Shockys zu den Fliton Fliegern einen etwas zu grossen Sprung gemacht hatten, bauten wir noch einen Super Zoom. Der Flieger ist einfach genial, man kann damit wirklich alles trainieren. Und wenn man den "Unzerstörbaren" einmal doch zerstört, kann man ihn problemlos wieder reparieren. Zum lernen Fliegen kann ich ihn nur wärmstens empfehlen.
- Nun bin ich am Umsteigen auf Verbrenner. Habe aber infolge schlechtem Wetter erst wenige Flüge gemacht.

Fazit für mich:
Unter sachkundiger Anleitung ist es möglich, dank Simulator und Depron (EPP) den Direkteinstieg (ohne Lehrer-Schüler Betrieb) in den Motorflug zu wagen. Haupthürde ist eher das Bauen. Trotz ARF Flieger habe ich einige groben Fehler gemacht und dafür auch Lehrgeld bezahlt. Beim Kauf immer dran denken, dass der Flieger nicht zu teuer wird, damit man auch mal einen Totalverlust verkraften kann.

Gruss und viel Spass
Walter
 
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