Wer kann mir helfen?

Hallo liebe Kollegen,
ich habe einen Hotliner.
Ich habe schon die alte Folie die vorher drauf war runter gezogen
Und möchte den Hotliner komplett lackieren und keine neu Folie drauf machen wie muss ich da dran gehen.
Tipps
Und alle hilfreichen. Infos nehme ich gerne entgegen.

Gruß Michael

Danke schon mal vorher
 
Hallo Modellflieger,

Welcher Hotliner ist das und aus welchem Material ist der, zuzusätzlich wäre noch gut zu wissen wie du die Oberfläche der Fläche haben möchtest( glatt oder Maserung des Holzes ersichtlich, oder ist es ein gfk/cfk Modell usw. diese Infos sind vorraussetzung um ausgiebige Antworten zu erhalten.

Gruss Dennis
 
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Hallo,
Der Hotliner ist ein eigenbau.
Der Rumpf ist aus GFK.
Die Tragflächen aus Flugzeugspeerholz.
Die Tragfläche sollte nachher glatt sein und die Maserung sollte nach Möglichkeit nicht sichtbar sein.

Mfg Michael
 
Die Tragflächen aus Flugzeugspeerholz.
Interessant, das Holz, aus dem die Speere gemacht werden? :eek: :D

Holz ein- bis zweimal mit Porenfüller streichen, dann mit Spannlack, jedes Mal schleifen. Spannpapier zuschneiden, nass machen, drüber legen, spannen, Spannlack mit Pinsel an den Rändern durchs feuchte Material drücken. Nach dem Trockenen mit Spannlack, Porenfüller und Grundierung streichen, jedes Mal schleifen. Mit Sprühlack zwei Farbschichten aufbringen.

(Hat keiner gesagt, dass es einfach wird :rolleyes:)

LG Peter
 
Hallo.

Oder mit Glas belegen (25g - 50g qm) , füllern und mit 2K lackieren .

Empfehle allerdings für Ungeübte die Version von Peter, sieht bei guter Ausführung top aus ;) .

Gruß Andreas



Hier ist die Fläche mit 25g/qm Glasgewebe belegt, das HLW und die Querruder sind nach Peters Version behandelt. Alles mit 2K KFZ-Lack dünn lackiert.

RIMG1620.JPG RIMG1621.JPG RIMG1629.JPG


Die Fläche vorher

RIMG1538.jpg
RIMG1539.jpg
 
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Warum ich kein bild rein stellen ganz einfach ich weiß nich wie das funktioniert hört sich zwar dumm an ist aber so.
Danke Peter sind sehr gute tipps.
Ach und nich das Holz woraus die Speere gefertigt werden.
 
Also,

Fläche mit Handy oder Kamera ablichten. Das Bild auf den PC speichern, unter Dateien/ Bilder z.b., wenn Du dann hier antwortest, gehst scrollst Du vor dem Senden etwas runter, da kommt Anhänge/ Anhänge verwalten, da drauf kliggen und schon kannst Du das Foto hochladen, fertig.


Gruss Tom
 
Ich hoffe, das ist noch halbwegs aktuell und valid:
Bilder im Forum hochladen

Und nun: fleißig üben und nutzen. Denn Bilder sagen meist mehr als verquertumständliche Worte. ;)


Ergänzung:
Evtl. steigt das Interesse an einem Thread und der Umfang von Hilfsangeboten,
wenn man seinem Thema einen aussagekräftigen Titel verpasst. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Spannlack ist ein spezieller Nitrozelluloselack, der sich beim Trocknen zusammenzieht.

Und Bespannpapier ist ein langfasriges, dünnes Papier (ähnlich Japanpapier).

Gibts im gutsortierten Modellfachhandel. Nitrozellulose und Schaum sind sich allerdings spinnefeind, muss man getrennt halten ;) Entsprechend ist das im heutigen Modellfachhandel nicht mehr so häufig.
 
