Wie Flächenverbinder reparieren?

Hallo erstmal,
hab da mal ne Frage.
Ich möchte meinen Flächenverbinder reparieren. Würde ihn gerne anbohren und Harz reinlaufen lassen. Reicht das aus? Die V-Form hat nicht gelitten.
Für Eure Antworten Danke im Voraus.

Gruß Marion
 

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Da hilft nur wegschmeissen und ersetzen. Man nennt diese Werktoffe auch
"fail-safe". Eben weil sie das Versagen mit sochen Bildern ankünden.
 
Der Verbinder hat nicht von allein versagt. Bin abgestürzt.
Trotzdem wegschmeißen? Bekomme keinen neuen.

LG
Marion
 
Hi
vom Lobo oder Giga 2000 , ist ja dasselbe.

LG
Marion
 
Hallo,

schade ...heul...heul.
Meiner hat, wenn ich richtig gemessen habe,
15,8 x 13,5 einseitg Trapez - V-Form ca. 4°

Marion
 
Hallo Marion,

einen Verbinder herzustellen, dass ist doch mit etwas Geschick gar kein Problem.
1. Brett mit glatter Oberfläche bildet die Basis.
2. Aluwinkel an der Knickstelle an einer Seite einsägen und gem. V-Form biegen. Hier hilft der andere Verbinder.
3. nochmals wie 3. (also 2.Seite herstellen)
4. den vorhanden Verbinder zwischen die beiden vorbereiteten Aluwinkel klemmen
5. beide Aluwinkel in der Auflagefläche mit Bohrungen versehen.
6. beide Aluwinkel auf dem Brett festschrauben
7. den alten Verbinder vorsichtig entfernen
8. die Masshaltigkeit der Abstände prüfen
9. ggf. Höhenausgleich durch GFK-Plattenmaterial, Kunststoff etc. herstellen
10. diese Form gut wachsen und mit Trennmittel versehen
11. CFK-Roovings zwischen 2 Nägeln aufwickeln, hierbei sollte der Abstand zwischen den Nägeln etwas größer als die Länge des Verbinders sein.
12. die Anzahl der Roovings immer wieder einmal zwischendurch durch Einlegen in die Form prüfen (Füllgrad ca. 80-85 %)
13. Harz/Härter anmischen
14. Form mit etwas Epoxydharz einstreichen
15. Roovings gut tränken und abstreifen
16. wieder um die beiden Nägel wickeln
17. einen Nagel nach dem Aufwickeln entfernen
18. Roovingpaket in die Form einlegen
19. Roovingpaket gut eindrücken
20. Roovingpaket darf in der Höhe etwas überstehen
21. Mit Folie Abdecken und ein Brett auflegen
22. mit Zwingen pressen, überschüssiges Epoxydharz tritt aus
23. aushärten lassen
24. Verbinder der Form entnehmen, vorsichtig mit Stechbeitel o.ä. an einem Ende anheben
25. Verbinder auf Länge trennen und ggf. beischleifen

Die Form kann man auch direkt für 2 Verinder (hintereinander, also 2x V-Form) herstellen.

So, nun zeig es mal den zweifelnden Kerlen.
Viel Erfolg.

mfg
obelix
 
Hi,
danke für Deine Hilfe. Ich glaube, das ist hinzukriegen.
Bei der nächsten Regenperiode werde ich es mal versuchen.
Wird beim erstemal wohl etwas länger dauern.
In der Zwischenzeit hole ich mir eben wieder Methanolgeruch in die Bluse.

Tschüß
Marion
 
...kerbwirkung? :D So ein Schmarn!

Die Aufnahme in der Fläche ist mit Sicherheit aus GFK und bei 15,8 x 13,5 steckt der Verbinder das locker weg.

Selbst wenn durch Stahl oder Messing eine heftige Kerbwirkung auftreten würde, hilft eine Glaslage mit 0,1 mm Dicke dabei auch nicht.

Grüße,
Thorsten
 
Gewichtseinsparung?? Klar, der Verbinder ohne Glaslage hat ja dann auch Untermaß ... was sonst.

Ne mal ernsthaft! Man kann die getränkten Rovings natürlich in einen CFK Schlauch ziehen und einlegen, aber wenn man die Anzahl der Rovings nicht kennt, ist es ziemlich lästig den Schlauch immer wieder ab zu ziehen und nochmal Rovings nach zu legen. Deshalb würde ich da komplett drauf verzichten und die Form nur mit Rovings füllen.

Wie gesagt! Wenn die Aufnahme in der Fläche aus GFK ist und der Verbinder im Rumpf Luft hat, braucht man sich keine Gedanken zur Kerbwirkung machen.

Warum das in der Grossfliegerei gemacht wird weiss ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass man den Verbinder so noch etwas runter schleifen kann, ohne das man gleich die Kohlefaser beschädigt. Kommt halt auch drauf an, ob der Verbinder im Rumpf geführt ist, oder nicht!

Grüße,
Thorsten
 
der holm von einer Extra zum Beispiel------aussen schutzlage aus glass, dann 2 lagen Kohlefaser style 452 im 45 Grad anschnitt....dann die Rovings...und da wird nichts nachgeschliffen....

oder die Holmzunge einer DV 20 Katana...da der komplett aus Glas ist...sieht man die Schutzlagen.......aber jeder nach seinem Geschmack...ich mach immer eine Schutzlage;auch wenns passen sollte...ist halt ein aufwendiger Formenbau(gefräste Metallformen nötig.....aber für Ottonormalverbraucher gehts auch so......war ja nicht als Gottgegeben gemeint

P.S auf dem ersten Bild sieht man aber das der Hersteller dieses Flächenverbinders auch eine Glaslage benutzt hat....wer weiß warum
 
Was heißt für Ottonormalverbraucher ...! Bei den High-End F3B Maschinen fällt mir spontan kaum ein Hersteller ein, der eine Schutzlage rein legt. Und das sind bei einem 2000,- Euro Modell sicher keine Kostengründe. :rolleyes: Gefräste Metallformen für Verbinder sind übrigens Standard.

Diese Verbinder der älteren Generation F3B-Modelle, wie oben einer auf den Bildern zu sehen ist, sind normalerweise komplett gefüllt (ca. 200 24k Rovings) und nicht nur ein Röhrchen wie bei ner Extra.

P.S. die Glaslage die hier verwendet wurde, hat übrigens offensichtlich auch nicht geholfen.
 
Wie Flächenverbinder reparieren?

Das Thema ist zwar uralt, trotzdem noch kurz meine Meinung :cool: dazu.

Ich hatte vor wenigen Wochen einen Pike 1 zerlegt mit Holmbruch und Verbinderdefekt. Mein Verbinder hat schlimmer ausgesehen als derjenige in diesem Beitrag.

Ich muss aber sagen, dass man auch einen Verbinder reparieren kann, der nachher wieder an der Winde hält - ist nicht ein riesiges Problem.

Den Holm (Bruch im äusseren Drittel das Flügels, ein bisschen nach dem QR Servo ist einfach zu reparieren).

Beim Verbinder wird alles schön angeschäftet und dann sehr grosszügig mit Rovings repariert. Wichtig ist, dass man die Reparturstelle unter Druck härten lässt (am besten tempern - zB im Backofen :)). Bei mir waren es 3 Arbeitsschritte und der Verbinder hält wieder an der Winde.

Ich werde den Pike nicht mehr als A Modell benutzen, aber als B und F3F Modell noch lange. Vollgeladen sieht's dann evtl. anders aus, aber so bis 2.5kg wird's gehen.

LG, Georg
 
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