Spannlack ist das Zeug, mit dem sich alle angehenden Modellbauer und -flieger des vorigen Jahrtausends zugedröhnt haben, basiert wie gesagt auf Nitro und stinkt wie Hölle, etwa so wie verdünnter UHU Hart.

Spannpapier (oder Bespannpapier) ist ein faseriges Papier, von der Konsistenz und Festigkeit her ähnlich einer Küchenrolle, aber ohne Tiefdruck und Blümchenmuster. In der klassischen Bauweise wurden zusammen mit Tapetenkleister damit Rippenflügel so bespannt, dass möglichst wenig Falten bleiben - wie eine Tapete eben. Das, was sich an Falten nicht vermeiden ließ, wurde nach der Trocknung erst mit Wasser behandelt, und dann eben mit Spannlack.

Durch das großflächige Auftragen des Lacks wurden zwei Dinge erreicht - erstens wurden kleine Falten "weggebügelt" und zweitens hat sich bei der schnellen Verdampfung der großen Flächen beim Modellbauer durchs Einatmen eine Art rosa Nebelschleier samt euphorischer Zustand ergeben, die dann zum freiwilligen Auftragen vieler weiterer Schichten geführt hat, bis der Bastler dann auch weggebügelt war. Medizinisch nicht begründbar, aber von jedem Modellbauer bestätigt wird weiters, dass die Indikation ausschließlich auf Männer zutrifft, bei Frauen tritt nur eine hysterisch klingende Panikattacke auf, zusammen mit tourettartigen Artikulationen wie "BIST DEPPERT???" und der gleichzeitigen Affinität, alle Fenster aufzureißen.


LG Peter
 
Und alle hilfreichen. Infos nehme ich gerne entgegen.

Ich hab einen Tip für dich (wenn du mit Folie noch unerfahren bist):
Zieh vor dem bügeln die Schutzfolie von der Bügelfolie ab...
Bei meinem ersten Flieger, den ich vor ca. 25 Jahren gebügelt habe, hat mir das keiner gesagt und ich hab ich gewundert, warum die Folie nicht hält und dann im Flug abgefallen ist.....

Tulura
 
Bespannung von Flächen

Bespannung von Flächen

Zuerst erlaube ich mir mal, eine Korrektur anzubringen. Spannlack hat mit Nitro überhaupt nichts zu tun, schon eher mit Aceton. Spannlack wird auch mit Azeton verdünnt und verändert seine Spannkraft nicht. Es ist klar, wenn man seine Nase genau in die Dämpfe hält, wird man bei ausreichender Zufuhr besoffen. Ich nenne es immer die fast legale Art des Schnüffels. Jedem müßte bei Lösungsmitteln doch klar sein, diese nur bei ausreichender Belüftung anzuwenden. Doch Azeton ist bei weitem nicht so gefährlich, wie Nitro. Was es sehr gut kann ist, etwas zu entfetten. Auch Farbflecken , die noch einigermaßen frisch sind, kann man selbst auf der Haut gut entfernen. Doch die behandelten Stellen dann nachcremen. Der Fingernagellack ist übrigens mit Azeton streichfähig eingestellt und kann mit Azeton wieder gut entfernt werden. Ich denke, wenn das Zeug so gefährlich wäre, hätte es keinen Zugang zur Kosmetik.
Spannlack ist bei den ersten Anstrichen immer mit Azeton verdünnt worden, weil eine Bespannung dann gleichmäßiger durchtränkt wurde und fleckernfrei blieb.Ansonsten stimme ich zu, daß diese Art von Bespannung etwas antiquiert ist. Doch voll beplankte Flächen kann man mittels Spannlack und 25 Gramm Glasseide auch mit sehr guter Oberflächenhärte herstellen. Ein zusätzlicher Anstrich mit Clou-Grundierung mit Beimischung von Talkumpuder, diese zweimal und anschließendem Überschliff mit 500 Naßschleifpapier, allerdings trocken , bringt dann eine gute Basis für weitere Lackierungen oder Folierungen mit Autofolien.
 
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